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Aus internen Gründen wurden im Archiv die Bilder weg gelassen.

Schülerfreifahrt

Schön langsam ist es wieder so weit, die Sommerferien neigen sich dem Ende zu. Das bedeutet für das LINZ AG Kundenzentrum an der Landstraße wieder viel Arbeit und Dauerstress. Jährlich stellen die LINZ AG LINIEN 22.000 Schüllerfreifahrtsausweise aus.

Die Schüler müssen nicht bis Schulbeginn warten mit der Ausstellung der Schülerfreifahrt, sondern sie können dies auch jetzt schon machen. Erfahrungsgemäß ist noch vor Schulbeginn weniger los, als wenn man sich dann in einer riesen Schlange anstellt, wegen der Schülerfreifahrt.

Mitzubringen ist der ausgefüllte aisgefüllte Antrag, der mit dem Schulstempel versehen sein muss. Weiters benötigen die Schüler dazu ein aktuelles Passfoto sowie die Zahlungsbestätigung.

Auch dieses Jahr gibt es wieder für die alten Schülerausweise eine Toleranzfrist und diese läuft bis 23. September. Ab dann müssen alle einen aktuellen Freifahrtsausweis bei einer Fahrscheinkontrolle vorzeigen können.


Verlängerung 3er fix

Die Verlängerung der Linie 3 vom Hauptbahnhof nach Leonding ist nun fix. Diese Verlängerung ist aufgrund des stark zunehmenden Individualverkehrs sehr wichtig. Mit der Straßenbahnverlängerung bietet man den Bewohnern im südwestlichen Teil von Linz eine attraktive Innenstadtverbindung an.

So wird man in Zukunft von der Meixnerkreuzung in zehn Minuten im Zentrum von Linz sein. Baubeginn ist im März 2009. Hier wird der zweiröhrige Tunnel unter den ÖBB Gleisen und der Westbrücke vorangetrieben. Dieser Tunnel hat eine Länge von einem Kilometer. Die restlichen 300 Meter werden in offener Tagbauweise errichtet. An das Tageslicht kommt die Linie 3 dann wieder bei der Haltestelle Untergaumberg. Zwei Häuser stehen der Errichtung dieses Projektes im Wege und werden demnächst abgerissen.

Die Straßenbahn wird dann die ÖBB Gleise unterqueren und dann bei der B139 auf den Grünstreifen wechseln. Der gesamte Streckenabschnitt ist ein selbstständiger Gleiskörper.

Als vorläufige Endstation wird die 3er die Haltestelle Edtstraße haben. Eine Verlängerung bis zur Traunerkreuzung ist vorgesehen. Weiters ist nun die Errichtung einer weiteren Remise in Weingartshof für insgesamt 14 Cityrunner fixiert.

Das Projekt umfasst ein Kostenvolumen von insgesamt 150 Mio. Euro. Der Fertigstellungstermin ist auf Herbst 2011 datiert.


Nachtbus für Linz?

Ein Nachtbus für Linz, wäre der Traum vieler Nachtschwärmer. Für Linz gibt es nach Mitternacht nur das Anrufsammeltaxi, dieses aber bei zahlreichen Jugendlichen nicht beliebt ist. Viele sind einfach gezwungen es zu benutzen, da es keine andere Möglichkeit gibt.

Nun hat eine Gratiszeitung einen Bericht verfasst, in dem Jungpolitiker einen Nachtbus fordern und das Öffiangebot als eine Blamage und nicht zufrieden stellend bezeichnen. Und das aber zu Recht. Auch 'bahnLinz' hat bereits bei den LINZ AG LINIEN einige Vorschläge für die Liniennetzplanung eingereicht. Einige wurden umgesetzt beziehungsweise, werden in baldiger Zukunft umgesetzt. Ein Punkt wurde allerdings sofort verworfen und schien in der zukünftigen Liniennetzplanung nicht auf, zwar der Nachtbus der von 'bahnLinz' gefordert wurde.

Die LINZ AG LINIEN haben bereits vor langer Zeit eine Presseaussendung gemacht, in dem zu lesen war, dass AST sei so erfolgreich und die Fahrgastzahlen steigen enorm. Man sollte in diesem Fall hinterfragen, ob sich aufgrund der gestiegenen Gäste nicht doch ein Nachtbus rentieren würde und das AST ein veraltetes System sei. 'bahnLinz' sieht es als sinnvoll ein Nachtbusnetz in Verbindung des AST zu gestalten.

Wenn man sich das heutige Öffiangebot in Linz ansieht, hinterlässt es den Eindruck, als wäre die baldige Kulturhauptstadt einige Jahre hinten. Immerhin ist Linz die drittgrößte Landeshauptstadt Österreichs. Sogar in Innsbruck schafft man es ein wirklich umfangreiches und gutes Nachtbusnetz den dortigen Bewohnern zur Verfügung zu stellen, obwohl die Landeshauptstadt von Tirol deutlich weniger Einwohner hat als Linz.

Mich frisst jedesmal der Neid, wenn ich in Innsbruck bin und dort auch noch in den frühen Morgenstunden mit einem gut ausgelasteten Nachtbus nachhause fahren kann. In Linz ist es allerhöchste Zeit, endlich einen Nachtbus fahren zu lassen.


Wie bereits erwähnt, hat sich auch 'bahnLinz' bezüglich des Nightliners für Linz Gedanken gemacht. So in etwa könnte ein Nachtbusnetz für den Anfang mal aussehen.


Lärmend

Zahlreiche Leute aus der Linzer Bevölkerung klagten bereits über das laute Anfahrgeräusch der neuen Mercedes Citaro Erdgasbusse. Wie bereits auch die 'bahnLinz'-Community festgestellt hat, heult der Motor sehr laut auf, wenn der Bus beschleunigt.
Während der Fahrt haben die Erdgasbusse aber ein sehr ruhiges Fahrgeräusch. Was bei den neuen Bussen sehr positiv auffällt, ist die gut funktionierende Klimaanlage. Da die Citaros keine Klappfenster besitzen, kann die Klima ordnungsgemäß arbeiten und kühlt somit den Fahrgastraum auf eine angenehme Temperatur.
Die Gelenkbusse der ersten Teillieferung haben noch eine sehr langsame Beschleunigung. Bei den Citaros der zweiten Lieferserie ist die Beschleunigung etwas rascher.
Ende diesen Jahres kommen die ersten Erdgassolobusse und weitere zehn Gelenkbusse.
Die Fahrer sind mit den neuen Gefährten sehr zufrieden, da sich die Citaros sehr gut fahren lassen. Bei problematischen Defekten an den Erdgasbussen, kommen diese ins Mercedeswerk, das sich im Süden von Linz befindet und zwar in der Baintwiese.


Erfolgskurs auf Linie 2

Die Straßenbahnlinie 2 ist auf Erfolgskurs unterwegs. Seit September 2005 erschließt diese Tramlinie den südlichen Stadtteil solarCity. Vor Inbetriebnahme dieser Linie, wurde dieses Gebiet von der Buslinie 10 bedient. Als zwischen Hillerstraße und solarCity die Solobuslinie verkehrte, fuhren gerade mal 90 Fahrgäste damit.
Bereits im ersten Betriebsmonat benutzten 414 Fahrgäste die Straßenbahn, auf den selben Streckenabschnitt.
Im April 2006 verzeichnete die LINZ AG einen neuerlichen Anstieg der Fahrgastzahlen. Hier benutzten 434 Personen die Linie 2. Die letzte Zählung gab es im März 2008. Man zählte 595 Passagiere. Die steigenden Fahrgastzahlen in diesem Bereich zeigen die hohe Akzeptanz und die Wichtigkeit dieses Streckenabschnittes.
Ein weiterer Ausbau dieser Linie ist bereits geplant. Diese sollte von der solarCity weiter zum Südpark, ein südliches Gewerbegebiet, fahren.


Änderungen

Die Haltestelle Volksgarten musste aufgrund von diversen Bauarbeiten verschoben werden. So wurde das alte Energie AG Gebäude abgetragen und ein neuer Büroturm wurde an der selben Stelle errichtet. Weiters wurde in diesem Bereich die Arbeiterkammer zum Teil neu gebaut und der denkmalgeschützte Bereich "sanft" saniert. Und nun der Hauptgrund für die Verlegung der Haltestelle, war noch die Abtragung des LILO-Bahnhofes. Derzeit liegt das Areal brach, wobei auch hier bestimmt in den kommenden Monaten gebaut wird.
Für die Zeit der Bauarbeiten wurde die Haltestelle um ein paar Meter zur Nationalbank verschoben. Nun ist die Haltestelle wieder an ihrem alten Standpunkt, nur ohne LILO-Bahnhof im Hintergrund.
Eine weitere Änderung die man auf dem Bild links oben sehen kann, seit ein paar Tagen fährt Obus 206 in einem neuen Farbkleid durch die Linzer City. Auch Obus 206 hat nun wie alle anderen Obusse mit Totalwerbung (208 und 215) keine Wagennummern außen sichtbar. Und auf dem Bild steht Obus 206 bei der Haltestelle Volksgarten, die nun wieder an ihrem alten Standort ist.


Auszeichnung

Die LINZ AG LINIEN erhielten von Umweltminister Dr. Josef Pröll eine Auszeichnung als "klima:aktiv" Projektpartner.
Mit dem Einsatz der neuen Erdgasbusse, sparen die LINZ AG LINIEN 3.700 Tonnen CO2 ein. Insgesamt befinden sich derzeit zwanzig Gelenkbusse dieses umweltfreundlichen Typs in Linz.
Im Technischen Museum Wien kann man noch bis zum 19. Oktober den Prototypen der von der LINZ AG entwickelten mobilen Erdgashaustank-stelle besichtigen. Die TankBOX, so nennt sich die mobile Haustankstelle, wird derzeit auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Bisherige Versuche verliefen positiv.


Mehr Sicherheit

Wie bereits von 'bahnLinz' exklusiv berichtet wurde, gab es von Seiten der Bewohner im Bereich der Merkursiedlung einige Sicherheitsmängel.
Stadtrat Jürgen Himmelbauer hat sich der Probleme angenommen und hat nun seine Lösungen umgesetzt. So wurde die Sperrlinie im Bereich der Haltestelle Merkursiedlung neu aufgebracht und ein Überholverbot angeordnet.
Bis Ende April 2009 gilt in diesem Bereich auch eine 30 km/h Zone, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewähren. Ab Ende April 2009, wird die 30 km/h Zone wieder aufgehoben, da die Bergbahn wieder wie gewohnt auf den Hausberg fahren wird und somit der Ersatzbus, der derzeit vom Hauptplatz zum Pöstlingberg pendelt, entfällt.


Umweltfreundlich

Ab 1. September werden auch die Landesbediensteten mit dem Jobticket die Öffis in Linz günstiger benutzen können. Somit können 4.300 Bedienstete von diesem Angebot Gebrauch machen. Die Jahreskarte kostet dann nur noch 209,- Euro.
Das Land Oberösterreich steuert pro Mitarbeiter zwei Euro je Monat dazu. Mit dieser Aktion möchte man aufgrund der gestiegenen Spritpreise das Geldbörsel des Personals schonen und zum Umweltschutz beitragen.


Gleissanierung

Die LINZ AG LINIEN sanieren regelmäßig ihr Schienennetz, um einen erschütterungsfreien Straßenbahn-betrieb zu gewähren. Von Mittwoch den 14. Mai bis Samstag den 17. Mai wurden die Gleise bei der Remisenausfahrt erneuert. Ausgetauscht wurden die abgefahrenen Weichen, sowie die Gleiskreuzung.
Von Mittwoch bis Freitag wurden die stadteinwärts verkehrenden Bahnen über das Remisengelände umgeleitet. Die Bahnen nach Auwiesen, bzw. nach solarCity, fuhren wie gewohnt. Kam eine Straßenbahn, die in einen der südlichen Wohnviertel fuhr, mussten die Arbeiter die Gleise der Straßenbahn frei machen.
Am Samstag wurde dann die Weiche ausgetauscht. Somit konnten dann ab 21:15 Uhr keine Straßenbahnen mehr in den Süden fahren, sondern mussten bei der Remise Kleinmünchen wenden. Die letzte Bahn die noch zur solarCity fuhr, war Cityrunner 017.
Bei der Remise Kleinmünchen mussten die Fahrgäste in die bereit gestellten SEV-Busse umsteigen.
Einen Bildbericht dazu findest du in der Fotogalerie.

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Bauarbeiten

Aufgrund von Bauarbeiten wurde die Haltestelle Landwiedstraße, die von den Obuslinien 41 und 43, sowie von der Buslinie 12 angefahren wird, um ein paar Meter verlegt worden.
Der Grund für die Verlegung sind Pflasterungsarbeiten im Haltestellen-bereich.
Vermutlich werden die betroffenen Linien die Haltestelle Landwiedstraße ab Mitte kommender Woche wieder wie gewohnt befahren.
Betroffen davon sind nur die oben genannten Linien stadtauswärts.


Neue Displays

Einige der Linzer VOLVO 7000 Obusse wurden ihren zweizeiligen Innenanzeigen beraubt. So besitzen diese statt der zweizeiligen digitalen Innenanzeigen, nur noch ein großes Wagenhält, dass bei betätigen eines Haltewunsches orange aufleuchtet.

