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Jedes Monat ein neues Bild von der Linzer Straßenbahn.

 


Letztes Update:
06.02.2010 1:36

 

Update:
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06.02.10: Bild des Monats >>
19.01.10: Angriff auf Fahrgast>>

20.12.09: Neue Webcam>>

 

Angriff auf Fahrgast

 


Aktuelle Meldung/Ergänzung:
Es wird in Linz weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen und Bussen geben. Gegen eine Videoüberwachung haben sich die Grünen und Roten entschieden. Ein Argument eines grünen Politikers, "Die Kameras würden auch nur schöne Bilder machen." Eigentlich sollte genau das der Sinn sein, wozu man Kameras installiert.


Vergangenes Wochenende war ein 14-jähriger mit seiner Freundin bei der Haltestelle Parkbad in die Linie 12 in Fahrtrichtung Auwiesen eingestiegen. Mit ihm stieg auch noch eine Gruppe Jugendlicher ein, die randalierten und sich aufführten. Deshalb mied der Junge den Blick zu den Typen.

Dies brachte ihm nicht sehr viel, da ihn kurze Zeit später diese angriffen und ihn ins Gesicht schlugen, bis er dann am Boden lag. Die "Brutalos" verließen dann den Bus. Der 14-jährige blieb im Bus liegen. Keiner der Fahrgäste griff laut diversen Medienberichten ein. Der Fahrer hatte von dem Angriff auf den Fahrgast nichts mit bekommen, da sich dieser Übergriff im hinteren Bereich des Gelenkbusses abgespielt hatte.

Dies ist nur einer von tausenden unbekannten Überfällen, die sich regelmäßig in Bus und Straßenbahn abspielen. Ständig kommt es zu Rauferein in Bus und Bim. Besonders schlimm sollte die Situation in den Straßenbahnen sein. Dort erlebte ich sogar selbst einen Übergriff auf einen Fahrgast am frühen Nachmittag in einer vollen Straßenbahn. Dieser Fall zeigte mir, dass man auch untertags in einer sehr gut besetzten Straßenbahn nicht sicher vor solchen Attacken ist.

Einige Leute erzählen sogar davon, dass sie sich in den Bussen und Straßenbahnen gar nicht sicher fühlen und sich freuen, wenn sie in der Arbeit sind oder wieder zuhause sind. Einige steigen gleich vorne beim Fahrer ein und halten sich im vorderen Bereich auf, da sie sich hier sicherer fühlen....

Leider passiert es sehr oft bei solchen Übergriffen, dass die Täter danach flüchten und nicht mehr aufzufinden sind. Dies kann durch richtiges Eingreifen der Fahrgäste verhindert werden. Denn jeder dieser Angreifer sollte nicht so einfach davon kommen, sondern sollte mit einer ordentlichen Anzeige rechnen.

Wie verhält man sich richtig in einer solchen Situation?
Es geht hier nicht darum den Helden im Bus oder der Straßenbahn zu spielen. Deshalb wäre ein einschreiten hier sehr gefährlich. Am besten man meldet dies dem Fahrer. Entweder persönlich oder über die Gegensprechanlagen, die sich bei den Cityrunnern bei jeder Türe befinden. Dieser kann dann mit der Leitstelle Kontakt aufnehmen. Diese wiederum rufen sofort die Polizei. Die Täter sollten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Wie kann ich mich selbst schützen?
Entweder man besucht Selbstverteidigungskurse, die zu genüge angeboten werden, oder man schützt sich selbst mit "Waffen". So darf man in Österreich einen Pfefferspray bei sich führen. Diesen erhält man in jedem Waffengeschäften. Man sollte damit nur vorsichtig sein, falls man ihn einsetzt, dass keine unbetroffen Leute in der Sprührichtung sich befinden.

Leider wird dies bestimmt nicht der letzte Angriff unter den Fahrgästen gewesen sein. Der Bürgermeister möchte aber weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen. In vielen größeren Städten gehört eine Videoüberwachung in den Fahrzeugen bereits zum Stadard. So werden in Wien die neuen U-Bahnzüge mittels Kamera überwacht und auch in Innsbruck haben die neuen Cityrunner eine Videoüberwachung, wo allerdings solche Vorfälle nicht so oft vor kommen.

 

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geschrieben am 19.01.2010