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Hier findest du alle alten 'bahnLinz'-News.
Silvester
Zum ersten Mal wird im Netz der LINZ AG LINIEN ein 24 Stundenservice
mit Bussen angeboten. Und das zum Jahreswechsel. Dieses Jahr wird
Silvester groß gefeiert. Der Grund dafür ist der Ausklang des Jahres
2008 und der Beginn des Kulturhauptstadtjahres 2009.
Aufgrund dieser Veranstaltung in der Innenstadt wird der
Straßenbahnbetrieb im Innenstadtbereich eingestellt. Welche Linien an diesem Tag 24 Stunden unterwegs sein werden, wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Die LINZ AG LINIEN arbeiten derzeit eifrig an der Ausarbeitung eines durchdachten Konzeptes. Mehr erfährst du in den kommenden Tagen hier auf 'bahnLinz'.
Busunfall
Am Donnerstag den 4. Dezember ereignete sich kurz nach der Haltestelle Landwiedstraße ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Busses der Linie 41.
Ereignet hat sich der Unfall um 11:10 Uhr, nach Anfrage von ‚bahnLinz’.
Im Kreuzungsbereich Landwied-straße/Europastraße kollidierte der Bus 223 mit einem PKW. Der PKW-Lenker hatte dabei den Vorrang missachtet und rammte den Bus. Dabei wurden sieben Fahrgäste leicht verletzt. Die zwei Insassen des PKWs flüchteten nach dem Zusammenstoß.
Ab zirka 12 Uhr konnte die Strecke wieder frei gegeben werden.
Solobusse
Sie sind heute eingetroffen, die ersten Mercedes Erdgasbus Solofahrzeuge. 'bahnLinz' konnte die Soloerdgasbusse als erster abfotografieren.
Derzeit befinden sich bei den LINZ AG LINIEN vier Erdgasbusse in der Solobusversion. Der Lack und die Beklebung wird die gleiche sein, wie bei den Gelenkbussen. Als Wagennummern erhalten sie 4xx Nummern.
In den kommenden Tagen folgen die nächsten drei Solobusse. Somit lieferte, wie 'bahnLinz' bereits immer erwähnte nur sieben Solobusse bei der ersten Teillieferung. Aber nicht nur Solobusse sind eingetroffen, sondern auch weitere zehn Gelenkbusse. Diese befinden sich bereits im Fahrgasteinsatz.
Mit der Liniennetzoptimierung am 3. November, konnten bereits die ersten Solobusse abgestellt werden. So wurden bereits sieben Solobusse abgemeldet. Darunter sind die Fahrzeuge 160, 161, 162, 163, 164, 165 und 175.
Die ersten Soloerdgasbusse werden in zwei Wochen im Liniennetz anzutreffen sein. Heute wurden bereits die ersten Solobusse angemeldet. Derzeit ist man in der Werkstätte am Bekleben der Fahrzeuge.
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Netzoptimierung
Mit 3. November passen die LINZ AG LINIEN ihr Liniennetz den aktuellen Kundenwünschen an. Für diese Optimierung benötigt der Verkehrsbetrieb 15 zusätzliche Fahrer.
Um den heutigen Kundenwünschen gerecht zu werden, müssen die LINZ AG LINIEN was an ihrem Liniennetz ändern. Wie jeder regelmäßige Öffibenutzer weiß, sind die Straßenbahnen zu jeder Tageszeit sehr gut besetzt, zur Hauptverkehrszeit im Innenstadtbereich sogar überfüllt.
So werden auf den Straßenbahnlinien 1 und 2 die Intervalle von einem 10 Minutentakt auf einen 7,5 Minutenintervall verdichtet. Auch die Linie 3 wird einen geänderten Fahrplan erhalten, wobei an Sonn- und Feiertagen weiterhin am 10-Minutentakt beibehalten wird.
Die Autobuslinie 11 verkehrt heute noch am Wochenende zwischen Seidelbastweg und Pichlinger See. Ab 3. November fahren die Busse bis zum Infracenter.
Auf der Linie 12 kann man zwischen Auwiesen und Europaplatz in den frühen Morgenstunden mit einem 7,5 Minutenintervall rechnen. Weiters fährt diese Linie nun auch am Wochenende nicht nur bis Europaplatz, sondern bis zum Karlhof. Weiters werden die Betriebszeiten verlängert, da bisher diese Linie um zirka 20 Uhr endete, wird sie nun bis spät am Abend verkehren.
Bei der Autobuslinie 17 ändert sich eigentlich nicht viel. Hier bieten die LINZ AG LINIEN zwei zusätzliche Fahrten an. Somit besteht auch für die dortingen Angestellten im Gewerbegebiet um eine Stunde länger ein Anschluss an das Liniennetz.
Die Linie 19 verkehrt noch bis 3. November bis nach St. Margarethen. Um eine erhöhte Pünklichkeit zu erzielen, wird diese Linie bereits ihren Endpunkt beim Fernheizkraftwerk mit der Linie 17 haben und somit bis Leonding einen 15 Minutentakt mit der Linie 17 anbieten. Weiters werden hier keine Solobusse mehr zum Einsatz kommen, sondern Gelenkbusse. Und ab 20 Uhr fahren die Busse nicht mehr über die Kudlichstraße, sondern über die Ziegeleistraße.
Auch die Linie 25 endete so gegen 20 Uhr. Auch ihre Betriebszeit wird verlängert zwishen Oed und VOEST Alpine. Und von Fahrtrichtung Karlhof werden die einrückenden Busse nicht mehr bis Betriebsgebäude 47 fahren, sondern bis zur Haltestelle VOEST Alpine, wo man dann gleich in die Straßenbahn umsteigen kann.
Der 26er wird von der Museumstraße nach St. Margarethen verlängert und bedient hier dann die Strecke der Linie 19. Mit dieser Strecke wird die Erreichbarkeit des Brucknerhauses, des Lentos und des Parkbads vom Taubenmarkt verbessert.
Die Linie 27 wird von Montag bis Samstag bis in die Industriezeile verlängert und endet hier bei der Station Fernheizkraftwerk.
Der 73er wird in Zukunft über die Mozartstraße fahren und dort die Obuslinien verstärken. Weiters bietet der Schenllbus einen perfekten Anschluss des Gewerbegebiets.
Und im Süden gibt es ab November einen neue Stadtteillinie, die das gesamte Gebiet zwischen solarCity und Südpark bedient.
Neue Flotte
Die LINZ AG LINIEN haben vorläufig ihr Straßenbahnerneuerungsprogramm abgeschlossen. Somit befinden sich im Fuhrpark des Verkehrsbetriebes 33 Cityrunner.
Ab sofort verkehren auf den Linien 1 und 2 ausschließlich Niederflurbahnen. Nur noch in der Morgen-/Abendspitze kommt es vereinzelt zu Einsätzen der hochflurigen Bahnen.
Derzeit werden die alten Bahnen der 2. Serie sukzessive ausgemustert. Die Garnituren der 3. Serie werden noch für einige Jahre im Fuhrpark verbleiben. Eine weitere Bestellung von neuen Niederflurbahnen ist in Aussicht.
Nachtverkehr kommt
Wie 'bahnLinz' bereits vor einigen Wochen berichtete, wird das Anrufsammeltaxi sehr gut angenommen und die Fahrgastzahlen stiegen in den vergangenen Jahren enorm an. 'bahnLinz' schlug vor mal darüber nachzudenken, ob sich bei dieser hohen Fahrgastfrequenz nach Mitternacht nicht doch ein Nachtbus für Linz rentieren würde.
Nun ist es fix. Die LINZ AG LINIEN werden vor Feiertagen und an Wochenenden einen 24 Stundenbetrieb der Straßenbahn anbieten, sowie drei Buslinien, die das Linzer Stadtgebiet abdecken sollten. Nähere Informationen gibt es in den kommenden Tagen hier auf 'bahnLinz'.
Schülerfreifahrt
Schön langsam ist es wieder so weit, die Sommerferien neigen sich dem Ende zu. Das bedeutet für das LINZ AG Kundenzentrum an der Landstraße wieder viel Arbeit und Dauerstress. Jährlich stellen die LINZ AG LINIEN 22.000 Schüllerfreifahrtsausweise aus.
Die Schüler müssen nicht bis Schulbeginn warten mit der Ausstellung der Schülerfreifahrt, sondern sie können dies auch jetzt schon machen. Erfahrungsgemäß ist noch vor Schulbeginn weniger los, als wenn man sich dann in einer riesen Schlange anstellt, wegen der Schülerfreifahrt.
Mitzubringen ist der ausgefüllte aisgefüllte Antrag, der mit dem Schulstempel versehen sein muss. Weiters benötigen die Schüler dazu ein aktuelles Passfoto sowie die Zahlungsbestätigung.
Auch dieses Jahr gibt es wieder für die alten Schülerausweise eine Toleranzfrist und diese läuft bis 23. September. Ab dann müssen alle einen aktuellen Freifahrtsausweis bei einer Fahrscheinkontrolle vorzeigen können.
Verlängerung 3er fix
Die Verlängerung der Linie 3 vom Hauptbahnhof nach Leonding ist nun fix. Diese Verlängerung ist aufgrund des stark zunehmenden Individualverkehrs sehr wichtig. Mit der Straßenbahnverlängerung bietet man den Bewohnern im südwestlichen Teil von Linz eine attraktive Innenstadtverbindung an.
So wird man in Zukunft von der Meixnerkreuzung in zehn Minuten im Zentrum von Linz sein. Baubeginn ist im März 2009. Hier wird der zweiröhrige Tunnel unter den ÖBB Gleisen und der Westbrücke vorangetrieben. Dieser Tunnel hat eine Länge von einem Kilometer. Die restlichen 300 Meter werden in offener Tagbauweise errichtet. An das Tageslicht kommt die Linie 3 dann wieder bei der Haltestelle Untergaumberg. Zwei Häuser stehen der Errichtung dieses Projektes im Wege und werden demnächst abgerissen.
Die Straßenbahn wird dann die ÖBB Gleise unterqueren und dann bei der B139 auf den Grünstreifen wechseln. Der gesamte Streckenabschnitt ist ein selbstständiger Gleiskörper.
Als vorläufige Endstation wird die 3er die Haltestelle Edtstraße haben. Eine Verlängerung bis zur Traunerkreuzung ist vorgesehen. Weiters ist nun die Errichtung einer weiteren Remise in Weingartshof für insgesamt 14 Cityrunner fixiert.
Das Projekt umfasst ein Kostenvolumen von insgesamt 150 Mio. Euro. Der Fertigstellungstermin ist auf Herbst 2011 datiert.
Nachtbus für Linz?
Ein Nachtbus für Linz, wäre der Traum vieler Nachtschwärmer. Für Linz gibt es nach Mitternacht nur das Anrufsammeltaxi, dieses aber bei zahlreichen Jugendlichen nicht beliebt ist. Viele sind einfach gezwungen es zu benutzen, da es keine andere Möglichkeit gibt.
Nun hat eine Gratiszeitung einen Bericht verfasst, in dem Jungpolitiker einen Nachtbus fordern und das Öffiangebot als eine Blamage und nicht zufrieden stellend bezeichnen. Und das aber zu Recht. Auch 'bahnLinz' hat bereits bei den LINZ AG LINIEN einige Vorschläge für die Liniennetzplanung eingereicht. Einige wurden umgesetzt beziehungsweise, werden in baldiger Zukunft umgesetzt. Ein Punkt wurde allerdings sofort verworfen und schien in der zukünftigen Liniennetzplanung nicht auf, zwar der Nachtbus der von 'bahnLinz' gefordert wurde.
Die LINZ AG LINIEN haben bereits vor langer Zeit eine Presseaussendung gemacht, in dem zu lesen war, dass AST sei so erfolgreich und die Fahrgastzahlen steigen enorm. Man sollte in diesem Fall hinterfragen, ob sich aufgrund der gestiegenen Gäste nicht doch ein Nachtbus rentieren würde und das AST ein veraltetes System sei. 'bahnLinz' sieht es als sinnvoll ein Nachtbusnetz in Verbindung des AST zu gestalten.
Wenn man sich das heutige Öffiangebot in Linz ansieht, hinterlässt es den Eindruck, als wäre die baldige Kulturhauptstadt einige Jahre hinten. Immerhin ist Linz die drittgrößte Landeshauptstadt Österreichs. Sogar in Innsbruck schafft man es ein wirklich umfangreiches und gutes Nachtbusnetz den dortigen Bewohnern zur Verfügung zu stellen, obwohl die Landeshauptstadt von Tirol deutlich weniger Einwohner hat als Linz.
Mich frisst jedesmal der Neid, wenn ich in Innsbruck bin und dort auch noch in den frühen Morgenstunden mit einem gut ausgelasteten Nachtbus nachhause fahren kann. In Linz ist es allerhöchste Zeit, endlich einen Nachtbus fahren zu lassen.
Wie bereits erwähnt, hat sich auch 'bahnLinz' bezüglich des Nightliners für Linz Gedanken gemacht. So in etwa könnte ein Nachtbusnetz für den Anfang mal aussehen.
Lärmend
Zahlreiche Leute aus der Linzer Bevölkerung klagten bereits über das laute Anfahrgeräusch der neuen Mercedes Citaro Erdgasbusse. Wie bereits auch die 'bahnLinz'-Community festgestellt hat, heult der Motor sehr laut auf, wenn der Bus beschleunigt.
Während der Fahrt haben die Erdgasbusse aber ein sehr ruhiges Fahrgeräusch. Was bei den neuen Bussen sehr positiv auffällt, ist die gut funktionierende Klimaanlage. Da die Citaros keine Klappfenster besitzen, kann die Klima ordnungsgemäß arbeiten und kühlt somit den Fahrgastraum auf eine angenehme Temperatur.
Die Gelenkbusse der ersten Teillieferung haben noch eine sehr langsame Beschleunigung. Bei den Citaros der zweiten Lieferserie ist die Beschleunigung etwas rascher.
Ende diesen Jahres kommen die ersten Erdgassolobusse und weitere zehn Gelenkbusse.
Die Fahrer sind mit den neuen Gefährten sehr zufrieden, da sich die Citaros sehr gut fahren lassen. Bei problematischen Defekten an den Erdgasbussen, kommen diese ins Mercedeswerk, das sich im Süden von Linz befindet und zwar in der Baintwiese.
Erfolgskurs auf Linie 2
Die Straßenbahnlinie 2 ist auf Erfolgskurs unterwegs. Seit September 2005 erschließt diese Tramlinie den südlichen Stadtteil solarCity. Vor Inbetriebnahme dieser Linie, wurde dieses Gebiet von der Buslinie 10 bedient. Als zwischen Hillerstraße und solarCity die Solobuslinie verkehrte, fuhren gerade mal 90 Fahrgäste damit.
Bereits im ersten Betriebsmonat benutzten 414 Fahrgäste die Straßenbahn, auf den selben Streckenabschnitt.
Im April 2006 verzeichnete die LINZ AG einen neuerlichen Anstieg der Fahrgastzahlen. Hier benutzten 434 Personen die Linie 2. Die letzte Zählung gab es im März 2008. Man zählte 595 Passagiere. Die steigenden Fahrgastzahlen in diesem Bereich zeigen die hohe Akzeptanz und die Wichtigkeit dieses Streckenabschnittes.
Ein weiterer Ausbau dieser Linie ist bereits geplant. Diese sollte von der solarCity weiter zum Südpark, ein südliches Gewerbegebiet, fahren.