Der Grund für den Tausch der zweizeiligen Displays könnte die vermehrte Störanfälligkeit gewesen sein. Nun kann den Fahrgästen die nächste Haltestelle nicht mehr mittels Display angezeigt werden. Wobei bei den VOLVOs haben die Innenanzeigen Großteils nicht mehr funktioniert. Nun sind diese Fahrzeuge von der Haltestellenanzeige am Stand der hochflurigen Wagen der 2. und 3. Serie, sowie dem der alten Gräf und Stift (diese zum Teil nun in Russland unterwegs sind), denn auch in diesen Fahrzeugen gibt es bzw. gab es auch nur das Kästchen, wo das Licht aufleuchtete, wenn jemand einen Haltewunsch betätigte.


Kulturhauptstadt 2009

Wie wir bereits alle wissen, wird die oberösterreichische Landeshaupt-stadt Linz, Kulturhauptstadt 2009. Fleißig wird bereits an der Straßensanierung, an der Verschönerung zahlreicher Plätze und Hausfassaden gearbeitet. Auch die LINZ AG LINIEN leisten einen Beitrag zur Kulturhauptstadt.

So wird es im kommenden Jahr neben der Tageskarte (MAXI-Karte) erstmals ein 24-Stunden-Ticket geben. Der Preis für das neue Ticket wird um zirka einen Euro höher sein, als der der Tageskarte. Die LINZ AG LINIEN zeigen, dass man Kunst und Öffentlichen Verkehr auch zusammen führen kann. Im Rahmen der Initiative FAHR-K-ART werden 20 regionale Künstler eingeladen ein Bild für die Rückseite der Fahrtickets zum Thema Kulturhauptstadt einzureichen. Eine Jury wird dann die schönesten Bilder auswählen. Die zwölf schönsten Exponate werden dann auf den Tickets zu finden sein. Diese Fahrkarten mit den künstlerischen Grafiken, werden aber erst ab Jänner 2009 erhältlich sein.

Weiters werden den Fahrgästen ab 2009 insgesamt 80 neue Ticketautomaten zur Verfügung stehen. Diese werden an zentralen Haltepunkten angebracht sein. Fünf Automaten der neuesten Generation findet man heute schon auf der Linie des Pöstlingbergbusses.

Auch der Fuhrpark wird bis 2009 ein sehr moderner sein. Die LINZ AG LINIEN haben sich zum Ziel gesetzt, dass ab Herbst 2008 auf den Straßenbahnlinien 1 und 2 nur noch Cityrunner zum Einsatz kommen. Ausnahme ist die morgendliche und nachmittägliche Stoßzeit. Und im Busfuhrpark werden bis zum Kulturhauptstadtjahr insgesamt 37 Erdgasbusse vorhanden sein. Insgesamt werden sich dann 30 Gelenk- und sieben Solobusse im Linieneinsatz befinden.


Fast 2.000

Das Jobticket zeigt unter den Berufstätigen eine hohe Akzeptanz. Immerhin wurden bereits fast 2.000 Jobtickets ausgestellt und 175 Firmen beteiligen sich an dieser Aktion.

Von den günstigen Jahreskarten befinden sich 1.940 im Umlauf. In den kommenden Monaten rechnet man hier noch mit einem rapiden Anstieg, da es noch zu einigen Vertragsabschlüssen kommen wird.

Der Sinn des Jobtickets? Berufstätigen eine günstige Alternative zum PKW anbieten zu können sowie auch diverse Dienstwege kostengünstiger und umweltfreundlich erledigen zu können. Das Jobticket kostet dann nur 209,40 Euro. So zahlt der Inhaber nur sechs Monate. Mit dem Jobticket erspart man sich im Gegensatz zur gewöhnlichen Jahreskarte (MEGA-Ticket) 139,60 Euro. Und auch mit dem Jobticket kann man am Wochenende und Feiertags vier Kinder unter 15 Jahren sowie einen Erwachsenen kostenlos mit nehmen.


Glück

Wie 'bahnLinz' bereits exklusiv berichtete, stieg der Bestbieter für die Bergbahnen FTD (Fahrzeugtechnik Dessau) vom Vertrag aus. Der Anbieter hatte sich verkalkuliert und die Bahnen wären viel teurer gekommen.

Die LINZ AG kann sich glücklich schätzen, dass der Anbieter vom Vertrag zurück getreten ist, denn nun hat der Kleinhersteller laut einem oberösterreichischen Medienblatt Konkurs angemeldet. Wäre der Vertrag heute noch aufrecht gewesen, dann hätte man mit langen Verzögerungen bei der Lieferung rechnen müssen und es wäre peinlich gewesen, wenn im Kulturhauptstadtjahr die Trasse für die Bergbahn fertig gewesen wäre, aber aufgrund der verspäteten Lieferung die Bahn noch nicht bedient werden kann.

Zum Glück wird dieses Problem nun nicht ins Haus stehen, denn die Bergbahnfahrzeuge werden im Monat März in Linz eintreffen. Bombardier wird im Herbst mit dem Bau des ersten Bergbahnfahrzeuges beginnen


Tourismusattraktion

Die Pöstlingbergbahn und der Pöstlingberg sind seit über 100 Jahren ein Wahrzeichen von Linz. Und wie jeder Linzer weiß, hat die heutige Bergbahn bereits mehrere Jahre auf dem Buckel; und deshalb beginnen dieses Jahr die Reviatlisierungsarbeiten. 'bahnLinz' berichtete bereits mehrfach auf der Webseite und im Magazin.

Der Auslöser für die Revitalisierung waren sicherheitstechnische und rechtliche Mängel, wie die LINZ AG kund gibt. Nach einem Vorfall im Februar 2005 bestand ein Handlungsbedarf, um weiterhin einen sicheren Bergbahnbetrieb gewähren zu können.

Die heutigen Bergbahnfahrzeuge verfügen über Zangenbremsen. Diese sollten mit Magnetschienenbremsen ausgetauscht werden. Dies ist nur möglich, nach einem kompletten Neubau des Fahrzeugunterbaus. Weiters werden auch die Keilkopfschienen gegen neue Vignolschienen ausgetauscht.

Ein weiterer Grund für die Revitalisierung war das Behindertengleichstellungsgesetz. Um einen behindertengerechten Zugang zur Bergbahn zu gewähren, müssen die Stationen und Fahrzeuge umgebaut werden. Der komplette Umbau der heutigen Bergbahn-fahrzeuge um auch behinderten Personen die Nutzung zu erleichtern, wurde vom Bundesdenkmalamt abgelehnt, da dies einer völligen Zerstörung des historischen Wagenaufbaus gleicht.

Wie bereits mehrmals berichtet wurde, wird die Pöstlingbergbahn in Zukunft ihren Endpunkt am Hauptplatz haben. Dadurch möchte man die Fahrgastzahlen verdoppeln.

In Zukunft wird die Bergbahn in der Hauptverkehrszeit alle 15 Minuten verkehren und in den Schwachlastzeiten alle 30 Minuten. Bisher fuhr die Pöstlingbergbahn durchgehend alle 20 Minuten.

Ab 25. März verkehrt statt der Adhäsionsbahn ein SEV-Bus. Die Solobusse die dann vom Hauptplatz aus auf den Pöstlingberg fahren, wurden mit einer Folie beklebt, die das Design der Bergbahnfahrzeuge widerspiegeln sollten. Die Bergbahnbusse wurden sogar mit Monitoren ausgerüstet, auf denen Videos gezeigt werden über Sehenswertes auf der Strecke.

Am ersten Betriebstag des SEV-Busses gibt es für alle Fahrgäste eine 20-prozentige Ermäßigung in der Grottenbahn. Die Busse fahren im 30 Minuten Intervall. Den Fahrplan findest du weiter unten.

Die Tarife für den SEV-Bus sind günstiger. So kostet eine Einzelfahrt 1,80 Euro und für Kinder 0,90 Euro. Die Tickets erhält man nur an den gekennzeichneten Automaten oder im Tourismusbüro am Hauptplatz. Auf der Linie 50 kommen hier dann erstmals die neuen Fahrscheinautomaten mit Touchscreen, Wechselgeldfunktion, Banknoteneinzug, etc. zum Einsatz. Bei den neuen Automaten ist auch die Menüführung in verschiedenen Sprachen wählbar, wie deutsch, englisch, französisch, italienisch spanisch oder tschechisch.

Für die Anrainer am Hausberg ändert sich mit den "Abotickets" nichts. Der Bergbahnbus wird in diesem Fall gleich gewertet wie die Bergbahn. Eine weitere Änderung bei den Tickets ist die Angebotserweiterung des Erlebnistickets. Dieses berechtigt in Zukunft für eine Berg- und Talfahrt sowie gilt dann auch im gesamten LINZ AG LINIEN-Netz und kostet für Erwachsene 6,20 Euro und für Kinder 3,10 Euro.

Wie den 'bahnLinz'-Usern bereits längere Zeit bekannt ist, verkehrt die Bergbahn am verlängerten Osterwochenende das letzte Mal in ihrer heutigen Form. Da die LINZ AG an diesem Wochenende mit einem Besucheransturm rechnet, wird das Intervall bei Bedarf verdichtet.

Weiters sollte bereits ab Ende Mai in der Talstation aus dem Jahr 1899 ein Bergbahnmuseum entstehen. Die Station bleibt unverändert beibehalten. Das nördliche Verbindungsgleis in der Talstation bleibt erhalten inklusive einer Schleppweiche. Auf diesem kurzen Gleisabschnitt sollten in Zukunft auch Fahrten mit einem Sommerwagen möglich sein. Bei Bedarf kann sogar die heutige Endstation auch als Abfahrtsstelle verwendet werden.

Auch die Bergstation wird erneuert. So sollten die Sanitäranlagen umgestaltet werden und auch ein Behinderten WC wird dort einen Platz finden. Um ein ebenerdiges einsteigen zu ermöglichen, werden die Gleise angehoben.

Die zukünftige Endstation Hauptplatz wird eingleisig ausgeführt. Hier sollte eine gemeinsame Überdachung entstehen für die Bergbahn und die Straßenbahn in Fahrtrichtung Hauptbahnhof.

Frühestens Ende März 2009 wird die Bergbahn nach ihrer Revitalisierung wieder auf den Hausberg fahren können, nachdem die Schulungsfahrten und Abnahmefahrten beendet sind. Wenn die Bergbahn im März wieder in Betrieb geht, wird man auch einige der alten Fahrzeuge im regulären Linienbetrieb vorfinden.

Die Investitionskosten für die Neugestaltung der Bergbahn liegen bei maximal 35 Mio. Euro. Von der LINZ AG wird der Eröffnungstermin Ende März/Anfang April angestrebt.

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Sturm Emma

Sturm Emma fegte über Oberösterreich und führte somit auch zu kurzen Behinderungen im LINZ AG LINIEN-Netz.
So kam am Sonntag den 02.03. das Tramnetz zwischen Hauptbahnhof und St. Magdalena zum Stillstand. Der Grund war ein Kurzschluss. So gegen 16:10 Uhr standen plötzlich alle Bims still. Nichts ging mehr weiter. Ein Schienenersatzverkehr wurde dann so gegen 16:30 Uhr eingerichtet. Als der erste Bus fuhr, konnten wenige Minuten darauf auch schon wieder die Bims fahren.

Weiters kam es auf einigen Linien zu kurzen Behinderungen, wegen Hindernissen auf den Straßen.

Aber der Sturm Emma sorgte nicht nur für Behinderungen und hitzige Stimmung in der Leistelle, sondern richtete auch Schäden an. So wurden in Linz einige Dächer abgedeckt, Äste abgeknickt und Verkehrszeichen kippten um. Und in der Laskahofstraße hatte der Sturm ein Haltestellendach abgedeckt.


Spannungseinbruch

Gestern kam es im Straßenbahnnetz der LINZ AG LINIEN zu einem Spannungseinbruch, laut LINZ AG gegenüber 'bahnLinz'. Der Grund waren Baumfällungsarbeiten im Süden von Linz, in der Lunzerstraße. Dort kappte ein Baumstamm eine 110 kV-Leitung. Dabei kam es in der Gleichrichterstation zu einem Kurzschluß, der das gesamte Straßenbahnnetz, vom Süden bis in den Norden für kurze Zeit lahm legte.

Innerhalb von 15 Minuten konnten die Trams wieder im gesamten Liniennetz verkehren. Die kreuzenden Obuslinien waren von diesem Zwischenfall nicht betroffen, meldete die LINZ AG in einem Interview mit 'bahnLinz'.

Und nur so nebenbei angemerkt, war nicht nur die Straßenbahn davon betroffen, sondern es sind auch zahlreiche Ampeln ausgefallen. Dieser Ausfall reichte angeblich bis nach Freistadt.


Ankunft

Der erste Cityrunner der zweiten Teillieferung, ist heute am 14. Februar am Vormittag in Linz Kleinmünchen eingetroffen. Insgesamt folgen noch weitere elf Exemplare dieser 40 Meter langen Straßenbahn. Die Lieferzeiten findest du im aktuellen bahnLinz-Magazin 1/2008 vor.