Änderungen
Die Haltestelle Volksgarten musste aufgrund von diversen Bauarbeiten verschoben werden. So wurde das alte Energie AG Gebäude abgetragen und ein neuer Büroturm wurde an der selben Stelle errichtet. Weiters wurde in diesem Bereich die Arbeiterkammer zum Teil neu gebaut und der denkmalgeschützte Bereich "sanft" saniert. Und nun der Hauptgrund für die Verlegung der Haltestelle, war noch die Abtragung des LILO-Bahnhofes. Derzeit liegt das Areal brach, wobei auch hier bestimmt in den kommenden Monaten gebaut wird.
Für die Zeit der Bauarbeiten wurde die Haltestelle um ein paar Meter zur Nationalbank verschoben. Nun ist die Haltestelle wieder an ihrem alten Standpunkt, nur ohne LILO-Bahnhof im Hintergrund.
Eine weitere Änderung die man auf dem Bild links oben sehen kann, seit ein paar Tagen fährt Obus 206 in einem neuen Farbkleid durch die Linzer City. Auch Obus 206 hat nun wie alle anderen Obusse mit Totalwerbung (208 und 215) keine Wagennummern außen sichtbar. Und auf dem Bild steht Obus 206 bei der Haltestelle Volksgarten, die nun wieder an ihrem alten Standort ist.
Auszeichnung
Die LINZ AG LINIEN erhielten von Umweltminister Dr. Josef Pröll eine Auszeichnung als "klima:aktiv" Projektpartner.
Mit dem Einsatz der neuen Erdgasbusse, sparen die LINZ AG LINIEN 3.700 Tonnen CO2 ein. Insgesamt befinden sich derzeit zwanzig Gelenkbusse dieses umweltfreundlichen Typs in Linz.
Im Technischen Museum Wien kann man noch bis zum 19. Oktober den Prototypen der von der LINZ AG entwickelten mobilen Erdgashaustank-stelle besichtigen. Die TankBOX, so nennt sich die mobile Haustankstelle, wird derzeit auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Bisherige Versuche verliefen positiv.
Mehr Sicherheit
Wie bereits von 'bahnLinz' exklusiv berichtet wurde, gab es von Seiten der Bewohner im Bereich der Merkursiedlung einige Sicherheitsmängel.
Stadtrat Jürgen Himmelbauer hat sich der Probleme angenommen und hat nun seine Lösungen umgesetzt. So wurde die Sperrlinie im Bereich der Haltestelle Merkursiedlung neu aufgebracht und ein Überholverbot angeordnet.
Bis Ende April 2009 gilt in diesem Bereich auch eine 30 km/h Zone, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewähren. Ab Ende April 2009, wird die 30 km/h Zone wieder aufgehoben, da die Bergbahn wieder wie gewohnt auf den Hausberg fahren wird und somit der Ersatzbus, der derzeit vom Hauptplatz zum Pöstlingberg pendelt, entfällt.
Umweltfreundlich
Ab 1. September werden auch die Landesbediensteten mit dem Jobticket die Öffis in Linz günstiger benutzen können. Somit können 4.300 Bedienstete von diesem Angebot Gebrauch machen. Die Jahreskarte kostet dann nur noch 209,- Euro.
Das Land Oberösterreich steuert pro Mitarbeiter zwei Euro je Monat dazu. Mit dieser Aktion möchte man aufgrund der gestiegenen Spritpreise das Geldbörsel des Personals schonen und zum Umweltschutz beitragen.
Gleissanierung
Die LINZ AG LINIEN sanieren regelmäßig ihr Schienennetz, um einen erschütterungsfreien Straßenbahn-betrieb zu gewähren. Von Mittwoch den 14. Mai bis Samstag den 17. Mai wurden die Gleise bei der Remisenausfahrt erneuert. Ausgetauscht wurden die abgefahrenen Weichen, sowie die Gleiskreuzung.
Von Mittwoch bis Freitag wurden die stadteinwärts verkehrenden Bahnen über das Remisengelände umgeleitet. Die Bahnen nach Auwiesen, bzw. nach solarCity, fuhren wie gewohnt. Kam eine Straßenbahn, die in einen der südlichen Wohnviertel fuhr, mussten die Arbeiter die Gleise der Straßenbahn frei machen.
Am Samstag wurde dann die Weiche ausgetauscht. Somit konnten dann ab 21:15 Uhr keine Straßenbahnen mehr in den Süden fahren, sondern mussten bei der Remise Kleinmünchen wenden. Die letzte Bahn die noch zur solarCity fuhr, war Cityrunner 017.
Bei der Remise Kleinmünchen mussten die Fahrgäste in die bereit gestellten SEV-Busse umsteigen.
Einen Bildbericht dazu findest du in der Fotogalerie.
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Bauarbeiten
Aufgrund von Bauarbeiten wurde die Haltestelle Landwiedstraße, die von den Obuslinien 41 und 43, sowie von der Buslinie 12 angefahren wird, um ein paar Meter verlegt worden.
Der Grund für die Verlegung sind Pflasterungsarbeiten im Haltestellen-bereich.
Vermutlich werden die betroffenen Linien die Haltestelle Landwiedstraße ab Mitte kommender Woche wieder wie gewohnt befahren.
Betroffen davon sind nur die oben genannten Linien stadtauswärts.
Neue Displays
Einige der Linzer VOLVO 7000 Obusse wurden ihren zweizeiligen Innenanzeigen beraubt. So besitzen diese statt der zweizeiligen digitalen Innenanzeigen, nur noch ein großes Wagenhält, dass bei betätigen eines Haltewunsches orange aufleuchtet.
Der Grund für den Tausch der zweizeiligen Displays könnte die vermehrte Störanfälligkeit gewesen sein. Nun kann den Fahrgästen die nächste Haltestelle nicht mehr mittels Display angezeigt werden. Wobei bei den VOLVOs haben die Innenanzeigen Großteils nicht mehr funktioniert. Nun sind diese Fahrzeuge von der Haltestellenanzeige am Stand der hochflurigen Wagen der 2. und 3. Serie, sowie dem der alten Gräf und Stift (diese zum Teil nun in Russland unterwegs sind), denn auch in diesen Fahrzeugen gibt es bzw. gab es auch nur das Kästchen, wo das Licht aufleuchtete, wenn jemand einen Haltewunsch betätigte.
Kulturhauptstadt 2009
Wie wir bereits alle wissen, wird die oberösterreichische Landeshaupt-stadt Linz, Kulturhauptstadt 2009. Fleißig wird bereits an der Straßensanierung, an der Verschönerung zahlreicher Plätze und Hausfassaden gearbeitet. Auch die LINZ AG LINIEN leisten einen Beitrag zur Kulturhauptstadt.
So wird es im kommenden Jahr neben der Tageskarte (MAXI-Karte) erstmals ein 24-Stunden-Ticket geben. Der Preis für das neue Ticket wird um zirka einen Euro höher sein, als der der Tageskarte. Die LINZ AG LINIEN zeigen, dass man Kunst und Öffentlichen Verkehr auch zusammen führen kann. Im Rahmen der Initiative FAHR-K-ART werden 20 regionale Künstler eingeladen ein Bild für die Rückseite der Fahrtickets zum Thema Kulturhauptstadt einzureichen. Eine Jury wird dann die schönesten Bilder auswählen. Die zwölf schönsten Exponate werden dann auf den Tickets zu finden sein. Diese Fahrkarten mit den künstlerischen Grafiken, werden aber erst ab Jänner 2009 erhältlich sein.
Weiters werden den Fahrgästen ab 2009 insgesamt 80 neue Ticketautomaten zur Verfügung stehen. Diese werden an zentralen Haltepunkten angebracht sein. Fünf Automaten der neuesten Generation findet man heute schon auf der Linie des Pöstlingbergbusses.
Auch der Fuhrpark wird bis 2009 ein sehr moderner sein. Die LINZ AG LINIEN haben sich zum Ziel gesetzt, dass ab Herbst 2008 auf den Straßenbahnlinien 1 und 2 nur noch Cityrunner zum Einsatz kommen. Ausnahme ist die morgendliche und nachmittägliche Stoßzeit. Und im Busfuhrpark werden bis zum Kulturhauptstadtjahr insgesamt 37 Erdgasbusse vorhanden sein. Insgesamt werden sich dann 30 Gelenk- und sieben Solobusse im Linieneinsatz befinden.
Fast 2.000
Das Jobticket zeigt unter den Berufstätigen eine hohe Akzeptanz. Immerhin wurden bereits fast 2.000 Jobtickets ausgestellt und 175 Firmen beteiligen sich an dieser Aktion.
Von den günstigen Jahreskarten befinden sich 1.940 im Umlauf. In den kommenden Monaten rechnet man hier noch mit einem rapiden Anstieg, da es noch zu einigen Vertragsabschlüssen kommen wird.
Der Sinn des Jobtickets? Berufstätigen eine günstige Alternative zum PKW anbieten zu können sowie auch diverse Dienstwege kostengünstiger und umweltfreundlich erledigen zu können. Das Jobticket kostet dann nur 209,40 Euro. So zahlt der Inhaber nur sechs Monate. Mit dem Jobticket erspart man sich im Gegensatz zur gewöhnlichen Jahreskarte (MEGA-Ticket) 139,60 Euro. Und auch mit dem Jobticket kann man am Wochenende und Feiertags vier Kinder unter 15 Jahren sowie einen Erwachsenen kostenlos mit nehmen.
Glück
Wie 'bahnLinz' bereits exklusiv berichtete, stieg der Bestbieter für die Bergbahnen FTD (Fahrzeugtechnik Dessau) vom Vertrag aus. Der Anbieter hatte sich verkalkuliert und die Bahnen wären viel teurer gekommen.
Die LINZ AG kann sich glücklich schätzen, dass der Anbieter vom Vertrag zurück getreten ist, denn nun hat der Kleinhersteller laut einem oberösterreichischen Medienblatt Konkurs angemeldet. Wäre der Vertrag heute noch aufrecht gewesen, dann hätte man mit langen Verzögerungen bei der Lieferung rechnen müssen und es wäre peinlich gewesen, wenn im Kulturhauptstadtjahr die Trasse für die Bergbahn fertig gewesen wäre, aber aufgrund der verspäteten Lieferung die Bahn noch nicht bedient werden kann.
Zum Glück wird dieses Problem nun nicht ins Haus stehen, denn die Bergbahnfahrzeuge werden im Monat März in Linz eintreffen. Bombardier wird im Herbst mit dem Bau des ersten Bergbahnfahrzeuges beginnen
Tourismusattraktion
Die Pöstlingbergbahn und der Pöstlingberg sind seit über 100 Jahren ein Wahrzeichen von Linz. Und wie jeder Linzer weiß, hat die heutige Bergbahn bereits mehrere Jahre auf dem Buckel; und deshalb beginnen dieses Jahr die Reviatlisierungsarbeiten. 'bahnLinz' berichtete bereits mehrfach auf der Webseite und im Magazin.
Der Auslöser für die Revitalisierung waren sicherheitstechnische und rechtliche Mängel, wie die LINZ AG kund gibt. Nach einem Vorfall im Februar 2005 bestand ein Handlungsbedarf, um weiterhin einen sicheren Bergbahnbetrieb gewähren zu können.
Die heutigen Bergbahnfahrzeuge verfügen über Zangenbremsen. Diese sollten mit Magnetschienenbremsen ausgetauscht werden. Dies ist nur möglich, nach einem kompletten Neubau des Fahrzeugunterbaus. Weiters werden auch die Keilkopfschienen gegen neue Vignolschienen ausgetauscht.
Ein weiterer Grund für die Revitalisierung war das Behindertengleichstellungsgesetz. Um einen behindertengerechten Zugang zur Bergbahn zu gewähren, müssen die Stationen und Fahrzeuge umgebaut werden. Der komplette Umbau der heutigen Bergbahn-fahrzeuge um auch behinderten Personen die Nutzung zu erleichtern, wurde vom Bundesdenkmalamt abgelehnt, da dies einer völligen Zerstörung des historischen Wagenaufbaus gleicht.
Wie bereits mehrmals berichtet wurde, wird die Pöstlingbergbahn in Zukunft ihren Endpunkt am Hauptplatz haben. Dadurch möchte man die Fahrgastzahlen verdoppeln.
In Zukunft wird die Bergbahn in der Hauptverkehrszeit alle 15 Minuten verkehren und in den Schwachlastzeiten alle 30 Minuten. Bisher fuhr die Pöstlingbergbahn durchgehend alle 20 Minuten.
Ab 25. März verkehrt statt der Adhäsionsbahn ein SEV-Bus. Die Solobusse die dann vom Hauptplatz aus auf den Pöstlingberg fahren, wurden mit einer Folie beklebt, die das Design der Bergbahnfahrzeuge widerspiegeln sollten. Die Bergbahnbusse wurden sogar mit Monitoren ausgerüstet, auf denen Videos gezeigt werden über Sehenswertes auf der Strecke.
Am ersten Betriebstag des SEV-Busses gibt es für alle Fahrgäste eine 20-prozentige Ermäßigung in der Grottenbahn. Die Busse fahren im 30 Minuten Intervall. Den Fahrplan findest du weiter unten.
Die Tarife für den SEV-Bus sind günstiger. So kostet eine Einzelfahrt 1,80 Euro und für Kinder 0,90 Euro. Die Tickets erhält man nur an den gekennzeichneten Automaten oder im Tourismusbüro am Hauptplatz. Auf der Linie 50 kommen hier dann erstmals die neuen Fahrscheinautomaten mit Touchscreen, Wechselgeldfunktion, Banknoteneinzug, etc. zum Einsatz. Bei den neuen Automaten ist auch die Menüführung in verschiedenen Sprachen wählbar, wie deutsch, englisch, französisch, italienisch spanisch oder tschechisch.
Für die Anrainer am Hausberg ändert sich mit den "Abotickets" nichts. Der Bergbahnbus wird in diesem Fall gleich gewertet wie die Bergbahn. Eine weitere Änderung bei den Tickets ist die Angebotserweiterung des Erlebnistickets. Dieses berechtigt in Zukunft für eine Berg- und Talfahrt sowie gilt dann auch im gesamten LINZ AG LINIEN-Netz und kostet für Erwachsene 6,20 Euro und für Kinder 3,10 Euro.
Wie den 'bahnLinz'-Usern bereits längere Zeit bekannt ist, verkehrt die Bergbahn am verlängerten Osterwochenende das letzte Mal in ihrer heutigen Form. Da die LINZ AG an diesem Wochenende mit einem Besucheransturm rechnet, wird das Intervall bei Bedarf verdichtet.
Weiters sollte bereits ab Ende Mai in der Talstation aus dem Jahr 1899 ein Bergbahnmuseum entstehen. Die Station bleibt unverändert beibehalten. Das nördliche Verbindungsgleis in der Talstation bleibt erhalten inklusive einer Schleppweiche. Auf diesem kurzen Gleisabschnitt sollten in Zukunft auch Fahrten mit einem Sommerwagen möglich sein. Bei Bedarf kann sogar die heutige Endstation auch als Abfahrtsstelle verwendet werden.
Auch die Bergstation wird erneuert. So sollten die Sanitäranlagen umgestaltet werden und auch ein Behinderten WC wird dort einen Platz finden. Um ein ebenerdiges einsteigen zu ermöglichen, werden die Gleise angehoben.
Die zukünftige Endstation Hauptplatz wird eingleisig ausgeführt. Hier sollte eine gemeinsame Überdachung entstehen für die Bergbahn und die Straßenbahn in Fahrtrichtung Hauptbahnhof.