Ab Herbst 2008 sollte es somit möglich sein, untertags, also außerhalb der Stoßzeit, auf den Linien 1 und 2 ein 100 prozentiges Niederflurangebot anbieten zu können. Weiters war es dringend notwendig, dass die neuen Bahnen in Linz eintreffen, da bereits aufgrund der gestiegenen Fahrgastzahlen die Beförderungskapazitäten erreicht wurden. So finden in den heute noch eingesetzten hochflurigen Zehnachsern nur 177 Fahrgäste Platz und in den Cityrunnern finden 224 Fahrgäste Platz. Das ist eine Steigerung der Kapazität um 26 Prozent.

Der Linzer Cityrunner kam mit einem Tieflader, der 55 Meter lang ist komplett zusammen gebaut nach Linz. Innerhalb des Wiener Stadtgebietes musste der Transport am Abend erfolgen.

Ein 40 Meter langer Cityrunner kostet 2,6 Millionen Euro. Davon trägt die Hälfte der Kosten das Land Oberösterreich.

Ab 2011 werden auch auf der Straßenbahnlinie 3 regelmäßig Cityrunner unterwegs sein. Denn im Jahr 2010 werden nochmals sieben Cityrunner geliefert.


150 Jahre Lebensqualität

Die neue Kampagne der LINZ AG kennt bestimmt bereits jeder Linzer. In diversen Medien wie Zeitungen, Radio wird über 150 Jahre Lebensqualität geworben. Weiters findet man auch Plakate auf den Straßen und in der Innenstadt lauter Herze, die einen Bereich der LINZ AG vorstellen. Und sogar die Straßenbahn fährt Werbung für 150 Jahre.

So steht zum Beispiel am Hauptbahnhof ein Herz, das die LINZ AG LINIEN vorstellt. Zu sehen ist hier ein oranges Herz mit einem Mercedes Citaro und einem Cityrunner. Dieses Herz "pumpt" bereits seit 111 Jahren. Auf der Goethekreuzung ein blaues Herz mit lauter Abflussrohre, das den Bereich Abwasser den Wissbegierigen näher bringt.

Auf der Bürgerstraße vorm Casino findet man ein grünes Herz mit Stromkabeln für LINZ AG Strom. Bei der Mozartkreuzung findet man ein rotes Herz mit lauter Rohren für Wärme. Im Einkaufszentrum Atrium findet man ein Herz aus lauter Dosen vor, dieses den Bereich Abfall widerspiegelt. Bei der Spittelwiese ein graues Herz für die Bestattung sowie in der Arkade ein blaues Herz für Wasser. Am Hauptplatz findet man ein sehr kreatives Herz, wo einige Schwimmer das blaue mit kleinen Fliesen versehene Herz durchschwimmen. Dieses präsentiert den Bereich der LINZ AG Bäder. Im innerstädtischen Einkaufstempel Passage findet man ein knallrotes Herz vor, das für Erdgas wirbt. Und das letzte und zehnte Herz findet man vorm Kunstmuseum Lentos, das 114 Jahre Hafen präsentiert.

Die Herzen dürften die Linzer und Bummler sehr sympathisch finden, da sich um die Formen zahlreiche Menschen stellen und sich etwas informieren. Manchmal kommt es sogar vor, dass gleich mehrere Leute vor einen LINZ AG Herz stehen und Fotos machen. Diese Aktion ist genial und sorgt für Aufmerksamkeit und nebenbei schmücken sie sogar noch die Linzer Innenstadt. Bis spätestens 31. März kann man die Herzen begutachten in der Innenstadt, wobei bereits die ersten Formen schon wieder am 22. Februar verschwinden werden.


Grünes Wartehaus

Vielleicht ist es schon jemanden aufgefallen, dass das Wartehaus bei der Karl-Wiser-Straße grün beleuchtet ist. 'bahnLinz' hat nachgeforscht und präsentiert dir hier die witzige Lösung.

Einige meinten, es sei eine grüne Leuchtstoffröhre eingebaut worden. Aber wozu das denn? Macht doch keinen Sinn. Die Lösung ist, die Abdeckung der Leuchtstoffröhre wurde von jemandem mit grünen Stift bemalt. Aus diesem Grund erstrahlt das Wartehaus nun in einem auffälligen grünen Licht. Man muss aber sagen, ein Vandalismus, der aber diesem Wartehaus einen tollen Touch verpasst. 'bahnLinz' sagt ausnahmsweise dazu mal, kreativ!


Sanierung

Auch dieses Jahr werden wieder die Gleise der Straßenbahn erneuert. Und zwar beginnen die Arbeiten im April und dauern bis in die Sommermonate an.

Ausgetauscht wird das Gleismaterial im Bereich Linke Brückenstraße, Wildbergstraße, Hauptplatz Schmidtorstraße, Taubenmarkt, sowie beim Bulgariplatz bis WIFI/LINZ AG.

Insgesamt werden 1.491 Laufmeter gerader Rillenschienen verlegt, sowie 1.008 Laufmeter gebogen


Neue Bergbahnfahrzeuge

Das Design der neuen Bergbahnfahrzeuge ist nun fix. Bombardier wird drei niederflurige Fahrzeuge nach Linz liefern. Diese sollten bis März 2009 hier eintreffen und nach zahlreichen Tests und behördlichen Genehmigungen den Betrieb aufnehmen.

Die neuen Fahrzeuge sollten mit den heutigen Bergbahngarnituren was gemeinsam haben. Deshalb hat man darauf geachtet, dass man im Innenraum sehr viel Holz verwendet. Trotz modernen Innenraum, mit Fahrgastmonitoren und Klimaanlagen, wird die Bergbahn ihr heutiges Flair behalten.

In den neuen Bahnen finden 88 Personen einen Platz. Die neuen Bergbahnwagen sind Zweirichtungs-fahrzeuge. Alle drei Fahrzeuge betragen insgesamt 13,8 Mio. Euro.

Wir können schon gespannt sein, wie die neuen Bergbahngarnituren in das Bild der heutigen Bergbahn passen. Einen ausführlichen Bericht inklusive großen Bergbahnposter findest du im bahnLinz-Magazin 2/2008 vor (erscheint Anfang März!).


Brutale Schwarzfahrer

Die Securitas verlangte im vergangenen Jahr mehr als eine Million Mal die Fahrscheine von den Fahrgästen. Darunter gab es 35.339 Beanstandungen. Das sind drei Prozent Schwarzfahrer unter den zahlenden Fahrgästen.

Aufgrund dieser Auswertung kann man was positives verzeichnen. Die Anzahl der Schwarzfahrer ging im Gegensatz zum Jahr 2006 leicht zurück.

Aber es gibt leider nicht nur eine positive Nachricht, sondern auch eine negative. Im Jahr 2006 wurden 22 Kontrollore von den Schwarzfahrern spitalsreif geschlagen. Im letzten Jahr waren es 29 Verletzte.

Und so nebenbei angemerkt, das Schwarzfahren kostet seit 1.1. nicht mehr 40 Euro, sondern 50 Euro.


Neue Tarife

Die LINZ AG LINIEN haben mit Jahresbeginn die Fahrpreise angehoben. So kostet nun die MAXI-Karte, also die Tageskarte 3,40 Euro. Diese gilt einen ganzen Tag bis Betriebsschluß.
Auch das MIDI-Ticket hat sich verteuert. Das kostet nun 1,70 Euro. Nur der Tarif für die MINI-Karte blieb zum Vorjahr gleich. Denn diese kostet weiterhin 0,80 Euro. Alle Ticketpreise findest du unter "Tickets" vor.

Nicht nur die Fahrpreise wurden angehoben, sondern auch das Schwarzfahren wurde endlich erhöht. Denn dieses kostet statt bisher lächerliche 40 Euro, seit 1.1. 50 Euro


Die LINZ AG LINIEN 2007/08

Was hat sich im bald zu Neige gehenden Jahr so bei den LINZ AG LINIEN getan. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Das größte Highlight in diesem Jahr war auf jedenfall die Inbetriebnahme der neuen niederflurigen silber glänzenden Erdgasbusse. Insgesamt befinden sich derzeit zehn Gelenkbusse im Fuhrpark, weitere zehn folgen noch dieses Jahr, die dann spätestens Ende Jänner in Dienst gestellt werden sollten. Die Gesamtkosten für die Anschaffung der neuen Fahrzeuge fast 34 Mio. Euro. Insgesamt werden 86 Mercedes Citaros an die LINZ AG LINIEN bis 2011 ausgeliefert.

Die LINZ AG LINIEN erhielten für die Umstellung der Dieselbusflotte auf Biogas den Umweltpreis "Daphne - Spirit of Environment".

In diesem Jahr feierte die Linzer Elektrische ihr 110jähriges Bestehen. bahnLinz berichtete darüber im bahnLinz-Magazin 5/2007 ausführlich. Heute befördert die Linzer Straßenbahn alleine 50 Millionen Fahrgäste jährlich.

Nun ein Blick in die Zukunft. Wie bahnLinz bereits mehrmals exklusiv berichtete, wird im kommenden Jahr die Pöstlingbergbahn revitalisiert. Der Betrieb der Bergbahn wird am 25. März 2008 eingestellt. Mit diesem Datum gibt es einen Schienenersatzverkehr zwischen Hauptplatz und Pöstlingberg. In Betrieb sollte die Bergbahn dann mit Ende März 2009 gehen.

Im kommenden Jahr starten die Bauarbeiten für die Verlängerung der Linie 3. Mit der Verlängerung dieser Straßenbahnlinie wird das erstemal eine Linzer Tramlinie die Grenzen des Linzer Stadtgebiets überschreiten.

Die LINZ AG LINIEN bieten auch weiterhin das Job-Ticket an. Insgesamt wird dieses von 1.862 Personen in Anspruch genommen.

So aufregend und ereignisreich dieses Jahr war, wird bestimmt auch das nächste Jahr werden, zumindest verspricht uns das schon die Vorschau auf 2008.


Reinigung

Aufgrund des erhöhten Putzbedarfs der Straßenbahnen suchen die LINZ AG LINIEN nun eine zusätzliche Reinigungsfirma. Wie bahnLinz im bahnLinz-Magazin 6/2007 ausführlich berichtete, sind die Bahnen stark verschmutzt und mit der Personalanzahl des Putztrupps, packt man diese "Schweinerei" in den Bahnen nicht mehr.

So wird zumindest für die nächsten drei Jahre eine Reinigungsfirma gesucht, die den bestehenden Putztrupp dabei unterstützt. Es ist wirklich sehr traurig, wenn man in der heutigen Zeit es nicht mehr schafft, die Bahnen zu reinigen, da sie so verdreckt sind.


MAN ade

Die ersten MAN Busse haben bereits Mitte November den heimischen Boden verlassen. Nun sind die Busse 105, 106, 107, 108, 109, 110 und 112 in Klagenfurt.

Wenige Tage vor der Ablieferung wurde bahnLinz noch ein Bild zugesendet, wie sie für den Abtransport in ihr zukünftiges Einsatzgebiet hergerichtet wurden. Abtransportiert wurden sie dann schließlich mit einem blauen Überstellungskennzeichen. Noch im Einsatz befinden sich die MAN Busse 111 und 113, die wahrscheinlich dann mit der nächsten Mercedes Citaro Lieferung aus den Furhpark scheiden werden.

Und die nächsten zehn Gelenkerdgasbusse kommen in den nächsten Tagen nach Linz. Eingesetzt werden sie allerdings frühestens in der letzten Dezemberwoche, spätestens Ende Jänner.


Umbennenung

Seit 1. Dezember haben einige Haltestellen neue Bezeichnungen erhalten.

So heißt die Haltestelle Bergmann seit 1. Dezember Wattstraße, die Endhaltestelle der Linie 27 Chemiepark, die Station Kubesch heißt ab nun Metzstraße und die schön klingende Haltestelle der Linie 43 VW Werk gibt es nun nicht mehr, denn die heißt Bannerstraße.

Die Straßenbahnhaltestelle WIFI heißt offiziell seit 1. Dezember WIFI/LINZ AG, wobei dies bereits schon seit längerer Zeit in den Bahnen zu hören war. Und die letzte Station ist die Zollfreizone, die heißt nun Posthofstraße.


Weihnachtsticket

In der Vorweihnachtszeit ist es für viele bereits stressig genug. Warum dann auch noch mit dem Auto in die Stadt oder zum Shoppingtempel fahren, wenn man das auch stressfrei mit Bus und Bim erreichen kann?

Denn die LINZ AG LINIEN bieten das günstige Weihnachtsticket für jeden an, das nur 2,80 Euro kostet und im LINZ AG Kundenzentrum sowie in diversen Trafiken erhältlich ist. Der Gültigkeitszeitraum ist jeden Einkaufssamstag von 7:30 bis 19 Uhr. Mit diesem einen Ticket können bis zu zwei Erwachsene und noch zusätzlich vier Kinder unter 15 Jahren mitgenommen werden.

Um das Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr zu erleichtern, haben die LINZ AG LINIEN auch an den Einkaufssamstagen die Intervalle verdichtet.


Verschmutzt

Die Verschmutzung in den Straßenbahnen nimmt immer mehr zu. Fährt man in Linz am späten Abend mit einer Straßenbahn, so findet man einiges an Müll am Boden, so dass man sich fragt, bin ich nun in ein Müllauto eingestiegen oder war das eine Straßenbahn.