Frühestens Ende März 2009 wird die Bergbahn nach ihrer Revitalisierung wieder auf den Hausberg fahren können, nachdem die Schulungsfahrten und Abnahmefahrten beendet sind. Wenn die Bergbahn im März wieder in Betrieb geht, wird man auch einige der alten Fahrzeuge im regulären Linienbetrieb vorfinden.
Die Investitionskosten für die Neugestaltung der Bergbahn liegen bei maximal 35 Mio. Euro. Von der LINZ AG wird der Eröffnungstermin Ende März/Anfang April angestrebt.
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Linienplan>>
Sturm Emma
Sturm Emma fegte über Oberösterreich und führte somit auch zu kurzen Behinderungen im LINZ AG LINIEN-Netz.
So kam am Sonntag den 02.03. das Tramnetz zwischen Hauptbahnhof und St. Magdalena zum Stillstand. Der Grund war ein Kurzschluss. So gegen 16:10 Uhr standen plötzlich alle Bims still. Nichts ging mehr weiter. Ein Schienenersatzverkehr wurde dann so gegen 16:30 Uhr eingerichtet. Als der erste Bus fuhr, konnten wenige Minuten darauf auch schon wieder die Bims fahren.
Weiters kam es auf einigen Linien zu kurzen Behinderungen, wegen Hindernissen auf den Straßen.
Aber der Sturm Emma sorgte nicht nur für Behinderungen und hitzige Stimmung in der Leistelle, sondern richtete auch Schäden an. So wurden in Linz einige Dächer abgedeckt, Äste abgeknickt und Verkehrszeichen kippten um. Und in der Laskahofstraße hatte der Sturm ein Haltestellendach abgedeckt.
Spannungseinbruch
Gestern kam es im Straßenbahnnetz der LINZ AG LINIEN zu einem Spannungseinbruch, laut LINZ AG gegenüber 'bahnLinz'. Der Grund waren Baumfällungsarbeiten im Süden von Linz, in der Lunzerstraße. Dort kappte ein Baumstamm eine 110 kV-Leitung. Dabei kam es in der Gleichrichterstation zu einem Kurzschluß, der das gesamte Straßenbahnnetz, vom Süden bis in den Norden für kurze Zeit lahm legte.
Innerhalb von 15 Minuten konnten die Trams wieder im gesamten Liniennetz verkehren. Die kreuzenden Obuslinien waren von diesem Zwischenfall nicht betroffen, meldete die LINZ AG in einem Interview mit 'bahnLinz'.
Und nur so nebenbei angemerkt, war nicht nur die Straßenbahn davon betroffen, sondern es sind auch zahlreiche Ampeln ausgefallen. Dieser Ausfall reichte angeblich bis nach Freistadt.
Ankunft
Der erste Cityrunner der zweiten Teillieferung, ist heute am 14. Februar am Vormittag in Linz Kleinmünchen eingetroffen. Insgesamt folgen noch weitere elf Exemplare dieser 40 Meter langen Straßenbahn. Die Lieferzeiten findest du im aktuellen bahnLinz-Magazin 1/2008 vor.
Ab Herbst 2008 sollte es somit möglich sein, untertags, also außerhalb der Stoßzeit, auf den Linien 1 und 2 ein 100 prozentiges Niederflurangebot anbieten zu können. Weiters war es dringend notwendig, dass die neuen Bahnen in Linz eintreffen, da bereits aufgrund der gestiegenen Fahrgastzahlen die Beförderungskapazitäten erreicht wurden. So finden in den heute noch eingesetzten hochflurigen Zehnachsern nur 177 Fahrgäste Platz und in den Cityrunnern finden 224 Fahrgäste Platz. Das ist eine Steigerung der Kapazität um 26 Prozent.
Der Linzer Cityrunner kam mit einem Tieflader, der 55 Meter lang ist komplett zusammen gebaut nach Linz. Innerhalb des Wiener Stadtgebietes musste der Transport am Abend erfolgen.
Ein 40 Meter langer Cityrunner kostet 2,6 Millionen Euro. Davon trägt die Hälfte der Kosten das Land Oberösterreich.
Ab 2011 werden auch auf der Straßenbahnlinie 3 regelmäßig Cityrunner unterwegs sein. Denn im Jahr 2010 werden nochmals sieben Cityrunner geliefert.
150 Jahre Lebensqualität
Die neue Kampagne der LINZ AG kennt bestimmt bereits jeder Linzer. In diversen Medien wie Zeitungen, Radio wird über 150 Jahre Lebensqualität geworben. Weiters findet man auch Plakate auf den Straßen und in der Innenstadt lauter Herze, die einen Bereich der LINZ AG vorstellen. Und sogar die Straßenbahn fährt Werbung für 150 Jahre.
So steht zum Beispiel am Hauptbahnhof ein Herz, das die LINZ AG LINIEN vorstellt. Zu sehen ist hier ein oranges Herz mit einem Mercedes Citaro und einem Cityrunner. Dieses Herz "pumpt" bereits seit 111 Jahren. Auf der Goethekreuzung ein blaues Herz mit lauter Abflussrohre, das den Bereich Abwasser den Wissbegierigen näher bringt.
Auf der Bürgerstraße vorm Casino findet man ein grünes Herz mit Stromkabeln für LINZ AG Strom. Bei der Mozartkreuzung findet man ein rotes Herz mit lauter Rohren für Wärme. Im Einkaufszentrum Atrium findet man ein Herz aus lauter Dosen vor, dieses den Bereich Abfall widerspiegelt. Bei der Spittelwiese ein graues Herz für die Bestattung sowie in der Arkade ein blaues Herz für Wasser. Am Hauptplatz findet man ein sehr kreatives Herz, wo einige Schwimmer das blaue mit kleinen Fliesen versehene Herz durchschwimmen. Dieses präsentiert den Bereich der LINZ AG Bäder. Im innerstädtischen Einkaufstempel Passage findet man ein knallrotes Herz vor, das für Erdgas wirbt. Und das letzte und zehnte Herz findet man vorm Kunstmuseum Lentos, das 114 Jahre Hafen präsentiert.
Die Herzen dürften die Linzer und Bummler sehr sympathisch finden, da sich um die Formen zahlreiche Menschen stellen und sich etwas informieren. Manchmal kommt es sogar vor, dass gleich mehrere Leute vor einen LINZ AG Herz stehen und Fotos machen. Diese Aktion ist genial und sorgt für Aufmerksamkeit und nebenbei schmücken sie sogar noch die Linzer Innenstadt. Bis spätestens 31. März kann man die Herzen begutachten in der Innenstadt, wobei bereits die ersten Formen schon wieder am 22. Februar verschwinden werden.
Grünes Wartehaus
Vielleicht ist es schon jemanden aufgefallen, dass das Wartehaus bei der Karl-Wiser-Straße grün beleuchtet ist. 'bahnLinz' hat nachgeforscht und präsentiert dir hier die witzige Lösung.
Einige meinten, es sei eine grüne Leuchtstoffröhre eingebaut worden. Aber wozu das denn? Macht doch keinen Sinn. Die Lösung ist, die Abdeckung der Leuchtstoffröhre wurde von jemandem mit grünen Stift bemalt. Aus diesem Grund erstrahlt das Wartehaus nun in einem auffälligen grünen Licht. Man muss aber sagen, ein Vandalismus, der aber diesem Wartehaus einen tollen Touch verpasst. 'bahnLinz' sagt ausnahmsweise dazu mal, kreativ!
Sanierung
Auch dieses Jahr werden wieder die Gleise der Straßenbahn erneuert. Und zwar beginnen die Arbeiten im April und dauern bis in die Sommermonate an.
Ausgetauscht wird das Gleismaterial im Bereich Linke Brückenstraße, Wildbergstraße, Hauptplatz Schmidtorstraße, Taubenmarkt, sowie beim Bulgariplatz bis WIFI/LINZ AG.
Insgesamt werden 1.491 Laufmeter gerader Rillenschienen verlegt, sowie 1.008 Laufmeter gebogen
Neue Bergbahnfahrzeuge
Das Design der neuen Bergbahnfahrzeuge ist nun fix. Bombardier wird drei niederflurige Fahrzeuge nach Linz liefern. Diese sollten bis März 2009 hier eintreffen und nach zahlreichen Tests und behördlichen Genehmigungen den Betrieb aufnehmen.
Die neuen Fahrzeuge sollten mit den heutigen Bergbahngarnituren was gemeinsam haben. Deshalb hat man darauf geachtet, dass man im Innenraum sehr viel Holz verwendet. Trotz modernen Innenraum, mit Fahrgastmonitoren und Klimaanlagen, wird die Bergbahn ihr heutiges Flair behalten.
In den neuen Bahnen finden 88 Personen einen Platz. Die neuen Bergbahnwagen sind Zweirichtungs-fahrzeuge. Alle drei Fahrzeuge betragen insgesamt 13,8 Mio. Euro.
Wir können schon gespannt sein, wie die neuen Bergbahngarnituren in das Bild der heutigen Bergbahn passen. Einen ausführlichen Bericht inklusive großen Bergbahnposter findest du im bahnLinz-Magazin 2/2008 vor (erscheint Anfang März!).
Brutale Schwarzfahrer
Die Securitas verlangte im vergangenen Jahr mehr als eine Million Mal die Fahrscheine von den Fahrgästen. Darunter gab es 35.339 Beanstandungen. Das sind drei Prozent Schwarzfahrer unter den zahlenden Fahrgästen.
Aufgrund dieser Auswertung kann man was positives verzeichnen. Die Anzahl der Schwarzfahrer ging im Gegensatz zum Jahr 2006 leicht zurück.
Aber es gibt leider nicht nur eine positive Nachricht, sondern auch eine negative. Im Jahr 2006 wurden 22 Kontrollore von den Schwarzfahrern spitalsreif geschlagen. Im letzten Jahr waren es 29 Verletzte.
Und so nebenbei angemerkt, das Schwarzfahren kostet seit 1.1. nicht mehr 40 Euro, sondern 50 Euro.
Neue Tarife
Die LINZ AG LINIEN haben mit Jahresbeginn die Fahrpreise angehoben. So kostet nun die MAXI-Karte, also die Tageskarte 3,40 Euro. Diese gilt einen ganzen Tag bis Betriebsschluß.
Auch das MIDI-Ticket hat sich verteuert. Das kostet nun 1,70 Euro. Nur der Tarif für die MINI-Karte blieb zum Vorjahr gleich. Denn diese kostet weiterhin 0,80 Euro. Alle Ticketpreise findest du unter "Tickets" vor.
Nicht nur die Fahrpreise wurden angehoben, sondern auch das Schwarzfahren wurde endlich erhöht. Denn dieses kostet statt bisher lächerliche 40 Euro, seit 1.1. 50 Euro
Die LINZ AG LINIEN 2007/08
Was hat sich im bald zu Neige gehenden Jahr so bei den LINZ AG LINIEN getan. Hier eine kurze Zusammenfassung.
Das größte Highlight in diesem Jahr war auf jedenfall die Inbetriebnahme der neuen niederflurigen silber glänzenden Erdgasbusse. Insgesamt befinden sich derzeit zehn Gelenkbusse im Fuhrpark, weitere zehn folgen noch dieses Jahr, die dann spätestens Ende Jänner in Dienst gestellt werden sollten. Die Gesamtkosten für die Anschaffung der neuen Fahrzeuge fast 34 Mio. Euro. Insgesamt werden 86 Mercedes Citaros an die LINZ AG LINIEN bis 2011 ausgeliefert.
Die LINZ AG LINIEN erhielten für die Umstellung der Dieselbusflotte auf Biogas den Umweltpreis "Daphne - Spirit of Environment".
In diesem Jahr feierte die Linzer Elektrische ihr 110jähriges Bestehen. bahnLinz berichtete darüber im bahnLinz-Magazin 5/2007 ausführlich. Heute befördert die Linzer Straßenbahn alleine 50 Millionen Fahrgäste jährlich.
Nun ein Blick in die Zukunft. Wie bahnLinz bereits mehrmals exklusiv berichtete, wird im kommenden Jahr die Pöstlingbergbahn revitalisiert. Der Betrieb der Bergbahn wird am 25. März 2008 eingestellt. Mit diesem Datum gibt es einen Schienenersatzverkehr zwischen Hauptplatz und Pöstlingberg. In Betrieb sollte die Bergbahn dann mit Ende März 2009 gehen.
Im kommenden Jahr starten die Bauarbeiten für die Verlängerung der Linie 3. Mit der Verlängerung dieser Straßenbahnlinie wird das erstemal eine Linzer Tramlinie die Grenzen des Linzer Stadtgebiets überschreiten.
Die LINZ AG LINIEN bieten auch weiterhin das Job-Ticket an. Insgesamt wird dieses von 1.862 Personen in Anspruch genommen.
So aufregend und ereignisreich dieses Jahr war, wird bestimmt auch das nächste Jahr werden, zumindest verspricht uns das schon die Vorschau auf 2008.
Reinigung
Aufgrund des erhöhten Putzbedarfs der Straßenbahnen suchen die LINZ AG LINIEN nun eine zusätzliche Reinigungsfirma. Wie bahnLinz im bahnLinz-Magazin 6/2007 ausführlich berichtete, sind die Bahnen stark verschmutzt und mit der Personalanzahl des Putztrupps, packt man diese "Schweinerei" in den Bahnen nicht mehr.
So wird zumindest für die nächsten drei Jahre eine Reinigungsfirma gesucht, die den bestehenden Putztrupp dabei unterstützt. Es ist wirklich sehr traurig, wenn man in der heutigen Zeit es nicht mehr schafft, die Bahnen zu reinigen, da sie so verdreckt sind.
MAN ade
Die ersten MAN Busse haben bereits Mitte November den heimischen Boden verlassen. Nun sind die Busse 105, 106, 107, 108, 109, 110 und 112 in Klagenfurt.
Wenige Tage vor der Ablieferung wurde bahnLinz noch ein Bild zugesendet, wie sie für den Abtransport in ihr zukünftiges Einsatzgebiet hergerichtet wurden. Abtransportiert wurden sie dann schließlich mit einem blauen Überstellungskennzeichen. Noch im Einsatz befinden sich die MAN Busse 111 und 113, die wahrscheinlich dann mit der nächsten Mercedes Citaro Lieferung aus den Furhpark scheiden werden.
Und die nächsten zehn Gelenkerdgasbusse kommen in den nächsten Tagen nach Linz. Eingesetzt werden sie allerdings frühestens in der letzten Dezemberwoche, spätestens Ende Jänner.
Umbennenung
Seit 1. Dezember haben einige Haltestellen neue Bezeichnungen erhalten.
So heißt die Haltestelle Bergmann seit 1. Dezember Wattstraße, die Endhaltestelle der Linie 27 Chemiepark, die Station Kubesch heißt ab nun Metzstraße und die schön klingende Haltestelle der Linie 43 VW Werk gibt es nun nicht mehr, denn die heißt Bannerstraße.
Die Straßenbahnhaltestelle WIFI heißt offiziell seit 1. Dezember WIFI/LINZ AG, wobei dies bereits schon seit längerer Zeit in den Bahnen zu hören war. Und die letzte Station ist die Zollfreizone, die heißt nun Posthofstraße.
Weihnachtsticket
In der Vorweihnachtszeit ist es für viele bereits stressig genug. Warum dann auch noch mit dem Auto in die Stadt oder zum Shoppingtempel fahren, wenn man das auch stressfrei mit Bus und Bim erreichen kann?