So findet man am späten Abend in den Trams zerbrochene Bierflaschen, umgeschüttete Bierdosen, umgekippte Rotweinflasche, Papierfetzen, Zeitungen, Erbrochenes (selten), etc. Die Zustände in der Tram werden immer schlimmer. Leider kann oder sollte der Fahrer auch nicht immer einschreiten. Denn auch hier haben bereits einige Fahrer ihr blaues Wunder erlebt, die zuerst noch hinter dem Steuer saßen und dann im Spital landeten.

Die LINZ AG LINIEN verbuchen bereits sehr hohe Reinigungskosten, da die Bims sehr oft eine intensive Reinigung benötigen, da sie so stark verschmutzt wurden. Leider sind unter den Fahrgästen bereits zu viele Vandalisten und Verschmutzer, die die Kosten nur in die höhe treiben.


Mobilitätskonzept erfolgreich

Was ist das Mobilitätskonzept eingentlich? Dieses Konzept wurde mit der Stadt Linz, der Polizei sowie der LIVA ausgearbeitet, um die Gäste für Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte oder Fußballspiele, rasch mit Bussen zum Veranstaltungsort zu bringen. So fährt man kurz vor Veranstaltungsbeginn zwischen Hauptbahnhof und Froschberg mit Sonderfahrten. Bereitgestellte Busse sorgen für einen reibungslosen Abtransport der Zuschauermengen. Am Hauptbahnhof werden in der Zwischenzeit Bahnen beiseite gestellt, um bei Eintreffen der Sonderfahrten für die Besucher bereit zustehen. Diese Bahnen verkehren dann Richtung Norden und Süden. Durch dieses Konzept sollte es gelingen, das Verkehrschaos zu minimieren.

Zum ersten Mal kam das Mobilitätskonzept im Juni 2007, beim Genesis Konzert (rd. 30.000 Besucher) zum Einsatz. Da sich dieses System als gut erwiesen hat, wurde es auch bei weiteren Veranstaltungen angewendet, wie zum Beispiel beim Bon Jovi Konzert, sowie bei einigen Fußballspielen des LASK.

Die LINZ AG berichtet von einer positiven Entwicklung. So wurden früher, als es das Mobilitätskonzept noch nicht gab, nur fünf Prozent der Gäste mit Öffentlichen Verkehrsmitteln befördert. Heute sind es bereits zwölf Prozent, die mit den Öffis zum Veranstaltungsort mit den Bussen fahren und ihr Auto gerne stehen lassen. Dies stimmt die LINZ AG sehr zufrieden, denn im Normalfall dauert es 1/2 bis ein Jahr, bis ein solches Konzept Anklang bei den Besuchern findet.


Verkehrsüberlastung

Seit dem die kühlen und "verkürzten" Tage ihren Einzug in Linz nehmen, nimmt auch der Inidividualverkehr immer mehr zu. Aufgrund dieser Verkehrsüberlastung im Innenstadtbereich, haben auch zahlreiche Linien vermehrt Verspätung.

So zum Beispiel fahren in der Hauptverkehrszeit die Linien 12, 25, 27, 45 und 46 in unregelmäßigen Intervallen. Über die Anzeigetafeln werden die Fahrgäste über die Verkehrsstörung informiert. Von der Sicht der Fahrgäste kann man nur hoffen, dass sich diese Verkehrsüberlastung demnächst wieder etwas in Grenzen halten wird.


Mehr Rechte

Aufgrund eines Vorfalles in Linz, wo ein Schwarzfahrer von einem Kontrolleur festgehalten wurde, erstattete der Fahrgast ohne Ticket eine Anzeige. Bis jetzt durften die Kontrolleure die Schwarzfahrer nicht festhalten. So kam es schon mal vor, dass die Schwarzfahrer einfach davon rannten.

Nun hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass die Kontrolleure berechtigt sind, Schwarzfahrer festzuhalten, um die Personalien auf zu nehmen. Das bedeutet, mehr Rechte für die Damen und Herren der Securitas.


Anzeige gestört

Anzeige gestört! Diesen Text haben die Fahrgäste der LINZ AG LINIEN in den vergangenen Tagen des öfteren lesen können. Zuerst werden die Linien mit der Abfahrtszeit wie gewohnt angezeigt und dann plötzlich verschwinden alle Angaben auf den Displays und das in ganz Linz. Dann ist nur noch zu lesen 'Anzeige gestört!'.

Der Grund für diesen Defekt war ein Hardwarefehler. Die Experten arbeiteten bereits fleißig daran, dieses Problem wieder zu beseitigen und hatten bereits einige wichtige Elemente des großen Rechners ausgetauscht, der für die defekten Anzeigen verantwortlich war.

Die LINZ AG LINIEN rechnen damit, dass Anfang kommender Woche alle Anzeigen wieder richtig funktionieren.


Pressekonferenz: Gastankstelle

Heute, am 18. Oktober gab es am Vormittag eine Pressekonferenz über die neu errichtete Erdgastankstelle am Gelände der Busgarage. Die Erdgastankstelle ist die größte und modernste Tanke in Europa. Diese Tankstelle kostete 2,1 Millionen Euro, davon zahlte das Land an Förderung 600.000 Euro dazu.

Die Mercedes Citaros werden mit Biogas angetrieben, dass von der Kläranlage in Asten stammt. So wird das Klärgas direkt in die Erdgasleitung gespeist.

Mit der Umstellung der kompletten Dieselbusflotte auf Erdgasfahrzeuge, erhielten die LINZ AG LINIEN den Umweltpreis "Daphne-Spirit Environment". Dieser Preis wurde bereits am 5. Juni in der Urania in Wien verliehen.

Einen ausführlichen Bericht zur Erdgastankstelle im kommenden bahnLinz-Magazin.


Diesel wird Erdgas

Die neuen Erdgasbusse sind noch nicht ganz zum Alltag geworden im Linienbetrieb. So kommt sich der ein oder andere Fahrgast vor, er wäre in einer fremden Stadt, wenn er mit einem Mercedes Citaro mitfährt. Aber heute ist das auch schon in Linz möglich.

Derzeit befinden sich im Besitz der LINZ AG LINIEN zehn Stück der edlen Busflotte Citaro. Weitere zehn Stück folgen Anfang November. Somit sollten mit Jahreswechsel insgesamt 20 Gelenkcitaros im Betrieb sein.

Die neuen Mercedes Busse werden vermehrt auf den Buslinien 12 und 25 eingesetzt, da die das Linzer Stadtgebiet durchqueren und somit mehr Fahrgäste auf den neuen Bustyp aufmerksam machen. Auch auf der Linie 27 werden die Erdgasbusse regelmäßig eingesetzt. Auf der Linie 14 und 15 kommen die Fahrzeuge auch hin und wieder zum Einsatz. Vereinzelt kann es auch vorkommen, einen Mercedes auf einer anderen Gelenkbuslinie anzutreffen. Sie werden auch auf Obuslinien eingesetzt.

Ein neuer Bustyp kommt, die Alten müssen verschwinden. So müssen die MAN Busse ihre Stellplätze den neuen Erdgasbussen überlassen. Am 16. Oktober waren bereits folgende MAN Busse abgemeldet: 105, 106, 107, 108, 109, 110 und 113. Diese kommen nach Klagenfurt und werden dort dann noch als Shuttlebusse für die Fußballweltmeisterschaft ihren wahrscheinlich letzten Dienst, zumindest in Österreich, ableisten.


Erfolgreich

Mehr als eine Woche ist es nun her, wo die Erdgasbusse im Linienbetrieb unterwegs sind. Die Erdgasbusse waren nun zumindest einmal auf allen Gelenkbuslinien unterwegs. Von Seite der LINZ AG möchte man die neuen Busse nicht nur auf bestimmten Linien fahren lassen, sondern im gesamten Liniennetz einsetzen, um die Fahrgäste auf die neuen Busse aufmerksam zu machen.

So kommen die Erdgasbusse vereinzelt auch auf den Obuslinien zum Einsatz. Die Werkstätte der LINZ AG ist mit den neuen Bussen sehr zufrieden. Der Erdgasbus ist ein sehr zuverlässiges Fahrzeug. Nur sehr selten kommt es vor, dass ein Fahrzeug einrücken muss, wegen einer Störung. Ist das der Fall, dann sieht man meistens den Erdgasbus nach wenigen Stunden auch wieder im Linienbetrieb.

Auch die Fahrer sind sehr erfreut über den neuen Mercedes Citaro. Sie lassen sich sehr gut fahren und der Fahrerbereich ist sehr fahrerfreundlich eingerichtet. Nur die Türbedienung ist für die Fahrer noch etwas gewöhnungsbedürftig. Ein kleines Manko haben die Erdgasbusse aber schon, denn wenn der Zündschlüssel gezogen wird, dann erlischt auch die Freigabe und es kann niemand ein- und aussteigen. So muss der Fahrer alle Türen vor abziehen des Schlüssels die Türen öffnen. Bei den nächsten Citaros sollte aber auch nach ziehen des Zündschlüssels die Freigabe nicht erlöschen. Ob man die ersten zehn Erdgasbusse noch umprogrammiert, ist noch nicht fix.

Was einem sehr auffällt, der Erdgasmotor ist um einiges schwächer als ein Dieselmotor. Denn beim bergauffahren auf den Froschberg geht es nur sehr langsam rauf. Um dieses Problem zu lösen, wäre es sinnvoll die nächsten Gelenkbusse mit einem etwas stärkeren Motor auszurüsten.

Auf den Linien 12, 25 und 27 sind täglich Erdgasbusse unterwegs. Die restlichen Erdgasbusse fahren verstreut auf diversen Gelenkbuslinien. Da man auf den Linien 12 und 25 eine Engstelle zu passieren hat, die Eisenbahnbrücke, besteht hier ein Begegnungsverbot. Der Bus der zum Karlhof fährt muss warten, wenn ein stadteinwärtsfahrender Bus ihm entgegen kommt. So hat man derzeit das Problem Engstelle Eisenbahnbrücke gelöst.


Länger unterwegs

Bereits seit längerer Zeit verkehrt die Linie 19 auch nach 20 Uhr noch bis zum Cineplexx. Die Linie 19 verkehrt für die Kinobesucher zwischen Hauptbahnhof und Haltestelle Interspar im 30-Minuten-Takt.

Das Angebot wurde nun erweitert. Seit 1. Oktober verkehrt der Kinobus das letzte Mal um 23:40 Uhr ab der Haltestelle Interspar. Somit besteht auch noch eine Busverbindung ins Zentrum für die späteren Filmvorstellungen.


So ein Pfusch

Jeder der ständig mit den Linien 12, 41 und 43 unterwegs ist, wird sich vielleicht schon ein paar Mal gefragt haben, welchen Sinn die Haltestelle Kaplitzstraße eigentlich macht. Diese Frage ist eigentlich berechtigt, denn hier steigen selten Fahrgäste zu. Man hörte auch, dass einige Busfahrer diese Station nicht unbedingt "gerne" haben.

So klagen viele Leute über die nun zu enge Fahrbahn, da man eine zusätzliche Busspur je Fahrtrichtung errichtet hat. Kommt der Bus von der Eichendorffstraße zur Kaplitzstraße, also stadtauswärts, dann geht es zuerst das "Eichendorffbergerl" abwärts. Hat niemand den Haltewunsch betätigt, was hier keine Seltenheit ist, kann man diese Haltestelle durchfahren. Das ist aber gar nicht so einfach. Der Fahrer muss relativ lange auf der Busspur bleiben, denn es könnte ja noch kurz vor einfahren in die Station jemand den Haltewunsch betätigen und der Fahrer ist verpflichtet anzuhalten. So fahren viele Fahrer bis auf den letzten Abdruck auf der Busspur und müssen dann rasch auf die Fahrspur des Individualverkehrs schwenken, was zur Hauptverkehrszeit nicht immer so einfach ist und manchmal gefährliche Manöver für Fahrer und Individualverkehr darstellt.

Wie bahnLinz berichtete, bevor die Station noch errichtet wurde, wäre es sinnvoller gewesen die Haltestelle Hörzingerstraße um ein paar Meter Richtung Zentrum zu verlegen. So wäre der Stationabstand zwischen Salzburger Straße länger und der Abstand zur Eichendorffstraße verkürzt worden. Durch die Verschiebung hätten auch die Bewohner des dortigen "Betreuten Wohnen" eine Bushaltestelle in der Nähe gehabt und diese wäre bestimmt besser ausgelastet gewesen.

Die Sinnhaftigkeit einer DFI-Anzeige bei der Station Kaplitzstraße ist mehr als nur fragwürdig.


Enthüllung

Endlich ist er offiziell da, der neue Erdgasbus vom Typ Mercedes Citaro. Insgesamt befinden sich nun zehn Exemplare im Fuhrpark der LINZ AG LINIEN. Weitere zehn folgen Ende Oktober/Anfang November.

Am 25. September wurde der neue Erdgasbus der Prominenz und den geladenen Gästen beim Kunstmuseum Lentos präsentiert. Vor der Enthüllung des neuen Busses gab es noch eine Pressekonferenz und danach, so gegen 21 Uhr, wurde endlich der Bus enthüllt.

Am Mittwoch den 26. September konnten bereits einige Personen mit dem neuen Mercedes Bus durch Linz fahren. Diese durften sich als wahre Gewinner bezeichnen, denn diese hatten an einem Gewinnspiel von der LINZ AG teilgenommen, bei dem eine Fahrt mit dem neuen Erdgasbus verlost wurde. Viele Personen, von jung bis alt nahmen an dieser Fahrt teil, die beim Europaplatz um 10 Uhr startete.