Denn die LINZ AG LINIEN bieten das günstige Weihnachtsticket für jeden an, das nur 2,80 Euro kostet und im LINZ AG Kundenzentrum sowie in diversen Trafiken erhältlich ist. Der Gültigkeitszeitraum ist jeden Einkaufssamstag von 7:30 bis 19 Uhr. Mit diesem einen Ticket können bis zu zwei Erwachsene und noch zusätzlich vier Kinder unter 15 Jahren mitgenommen werden.
Um das Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr zu erleichtern, haben die LINZ AG LINIEN auch an den Einkaufssamstagen die Intervalle verdichtet.
Verschmutzt
Die Verschmutzung in den Straßenbahnen nimmt immer mehr zu. Fährt man in Linz am späten Abend mit einer Straßenbahn, so findet man einiges an Müll am Boden, so dass man sich fragt, bin ich nun in ein Müllauto eingestiegen oder war das eine Straßenbahn.
So findet man am späten Abend in den Trams zerbrochene Bierflaschen, umgeschüttete Bierdosen, umgekippte Rotweinflasche, Papierfetzen, Zeitungen, Erbrochenes (selten), etc. Die Zustände in der Tram werden immer schlimmer. Leider kann oder sollte der Fahrer auch nicht immer einschreiten. Denn auch hier haben bereits einige Fahrer ihr blaues Wunder erlebt, die zuerst noch hinter dem Steuer saßen und dann im Spital landeten.
Die LINZ AG LINIEN verbuchen bereits sehr hohe Reinigungskosten, da die Bims sehr oft eine intensive Reinigung benötigen, da sie so stark verschmutzt wurden. Leider sind unter den Fahrgästen bereits zu viele Vandalisten und Verschmutzer, die die Kosten nur in die höhe treiben.
Mobilitätskonzept erfolgreich
Was ist das Mobilitätskonzept eingentlich? Dieses Konzept wurde mit der Stadt Linz, der Polizei sowie der LIVA ausgearbeitet, um die Gäste für Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte oder Fußballspiele, rasch mit Bussen zum Veranstaltungsort zu bringen. So fährt man kurz vor Veranstaltungsbeginn zwischen Hauptbahnhof und Froschberg mit Sonderfahrten. Bereitgestellte Busse sorgen für einen reibungslosen Abtransport der Zuschauermengen. Am Hauptbahnhof werden in der Zwischenzeit Bahnen beiseite gestellt, um bei Eintreffen der Sonderfahrten für die Besucher bereit zustehen. Diese Bahnen verkehren dann Richtung Norden und Süden. Durch dieses Konzept sollte es gelingen, das Verkehrschaos zu minimieren.
Zum ersten Mal kam das Mobilitätskonzept im Juni 2007, beim Genesis Konzert (rd. 30.000 Besucher) zum Einsatz. Da sich dieses System als gut erwiesen hat, wurde es auch bei weiteren Veranstaltungen angewendet, wie zum Beispiel beim Bon Jovi Konzert, sowie bei einigen Fußballspielen des LASK.
Die LINZ AG berichtet von einer positiven Entwicklung. So wurden früher, als es das Mobilitätskonzept noch nicht gab, nur fünf Prozent der Gäste mit Öffentlichen Verkehrsmitteln befördert. Heute sind es bereits zwölf Prozent, die mit den Öffis zum Veranstaltungsort mit den Bussen fahren und ihr Auto gerne stehen lassen. Dies stimmt die LINZ AG sehr zufrieden, denn im Normalfall dauert es 1/2 bis ein Jahr, bis ein solches Konzept Anklang bei den Besuchern findet.
Verkehrsüberlastung
Seit dem die kühlen und "verkürzten" Tage ihren Einzug in Linz nehmen, nimmt auch der Inidividualverkehr immer mehr zu. Aufgrund dieser Verkehrsüberlastung im Innenstadtbereich, haben auch zahlreiche Linien vermehrt Verspätung.
So zum Beispiel fahren in der Hauptverkehrszeit die Linien 12, 25, 27, 45 und 46 in unregelmäßigen Intervallen. Über die Anzeigetafeln werden die Fahrgäste über die Verkehrsstörung informiert. Von der Sicht der Fahrgäste kann man nur hoffen, dass sich diese Verkehrsüberlastung demnächst wieder etwas in Grenzen halten wird.
Mehr Rechte
Aufgrund eines Vorfalles in Linz, wo ein Schwarzfahrer von einem Kontrolleur festgehalten wurde, erstattete der Fahrgast ohne Ticket eine Anzeige. Bis jetzt durften die Kontrolleure die Schwarzfahrer nicht festhalten. So kam es schon mal vor, dass die Schwarzfahrer einfach davon rannten.
Nun hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass die Kontrolleure berechtigt sind, Schwarzfahrer festzuhalten, um die Personalien auf zu nehmen. Das bedeutet, mehr Rechte für die Damen und Herren der Securitas.
Anzeige gestört
Anzeige gestört! Diesen Text haben die Fahrgäste der LINZ AG LINIEN in den vergangenen Tagen des öfteren lesen können. Zuerst werden die Linien mit der Abfahrtszeit wie gewohnt angezeigt und dann plötzlich verschwinden alle Angaben auf den Displays und das in ganz Linz. Dann ist nur noch zu lesen 'Anzeige gestört!'.
Der Grund für diesen Defekt war ein Hardwarefehler. Die Experten arbeiteten bereits fleißig daran, dieses Problem wieder zu beseitigen und hatten bereits einige wichtige Elemente des großen Rechners ausgetauscht, der für die defekten Anzeigen verantwortlich war.
Die LINZ AG LINIEN rechnen damit, dass Anfang kommender Woche alle Anzeigen wieder richtig funktionieren.
Pressekonferenz: Gastankstelle
Heute, am 18. Oktober gab es am Vormittag eine Pressekonferenz über die neu errichtete Erdgastankstelle am Gelände der Busgarage. Die Erdgastankstelle ist die größte und modernste Tanke in Europa. Diese Tankstelle kostete 2,1 Millionen Euro, davon zahlte das Land an Förderung 600.000 Euro dazu.
Die Mercedes Citaros werden mit Biogas angetrieben, dass von der Kläranlage in Asten stammt. So wird das Klärgas direkt in die Erdgasleitung gespeist.
Mit der Umstellung der kompletten Dieselbusflotte auf Erdgasfahrzeuge, erhielten die LINZ AG LINIEN den Umweltpreis "Daphne-Spirit Environment". Dieser Preis wurde bereits am 5. Juni in der Urania in Wien verliehen.
Einen ausführlichen Bericht zur Erdgastankstelle im kommenden bahnLinz-Magazin.
Diesel wird Erdgas
Die neuen Erdgasbusse sind noch nicht ganz zum Alltag geworden im Linienbetrieb. So kommt sich der ein oder andere Fahrgast vor, er wäre in einer fremden Stadt, wenn er mit einem Mercedes Citaro mitfährt. Aber heute ist das auch schon in Linz möglich.
Derzeit befinden sich im Besitz der LINZ AG LINIEN zehn Stück der edlen Busflotte Citaro. Weitere zehn Stück folgen Anfang November. Somit sollten mit Jahreswechsel insgesamt 20 Gelenkcitaros im Betrieb sein.
Die neuen Mercedes Busse werden vermehrt auf den Buslinien 12 und 25 eingesetzt, da die das Linzer Stadtgebiet durchqueren und somit mehr Fahrgäste auf den neuen Bustyp aufmerksam machen. Auch auf der Linie 27 werden die Erdgasbusse regelmäßig eingesetzt. Auf der Linie 14 und 15 kommen die Fahrzeuge auch hin und wieder zum Einsatz. Vereinzelt kann es auch vorkommen, einen Mercedes auf einer anderen Gelenkbuslinie anzutreffen. Sie werden auch auf Obuslinien eingesetzt.
Ein neuer Bustyp kommt, die Alten müssen verschwinden. So müssen die MAN Busse ihre Stellplätze den neuen Erdgasbussen überlassen. Am 16. Oktober waren bereits folgende MAN Busse abgemeldet: 105, 106, 107, 108, 109, 110 und 113. Diese kommen nach Klagenfurt und werden dort dann noch als Shuttlebusse für die Fußballweltmeisterschaft ihren wahrscheinlich letzten Dienst, zumindest in Österreich, ableisten.
Erfolgreich
Mehr als eine Woche ist es nun her, wo die Erdgasbusse im Linienbetrieb unterwegs sind. Die Erdgasbusse waren nun zumindest einmal auf allen Gelenkbuslinien unterwegs. Von Seite der LINZ AG möchte man die neuen Busse nicht nur auf bestimmten Linien fahren lassen, sondern im gesamten Liniennetz einsetzen, um die Fahrgäste auf die neuen Busse aufmerksam zu machen.
So kommen die Erdgasbusse vereinzelt auch auf den Obuslinien zum Einsatz. Die Werkstätte der LINZ AG ist mit den neuen Bussen sehr zufrieden. Der Erdgasbus ist ein sehr zuverlässiges Fahrzeug. Nur sehr selten kommt es vor, dass ein Fahrzeug einrücken muss, wegen einer Störung. Ist das der Fall, dann sieht man meistens den Erdgasbus nach wenigen Stunden auch wieder im Linienbetrieb.
Auch die Fahrer sind sehr erfreut über den neuen Mercedes Citaro. Sie lassen sich sehr gut fahren und der Fahrerbereich ist sehr fahrerfreundlich eingerichtet. Nur die Türbedienung ist für die Fahrer noch etwas gewöhnungsbedürftig. Ein kleines Manko haben die Erdgasbusse aber schon, denn wenn der Zündschlüssel gezogen wird, dann erlischt auch die Freigabe und es kann niemand ein- und aussteigen. So muss der Fahrer alle Türen vor abziehen des Schlüssels die Türen öffnen. Bei den nächsten Citaros sollte aber auch nach ziehen des Zündschlüssels die Freigabe nicht erlöschen. Ob man die ersten zehn Erdgasbusse noch umprogrammiert, ist noch nicht fix.
Was einem sehr auffällt, der Erdgasmotor ist um einiges schwächer als ein Dieselmotor. Denn beim bergauffahren auf den Froschberg geht es nur sehr langsam rauf. Um dieses Problem zu lösen, wäre es sinnvoll die nächsten Gelenkbusse mit einem etwas stärkeren Motor auszurüsten.
Auf den Linien 12, 25 und 27 sind täglich Erdgasbusse unterwegs. Die restlichen Erdgasbusse fahren verstreut auf diversen Gelenkbuslinien. Da man auf den Linien 12 und 25 eine Engstelle zu passieren hat, die Eisenbahnbrücke, besteht hier ein Begegnungsverbot. Der Bus der zum Karlhof fährt muss warten, wenn ein stadteinwärtsfahrender Bus ihm entgegen kommt. So hat man derzeit das Problem Engstelle Eisenbahnbrücke gelöst.
Länger unterwegs
Bereits seit längerer Zeit verkehrt die Linie 19 auch nach 20 Uhr noch bis zum Cineplexx. Die Linie 19 verkehrt für die Kinobesucher zwischen Hauptbahnhof und Haltestelle Interspar im 30-Minuten-Takt.
Das Angebot wurde nun erweitert. Seit 1. Oktober verkehrt der Kinobus das letzte Mal um 23:40 Uhr ab der Haltestelle Interspar. Somit besteht auch noch eine Busverbindung ins Zentrum für die späteren Filmvorstellungen.
So ein Pfusch
Jeder der ständig mit den Linien 12, 41 und 43 unterwegs ist, wird sich vielleicht schon ein paar Mal gefragt haben, welchen Sinn die Haltestelle Kaplitzstraße eigentlich macht. Diese Frage ist eigentlich berechtigt, denn hier steigen selten Fahrgäste zu. Man hörte auch, dass einige Busfahrer diese Station nicht unbedingt "gerne" haben.
So klagen viele Leute über die nun zu enge Fahrbahn, da man eine zusätzliche Busspur je Fahrtrichtung errichtet hat. Kommt der Bus von der Eichendorffstraße zur Kaplitzstraße, also stadtauswärts, dann geht es zuerst das "Eichendorffbergerl" abwärts. Hat niemand den Haltewunsch betätigt, was hier keine Seltenheit ist, kann man diese Haltestelle durchfahren. Das ist aber gar nicht so einfach. Der Fahrer muss relativ lange auf der Busspur bleiben, denn es könnte ja noch kurz vor einfahren in die Station jemand den Haltewunsch betätigen und der Fahrer ist verpflichtet anzuhalten. So fahren viele Fahrer bis auf den letzten Abdruck auf der Busspur und müssen dann rasch auf die Fahrspur des Individualverkehrs schwenken, was zur Hauptverkehrszeit nicht immer so einfach ist und manchmal gefährliche Manöver für Fahrer und Individualverkehr darstellt.
Wie bahnLinz berichtete, bevor die Station noch errichtet wurde, wäre es sinnvoller gewesen die Haltestelle Hörzingerstraße um ein paar Meter Richtung Zentrum zu verlegen. So wäre der Stationabstand zwischen Salzburger Straße länger und der Abstand zur Eichendorffstraße verkürzt worden. Durch die Verschiebung hätten auch die Bewohner des dortigen "Betreuten Wohnen" eine Bushaltestelle in der Nähe gehabt und diese wäre bestimmt besser ausgelastet gewesen.
Die Sinnhaftigkeit einer DFI-Anzeige bei der Station Kaplitzstraße ist mehr als nur fragwürdig.
Enthüllung
Endlich ist er offiziell da, der neue Erdgasbus vom Typ Mercedes Citaro. Insgesamt befinden sich nun zehn Exemplare im Fuhrpark der LINZ AG LINIEN. Weitere zehn folgen Ende Oktober/Anfang November.
Am 25. September wurde der neue Erdgasbus der Prominenz und den geladenen Gästen beim Kunstmuseum Lentos präsentiert. Vor der Enthüllung des neuen Busses gab es noch eine Pressekonferenz und danach, so gegen 21 Uhr, wurde endlich der Bus enthüllt.
Am Mittwoch den 26. September konnten bereits einige Personen mit dem neuen Mercedes Bus durch Linz fahren. Diese durften sich als wahre Gewinner bezeichnen, denn diese hatten an einem Gewinnspiel von der LINZ AG teilgenommen, bei dem eine Fahrt mit dem neuen Erdgasbus verlost wurde. Viele Personen, von jung bis alt nahmen an dieser Fahrt teil, die beim Europaplatz um 10 Uhr startete.
Am 27. September kann dann endlich jeder die neuen Busse testen. An diesem Tag verkehren die Busse nochmals als Sonderfahrt vom Hauptbahnhof und durchkämmen Linz. Startpunkt ist am Hauptbahnhof.
Ab Freitag den 28. September sind die volle Anzahl von zehn Mercedes Erdgasbussen im Liniennetz unterwegs. So wird man am kommenden Freitag auf den Linien 12, 15, 25 und 27 die Erdgasbusse antreffen.
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VOLVOs auf Linie 12/25
Bis vor kurzem erblickte man hin und wieder an einem Sonntag oder Feiertag einen VOLVO Gelenkbus auf der Linie 12. Seit Montag nun ein alltägliches Bild, dass auf den Linien 12 und 25 die Gelenk VOLVO Busse unterwegs sind. Diese werden nun von Montag bis Sonntag auch auf diesen Linien eingesetzt.
Anfangs setzte man diese Fahrzeuge auf diesen Linien nicht ein, da man befürchtete, die Eisenbahnbrücke wäre zu schmal, wenn sich zwei Busse begegnen. Dies ist nun doch nicht der Fall und deshalb können nun auch diese Gelenkbusse nach Urfahr fahren. Aber nicht nur die VOLVOs werden auf dieser Linie eingesetzt, sondern ab kommenden Freitag sollten hier auch die neuen Erdgasbusse unterwegs sein.