Am 27. September kann dann endlich jeder die neuen Busse testen. An diesem Tag verkehren die Busse nochmals als Sonderfahrt vom Hauptbahnhof und durchkämmen Linz. Startpunkt ist am Hauptbahnhof.

Ab Freitag den 28. September sind die volle Anzahl von zehn Mercedes Erdgasbussen im Liniennetz unterwegs. So wird man am kommenden Freitag auf den Linien 12, 15, 25 und 27 die Erdgasbusse antreffen.

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VOLVOs auf Linie 12/25

Bis vor kurzem erblickte man hin und wieder an einem Sonntag oder Feiertag einen VOLVO Gelenkbus auf der Linie 12. Seit Montag nun ein alltägliches Bild, dass auf den Linien 12 und 25 die Gelenk VOLVO Busse unterwegs sind. Diese werden nun von Montag bis Sonntag auch auf diesen Linien eingesetzt.

Anfangs setzte man diese Fahrzeuge auf diesen Linien nicht ein, da man befürchtete, die Eisenbahnbrücke wäre zu schmal, wenn sich zwei Busse begegnen. Dies ist nun doch nicht der Fall und deshalb können nun auch diese Gelenkbusse nach Urfahr fahren. Aber nicht nur die VOLVOs werden auf dieser Linie eingesetzt, sondern ab kommenden Freitag sollten hier auch die neuen Erdgasbusse unterwegs sein.


Zwischenfall

In letzter Zeit vermehren sich die "Attacken" auf die Linzer Straßenbahn. Regelmäßig hört man, dass Rowdys Pflastersteine auf die Gleise legen, oder die Bahnen mit Steinen bewerfen.

So passierte vergangenen Sonntag Morgen ein ähnlicher Zwischenfall, wie vor wenigen Tagen in Kleinmünchen. Diesesmal legten gelangweilte Personen in Urfahr Pflastersteine auf die Gleise um die Straßenbahn zum Entgleisen zu bringen. Aber das war noch nicht alles, denn bei einer Bim wurden einige Scheiben eingeschlagen.

Und auch die Beschädigung an den Wartehäuschen hat leider noch immer kein Ende genommen. Die heimische Politik reagiert auch nun, da die Statistiken belegen, dass sich der Vandalismus in der Stadt Linz enorm erhöht hat. Und jeder Einheimische kann in diesem Fall der Statistik kopfnickend zustimmen.


Optimierung Liniennetz

Die bahnLinz Community wurde am 2. Oktober 2006 eingeladen Vorschläge zu posten, wie man das LINZ AG LINIEN Netz noch attraktiver gestalten könnte. Zahlreich beteiligten sich die User an dieser Befragung. bahnLinz fasste zum Schluß die Vorschläge zusammen und schickte sie an die LINZ AG.

Einige Wochen später, nachdem die Vorschläge von den Vorständen durchgearbeitet wurden, wurde bahnLinz zu einer Besprechung eingeladen in der einige Punkte besprochen wurden, welche Ideen in nächster Zeit realisiert werden könnten.

Nun wird die Linie 26 nicht mehr ihren Endpunkt auf dem Freinberg haben, sondern bis zum Stadion fahren, wodurch eine bessere Anbindung an die Linie 17, 19, 27 und 46 hergestellt wird. Dies war zum Beispiel ein Vorschlag der bahnLinz Community der nun realisiert wird.

Weiters wird die Schnellbuslinie 72 ab 3. September eingestellt, da diese eine sehr schwache Auslastung aufweist. Somit gibt es dann nur noch morgens eine Schnellbusverbindung zum Stadtfriedhof.

Wie die bahnLinz User bereits festgestellt haben, sind die Obuslinien 45 und 46 werktags sehr stark ausgelastet, da die Linie 46 das Hafengebiet bedient und das Krankenhausviertel durchfährt, wie auch die Obuslinie 45, die dann auch noch zusätzlich an zahlreichen Schulen vorbeifährt. Auch hier hat nun die LINZ AG entgegengelenkt. Da bahnLinz aufzeigte, dass die Einschubbusse nicht ausreichen, wird werktags das Intervall auf 10 Minuten verdichtet, statt bisher 15 Minuten. Somit ergibt sich zwischen Garnisonstraße und Hauptbahnhof ein fünf Minuten Intervall. Von 13 bis 17:30 Uhr wird in diesem dichten Intervall ab 3. September gefahren.

Auch die Stadtteilllinie 191 wird leicht geändert geführt. So fährt der 191er ab 3. September über die Isidorstraße, statt bisher über die Meixnerkreuzung.

Und ab 3. September erwartet Linz die nächste Fahrplanumstellung.


Schülerfreifahrt

Die Ferien gehen bald zu Ende und der Schulbeginn rückt in großen Schritten immer näher. Deshalb wird es allerhöchste Zeit sich noch in den Ferien einen Ausweis ausstellen zu lassen, um dann auch die Öffis in Linz benutzen zu können.

Der Selbstbehalt für den Schülerausweis liegt bei 19,60 Euro. Dieser berechtigt den Besitzer nur zur Benutzung der Öffis auf der Strecke vom Wohnort zum Ausbildungsort und wieder retour. Außerhalb der Schulzeit, wie zum Beispiel Sonntag oder Feiertag, darf man als Schüler die Öffis nicht benutzen. In diesem Fall gilt der Ausweis als Ermäßigungsschein. Um mit den LINZ AG LINIEN jederzeit fahren zu können, braucht man eine Schüleraufzahlungskarte. Diese erhält man im Kundenzentrum der LINZ AG sowie in ausgewählten Trafiken in Linz zum Preis von nur 6,60 Euro. Mit dieser "Zusatzkarte" kann man Bus und Bim ein Monat kostenlos nutzen. Für Lehrlinge kostet diese Aufzahlungskarte 20,90 Euro.

Der Schülerausweis ist dieses Mal ganz orange und laminiert um etwas "robuster" zu sein. Und auch ganz neu, man erhält den Ausweis per Post.


Weiterhin Obusbetrieb

Laut einer Presseaussendung vom 13. August gibt die LINZ AG bekannt, dass man weiterhin auf den Stangerlbus setzt.

Die LINZ AG LINIEN betreiben derzeit ein Obusnetz mit einer Länge von 19,1 Kilometer, dass vier Linien umfasst. Mit den Obussen fuhren im vergangenen Geschäftsjahr 15,3 Millionen Fahrgäste.

Der Obusbetrieb wird nun weiterhin aufrecht bleiben, da sich der Ausbau der Westbahn auf das Jahr 2011 verschoben hat. Bis dorthin werden die Obusse auch nicht abgestellt. Das Fuhrparkerneuerungsprogramm sieht für das Jahr 2012 einen Austausch der heutigen Obusflotte vor.

Auch der Ausbau der Obuslinien zur Donaulände, bzw. bis zur Traunerkreuzung wird sich verzögern, aufgrund des geänderten Zeitraumes des Ausbaus der Westbahn.

Ab 2011, wo man mit den Bauarbeiten an der Westbahn beginnen sollte, muss man auch noch einmal die Zweckmäßigkeit des Obusses prüfen und dann eventuell wieder neue Strombusse anschaffen, um das heutige Obusnetz auch nach 2011 weiterhin betreiben zu können. Bis dorthin wird sich am Obus nichts ändern.


Tramunfall

Heute, am 8. August ereignete sich gegen 5:40 Uhr ein Unfall auf der Wiener Straße. Cityrunner 013 erwischte einen Radfahrer, der bei der Feuerwehr die Straßenbahngleise überqueren wollte. Dabei hatte der Biker die heranfahrende Straßenbahn übersehen.

Cityrunner 013 kam von der solarCity und war auf den Weg zur Universität. Zwischen den Haltestellen VOEST Alpine und WIFI ereignete sich der Unfall. Der Radfahrer wurde durch den Aufprall einige Meter mitgeschliffen und blieb am Boden liegen. Die Rettungskräfte versorgten den Verletzten. Von den Fahrgästen wurde niemand verletzt. Für kurze Zeit musste ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden.

Unfallvideo>>


110 Jahre Linzer Straßenbahn

Die Linzer Straßenbahn feiert ihren 110. Geburtstag. Am 31. Juli 1897 fuhr die erste „Elektrische“ auf der Trasse der alten Pferde-Tramway durch Linz.

Drei Kilometer von Urfahr zum Bahnhof

Die etwa drei Kilometer lange Tramway-Linie führt von der Remise Urfahr bis zum damaligen Staatsbahnhof (heutige Linie 3). Elf Motor- und 15 Beiwagen bildeten den damaligen Fuhrpark. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 18 km/h festgesetzt. Rund 1,5 Millionen Fahrgäste benutzten bereits im ersten Betriebsjahr die neue Linie, was einer Steigerung um 50 Prozent zur Pferde-Tram entsprach.

Verlängerung bis Kleinmünchen nach fünf Jahren

Schon 1898 wurde eine Verlängerung bis Kleinmünchen geplant. Die sechs Kilometer lange „Überlandlinie“ wurde in Rekordzeit errichtet und im Dezember 1902 eröffnet. Schon damals trug die Straßenbahnlinie wesentlich zur charakteristischen Nord-Süd-Ausrichtung des Linzer Stadtgebietes bei. Die Anzahl der Fahrgäste stieg 1902 auf 1,9 Millionen und der Fuhrpark wurde um sechs Motor- und drei Beiwagen erweitert.

Beförderungsmittel
für Wohlhabende


Anders als heute galt der Verkehr als Gewinnbringer und finanzierte in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg die Stromversorgung mit. Also eine Querver­bundfinanzierung mit umgekehrtem Vorzeichen zu heute. Eine Straßenbahnfahrt war für damalige Verhältnisse nicht billig und großteils nur für wohlhabende Leute erschwinglich. Daher war, gemessen an der Einwohnerzahl von Linz, die Frequenz eher gering.

50 Millionen Fahrgäste auf 21 Kilometern Schienen

Heute erstreckt sich das Netz der drei Straßenbahnlinien über 21 Kilometer. Jährlich nutzen rund 93,5 Millionen Fahrgäste das Angebot der LINZ AG LINIEN, 50 Millionen allein im Straßenbahnbetrieb. 49 Straßenbahnen, davon 21 hoch­moderne Cityrunner, umfasst die heutige Straßenbahnflotte.

LINZ AG-Presse


Auwiesen

Die bahnLinz Community hatte die Bautätigkeit bei der Umkehrschleife Auwiesen entdeckt und hat sich gefragt, was da errichtet wird. Gebaut wird in diesem Bereich an einer Haltestelle, die gleich gegenüber der bisherigen Station errichtet wird.

Einige dachten sofort an eine Straßenbahnverlängerung nach Wegscheid, denn wieso sollte man sonst eine Station auf der gegenüberliegenden Seite errichten. Der Grund für den neuen Haltestellenbereich ist dieser, da sich in der Hauptverkehrszeit zwei Bahnen hintereinander stellen mussten. Kommt es hier zu einem Treffen zweier Cityrunner mit einer Länge pro Fahrzeug von 40 Metern, so versperren diese eine Zufahrt zu einem Parkplatz.

Aufgrund zahlreicher Beschwerden reagierte nun die LINZ AG darauf und hat eine Lösung gefunden. Eine Station auf der gegenüberliegenden Seite der bisherigen Station Auwiesen. So fahren zukünftig die Bahnen in die "alte" Haltestelle ein und lassen dort die Fahrgäste aus- und einsteigen. Fahren dann gleich zum neuen Haltestellenbereich, der sich auf der gegenüberliegenden Seite befindet. Aufgrund dieser "Fahrstrategie" kann ein zweiter Cityrunner ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern die Endstation Auwiesen problemlos befahren. Sollte dann noch eine dritte Bahn nachkommen, so fährt die zweite Garnitur in die Wendeschleife und bleibt hier stehen, bis die erste Bahn im neu errichteten Stationsbereich abgefahren ist.

Eine Mitfahrt durch die schön angelegte Schleife ist weiterhin möglich. Und eine Verlängerung nach Wegscheid wird es weiterhin nicht geben, da dieses Projekt wie bahnLinz bereits exklusiv berichtete, auf Eis gelegt wurde aufgrund von Problemen bei der Grundstücksabnahme.


Schülerfreifahrt

Ist man in der Bundeshauptstadt Wien Schüler, hat man große Vorteile. So können alle Schüler mit einem gültigen Schülerausweis der Stadt Wien an den schulfreien Tagen die Öffis kostenlos nutzen. Darunter fallen alle Ferien (Weihnachtsferien, Semesterferien, etc.) und auch die gesamten Feiertage und Wochenenden.

In der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz ist das nicht der Fall. Hier muss der Eleve einen gütligen Schülerausweis besitzen um ermäßigte Tickets kaufen zu können. Für die Ausbildenden gibt es dann noch die Schüleraufzahlungskarte, mit der man ein Monat lang das gesamte LINZ AG LINIEN Netz benutzen kann. Laut der HEUTE fordert die "Junge Volkspartei" eine kostenlose Nutzung der Öffis während der Sommerferien und dies könnte demnächst Realität werden.

Man sollte aber auch noch erwähnen, was dies betrifft mit der Freifahrt in den Sommerferien, ist Linz nicht Nachzügler, denn auch bei den anderen österreichischen Verkehrsbetrieben müssen die Schüler eine Karte erwerben, mit der man dann in den Ferien das Liniennetz benutzen kann. Hier besteht auf jedenfall Nachholbedarf, nicht nur in Linz.


Gratisfahrt

Die LINZ AG LINIEN befördern die Fußballfans des LASK kostenlos zu den Bundesliga-Heimspielen im Linzer Stadion. So können nun alle die eine Jahreskarte bzw. Vorverkaufskarte des LASK haben, kostenlos die Öffis zwei Stunden vor dem Spiel bis Betriebsende benutzen.

Diese Aktion gilt bis auf Widerruf. Wer sich bei der Kassa ein Ticket kauft, dann gilt dieses als Ticket für die Retourfahrt und als Hinfahrt beim nächsten Heimspiel.

Bei allen Heimspielen des LASK wird der Takt auf dne betroffenen Linien verstärkt. Hier wird auch wieder das Mobilitätskonzept angewendet, bahnLinz berichtete bereits.


bahnLinz-Auto

Seit Dienstag den 10. Juli fährt durch die Landeshauptstadt Linz ein bahnLinz-Auto mit der Wagennummer 002. Dieses Fahrzeug wirbt am Heck für die einzigartige Fanseite bahnLinz.

Bin gespannt ob der 002er von einigen bahnLinz-Usern gesichtet wird. Es heißt ab nun, Augen auf und nicht nur Bus und Bim nachschauen, sondern es ist auch erlaubt den Autos mal auf den Hinterteil zu blicken. ;-)

Herzlichen Dank hier an Martin Dinier und seinem Bekannten, die diese Werbung überhaupt ermöglichten


Neuer Hersteller

Jeder hat sich nun gedacht es ist was die Revitalisierung der Bergbahn betrifft bereits alles gelaufen. Aber dem ist nun nicht so. Überraschend ist nun der Hersteller Fahrzeug Technik Dessau (FTD) vom Vertrag zurückgetreten. Jetzt kam der Zweitbieter, Bombardier zum Zug und wurde nun der Auftrag erteilt, drei niederflurige Bahnen bis zum 1. Quartal im Jahr 2009 auszuliefern. Das Bundesdenkmalamt hat die neuen Bahnen bereits genehmigt.

Die Sanierung der Altfahrzeuge übernimmt nun auch nicht mehr FTD, sondern Vossloh Kiepe. Aufgrund der raschen Aufgabenverteilung hofft man nun die Termine einzuhalten.

Aufgrund der Neuvergabe an den Zweitbieter entstehen nun Mehrkosten von rund 6,6 Mio. Euro, die durch Schadenersatzforderungen großteils abgedeckt werden sollten. Durch die Mehrkosten sollten auch nicht vier Bahnen bestellt werden, sondern nun nur noch drei mit Option auf eine weitere Bahn. Auch die finanziellen Mitteln wurden von 32 Mio. auf 35 Mio. Euro erhöht. Bis Oktober 2007 sollte dann endgültig alles fix sein, denn die Ausschreibungsergebnisse für die Streckenneugestaltung sind noch nicht bei der LINZ AG eingelangt.


Erdgasbus in Linz

Derzeit befindet sich im Besitz der LINZ AG ein Solo Mercedes Citaro Bus. Dieser ist allerdings noch nicht für Linz bestimmt, sondern kam nur zu Testzwecken von Mannheim nach Linz.

Mit diesem Bus sollten nun die ersten Tankversuche mit Erdgas in Linz beginnen. Da man bis heute noch keinerlei Erfahrung mit Erdgas bei den Bussen machte, möchte man bei der Anlieferung der ersten zehn Gelenkbusse keine bösen Überraschungen erleben. Deshalb testet man nun das Betanken eines Erdgasbusses.

Auch die Erdgastankstelle ist bald zur Gänze fertiggestellt. Die ersten Mercedes Gelenkbusse sollten in Linz im Monat August eintreffen. Diese werden im Fuhrpark mit ihrer Eleganz auch die Fahrgäste begeistern.


Neue Ticketautomaten

Die LINZ AG LINIEN haben nun eine Ausschreibung gestartet, über die neuen Ticketautomaten. bahnLinz berichtete bereits exklusiv über die Automatensanierung.

So sollten insgesamt 85 neue Automaten beschafft werden. Diese Fahrscheinautomaten sollten ein Touchscreen haben und elektronische Zahlungsmittel anerkennen. Die neuen Automaten sollten dann an stark frequentierten Haltestellen und im Innenstadtbereich aufgestellt werden.

Mit der Modernisierung des Automatenbestandes sollte mit 1. September 2008 begonnen werden und abgeschlossen sollte dieses Projekt dann mit 31. März 2009 sein.


Bügelbruch

Gestern, am 27. Mai erlitt Zehnachser 54 einen Bügelbruch. Das Unglück ereignete sich bei der Ausfahrt aus der Straßenbahnremise in Kleinmünchen. Dabei hatte sich der Stromabnehmer so unglücklich in der Oberleitung verhangen, dass dieser umknickte.

Durch den Bügelbruch musste auch die Oberleitung etwas nachgespannt werden. Der havarierte Zehnachser wurde dann mit einem Hilfsfahrzeug in die Remise geschleppt, wo er nun auf seine Reparatur wartet. Statt Zehnachser 54 fuhr nach zirka zehn Minuten GTW 53 auf die Strecke und drehte dann auf der 3er seine Runden.


Neue Haltestelle

Am kommenden Montag den 21. Mai beginnen die Bauarbeiten an der neuen Haltestelle Kaplitzstraße. Diese Station wird zwischen den beiden Haltestellen Hörzingerstraße und Eichendorffstraße errichtet. Die Haltestelle existiert bereits seit Ende vorigen Jahres, aber nur auf den Linienplänen. In der Realität sah man hier nur einen Gehsteig ohne Haltestellenschild und Wartehaus.

Wie oben schon genannt, wird mit Anfang kommender Woche mit den Bauarbeiten begonnen. Informationstafeln informieren bereits seit Anfang dieser Woche über die Errichtung der neuen Station. Die Länge der Haltestelle beträgt jeweils 85 Meter. Auch ein Wartehäuschen sollte diese Station erhalten. Die Kosten der Errichtung dieser Station liegen bei 45.000,- Euro.

Um den Fahrgästen das Überqueren der stark befahrenen Straße zu erleichtern, wird in Straßenmitte eine Insel errichtet.


Umbau Remise

Wie bereits einige User richtig erkannt haben, befindet sich die Remise Kleinmünchen im Umbau. So wurde die alte Waschanlage, die mit der Errichtung einer neuen Waschanlage bereits seit längerem hinfällig wurde, abgerissen. Durch den Abriss der alten Waschanlage können die Gleisharfen verlängert werden. Somit haben dann zwei Cityrunner auf einer solchen Gleisharfe Platz.

Heute passen auf die Gleisharfe ein Cityrunner und ein Zehnachser. Zwei Cityrunner kann man nicht hintereinander abstellen, da die Länge des Gleises nicht ausreicht. Da mit Anfang 2008 neue 40 Meter lange Cityrunner kommen und weitere Zehnachser aus dem Fuhrpark scheiden, müssen zwei Cityrunner auf einer Gleisharfe Platz haben, denn sonst würde man die Bahnen nicht unterbekommen. Deshalb wird die Abstellhalle um ein paar Meter verlängert.

Die Ausbauarbeiten der Abstellhalle sollten dann mit September 2007 abgeschlossen sein. Somit dürfte es auch zu keinem Platzmangel kommen, wenn die neuen Cityrunner kommen. Denn wie bereits bahnLinz exklusiv berichtete, kommen im nächsten Jahr zwölf weitere Cityrunner auf das LINZ AG LINIEN Straßenbahnnetz. Mit Abschluss der Erneuerung des Fuhrparks, besitzen die LINZ AG LINIEN insgesamt 33 niederflurige Cityrunner.


Gleisarbeiten

Die warmen und lauen Nächte kommen wieder und somit starten auch die Gleisarbeiten wieder im LINZ AG LINIEN Straßenbahnnetz.

Um einen erschütterungsfreien und leisen Straßenbahnbetrieb auf den Gleisen zu ermöglichen, sind regelmäßige Wartungen am Material notwendig. So startet die "Gleissanierungssaison" diesesmal in der solarCity. Die letzte Saison wurde mit den Gleisarbeiten an der Wiener Straße beendet.

Selbstverständlich finden die Arbeiten erst in den späten Abendstunden statt, um den Straßenbahnbetrieb nicht zu behindern. Gearbeitet wird von Montag bis Freitag. Die Bauarbeiten in der solarCity begannen am 7. Mai und dauern voraussichtlich bis 8. Juni.


Hafen

Wie bereits bahnLinz exklusiv berichtete, wurde die Umkehrschleife saniert. So kam es während der Bauzeit zu einer Verlegung der Umkehrschleife Hafen. Die Linie 46 verkehrte für zirka eine Woche als Dieselbuslinie und wendete direkt im Hafengebiet.

Eine kurze Zusammenfassung, was an der Endschleife Hafen gemacht wurde. Die Umkehrschleife der Obuslinie 46 erhielt eine komplett neue Trag- und Deckschicht. Somit sind auch die tiefen Spurrillen verschwunden. Im Bereich der Endstation wurde der Fußweg verbreitert. Die Kosten dieser Sanierung belaufen sich auf 105.000,- Euro.

Nun ist zumindest die Umkehrschleife komplett fertiggestellt. Derzeit finden nur noch die "Feinarbeiten" statt. Mehr zu der Sanierung im Bereich Hafen findest du im Archiv (Sanierung Umkehrschleife).


Vandalismus

Sie schlagen ohne Vorwarnung an irgendeinem Ort zu und hinterlassen manchmal einen geringeren Schaden und manchmal eine Spur der Verwüstung. Die Rede ist von Vandalisten, die in letzter Zeit im Haltestellenberich und an den Fahrzeugen der LINZ AG LINIEN ihre unangenehmen Spuren hinterlassen.

Derzeit kommt es nämlich bei der LINZ AG zu vermehrten Vandalismusschäden. Dass mal was zerstört oder beschmiert wird, gab es ja bereits schon immer, aber nicht in dieser Häufigkeit.

In letzterzeit langen bei der LINZ AG immer wieder Meldungen ein, wo über zerbrochene Scheiben in Wartehäusern berichtet wird. Betroffen vom Vandalismus sind zumindest in den letzten Wochen die Wartehäuser im Linzer Süden. Man sieht in diesem Stadtteil in einigen Wartehäusern noch immer keine Scheiben, da man erst warten muss, bis die bestellten Scheiben geliefert werden. Und bis die Scheiben geliefert sind, langt schon wieder eine Meldung ein, dass schon wieder eine Glasscheibe zu Bruch ging.

Das ist aber nur ein Teil der Vandalismusschäden, die bei der LINZ AG einlangen. So kommt es nicht gerade selten vor, dass von Fahrgästen die Türen einfach eingetreten werden oder Steine durch ein Fenster geschossen werden. Auch die Mini-U-Bahnstationen bleiben trotz 24 Stunden-Videoüberwachung vom Vandalismus nicht verschont. Denn auch hier sieht man immer wieder eine eingetretene Verkleidung, zum Beispiel zu letzt bei der Haltestelle Unionkreuzung. Da die Spezialverkleidung erst bestellt werden muss, sieht man nun den Spritzbeton. Und bevor man noch diese Scheibe erhalten hat, wurde schon wieder eine Scheibe, ebenfalls in der Haltestelle Unionkreuzung beim Lift eingetreten. Diese weist zum Glück nur Sprünge auf und kann man derzeit noch drinnen lassen, bis man endlich wieder genügend Glas besitzt um diese Schäden zu beheben.

Man ist nun so weit, dass man sich über verdreckte Wartehäuser schon gar nicht mehr aufregt, sondern nur froh ist, wenn zumindest das Glas in Frieden gelassen wird. Wo kommen wir da noch hin, wenn es so weitergeht? Werden vielleicht einige Wartehäuser aus den berüchtigten Stadtteilen verschwinden, um solchen Vandalismuschäden vorzubeugen?


Die neue Bergbahn

Heute, am 16. März 2007, fand im Alten Rathaus am Vormittag eine Pressekonferenz statt. Darin ging es um die neuen Fahrzeuge auf der Pöstlingbergbahn.

Da man für die Bergbahn vier neue Niederflurbahnen benötigt, gab es eine europaweite Ausschreibung. Insgesamt beteiligten sich vier Anbieter an der Ausschreibung zur Entwicklung und Lieferung der neuen Niederflurfahrzeuge. Voraussetzung war, die Bahnen müssen im Retro-Style sein, so wie es vom Bundesdenkmalamt gewünscht wird (Grafiken im bahnLinz-Magazin 06/2006).

Das Rennen gewann schließlich der Deutsche Anbieter FTD Dessau. Die Auswahl des Bestbieters erfolgte nach technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Kriterien. Auch das Bundesdenkmalamt reihte das Design der Bahn von FTD Dessau an erste Stelle. Die Anträge wurden anonymisiert an das Bundesdenkmalamt zur Bewertung weitergeleitet.