Zwischenfall
In letzter Zeit vermehren sich die "Attacken" auf die Linzer Straßenbahn. Regelmäßig hört man, dass Rowdys Pflastersteine auf die Gleise legen, oder die Bahnen mit Steinen bewerfen.
So passierte vergangenen Sonntag Morgen ein ähnlicher Zwischenfall, wie vor wenigen Tagen in Kleinmünchen. Diesesmal legten gelangweilte Personen in Urfahr Pflastersteine auf die Gleise um die Straßenbahn zum Entgleisen zu bringen. Aber das war noch nicht alles, denn bei einer Bim wurden einige Scheiben eingeschlagen.
Und auch die Beschädigung an den Wartehäuschen hat leider noch immer kein Ende genommen. Die heimische Politik reagiert auch nun, da die Statistiken belegen, dass sich der Vandalismus in der Stadt Linz enorm erhöht hat. Und jeder Einheimische kann in diesem Fall der Statistik kopfnickend zustimmen.
Optimierung Liniennetz
Die bahnLinz Community wurde am 2. Oktober 2006 eingeladen Vorschläge zu posten, wie man das LINZ AG LINIEN Netz noch attraktiver gestalten könnte. Zahlreich beteiligten sich die User an dieser Befragung. bahnLinz fasste zum Schluß die Vorschläge zusammen und schickte sie an die LINZ AG.
Einige Wochen später, nachdem die Vorschläge von den Vorständen durchgearbeitet wurden, wurde bahnLinz zu einer Besprechung eingeladen in der einige Punkte besprochen wurden, welche Ideen in nächster Zeit realisiert werden könnten.
Nun wird die Linie 26 nicht mehr ihren Endpunkt auf dem Freinberg haben, sondern bis zum Stadion fahren, wodurch eine bessere Anbindung an die Linie 17, 19, 27 und 46 hergestellt wird. Dies war zum Beispiel ein Vorschlag der bahnLinz Community der nun realisiert wird.
Weiters wird die Schnellbuslinie 72 ab 3. September eingestellt, da diese eine sehr schwache Auslastung aufweist. Somit gibt es dann nur noch morgens eine Schnellbusverbindung zum Stadtfriedhof.
Wie die bahnLinz User bereits festgestellt haben, sind die Obuslinien 45 und 46 werktags sehr stark ausgelastet, da die Linie 46 das Hafengebiet bedient und das Krankenhausviertel durchfährt, wie auch die Obuslinie 45, die dann auch noch zusätzlich an zahlreichen Schulen vorbeifährt. Auch hier hat nun die LINZ AG entgegengelenkt. Da bahnLinz aufzeigte, dass die Einschubbusse nicht ausreichen, wird werktags das Intervall auf 10 Minuten verdichtet, statt bisher 15 Minuten. Somit ergibt sich zwischen Garnisonstraße und Hauptbahnhof ein fünf Minuten Intervall. Von 13 bis 17:30 Uhr wird in diesem dichten Intervall ab 3. September gefahren.
Auch die Stadtteilllinie 191 wird leicht geändert geführt. So fährt der 191er ab 3. September über die Isidorstraße, statt bisher über die Meixnerkreuzung.
Und ab 3. September erwartet Linz die nächste Fahrplanumstellung.
Schülerfreifahrt
Die Ferien gehen bald zu Ende und der Schulbeginn rückt in großen Schritten immer näher. Deshalb wird es allerhöchste Zeit sich noch in den Ferien einen Ausweis ausstellen zu lassen, um dann auch die Öffis in Linz benutzen zu können.
Der Selbstbehalt für den Schülerausweis liegt bei 19,60 Euro. Dieser berechtigt den Besitzer nur zur Benutzung der Öffis auf der Strecke vom Wohnort zum Ausbildungsort und wieder retour. Außerhalb der Schulzeit, wie zum Beispiel Sonntag oder Feiertag, darf man als Schüler die Öffis nicht benutzen. In diesem Fall gilt der Ausweis als Ermäßigungsschein. Um mit den LINZ AG LINIEN jederzeit fahren zu können, braucht man eine Schüleraufzahlungskarte. Diese erhält man im Kundenzentrum der LINZ AG sowie in ausgewählten Trafiken in Linz zum Preis von nur 6,60 Euro. Mit dieser "Zusatzkarte" kann man Bus und Bim ein Monat kostenlos nutzen. Für Lehrlinge kostet diese Aufzahlungskarte 20,90 Euro.
Der Schülerausweis ist dieses Mal ganz orange und laminiert um etwas "robuster" zu sein. Und auch ganz neu, man erhält den Ausweis per Post.
Weiterhin Obusbetrieb
Laut einer Presseaussendung vom 13. August gibt die LINZ AG bekannt, dass man weiterhin auf den Stangerlbus setzt.
Die LINZ AG LINIEN betreiben derzeit ein Obusnetz mit einer Länge von 19,1 Kilometer, dass vier Linien umfasst. Mit den Obussen fuhren im vergangenen Geschäftsjahr 15,3 Millionen Fahrgäste.
Der Obusbetrieb wird nun weiterhin aufrecht bleiben, da sich der Ausbau der Westbahn auf das Jahr 2011 verschoben hat. Bis dorthin werden die Obusse auch nicht abgestellt. Das Fuhrparkerneuerungsprogramm sieht für das Jahr 2012 einen Austausch der heutigen Obusflotte vor.
Auch der Ausbau der Obuslinien zur Donaulände, bzw. bis zur Traunerkreuzung wird sich verzögern, aufgrund des geänderten Zeitraumes des Ausbaus der Westbahn.
Ab 2011, wo man mit den Bauarbeiten an der Westbahn beginnen sollte, muss man auch noch einmal die Zweckmäßigkeit des Obusses prüfen und dann eventuell wieder neue Strombusse anschaffen, um das heutige Obusnetz auch nach 2011 weiterhin betreiben zu können. Bis dorthin wird sich am Obus nichts ändern.
Tramunfall
Heute, am 8. August ereignete sich gegen 5:40 Uhr ein Unfall auf der Wiener Straße. Cityrunner 013 erwischte einen Radfahrer, der bei der Feuerwehr die Straßenbahngleise überqueren wollte. Dabei hatte der Biker die heranfahrende Straßenbahn übersehen.
Cityrunner 013 kam von der solarCity und war auf den Weg zur Universität. Zwischen den Haltestellen VOEST Alpine und WIFI ereignete sich der Unfall. Der Radfahrer wurde durch den Aufprall einige Meter mitgeschliffen und blieb am Boden liegen. Die Rettungskräfte versorgten den Verletzten. Von den Fahrgästen wurde niemand verletzt. Für kurze Zeit musste ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden.
Unfallvideo>>
110 Jahre Linzer Straßenbahn
Die Linzer Straßenbahn feiert ihren 110. Geburtstag. Am 31. Juli 1897 fuhr die erste „Elektrische“ auf der Trasse der alten Pferde-Tramway durch Linz.
Drei Kilometer von Urfahr zum Bahnhof
Die etwa drei Kilometer lange Tramway-Linie führt von der Remise Urfahr bis zum damaligen Staatsbahnhof (heutige Linie 3). Elf Motor- und 15 Beiwagen bildeten den damaligen Fuhrpark. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 18 km/h festgesetzt. Rund 1,5 Millionen Fahrgäste benutzten bereits im ersten Betriebsjahr die neue Linie, was einer Steigerung um 50 Prozent zur Pferde-Tram entsprach.
Verlängerung bis Kleinmünchen nach fünf Jahren
Schon 1898 wurde eine Verlängerung bis Kleinmünchen geplant. Die sechs Kilometer lange „Überlandlinie“ wurde in Rekordzeit errichtet und im Dezember 1902 eröffnet. Schon damals trug die Straßenbahnlinie wesentlich zur charakteristischen Nord-Süd-Ausrichtung des Linzer Stadtgebietes bei. Die Anzahl der Fahrgäste stieg 1902 auf 1,9 Millionen und der Fuhrpark wurde um sechs Motor- und drei Beiwagen erweitert.
Beförderungsmittel
für Wohlhabende
Anders als heute galt der Verkehr als Gewinnbringer und finanzierte in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg die Stromversorgung mit. Also eine Querverbundfinanzierung mit umgekehrtem Vorzeichen zu heute. Eine Straßenbahnfahrt war für damalige Verhältnisse nicht billig und großteils nur für wohlhabende Leute erschwinglich. Daher war, gemessen an der Einwohnerzahl von Linz, die Frequenz eher gering.
50 Millionen Fahrgäste auf 21 Kilometern Schienen
Heute erstreckt sich das Netz der drei Straßenbahnlinien über 21 Kilometer. Jährlich nutzen rund 93,5 Millionen Fahrgäste das Angebot der LINZ AG LINIEN, 50 Millionen allein im Straßenbahnbetrieb. 49 Straßenbahnen, davon 21 hochmoderne Cityrunner, umfasst die heutige Straßenbahnflotte.
LINZ AG-Presse
Auwiesen
Die bahnLinz Community hatte die Bautätigkeit bei der Umkehrschleife Auwiesen entdeckt und hat sich gefragt, was da errichtet wird. Gebaut wird in diesem Bereich an einer Haltestelle, die gleich gegenüber der bisherigen Station errichtet wird.
Einige dachten sofort an eine Straßenbahnverlängerung nach Wegscheid, denn wieso sollte man sonst eine Station auf der gegenüberliegenden Seite errichten. Der Grund für den neuen Haltestellenbereich ist dieser, da sich in der Hauptverkehrszeit zwei Bahnen hintereinander stellen mussten. Kommt es hier zu einem Treffen zweier Cityrunner mit einer Länge pro Fahrzeug von 40 Metern, so versperren diese eine Zufahrt zu einem Parkplatz.
Aufgrund zahlreicher Beschwerden reagierte nun die LINZ AG darauf und hat eine Lösung gefunden. Eine Station auf der gegenüberliegenden Seite der bisherigen Station Auwiesen. So fahren zukünftig die Bahnen in die "alte" Haltestelle ein und lassen dort die Fahrgäste aus- und einsteigen. Fahren dann gleich zum neuen Haltestellenbereich, der sich auf der gegenüberliegenden Seite befindet. Aufgrund dieser "Fahrstrategie" kann ein zweiter Cityrunner ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern die Endstation Auwiesen problemlos befahren. Sollte dann noch eine dritte Bahn nachkommen, so fährt die zweite Garnitur in die Wendeschleife und bleibt hier stehen, bis die erste Bahn im neu errichteten Stationsbereich abgefahren ist.
Eine Mitfahrt durch die schön angelegte Schleife ist weiterhin möglich. Und eine Verlängerung nach Wegscheid wird es weiterhin nicht geben, da dieses Projekt wie bahnLinz bereits exklusiv berichtete, auf Eis gelegt wurde aufgrund von Problemen bei der Grundstücksabnahme.
Schülerfreifahrt
Ist man in der Bundeshauptstadt Wien Schüler, hat man große Vorteile. So können alle Schüler mit einem gültigen Schülerausweis der Stadt Wien an den schulfreien Tagen die Öffis kostenlos nutzen. Darunter fallen alle Ferien (Weihnachtsferien, Semesterferien, etc.) und auch die gesamten Feiertage und Wochenenden.
In der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz ist das nicht der Fall. Hier muss der Eleve einen gütligen Schülerausweis besitzen um ermäßigte Tickets kaufen zu können. Für die Ausbildenden gibt es dann noch die Schüleraufzahlungskarte, mit der man ein Monat lang das gesamte LINZ AG LINIEN Netz benutzen kann. Laut der HEUTE fordert die "Junge Volkspartei" eine kostenlose Nutzung der Öffis während der Sommerferien und dies könnte demnächst Realität werden.
Man sollte aber auch noch erwähnen, was dies betrifft mit der Freifahrt in den Sommerferien, ist Linz nicht Nachzügler, denn auch bei den anderen österreichischen Verkehrsbetrieben müssen die Schüler eine Karte erwerben, mit der man dann in den Ferien das Liniennetz benutzen kann. Hier besteht auf jedenfall Nachholbedarf, nicht nur in Linz.
Gratisfahrt
Die LINZ AG LINIEN befördern die Fußballfans des LASK kostenlos zu den Bundesliga-Heimspielen im Linzer Stadion. So können nun alle die eine Jahreskarte bzw. Vorverkaufskarte des LASK haben, kostenlos die Öffis zwei Stunden vor dem Spiel bis Betriebsende benutzen.
Diese Aktion gilt bis auf Widerruf. Wer sich bei der Kassa ein Ticket kauft, dann gilt dieses als Ticket für die Retourfahrt und als Hinfahrt beim nächsten Heimspiel.
Bei allen Heimspielen des LASK wird der Takt auf dne betroffenen Linien verstärkt. Hier wird auch wieder das Mobilitätskonzept angewendet, bahnLinz berichtete bereits.
bahnLinz-Auto
Seit Dienstag den 10. Juli fährt durch die Landeshauptstadt Linz ein bahnLinz-Auto mit der Wagennummer 002. Dieses Fahrzeug wirbt am Heck für die einzigartige Fanseite bahnLinz.
Bin gespannt ob der 002er von einigen bahnLinz-Usern gesichtet wird. Es heißt ab nun, Augen auf und nicht nur Bus und Bim nachschauen, sondern es ist auch erlaubt den Autos mal auf den Hinterteil zu blicken. ;-)
Herzlichen Dank hier an Martin Dinier und seinem Bekannten, die diese Werbung überhaupt ermöglichten
Neuer Hersteller
Jeder hat sich nun gedacht es ist was die Revitalisierung der Bergbahn betrifft bereits alles gelaufen. Aber dem ist nun nicht so. Überraschend ist nun der Hersteller Fahrzeug Technik Dessau (FTD) vom Vertrag zurückgetreten. Jetzt kam der Zweitbieter, Bombardier zum Zug und wurde nun der Auftrag erteilt, drei niederflurige Bahnen bis zum 1. Quartal im Jahr 2009 auszuliefern. Das Bundesdenkmalamt hat die neuen Bahnen bereits genehmigt.
Die Sanierung der Altfahrzeuge übernimmt nun auch nicht mehr FTD, sondern Vossloh Kiepe. Aufgrund der raschen Aufgabenverteilung hofft man nun die Termine einzuhalten.
Aufgrund der Neuvergabe an den Zweitbieter entstehen nun Mehrkosten von rund 6,6 Mio. Euro, die durch Schadenersatzforderungen großteils abgedeckt werden sollten. Durch die Mehrkosten sollten auch nicht vier Bahnen bestellt werden, sondern nun nur noch drei mit Option auf eine weitere Bahn. Auch die finanziellen Mitteln wurden von 32 Mio. auf 35 Mio. Euro erhöht. Bis Oktober 2007 sollte dann endgültig alles fix sein, denn die Ausschreibungsergebnisse für die Streckenneugestaltung sind noch nicht bei der LINZ AG eingelangt.
Erdgasbus in Linz
Derzeit befindet sich im Besitz der LINZ AG ein Solo Mercedes Citaro Bus. Dieser ist allerdings noch nicht für Linz bestimmt, sondern kam nur zu Testzwecken von Mannheim nach Linz.