Die neuen Bergbahngarnituren werden eine Einstiegshöhe von 320 mm aufweisen. Ebenfalls sind eigene Stellflächen für Kinderwägen und Rollstühle vorgesehen. Die neuen Niederflurbahnen werden klimatisiert sein und werden im Fahrgastraum Bildschirme haben, um eine bessere Fahrgastinformation zu gewährleisten. Um den Fahrgästen auch mehrsprachige Informationen weitergeben zu können, stehen für Kopfhörer spezielle Anschlüsse zur Verfügung. Im Fahrgastraum der neuen Fahrzeuge wird Holz eine große Rolle spielen. Voraussichtlich werden die Niederflurbahnen 25 Sitzplätze und 55 Stehplätze aufweisen. Weiters sollte der Transport von Schlitten und Fahrrädern weiterhin möglich sein. Bei den neuen Fahrzeugen wird sehr auf die Sicherheit geschaut. So sollten die neuen Bahnen sogar bei einem technischen Gebrechen weiterhin fahrtüchtig sein.

Die Retrobahn wird eine Leistung von 571 PS bzw. 420 Kilowatt aufweisen. Nur so zum Vergleich, die heutige Bergbahn surrt mit gerademal 65 PS bzw. 48 Kilowatt auf den Hausberg. Selbstverständlich werden die revitalisierten Fahrzeuge auch über eine stärkere Leistungskraft verfügen. So werden zukünftig die heuigen Bergbahngarnituren mit 176 PS bzw. 130 Kilowatt den Pöstlingberg erklimmen.

Weitere technische Details zu den neuen Fahrzeugen. Die Bahnen werden eine Länge von 19 Metern, eine Breite von 2,30 Metern und eine Höhe von 3,90 Metern aufweisen. Auf beiden Seiten stehen den Fahrgästen zweiflügelige Türen und eine einflügelige Tür für ein bequemes Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Das neue Bergbahnmodell wird aus drei Modulen bestehen. Die Kosten der neuen Fahrzeuge liegen bei 9,55 Mio. Euro. Das Fahrzeugdesign stammt von Döllman Design, einem Wiener Unternehmen.

Die Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge erfolgt im ersten Quartal 2009.

Auch an der europaweiten Ausschreibung zur Revitalisierung der alten Bergbahnwagen haben sich fünf Anbieter beteiligt. Gewonnen hat auch hier FTD Fahrzeugtechnik Dessau. Drei Fahrzeuge aus den Baujahr 1950 bis 1959 werden in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt im erforderlichen Ausmaß saniert. Die Wagen VIII, X und XI werden somit weiterhin im Linienbetrieb erhalten bleiben.

Wie bereits auf bahnLinz mehrmals berichtet wurde, sind aus sicherheitstechnischen Gründen der Unterbau und die gesamte technische Ausrüstung zu erneuern. In Zukunft wird auch eine Koppelung zweier alter Garnituren möglich sein. Da die Bergbahn in Zukunft auch auf den Gleisen der Straßenbahn unterwegs sein wird, werden die Türen nicht mehr manuell zu verschliessen sein, sondern dies erfolgt dann automatisch. Insgeamt werden 5,35 Mio. Euro in den Umbau der Altfahrzeuge investiert. Auch hier erfolgt die Inbetriebnahme im ersten Quartal 2009.

Die Strecke der Pöstlingbergbahn wird in drei Abschnitte gegliedert.

1. Abschnitt vom Pöstlingberg bis zur Talstation. Die Linienführung bleibt in diesem Bereich unverändert. Nur die Talstation wird in Zukunft nicht mehr angefahren. Diese dient dann nur noch als Abfahrtspunkt für Sonderfahrten und für die Museumsbahn.

2. Abschnitt Querung Mühlkreisbahn. Die Bergbahn wird in der Höhe der heutigen Bergbahnremise von der heutigen Trasse abschwenken und in gleicher Ebene die Mühlkreisbahn überqueren und dann in die Umkehrschleife der Linie 3 einfädeln.

3. Abschnitt Bergbahnhof Urfahr bis Hauptplatz. Hier verkehrt die Pöstlingbergbahn auf der Trasse der heutigen Linie 3 bis zum Hauptplatz. Kurz vor der Haltestelle Hauptplatz schwenkt die Bergbahn nach rechts. Dort wird der Endpunkt als Stutzgleisanlage ausgeführt. Der Taxistand, die Fahrspur gen Altstadt und die Straßenquerung vor der Pestsäule bleiben unverändert. Auch der Abgang zur Tiefgarage bleibt weiterhin bestehen.

Für die Fahrgäste ist eine gemeinsame Überdachung mit der Pöstlingbergbahn und der Straßenbahn vorgesehen.

In Zukunft wird es weiterhin die alte Bergbahn auf einen kleinen Stück geben. Denn in der Talstation sollte sogar ein Teil des alten Gleises erhalten bleiben und eine Weiche. Somit sollte es auch in Zukunft möglich sein, von der Talstation bis zur Remise eine kleine Sonderfahrt mit der alten Bergbahn zu unternehmen. Dafür sollte ein offener Sommerwagen und ein geschlossener Wagen erhalten bleiben.

Skizze Hauptplatz>>


Linz Marathon

Kommendes Wochenende, am Sonntag den 15. April findet der bereits sechste Linzer Citymarathon statt. Wie gewohnt, kommt es im gesamten Stadtgebiet zu totalen Straßensperren oder nur vorübergehenden Sperrungen.

Selbstverständlich sind auch die Linienbusse von dieser Großveranstaltung betroffen, die sich auf das gesamte Stadtgebiet ausweitet.

Die LINZ AG LINIEN sind bemüht, den Fahrgästen den gewohnten Service anbieten zu können. Deshalb werden an den betroffenen Stellen 25 uniformierte Mitarbeiter Rede und Antwort stehen. Ein zentraler Punkt wird zum Beispiel der Hauptbahnhof und die Sonnensteinstraße sein.

Übrigens darf man nicht vergessen zu erwähnen, am Sonntag den 15. April kann man auch mit den Bussen, die mit dem Hinweis "Marathon Sonderfahrt" gekennzeichnet sind, kostenlos mitfahren kann.

Info-Hotline:
Besetzt am Samstag 14.04. von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag 15.04. von 06:30 Uhr bis 15:00 Uhr.

Tel.nr.: 0732/3400-7007


Sanierung Umkehrschleife

Die Umkehrschleife und somit die Endstation der Obuslinie 46, wird auf Wunsch der Bevölkerung saniert. Auch der unbefestigte Gehsteig sollte in diesem Bereich saniert werden.

Da in diesem Bereich viele Fahrgäste der Linie 46 den Gehweg frequentieren, sollte beim Umbau die Sicherheit im Vordergrund stehen. So sollte der Gehweg auf 1,75 bis 2,50 Meter verbreitert werden. Bei der Umkehrschleife der Obuslinie wird die gesamte Trag- und Deckschicht samt Unterbau sowie die Entwässerung zur Gänze erneuert. Deshalb wird es auch nötig sein, diese Endhaltestelle für zirka eine Woche zu verlegen.

Für die Autos sollte es dann einen 90 Meter langen Längsparkstreifen geben. Die Baukosten dieser Sanierung belaufen sich auf 105.000,- Euro.


Schussattacke

Heute den 19. März, gab es auf einen Obus eine Schussattacke. Obus 207 wurde bei der Haltestelle Binderlandweg am Abend im Stadtteil Zöhrdorferfeld mit einem Stein attackiert.

Der Obus 207 traf in der Busgarage so gegen 19:45 Uhr ein, mit einem Loch in der seitlichen Scheibe. Erinnerungen an Salzburg wurden sofort wieder wahr. Das Wurfgeschoss konnte bahnLinz besichtigen. Es handelt sich dabei um einen Stein der einen Durchmesser von zirka zehn Zentimeter hatte. Die Täter dürften höchstwahrscheinlich gelangweilte Jugendliche gewesen sein.

Obus 207 wurde in die Werkstätte zur Besichtigung gestellt.


Studie Eventverkehr

Um für das Kulturhauptstadtjahr auch im Öffentlichen Verkehr gut gerüstet zu sein, hat Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer eine Studie zur Beurteilung eines Eventverkehrs in Auftrag gegeben.

Da man im Kulturhauptstadtjahr 2009 mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnet, möchte Himmelbauer bei Veranstaltungen die Gäste auf den Öffentlichen Verkehr umlenken. Um dies zu ermöglichen, gehört ein attraktives Angebot geboten.

So befasst sich eine Studie mit folgenden Fragen. Wie kann das vorhandene Verkehrsangebot möglichst umweltfreundlich gestaltet werden? Welche zielgruppenspezifischen Alternativen für die An- und Abreise nach und von Linz gibt es? Wie lassen sich Event und Eventvekehr zu einer attraktiven Reisekette verbinden? Wie können An- und Abreise mit der Bahn, Bus, Rad und auf dem Wasserweg gestaltet werden, dass der Erholungs- und Erlebniswert steigt? Welche neuen regionalen Verkehrskonzepte sind notwendig?

Die Lösungen auf diese und noch viele andere Fragen zum Eventverkehr, sollten in ein Eventverkehrskonzept einfließen. Diese Strategien sollten dann nicht nur im Kulturhauptstadtjahr angewendet werden, sondern auch auf weiteren Großveranstaltungen in Linz zur Anwendung kommen.


Bergbahn am Hauptplatz

Jeder von uns hat sich die Frage gestellt, wie wird wohl die Bergbahn in den Hauptplatz integriert? "bahnLinz" zeigt dir nun die Skizze, in der man die Trasse der Bergbahn am Hauptplatz erkennen kann.

Die Bergbahn fährt dann ab dem Jahr 2009 wie die Straßenbahn über die Nibelungenbrücke und schwenkt dann bei der Einfahrt in den Hauptplatz Richtung Westen und verkehrt dann seitlich der heutigen Straßenbahngleise. Dort wird dann auch neben den Straßenbahngleisen die Endhaltestelle der Bergbahn errichtet.

Es wird keine Wendeschleife geben, sondern es sind stumpfe Gleisende. Denn die neuen Bergbahngarnituren verfügen ebenfalls über einen beidseitigen Einstieg.


Autobus 124

Wie "bahnLinz" bereits exklusiv berichtete, geriet am vergangenen Mittwoch (14.02.) ein MAN Gelenkautobus am Bindermichl in Flammen. Das Bild links zeigt genau den Unglücksort.

Der Grund für den Brand war ein Hitzestau, wurde "bahnLinz" mitgeteilt. Der Auslöser war ein Kompressor, der sich überhitzt hatte. Die heiße Luft konnte nicht mehr ausreichend entweichen und so kam es im Heck zu der starken Rauchentwicklung. Die Flammen hatten sich bereits etwas in den Fahrgastraum gearbeitet. In der Werkstätte erinnert nun nur noch ein Loch im Fahrgastraum daran, durch das man jetzt nach draußen blicken kann.

Auf Anfrage von "bahnLinz", bezifferte man den Schaden am Autobus 124 auf zirka 2.000,- Euro. Die Sitze wurden zum Glück nicht in Mitleidenschaft gezogen.


Weiter warten

Es heißt weiter warten, auf die neue Erdgasbusflotte für Linz. Wie bereits mehrmals "bahnLinz" ankündigte, sollten die ersten Erdgas Citaros im Mai 2007 auf Linzer Boden stehen.

Dies wird aber nicht der Fall sein. Denn die Auslieferung der Erdgasbusse verschiebt sich ein weiteresmal um einige Monate. Nun sollten die ersten zehn Gelenkbusse erst im August diesen Jahres Einzug im LINZ AG LINIEN Fuhrpark nehmen.

Aufgrund der verzögerten Auslieferung der neuen Mercedes Citaro Busse, werden auch die MAN Busse noch weitere Monate in voller Stückzahl im Fahrdienst unterwegs sein.


Grünes Licht für Bergbahn

Wie "bahnLinz" bereits mehrmals exklusiv berichtete, wird die historische Bergbahn modernisiert.

Bei der heutigen Sitzung (02.02.) gab der Aufsichtsrat der LINZ AG einstimmig grünes Licht für die Modernisierung.

Um den Bergbahnbetrieb weiterhin aufrechterhalten zu können, sind aus sicherheitstechnischen und rechtlichen Gründen Maßnahmen im Fuhrpark und an der Strecke zu treffen. So muss zum Beispiel an den drei erhaltenen Wagen der Unterbau komplett erneuert werden, um den Bestimmungen gerecht zu werden. Da man die heutigen Bergbahnwagen nicht behindertengerecht umbauen kann, ist eine Anschaffung von Niederflurfahrzeugen notwendig.

Vor der Talstation wird eine Weiche errichtet, um eine Weiterfahrt bis zum Hauptplatz zu gewähren. Für die Querung der Mühlkreisbahn liegen die grundsätzlichen Genehmigungen der Behörden und der ÖBB vor.

In Zukunft könnte die Bergbahn im 15 bzw. im 20-Minuten Intervall verkehren. Für einen Mischbetrieb benötigt man vier Neufahrzeuge und drei Altfahrzeuge.

Mit den Modernisierungsarbeiten sollte Ende 2007 begonnen werden. Während dieser Bautätigkeit werden Busse auf den Hausberg der Linzer fahren. Bis September 2008 sollte das erste Altfahrzeug modernisiert sein und das erste Neufahrzeug ausgeliefert sein. Mit Ende März 2009 sollte dann die modernisierte Bergbahn im Mischbetrieb mit einer Spurweite von 900 mm statt bisher mit 1.000 mm, auf den Pöstlingberg fahren.