Mit diesem Bus sollten nun die ersten Tankversuche mit Erdgas in Linz beginnen. Da man bis heute noch keinerlei Erfahrung mit Erdgas bei den Bussen machte, möchte man bei der Anlieferung der ersten zehn Gelenkbusse keine bösen Überraschungen erleben. Deshalb testet man nun das Betanken eines Erdgasbusses.
Auch die Erdgastankstelle ist bald zur Gänze fertiggestellt. Die ersten Mercedes Gelenkbusse sollten in Linz im Monat August eintreffen. Diese werden im Fuhrpark mit ihrer Eleganz auch die Fahrgäste begeistern.
Neue Ticketautomaten
Die LINZ AG LINIEN haben nun eine Ausschreibung gestartet, über die neuen Ticketautomaten. bahnLinz berichtete bereits exklusiv über die Automatensanierung.
So sollten insgesamt 85 neue Automaten beschafft werden. Diese Fahrscheinautomaten sollten ein Touchscreen haben und elektronische Zahlungsmittel anerkennen. Die neuen Automaten sollten dann an stark frequentierten Haltestellen und im Innenstadtbereich aufgestellt werden.
Mit der Modernisierung des Automatenbestandes sollte mit 1. September 2008 begonnen werden und abgeschlossen sollte dieses Projekt dann mit 31. März 2009 sein.
Bügelbruch
Gestern, am 27. Mai erlitt Zehnachser 54 einen Bügelbruch. Das Unglück ereignete sich bei der Ausfahrt aus der Straßenbahnremise in Kleinmünchen. Dabei hatte sich der Stromabnehmer so unglücklich in der Oberleitung verhangen, dass dieser umknickte.
Durch den Bügelbruch musste auch die Oberleitung etwas nachgespannt werden. Der havarierte Zehnachser wurde dann mit einem Hilfsfahrzeug in die Remise geschleppt, wo er nun auf seine Reparatur wartet. Statt Zehnachser 54 fuhr nach zirka zehn Minuten GTW 53 auf die Strecke und drehte dann auf der 3er seine Runden.
Neue Haltestelle
Am kommenden Montag den 21. Mai beginnen die Bauarbeiten an der neuen Haltestelle Kaplitzstraße. Diese Station wird zwischen den beiden Haltestellen Hörzingerstraße und Eichendorffstraße errichtet. Die Haltestelle existiert bereits seit Ende vorigen Jahres, aber nur auf den Linienplänen. In der Realität sah man hier nur einen Gehsteig ohne Haltestellenschild und Wartehaus.
Wie oben schon genannt, wird mit Anfang kommender Woche mit den Bauarbeiten begonnen. Informationstafeln informieren bereits seit Anfang dieser Woche über die Errichtung der neuen Station. Die Länge der Haltestelle beträgt jeweils 85 Meter. Auch ein Wartehäuschen sollte diese Station erhalten. Die Kosten der Errichtung dieser Station liegen bei 45.000,- Euro.
Um den Fahrgästen das Überqueren der stark befahrenen Straße zu erleichtern, wird in Straßenmitte eine Insel errichtet.
Umbau Remise
Wie bereits einige User richtig erkannt haben, befindet sich die Remise Kleinmünchen im Umbau. So wurde die alte Waschanlage, die mit der Errichtung einer neuen Waschanlage bereits seit längerem hinfällig wurde, abgerissen. Durch den Abriss der alten Waschanlage können die Gleisharfen verlängert werden. Somit haben dann zwei Cityrunner auf einer solchen Gleisharfe Platz.
Heute passen auf die Gleisharfe ein Cityrunner und ein Zehnachser. Zwei Cityrunner kann man nicht hintereinander abstellen, da die Länge des Gleises nicht ausreicht. Da mit Anfang 2008 neue 40 Meter lange Cityrunner kommen und weitere Zehnachser aus dem Fuhrpark scheiden, müssen zwei Cityrunner auf einer Gleisharfe Platz haben, denn sonst würde man die Bahnen nicht unterbekommen. Deshalb wird die Abstellhalle um ein paar Meter verlängert.
Die Ausbauarbeiten der Abstellhalle sollten dann mit September 2007 abgeschlossen sein. Somit dürfte es auch zu keinem Platzmangel kommen, wenn die neuen Cityrunner kommen. Denn wie bereits bahnLinz exklusiv berichtete, kommen im nächsten Jahr zwölf weitere Cityrunner auf das LINZ AG LINIEN Straßenbahnnetz. Mit Abschluss der Erneuerung des Fuhrparks, besitzen die LINZ AG LINIEN insgesamt 33 niederflurige Cityrunner.
Gleisarbeiten
Die warmen und lauen Nächte kommen wieder und somit starten auch die Gleisarbeiten wieder im LINZ AG LINIEN Straßenbahnnetz.
Um einen erschütterungsfreien und leisen Straßenbahnbetrieb auf den Gleisen zu ermöglichen, sind regelmäßige Wartungen am Material notwendig. So startet die "Gleissanierungssaison" diesesmal in der solarCity. Die letzte Saison wurde mit den Gleisarbeiten an der Wiener Straße beendet.
Selbstverständlich finden die Arbeiten erst in den späten Abendstunden statt, um den Straßenbahnbetrieb nicht zu behindern. Gearbeitet wird von Montag bis Freitag. Die Bauarbeiten in der solarCity begannen am 7. Mai und dauern voraussichtlich bis 8. Juni.
Hafen
Wie bereits bahnLinz exklusiv berichtete, wurde die Umkehrschleife saniert. So kam es während der Bauzeit zu einer Verlegung der Umkehrschleife Hafen. Die Linie 46 verkehrte für zirka eine Woche als Dieselbuslinie und wendete direkt im Hafengebiet.
Eine kurze Zusammenfassung, was an der Endschleife Hafen gemacht wurde. Die Umkehrschleife der Obuslinie 46 erhielt eine komplett neue Trag- und Deckschicht. Somit sind auch die tiefen Spurrillen verschwunden. Im Bereich der Endstation wurde der Fußweg verbreitert. Die Kosten dieser Sanierung belaufen sich auf 105.000,- Euro.
Nun ist zumindest die Umkehrschleife komplett fertiggestellt. Derzeit finden nur noch die "Feinarbeiten" statt. Mehr zu der Sanierung im Bereich Hafen findest du im Archiv (Sanierung Umkehrschleife).
Vandalismus
Sie schlagen ohne Vorwarnung an irgendeinem Ort zu und hinterlassen manchmal einen geringeren Schaden und manchmal eine Spur der Verwüstung. Die Rede ist von Vandalisten, die in letzter Zeit im Haltestellenberich und an den Fahrzeugen der LINZ AG LINIEN ihre unangenehmen Spuren hinterlassen.
Derzeit kommt es nämlich bei der LINZ AG zu vermehrten Vandalismusschäden. Dass mal was zerstört oder beschmiert wird, gab es ja bereits schon immer, aber nicht in dieser Häufigkeit.
In letzterzeit langen bei der LINZ AG immer wieder Meldungen ein, wo über zerbrochene Scheiben in Wartehäusern berichtet wird. Betroffen vom Vandalismus sind zumindest in den letzten Wochen die Wartehäuser im Linzer Süden. Man sieht in diesem Stadtteil in einigen Wartehäusern noch immer keine Scheiben, da man erst warten muss, bis die bestellten Scheiben geliefert werden. Und bis die Scheiben geliefert sind, langt schon wieder eine Meldung ein, dass schon wieder eine Glasscheibe zu Bruch ging.
Das ist aber nur ein Teil der Vandalismusschäden, die bei der LINZ AG einlangen. So kommt es nicht gerade selten vor, dass von Fahrgästen die Türen einfach eingetreten werden oder Steine durch ein Fenster geschossen werden. Auch die Mini-U-Bahnstationen bleiben trotz 24 Stunden-Videoüberwachung vom Vandalismus nicht verschont. Denn auch hier sieht man immer wieder eine eingetretene Verkleidung, zum Beispiel zu letzt bei der Haltestelle Unionkreuzung. Da die Spezialverkleidung erst bestellt werden muss, sieht man nun den Spritzbeton. Und bevor man noch diese Scheibe erhalten hat, wurde schon wieder eine Scheibe, ebenfalls in der Haltestelle Unionkreuzung beim Lift eingetreten. Diese weist zum Glück nur Sprünge auf und kann man derzeit noch drinnen lassen, bis man endlich wieder genügend Glas besitzt um diese Schäden zu beheben.
Man ist nun so weit, dass man sich über verdreckte Wartehäuser schon gar nicht mehr aufregt, sondern nur froh ist, wenn zumindest das Glas in Frieden gelassen wird. Wo kommen wir da noch hin, wenn es so weitergeht? Werden vielleicht einige Wartehäuser aus den berüchtigten Stadtteilen verschwinden, um solchen Vandalismuschäden vorzubeugen?
Die neue Bergbahn
Heute, am 16. März 2007, fand im Alten Rathaus am Vormittag eine Pressekonferenz statt. Darin ging es um die neuen Fahrzeuge auf der Pöstlingbergbahn.
Da man für die Bergbahn vier neue Niederflurbahnen benötigt, gab es eine europaweite Ausschreibung. Insgesamt beteiligten sich vier Anbieter an der Ausschreibung zur Entwicklung und Lieferung der neuen Niederflurfahrzeuge. Voraussetzung war, die Bahnen müssen im Retro-Style sein, so wie es vom Bundesdenkmalamt gewünscht wird (Grafiken im bahnLinz-Magazin 06/2006).
Das Rennen gewann schließlich der Deutsche Anbieter FTD Dessau. Die Auswahl des Bestbieters erfolgte nach technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Kriterien. Auch das Bundesdenkmalamt reihte das Design der Bahn von FTD Dessau an erste Stelle. Die Anträge wurden anonymisiert an das Bundesdenkmalamt zur Bewertung weitergeleitet.
Die neuen Bergbahngarnituren werden eine Einstiegshöhe von 320 mm aufweisen. Ebenfalls sind eigene Stellflächen für Kinderwägen und Rollstühle vorgesehen. Die neuen Niederflurbahnen werden klimatisiert sein und werden im Fahrgastraum Bildschirme haben, um eine bessere Fahrgastinformation zu gewährleisten. Um den Fahrgästen auch mehrsprachige Informationen weitergeben zu können, stehen für Kopfhörer spezielle Anschlüsse zur Verfügung. Im Fahrgastraum der neuen Fahrzeuge wird Holz eine große Rolle spielen. Voraussichtlich werden die Niederflurbahnen 25 Sitzplätze und 55 Stehplätze aufweisen. Weiters sollte der Transport von Schlitten und Fahrrädern weiterhin möglich sein. Bei den neuen Fahrzeugen wird sehr auf die Sicherheit geschaut. So sollten die neuen Bahnen sogar bei einem technischen Gebrechen weiterhin fahrtüchtig sein.
Die Retrobahn wird eine Leistung von 571 PS bzw. 420 Kilowatt aufweisen. Nur so zum Vergleich, die heutige Bergbahn surrt mit gerademal 65 PS bzw. 48 Kilowatt auf den Hausberg. Selbstverständlich werden die revitalisierten Fahrzeuge auch über eine stärkere Leistungskraft verfügen. So werden zukünftig die heuigen Bergbahngarnituren mit 176 PS bzw. 130 Kilowatt den Pöstlingberg erklimmen.
Weitere technische Details zu den neuen Fahrzeugen. Die Bahnen werden eine Länge von 19 Metern, eine Breite von 2,30 Metern und eine Höhe von 3,90 Metern aufweisen. Auf beiden Seiten stehen den Fahrgästen zweiflügelige Türen und eine einflügelige Tür für ein bequemes Ein- und Aussteigen zur Verfügung. Das neue Bergbahnmodell wird aus drei Modulen bestehen. Die Kosten der neuen Fahrzeuge liegen bei 9,55 Mio. Euro. Das Fahrzeugdesign stammt von Döllman Design, einem Wiener Unternehmen.
Die Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge erfolgt im ersten Quartal 2009.
Auch an der europaweiten Ausschreibung zur Revitalisierung der alten Bergbahnwagen haben sich fünf Anbieter beteiligt. Gewonnen hat auch hier FTD Fahrzeugtechnik Dessau. Drei Fahrzeuge aus den Baujahr 1950 bis 1959 werden in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt im erforderlichen Ausmaß saniert. Die Wagen VIII, X und XI werden somit weiterhin im Linienbetrieb erhalten bleiben.
Wie bereits auf bahnLinz mehrmals berichtet wurde, sind aus sicherheitstechnischen Gründen der Unterbau und die gesamte technische Ausrüstung zu erneuern. In Zukunft wird auch eine Koppelung zweier alter Garnituren möglich sein. Da die Bergbahn in Zukunft auch auf den Gleisen der Straßenbahn unterwegs sein wird, werden die Türen nicht mehr manuell zu verschliessen sein, sondern dies erfolgt dann automatisch. Insgeamt werden 5,35 Mio. Euro in den Umbau der Altfahrzeuge investiert. Auch hier erfolgt die Inbetriebnahme im ersten Quartal 2009.
Die Strecke der Pöstlingbergbahn wird in drei Abschnitte gegliedert.
1. Abschnitt vom Pöstlingberg bis zur Talstation. Die Linienführung bleibt in diesem Bereich unverändert. Nur die Talstation wird in Zukunft nicht mehr angefahren. Diese dient dann nur noch als Abfahrtspunkt für Sonderfahrten und für die Museumsbahn.
2. Abschnitt Querung Mühlkreisbahn. Die Bergbahn wird in der Höhe der heutigen Bergbahnremise von der heutigen Trasse abschwenken und in gleicher Ebene die Mühlkreisbahn überqueren und dann in die Umkehrschleife der Linie 3 einfädeln.
3. Abschnitt Bergbahnhof Urfahr bis Hauptplatz. Hier verkehrt die Pöstlingbergbahn auf der Trasse der heutigen Linie 3 bis zum Hauptplatz. Kurz vor der Haltestelle Hauptplatz schwenkt die Bergbahn nach rechts. Dort wird der Endpunkt als Stutzgleisanlage ausgeführt. Der Taxistand, die Fahrspur gen Altstadt und die Straßenquerung vor der Pestsäule bleiben unverändert. Auch der Abgang zur Tiefgarage bleibt weiterhin bestehen.
Für die Fahrgäste ist eine gemeinsame Überdachung mit der Pöstlingbergbahn und der Straßenbahn vorgesehen.
In Zukunft wird es weiterhin die alte Bergbahn auf einen kleinen Stück geben. Denn in der Talstation sollte sogar ein Teil des alten Gleises erhalten bleiben und eine Weiche. Somit sollte es auch in Zukunft möglich sein, von der Talstation bis zur Remise eine kleine Sonderfahrt mit der alten Bergbahn zu unternehmen. Dafür sollte ein offener Sommerwagen und ein geschlossener Wagen erhalten bleiben.
Skizze Hauptplatz>>
Linz Marathon
Kommendes Wochenende, am Sonntag den 15. April findet der bereits sechste Linzer Citymarathon statt. Wie gewohnt, kommt es im gesamten Stadtgebiet zu totalen Straßensperren oder nur vorübergehenden Sperrungen.
Selbstverständlich sind auch die Linienbusse von dieser Großveranstaltung betroffen, die sich auf das gesamte Stadtgebiet ausweitet.
Die LINZ AG LINIEN sind bemüht, den Fahrgästen den gewohnten Service anbieten zu können. Deshalb werden an den betroffenen Stellen 25 uniformierte Mitarbeiter Rede und Antwort stehen. Ein zentraler Punkt wird zum Beispiel der Hauptbahnhof und die Sonnensteinstraße sein.
Übrigens darf man nicht vergessen zu erwähnen, am Sonntag den 15. April kann man auch mit den Bussen, die mit dem Hinweis "Marathon Sonderfahrt" gekennzeichnet sind, kostenlos mitfahren kann.
Info-Hotline:
Besetzt am Samstag 14.04. von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag 15.04. von 06:30 Uhr bis 15:00 Uhr.
Tel.nr.: 0732/3400-7007
Sanierung Umkehrschleife
Die Umkehrschleife und somit die Endstation der Obuslinie 46, wird auf Wunsch der Bevölkerung saniert. Auch der unbefestigte Gehsteig sollte in diesem Bereich saniert werden.
Da in diesem Bereich viele Fahrgäste der Linie 46 den Gehweg frequentieren, sollte beim Umbau die Sicherheit im Vordergrund stehen. So sollte der Gehweg auf 1,75 bis 2,50 Meter verbreitert werden. Bei der Umkehrschleife der Obuslinie wird die gesamte Trag- und Deckschicht samt Unterbau sowie die Entwässerung zur Gänze erneuert. Deshalb wird es auch nötig sein, diese Endhaltestelle für zirka eine Woche zu verlegen.
Für die Autos sollte es dann einen 90 Meter langen Längsparkstreifen geben. Die Baukosten dieser Sanierung belaufen sich auf 105.000,- Euro.
Schussattacke
Heute den 19. März, gab es auf einen Obus eine Schussattacke. Obus 207 wurde bei der Haltestelle Binderlandweg am Abend im Stadtteil Zöhrdorferfeld mit einem Stein attackiert.
Der Obus 207 traf in der Busgarage so gegen 19:45 Uhr ein, mit einem Loch in der seitlichen Scheibe. Erinnerungen an Salzburg wurden sofort wieder wahr. Das Wurfgeschoss konnte bahnLinz besichtigen. Es handelt sich dabei um einen Stein der einen Durchmesser von zirka zehn Zentimeter hatte. Die Täter dürften höchstwahrscheinlich gelangweilte Jugendliche gewesen sein.
Obus 207 wurde in die Werkstätte zur Besichtigung gestellt.
Studie Eventverkehr
Um für das Kulturhauptstadtjahr auch im Öffentlichen Verkehr gut gerüstet zu sein, hat Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer eine Studie zur Beurteilung eines Eventverkehrs in Auftrag gegeben.
Da man im Kulturhauptstadtjahr 2009 mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnet, möchte Himmelbauer bei Veranstaltungen die Gäste auf den Öffentlichen Verkehr umlenken. Um dies zu ermöglichen, gehört ein attraktives Angebot geboten.
So befasst sich eine Studie mit folgenden Fragen. Wie kann das vorhandene Verkehrsangebot möglichst umweltfreundlich gestaltet werden? Welche zielgruppenspezifischen Alternativen für die An- und Abreise nach und von Linz gibt es? Wie lassen sich Event und Eventvekehr zu einer attraktiven Reisekette verbinden? Wie können An- und Abreise mit der Bahn, Bus, Rad und auf dem Wasserweg gestaltet werden, dass der Erholungs- und Erlebniswert steigt? Welche neuen regionalen Verkehrskonzepte sind notwendig?
Die Lösungen auf diese und noch viele andere Fragen zum Eventverkehr, sollten in ein Eventverkehrskonzept einfließen. Diese Strategien sollten dann nicht nur im Kulturhauptstadtjahr angewendet werden, sondern auch auf weiteren Großveranstaltungen in Linz zur Anwendung kommen.
Bergbahn am Hauptplatz
Jeder von uns hat sich die Frage gestellt, wie wird wohl die Bergbahn in den Hauptplatz integriert? "bahnLinz" zeigt dir nun die Skizze, in der man die Trasse der Bergbahn am Hauptplatz erkennen kann.
Die Bergbahn fährt dann ab dem Jahr 2009 wie die Straßenbahn über die Nibelungenbrücke und schwenkt dann bei der Einfahrt in den Hauptplatz Richtung Westen und verkehrt dann seitlich der heutigen Straßenbahngleise. Dort wird dann auch neben den Straßenbahngleisen die Endhaltestelle der Bergbahn errichtet.
Es wird keine Wendeschleife geben, sondern es sind stumpfe Gleisende. Denn die neuen Bergbahngarnituren verfügen ebenfalls über einen beidseitigen Einstieg.
Autobus 124
Wie "bahnLinz" bereits exklusiv berichtete, geriet am vergangenen Mittwoch (14.02.) ein MAN Gelenkautobus am Bindermichl in Flammen. Das Bild links zeigt genau den Unglücksort.
Der Grund für den Brand war ein Hitzestau, wurde "bahnLinz" mitgeteilt. Der Auslöser war ein Kompressor, der sich überhitzt hatte. Die heiße Luft konnte nicht mehr ausreichend entweichen und so kam es im Heck zu der starken Rauchentwicklung. Die Flammen hatten sich bereits etwas in den Fahrgastraum gearbeitet. In der Werkstätte erinnert nun nur noch ein Loch im Fahrgastraum daran, durch das man jetzt nach draußen blicken kann.
Auf Anfrage von "bahnLinz", bezifferte man den Schaden am Autobus 124 auf zirka 2.000,- Euro. Die Sitze wurden zum Glück nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Weiter warten
Es heißt weiter warten, auf die neue Erdgasbusflotte für Linz. Wie bereits mehrmals "bahnLinz" ankündigte, sollten die ersten Erdgas Citaros im Mai 2007 auf Linzer Boden stehen.
Dies wird aber nicht der Fall sein. Denn die Auslieferung der Erdgasbusse verschiebt sich ein weiteresmal um einige Monate. Nun sollten die ersten zehn Gelenkbusse erst im August diesen Jahres Einzug im LINZ AG LINIEN Fuhrpark nehmen.
Aufgrund der verzögerten Auslieferung der neuen Mercedes Citaro Busse, werden auch die MAN Busse noch weitere Monate in voller Stückzahl im Fahrdienst unterwegs sein.
Grünes Licht für Bergbahn
Wie "bahnLinz" bereits mehrmals exklusiv berichtete, wird die historische Bergbahn modernisiert.
Bei der heutigen Sitzung (02.02.) gab der Aufsichtsrat der LINZ AG einstimmig grünes Licht für die Modernisierung.
Um den Bergbahnbetrieb weiterhin aufrechterhalten zu können, sind aus sicherheitstechnischen und rechtlichen Gründen Maßnahmen im Fuhrpark und an der Strecke zu treffen. So muss zum Beispiel an den drei erhaltenen Wagen der Unterbau komplett erneuert werden, um den Bestimmungen gerecht zu werden. Da man die heutigen Bergbahnwagen nicht behindertengerecht umbauen kann, ist eine Anschaffung von Niederflurfahrzeugen notwendig.
Vor der Talstation wird eine Weiche errichtet, um eine Weiterfahrt bis zum Hauptplatz zu gewähren. Für die Querung der Mühlkreisbahn liegen die grundsätzlichen Genehmigungen der Behörden und der ÖBB vor.
In Zukunft könnte die Bergbahn im 15 bzw. im 20-Minuten Intervall verkehren. Für einen Mischbetrieb benötigt man vier Neufahrzeuge und drei Altfahrzeuge.
Mit den Modernisierungsarbeiten sollte Ende 2007 begonnen werden. Während dieser Bautätigkeit werden Busse auf den Hausberg der Linzer fahren. Bis September 2008 sollte das erste Altfahrzeug modernisiert sein und das erste Neufahrzeug ausgeliefert sein. Mit Ende März 2009 sollte dann die modernisierte Bergbahn im Mischbetrieb mit einer Spurweite von 900 mm statt bisher mit 1.000 mm, auf den Pöstlingberg fahren.
Die Kosten für diese Modernisierung liegen bei 32 Millionen Euro. Die Streckenkosten sollten 16 Millionen Euro betragen. 10,5 Mio. Euro kostet die Neuanschaffung der Niederflurbahnen mit einer Fahrgastkapazität von 80 Fahrgästen. Der Umbau der Altfahrzeuge ist auf 5,5 Millionen Euro zu verbuchen. Die alten Fahrzeuge haben eine Fahrgastkapazität von nur 33 Fahrgästen.
Brand
Diese Woche Mittwoch (14.02.) geriet ein MAN Gelenkbus in Brand. Als der Bus auf der Linie 25 in die Station Bindermichl einfuhr, sah der Fahrer im Außenspiegel dichten Rauch aus dem Motorraum qualmen.
Ohne eine Sekunde zu zögern, forderte er die 40 Fahrgäste auf, rasch den Bus zu verlassen. Dann schnappte sich der Fahrer den Handfeuerlöscher und versuchte die Flammen im Motorraum einzudämmen. Dies gelang dem Fahrer auch bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr.
Die Feuerwehr versuchte dann nur noch die Flammen endgültig zu löschen. Bei diesem Zwischenfall wurde zum Glück niemand verletzt.
Warum plötzlich der Motor in Flammen aufging, ist noch unklar.
Vandalismus
Um 4:15 Uhr eilte eine Nachricht in der Leiststelle der LINZ AG ein. Gemeldet wurden drei zerstörte Wartehäuschen. Diese Wartehäuser wurden in Linz Urfahr Opfer von Vandalisten.
So wurde in der Haltestelle Harbachsiedlung zwei Scheiben und ein Informationskasten zerschlagen, in der Haltestelle Gründberg eine Scheibe und ein Informationskasten und in der Station Glaserstraße eine Scheibe, zwei Informationskästen und ein City Light Kasten.
Vier Jugendliche wurden von der Polizei gefasst. Ob die gefassten Personen auch wirklich die Übeltäter waren, konnte noch nicht geklärt werden.
Die demolierten Haltestellen wurden von den LINZ AG LINIEN gesichert und die Scherben weggekehrt. Mit den Reparaturarbeiten hatte man bereits heute in der Früh begonnen. Bis nächste Woche Dienstag sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.
Behindertengerecht
Die LINZ AG LINIEN kann man als sehr behindertenfreundliches Verkehrsunternehmen herstellen. Denn viele Haltestellen sind in Linz bereits behindertengerecht ausgestattet. So besitzen einige stark frequentierte und zentrale Haltestellen über eine DFI-Anzeige mit Sprachfunktion. Diese kann über einen Knopfdruck aktiviert werden und somit wird dem blinden Fahrgast die Linie mit Ziel und Wartezeit in Minuten verbal wiedergegeben.
Aber nicht nur das, sondern auch die Fahrzeuge sind behindertenfreundlich. So fahren zum Beispiel bei den LINZ AG LINIEN auf den Buslinien nur noch Niederflurfahrzeuge. Und auch bei der Straßenbahn sind 21 Niederflurbahnen unterwegs.
Im Haltestellenbereich gibt es auch Linienfahrpläne mit Blindenschrift, Fahrzeugdurchsagen und taktile Leitsysteme.
Seit kurzem bietet die LINZ AG ein neues Service im Internet an. So können sehbehinderte Personen auch die elektronische Fahrplanauskunft problemlos benutzen. Voraussetzung ist aber, dass der Computer mit einem Spracherkennungsprogramm ausgerüstet ist.
Das neue Design
"bahnLinz" wurden die Grafiken der neuen Mercedes Busflotte per Mail zugespielt.
So wie man in den Grafiken am linken Rand erkennen kann, werden die neuen Busse ausschauen. Die ersten Mercedes Busse kommen im Mai 2007 nach Linz. Das sind insgesamt zehn Gelenkbusse, die zehn Oberleitungsbusse ersetzen sollten.
Beim neuen Design der Linzer Busflotte wurde speziell darauf geachtet, dass man auch hervorhebt, dass diese Busse mit Biogas fahren. In Zukunft werden alle Busse ganz in silbergrau gehalten sein mit einem orangenen Zierstreifen oberhalb der Fenster. Auch das LINZ AG LINIEN Logo wirkt zumindest auf den Grafiken größer und auffälliger. Zu beachten sind auch die Aufkelber an den Türflügeln.
Und noch so nebenbei angemerkt, mit Ende 2007 besitzen die LINZ AG LINIEN insgesamt 20 Mercedes Citaros in Gelenkversion.
Minus 10
Zwischen LINZ AG und "StadtBus" (Salzburg) finden derzeit Verhandlungen statt. In den Verhandlungen geht es um die Linzer Obusflotte. Wie bereits mehrmals im "bahnLinz"-Forum diskutiert wurde, brauchen die Salzburger Verkehrsbetriebe dringend neue Obusse, um die alten MAN Obusse gegen neue Fahrzeuge auszutauschen.
Insgesamt geht es in den Verhandlungen um zehn Stück Oberleitungsfahrzeuge. Da es in diesem Jahr zu einer Einstellung des Obusbetriebs auf den Linien 41 und 43 kommen wird, für zirka fünf Jahre, würden dann einige Obusse leer herumstehen. Da die LINZ AG bei einem Verkauf der Fahrzeuge heute noch Geld bekommen würde, da sie ein sehr junges Alter haben, schlägt man dieses Angebot nicht aus. So könnte es dann noch heuer vorkommen, dass zehn VOLVOS in Salzburg durch die City fahren werden.
Auf den Linien 41 und 43 werden dann höchst wahrscheinlich die ersten Erdgasbusse verkehren. Die ersten zehn Erdgasbusse die im Mai 2007 kommen, ersetzen somit die VOLVO Obusse, wenn zu diesem Zeitpunkt bereits die Arbeiten auf der Westbahn stattfinden.
Von Seiten der LINZ AG hofft man, dass man mit den Bauarbeiten noch nicht vor Mai 07 beginnt, da es somit zu einem Fahrzeugengpass kommen würde, wenn man auf dem 41er und 43er nicht mehr mit Obussen fahren kann.
Durch den Ersatz der Obusse könnten dann die ältesten MAN Autobusse noch für mindestens fünf Monate länger im Betrieb bleiben.
Verprügelt
Wie "bahnLinz" bereits exklusiv berichtete, kam es in letzter Zeit vermehrt zu Ausschreitungen zwischen Fahrgast und Kontrollorgan. Es ist noch nicht lange her, wo ein Kontrollor von einem Fahrgast attackiert wurde. Gerade am 30. Dezember schlug ein Schwarzfahrer wieder auf ein Sicherheitsorgan ein.
Es geschah im Bus der Linie 25 im Bereich Franckstraße. So gegen 18:30 Uhr stellte sich ein Betrunkener 31-jähriger auf die Sitzfläche und trat mit den Füßen auf das Kontrollorgan. Mit Prellungen des Handgelenkes musste der verletzte Kontollor in die Ambulanz eingeliefert werden.
Bei der Securitas konnte man im Dezember einen negativen Anstieg bei Übergriffen auf Kontrollore verzeichnen. So mussten im Dezember sechs Kollegen ins Spital, wegen Verletzungen. Der Grund für diesen starken Anstieg der Gewalttaten, nennt die Securitas die Weihnachtsfeier und Punschzeit.
Und was man am Schluss noch anmerken muss, in Linz ist das Schwarzfahren sehr günstig. Denn hier kostet es "nur" 40,- Euro und in Graz und Wien 60,- Euro.
Usertreffen am 09.12.
Am 9. Dezember traf sich die "bahnLinz"-Community in diesem Jahr bereits zum Drittenmal. Viele User nahmen die Einladung von "bahnLinz" an und kamen zu der Fahrt mit der Punschtram.
Gerhard, ein "bahnLinz"-User aus Linz, lud alle Gäste im Beiwagen der Punschtram auf einen Punsch ein. Fleißig wurde an alle die heiße Limo ausgeschenkt. Lustig und gemütlich war es im Beiwagen der Punschtram. Der Gesprächsstoff ging uns auf keinenfall aus.