Die Kosten für diese Modernisierung liegen bei 32 Millionen Euro. Die Streckenkosten sollten 16 Millionen Euro betragen. 10,5 Mio. Euro kostet die Neuanschaffung der Niederflurbahnen mit einer Fahrgastkapazität von 80 Fahrgästen. Der Umbau der Altfahrzeuge ist auf 5,5 Millionen Euro zu verbuchen. Die alten Fahrzeuge haben eine Fahrgastkapazität von nur 33 Fahrgästen.


Brand

Diese Woche Mittwoch (14.02.) geriet ein MAN Gelenkbus in Brand. Als der Bus auf der Linie 25 in die Station Bindermichl einfuhr, sah der Fahrer im Außenspiegel dichten Rauch aus dem Motorraum qualmen.

Ohne eine Sekunde zu zögern, forderte er die 40 Fahrgäste auf, rasch den Bus zu verlassen. Dann schnappte sich der Fahrer den Handfeuerlöscher und versuchte die Flammen im Motorraum einzudämmen. Dies gelang dem Fahrer auch bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr.

Die Feuerwehr versuchte dann nur noch die Flammen endgültig zu löschen. Bei diesem Zwischenfall wurde zum Glück niemand verletzt.

Warum plötzlich der Motor in Flammen aufging, ist noch unklar.


Vandalismus

Um 4:15 Uhr eilte eine Nachricht in der Leiststelle der LINZ AG ein. Gemeldet wurden drei zerstörte Wartehäuschen. Diese Wartehäuser wurden in Linz Urfahr Opfer von Vandalisten.

So wurde in der Haltestelle Harbachsiedlung zwei Scheiben und ein Informationskasten zerschlagen, in der Haltestelle Gründberg eine Scheibe und ein Informationskasten und in der Station Glaserstraße eine Scheibe, zwei Informationskästen und ein City Light Kasten.

Vier Jugendliche wurden von der Polizei gefasst. Ob die gefassten Personen auch wirklich die Übeltäter waren, konnte noch nicht geklärt werden.

Die demolierten Haltestellen wurden von den LINZ AG LINIEN gesichert und die Scherben weggekehrt. Mit den Reparaturarbeiten hatte man bereits heute in der Früh begonnen. Bis nächste Woche Dienstag sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.


Behindertengerecht

Die LINZ AG LINIEN kann man als sehr behindertenfreundliches Verkehrsunternehmen herstellen. Denn viele Haltestellen sind in Linz bereits behindertengerecht ausgestattet. So besitzen einige stark frequentierte und zentrale Haltestellen über eine DFI-Anzeige mit Sprachfunktion. Diese kann über einen Knopfdruck aktiviert werden und somit wird dem blinden Fahrgast die Linie mit Ziel und Wartezeit in Minuten verbal wiedergegeben.

Aber nicht nur das, sondern auch die Fahrzeuge sind behindertenfreundlich. So fahren zum Beispiel bei den LINZ AG LINIEN auf den Buslinien nur noch Niederflurfahrzeuge. Und auch bei der Straßenbahn sind 21 Niederflurbahnen unterwegs.

Im Haltestellenbereich gibt es auch Linienfahrpläne mit Blindenschrift, Fahrzeugdurchsagen und taktile Leitsysteme.

Seit kurzem bietet die LINZ AG ein neues Service im Internet an. So können sehbehinderte Personen auch die elektronische Fahrplanauskunft problemlos benutzen. Voraussetzung ist aber, dass der Computer mit einem Spracherkennungsprogramm ausgerüstet ist.


Das neue Design

"bahnLinz" wurden die Grafiken der neuen Mercedes Busflotte per Mail zugespielt.

So wie man in den Grafiken am linken Rand erkennen kann, werden die neuen Busse ausschauen. Die ersten Mercedes Busse kommen im Mai 2007 nach Linz. Das sind insgesamt zehn Gelenkbusse, die zehn Oberleitungsbusse ersetzen sollten.

Beim neuen Design der Linzer Busflotte wurde speziell darauf geachtet, dass man auch hervorhebt, dass diese Busse mit Biogas fahren. In Zukunft werden alle Busse ganz in silbergrau gehalten sein mit einem orangenen Zierstreifen oberhalb der Fenster. Auch das LINZ AG LINIEN Logo wirkt zumindest auf den Grafiken größer und auffälliger. Zu beachten sind auch die Aufkelber an den Türflügeln.

Und noch so nebenbei angemerkt, mit Ende 2007 besitzen die LINZ AG LINIEN insgesamt 20 Mercedes Citaros in Gelenkversion.


Minus 10

Zwischen LINZ AG und "StadtBus" (Salzburg) finden derzeit Verhandlungen statt. In den Verhandlungen geht es um die Linzer Obusflotte. Wie bereits mehrmals im "bahnLinz"-Forum diskutiert wurde, brauchen die Salzburger Verkehrsbetriebe dringend neue Obusse, um die alten MAN Obusse gegen neue Fahrzeuge auszutauschen.

Insgesamt geht es in den Verhandlungen um zehn Stück Oberleitungsfahrzeuge. Da es in diesem Jahr zu einer Einstellung des Obusbetriebs auf den Linien 41 und 43 kommen wird, für zirka fünf Jahre, würden dann einige Obusse leer herumstehen. Da die LINZ AG bei einem Verkauf der Fahrzeuge heute noch Geld bekommen würde, da sie ein sehr junges Alter haben, schlägt man dieses Angebot nicht aus. So könnte es dann noch heuer vorkommen, dass zehn VOLVOS in Salzburg durch die City fahren werden.

Auf den Linien 41 und 43 werden dann höchst wahrscheinlich die ersten Erdgasbusse verkehren. Die ersten zehn Erdgasbusse die im Mai 2007 kommen, ersetzen somit die VOLVO Obusse, wenn zu diesem Zeitpunkt bereits die Arbeiten auf der Westbahn stattfinden.

Von Seiten der LINZ AG hofft man, dass man mit den Bauarbeiten noch nicht vor Mai 07 beginnt, da es somit zu einem Fahrzeugengpass kommen würde, wenn man auf dem 41er und 43er nicht mehr mit Obussen fahren kann.

Durch den Ersatz der Obusse könnten dann die ältesten MAN Autobusse noch für mindestens fünf Monate länger im Betrieb bleiben.


Verprügelt

Wie "bahnLinz" bereits exklusiv berichtete, kam es in letzter Zeit vermehrt zu Ausschreitungen zwischen Fahrgast und Kontrollorgan. Es ist noch nicht lange her, wo ein Kontrollor von einem Fahrgast attackiert wurde. Gerade am 30. Dezember schlug ein Schwarzfahrer wieder auf ein Sicherheitsorgan ein.

Es geschah im Bus der Linie 25 im Bereich Franckstraße. So gegen 18:30 Uhr stellte sich ein Betrunkener 31-jähriger auf die Sitzfläche und trat mit den Füßen auf das Kontrollorgan. Mit Prellungen des Handgelenkes musste der verletzte Kontollor in die Ambulanz eingeliefert werden.

Bei der Securitas konnte man im Dezember einen negativen Anstieg bei Übergriffen auf Kontrollore verzeichnen. So mussten im Dezember sechs Kollegen ins Spital, wegen Verletzungen. Der Grund für diesen starken Anstieg der Gewalttaten, nennt die Securitas die Weihnachtsfeier und Punschzeit.

Und was man am Schluss noch anmerken muss, in Linz ist das Schwarzfahren sehr günstig. Denn hier kostet es "nur" 40,- Euro und in Graz und Wien 60,- Euro.


Usertreffen am 09.12.

Am 9. Dezember traf sich die "bahnLinz"-Community in diesem Jahr bereits zum Drittenmal. Viele User nahmen die Einladung von "bahnLinz" an und kamen zu der Fahrt mit der Punschtram.

Gerhard, ein "bahnLinz"-User aus Linz, lud alle Gäste im Beiwagen der Punschtram auf einen Punsch ein. Fleißig wurde an alle die heiße Limo ausgeschenkt. Lustig und gemütlich war es im Beiwagen der Punschtram. Der Gesprächsstoff ging uns auf keinenfall aus.

Da wir mit der Tram einige Runden drehten, war selbstverständlich auch ein Gespräch mit dem "Bordpersonal" inbegriffen.

Als die Punschtram dann schließlich vom Bergbahnhof Urfahr in die Remise einrückte, verließen auch wir die Tram und fuhren dann noch zum Hauptplatz, wo "bahnLinz" die teilnehmenden Personen auf ein Häferl Punsch einlud.

Das Treffen war ein voller Erfolg und es war auch toll, wieder neue Gesichter kennen zu lernen.


Strengere Ticketkontrollen

Jetzt wird es ernst, für alle Fahrgäste mit einer Aufzahlungs- bzw. mit einer Monatskarte. Auf diesen Fahrtickets muss man vor Fahrtantritt eine Ausweisnummer eintragen. Dies hatten sehr viele Fahrgäste vergessen oder absichtlich nicht eingetragen, um aus einer nicht übertragbaren Fahrkarte ein übertragbares Ticket zu machen.

So müssen zum Beispiel auch Schüler ihre Schüler Aufzahlungskarten vollständig und korrekt ausgefüllt haben. Bis Ende November diesen Jahres gab es 6.200 Beanstandungen wegen einer fehlenden Ausweisnummer. Bis jetzt wurde man vom Kontrollorgan, beim erstenmal aufgeklärt, über die richtige Handhabe dieses Tickets. Wenn man dann ein zweites Mal erwischt wurde, dann musste man eine Gebühr von fünf Euro entrichten. Und beim drittenmal waren dann schon die 41,50 Euro fällig.

Ab Jänner 2007 wird noch strenger kontrolliert. Die Fahrscheinkontrollore werden weiterhin vermehrt auf die richtig eingetragene Ausweisnummer achten. Weiters wird ab nächsten Jahr sofort eine Gebühr von fünf Euro eingehoben, wenn das Ticket nicht vollständig ausgefüllt ist. Die Ermahnung fällt dann weg. Das ist aber auch richtig so, denn von Seiten der LINZ AG hat man nun genügen Werbung gemacht, die Tickets richtig und vollständig auszufüllen. Auf den neueren Fahrtickets wird sogar ein größeres Feld angebracht, auf dem deutlich zu sehen ist, dass hier eine Ausweisnummer eingetragen werden muss.

Durch diese Schwerpunktkontrollen möchte man vermeiden, dass diese nicht übertragbaren Tickets weitergegeben werden. Denn dieser Missbrauch fällt zu Lasten des korrekt zahlenden Fahrgastes.

Wie trage ich die Nummer korrekt ein?

Für die nicht übertragbare Monatskarte muss eine Ausweisnummer auf dem Ticket eingetragen werden. Das Feld befindet sich immer rechts unter dem Feld, wo der Stempel des Ticketautomaten angebracht wird, bei einer Entwertung am Fahrscheinautomaten.

Besonders die Schüler sollten beim Ausfüllen der Aufzahlungskarten korrekt vorgehen. Ein Ausfüllen des Nummernfeldes mit Bleistift macht die Aufzahlungskarte wertlos. Dieses Feld gehört unbedingt mit einem Kugelschreiber ausgefüllt.

Sollte es Unklarheiten bei den nicht übertragbaren Fahrscheinen geben, stehen die Kundenbetreuer am LINZ AG LINIEN Schalter im Kundenzentrum gerne zur Verfügung.


Drehscheibe

Der neue Nahverkehrsknoten in Linz, die Nahverkehrsdrehscheibe am Hauptbahnhof, kann seit seiner Eröffnung am 31. August 2004 einen großen Erfolg verbuchen.

Aufgrund von Fahrgastzählungen am Hauptbahnhof liegen nun folgende Zahlen vor. Im Jahr 2000, also vor der Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe, wurde die Haltestelle Hauptbahnhof nur von 9.500 Fahrgästen frequentiert. Im Jahr 2005 konnte man bei der gleichen Station bereits 20.600 Fahrgäste zählen. Bei der aktuellen Zählung wurde die Station von 27.600 Personen benutzt. Dies ist ein Anstieg von 34 Prozent.

Die Anzahl an beförderten Personen stieg stadteinwärts (Nord) sehr stark. So hatte man im Jahr 2000 4.700 Fahrgäste, die mit der Bim ins Zentrum fuhren. Im Jahr 2005 waren es bereits 21.700 und bei der aktuellen Zählung sogar 25.000 Passagiere.

Richtung Süden nutzten 15.000 Fahrgäste im Jahr 2005 die Straßenbahn. Im Jahr 2006 verzeichnete man bereits 19.700. Das ist ein Anstieg um 31 Prozent. Zahlen vom Jahr 2000 liegen Richtung Süden deshalb nicht vor, da man direkt vom Bahnhof vor der Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe, keine Anbindung hatte.

Die Fahrgastzählung hat auch ergeben, dass zirka 50.000 Fahrgäste pro Tag den Straßenbahntunnel passieren. Dies sind für die LINZ AG sehr erfreuliche Zahlen. Nun kann man nur noch hoffen, dass an diesem Projekt noch weiter gearbeitet wird, denn aus der Nahverkehrsdrehscheibe kann m