Da wir mit der Tram einige Runden drehten, war selbstverständlich auch ein Gespräch mit dem "Bordpersonal" inbegriffen.
Als die Punschtram dann schließlich vom Bergbahnhof Urfahr in die Remise einrückte, verließen auch wir die Tram und fuhren dann noch zum Hauptplatz, wo "bahnLinz" die teilnehmenden Personen auf ein Häferl Punsch einlud.
Das Treffen war ein voller Erfolg und es war auch toll, wieder neue Gesichter kennen zu lernen.
Strengere Ticketkontrollen
Jetzt wird es ernst, für alle Fahrgäste mit einer Aufzahlungs- bzw. mit einer Monatskarte. Auf diesen Fahrtickets muss man vor Fahrtantritt eine Ausweisnummer eintragen. Dies hatten sehr viele Fahrgäste vergessen oder absichtlich nicht eingetragen, um aus einer nicht übertragbaren Fahrkarte ein übertragbares Ticket zu machen.
So müssen zum Beispiel auch Schüler ihre Schüler Aufzahlungskarten vollständig und korrekt ausgefüllt haben. Bis Ende November diesen Jahres gab es 6.200 Beanstandungen wegen einer fehlenden Ausweisnummer. Bis jetzt wurde man vom Kontrollorgan, beim erstenmal aufgeklärt, über die richtige Handhabe dieses Tickets. Wenn man dann ein zweites Mal erwischt wurde, dann musste man eine Gebühr von fünf Euro entrichten. Und beim drittenmal waren dann schon die 41,50 Euro fällig.
Ab Jänner 2007 wird noch strenger kontrolliert. Die Fahrscheinkontrollore werden weiterhin vermehrt auf die richtig eingetragene Ausweisnummer achten. Weiters wird ab nächsten Jahr sofort eine Gebühr von fünf Euro eingehoben, wenn das Ticket nicht vollständig ausgefüllt ist. Die Ermahnung fällt dann weg. Das ist aber auch richtig so, denn von Seiten der LINZ AG hat man nun genügen Werbung gemacht, die Tickets richtig und vollständig auszufüllen. Auf den neueren Fahrtickets wird sogar ein größeres Feld angebracht, auf dem deutlich zu sehen ist, dass hier eine Ausweisnummer eingetragen werden muss.
Durch diese Schwerpunktkontrollen möchte man vermeiden, dass diese nicht übertragbaren Tickets weitergegeben werden. Denn dieser Missbrauch fällt zu Lasten des korrekt zahlenden Fahrgastes.
Wie trage ich die Nummer korrekt ein?
Für die nicht übertragbare Monatskarte muss eine Ausweisnummer auf dem Ticket eingetragen werden. Das Feld befindet sich immer rechts unter dem Feld, wo der Stempel des Ticketautomaten angebracht wird, bei einer Entwertung am Fahrscheinautomaten.
Besonders die Schüler sollten beim Ausfüllen der Aufzahlungskarten korrekt vorgehen. Ein Ausfüllen des Nummernfeldes mit Bleistift macht die Aufzahlungskarte wertlos. Dieses Feld gehört unbedingt mit einem Kugelschreiber ausgefüllt.
Sollte es Unklarheiten bei den nicht übertragbaren Fahrscheinen geben, stehen die Kundenbetreuer am LINZ AG LINIEN Schalter im Kundenzentrum gerne zur Verfügung.
Drehscheibe
Der neue Nahverkehrsknoten in Linz, die Nahverkehrsdrehscheibe am Hauptbahnhof, kann seit seiner Eröffnung am 31. August 2004 einen großen Erfolg verbuchen.
Aufgrund von Fahrgastzählungen am Hauptbahnhof liegen nun folgende Zahlen vor. Im Jahr 2000, also vor der Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe, wurde die Haltestelle Hauptbahnhof nur von 9.500 Fahrgästen frequentiert. Im Jahr 2005 konnte man bei der gleichen Station bereits 20.600 Fahrgäste zählen. Bei der aktuellen Zählung wurde die Station von 27.600 Personen benutzt. Dies ist ein Anstieg von 34 Prozent.
Die Anzahl an beförderten Personen stieg stadteinwärts (Nord) sehr stark. So hatte man im Jahr 2000 4.700 Fahrgäste, die mit der Bim ins Zentrum fuhren. Im Jahr 2005 waren es bereits 21.700 und bei der aktuellen Zählung sogar 25.000 Passagiere.
Richtung Süden nutzten 15.000 Fahrgäste im Jahr 2005 die Straßenbahn. Im Jahr 2006 verzeichnete man bereits 19.700. Das ist ein Anstieg um 31 Prozent. Zahlen vom Jahr 2000 liegen Richtung Süden deshalb nicht vor, da man direkt vom Bahnhof vor der Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe, keine Anbindung hatte.
Die Fahrgastzählung hat auch ergeben, dass zirka 50.000 Fahrgäste pro Tag den Straßenbahntunnel passieren. Dies sind für die LINZ AG sehr erfreuliche Zahlen. Nun kann man nur noch hoffen, dass an diesem Projekt noch weiter gearbeitet wird, denn aus der Nahverkehrsdrehscheibe kann man noch einiges rausholen, wie zum Beispiel direkte S-Bahnanschlüsse, etc.
Es weihnachtet
Kommendes Wochenende ist der erste Adventsonntag. Hiermit beginnen die langen Einkaufssamstage und die besinnliche Vorweihnachtszeit.
Mit der Vorweihnachtszeit beginnen auch wieder die Fahrten der Punschtram. Diese fährt jeden langen Einkaufssamstag und am 8. Dezember im Straßenbahnnetz der LINZ AG LINIEN. Die Fahrten finden an diesen Tagen immer zwischen 14 Uhr und 19 Uhr statt. Eine Mitfahrt ist kostenlos. Die Einnahmen die durch den Punschausschank zusammenkommen, werden an "Licht ins Dunkel" gespendet.
Weihnachtsticket
Auch dieses Jahr kann man mit den Öffis der LINZ AG LINIEN in der Vorweihnachtszeit wieder günstiger shoppen fahren. So besteht die Möglichkeit, jeden langen Einkaufssamstag mit Bus und Bim in die Stadt zu fahren und das um nur 2,80 Euro. Mit dem Weihnachtsticket können insgesamt zwei Erwachsene und vier Kinder unter 15 Jahren mitfahren. Durch diese Aktion kann man nun auch mit Bus und Bim die Weihnachtsgeschenke für die Geliebten kaufen.
Neue Ticketautomaten
Die LINZ AG LINIEN werden nun weitere Fahrscheinautomaten mit Wechselgeldfunktion ausstatten. Insgesamt befinden sich im Linzer Liniennetz 427 Ticketautomaten. Davon sind schon heute 100 Automaten mit der Wechselgeldfunktion ausgestattet. Laut LINZ AG deckt das 80 Prozent des gesamten Bargeldumsatzes ab.
Bereits seit dem Jahr 2002 ist es den Fahrgästen möglich, an 70 Ticketautomaten mit der Quickcard zu zahlen, also bargeldlos. Fast 100.000 Euro steckt die LINZ AG in die Nachrüstung der Automaten mit Wechselgeldfunktion.
Bis Jänner 2008 sollten weitere 185 Fahrscheinautomaten mit der Wechselgeldfunktion ausgerüstet sein. So sollte dann an jeder Haltestelle eine Wechselgeldrückgabe, zumindest in eine Fahrtrichtung möglich sein.
Weiters investiert die LINZ AG LINIEN in neue Ticketautomaten. So sollten bis Anfang 2009 insgesamt 80 Automaten mit der neuesten Technik an zentralen Punkten angebracht werden. Diese hochmodernen Automaten verfügen dann über einen Banknoten-Akzeptor, Kreditkarten-, Bankomat- und Quickfunktion, sowie Wechselgeldrückgabe. Der Stückpreis dieser hochwertigen Automaten liegt bei 17.000,- Euro.
Bis 2009 sollte dann die Wechselgeldrückgabe dann bereits an 357 Automaten installiert sein. Die restlichen 70 Automaten wird man nur noch an dezentralen und wenig frequentierten Haltestellen vorfinden.
Gruberstraße
Heute Vormittag fanden bei der Haltestelle Gruberstraße Bauarbeiten statt. Wie "bahnLinz" bereits berichtet hatte, wurde bei dieser Haltestelle eine kleine Gehwegverlängerung gen Straße errichtet.
Heute, am 21. November verbreitete man nun die Gehwegverlängerung und passte diese an die Länge der Haltestelle an. So ist nun auch ein genaues anfahren der Station wieder möglich. Durch dieses Provisorium können nun auch keine Autos den Haltestellenbereich verparken. Die Busse halten nun auch direkt in der Fahrspur. Somit ist ein weiteres Problem beseitig. Denn die Busse können nun rascher die Haltestelle Gruberstraße Richtung Karlhof verlassen.
Auch die Haltestelle Blumauerplatz, früher hielten hier vor dem Stahlkäfig der Straßenbahn nur die Linien 14 und 15, wurde nun etwas umgestaltet. Seit heute 12 Uhr wird diese Station auch von der Linie 27 bedient und die Schnellbusse die über den Blumauerplatz fahren, fahren diese Station auch an. Nun befindet sich an dieser Stelle auch eine DFI-Anzeige und ein Ticketautomat. Die Station vor den Geschäften am Blumauerplatz wurde nun aufgelassen. Ein großer Vorteil für den Busbetrieb, die Linienbusse werden nicht mehr von den unerlaubt parkenden Autos blockiert. Durch diese Verlegung hat man es geschaffen, dass alle Buslinien am Blumauerplatz an einer Haltestelle ihren Halt haben.
Öffis vs. PKW
Schlechte Aussichten für den Öffentlichen Verkehr. Bereits heute verstopfen PKWs und LKWs die Straßen und behindern dadurch den Öffentlichen Verkehr. Durch die starke Zunahme des Individualverkehrs, wird auch die Qualität der Öffis gemindert.
Laut einer Studie werden noch schwerere Zeiten auf Bus und Bim in Oberösterreich zu kommen. Heute liegt die Verteilung zwischen privatem Fahrzeug und Öffentlichen Verkehrsmittel in Oberösterreich bei 83:17 Prozent. Wenn man der Prognose Glauben schenken darf, wird sich im Jahr 2021 das Verhältnis zu gunsten des Privatfahrzeuges verteilen. So wird vorhergesagt, dass das Verhältnis dann zwischen PKW und Öffi dann 87:13 Prozent stehen würde.
Der Grünen Verkehrssprecher Gottfried Hirz meint: "Die Öffis kommen unter die Räder, das Land muss gegensteuern."
Hoffentlich ist diese Studie eine Warnung, dass für den Öffentlichen Verkehr noch mehr gemacht werden muss.
So ein Theater
Schön langsam wird es ärgerlich. Es ist wieder mal die Rede von der neu errichteten Station Goethekreuzung. Wie "bahnLinz" bereits mehrmals exklusiv berichtete, wurde in den Sommermonaten über eine Verlegung der Station Goethekreuzung gesprochen und über eine Verschiebung der Auffahrtsrampe Nord.
Beginnt nun alles wieder von vorne? Nun ist wieder die Rede von einer Verlegung der Station Goethekreuzung. So ärgert sich Frau Harand von den Musiktheater-Freunden darüber, dass nicht direkt vor dem neuen Musiktheater eine Bimhaltestelle ist. Die Besucher des zukünftigen Musiktheaters, müssten 80 Meter von der Bim zum Theater gehen. Frau Harand meint sogar, dass man die Station Goethekreuzung auflassen sollte und eine Haltestelle direkt vor dem Musiktheater errichten sollte.
DI Walter Rathberger, Vorstandsdirektor der LINZ AG, hat zwar Verständnis für die Musiktheater-Freunde, meint aber, die Stationen müssen dort errichtet werden, wo die LINZ AG die meisten Fahrgäste bedienen und das ist ohne Zweifel der heutige Standort der Haltestelle Goethekreuzung.
Denn mit der Errichtung der Mini-U-Bahn hat man sich darauf konzentriert, die Buslinien nicht mehr über die Blumau zu führen, sondern über die Goethekreuzung, um einen perfekten Anschluß zwischen Bim und Bus zu gewähren.
Laut Herrn DI Rathberger muss die Goethekreuzung dort bleiben wo sie heute ist. Als Alternative könnte sich der Vorstandsdirektor vorstellen, dass man die 80 Meter Fußweg überdacht.
Erste Bauarbeiten
Die ersten Bauarbeiten beginnen nun auf der Pöstlingbergbahn. Bereits vom 7. bis 9. November wird deshalb keine Bergbahn direkt auf den Pöstlingberg fahren, da die Bahnen nur bis zur Station Schableder fahren können.
Der Streckenabschnitt zwischen Schableder und Bergstation wird mit Bussen bedient.
Der Grund für diesen eingeschränkten Betrieb auf der Bergbahn ist folgender, man beginnt nun mit Probebohrungen im Bereich Hoher Damm. Dadurch sollte dann der Zustand der Trasse festgestellt werden können.
Das ist nun der Anfang des großen Projektes Revitalisierung Bergbahn ("bahnLinz" berichtete bereits exklusiv).
Eierregen
Gestern war der 31.Oktober, der leider vielen Jugendlichen den Freibrief gibt, Dinge zu beschädigen und zu verschmutzen.
So kam es in den frühen Abendstunden zu Eierattacken auf die Linzer Straßenbahn in der Dornacher Straße in Urfahr. Auch in der Neuen Heimat, im Bereich der Haltestelle Neupeint, wurde ein Linienbus zur Zielscheibe dieser Vandalen.
Auch am Bindermichl und an zahlreichen anderen Orten in der oberösterreichischen Landes-hauptstadt warteten die Halloweengeister darauf, zuschlagen zu können. So hielt an diesem Tag zum Beispiel ein Fahrer in der Haltestelle Bindermichl gleich gar nicht an, da Kids bereits bewaffnet in dieser Haltestelle warteten und wie verrückt an die Fenster klopften.
Heute in den frühen Morgenstunden konnte man noch in wenigen Haltestellen zerschlagene Eier vorfinden. Vereinzelt konnte man auch Fahrzeuge vorfinden, auf denen noch Reste von zerschlagenen Eiern waren.
Werbeträger
Die Rückkehr der Traffic Boards. In den nächsten Tagen werden durch Linz die Busse der LINZ AG mit Traffic Boards für den Musiksender FM4 fahren.
Bereits heute sind schon einige MAN Busse unterwegs, die die FM4 Heckwerbung tragen. In den kommenden Tagen wird man nun auch einige Volvo Diesel- und O-Busse mit seitlicher Reklame für diesen Musiksender fahren sehen.
So erhielten sechs MAN Gelenkbusse eine Heckwerbung und weitere sechs Volvo Gelenkbusse die seitlichen Traffic Boards.
Probebetrieb
Bei der Haltestelle Gruberstraße wurde der Gehweg bis zur Straße erweitert. So fahren die Busse der Linien 12 und 25 nun nicht mehr in die Haltestellenbucht vor der Gebietskrankenkasse, sondern halten direkt auf der Fahrbahn.
So können die Busse den Haltestellenbereich einfacher verlassen und müssen nicht lange warten, bis die PKWs die Fahrspur nicht mehr belegen.
Der weitere Vorteil ist für die Fahrgäste. Denn den Gästen der LINZ AG LINIEN bleibt es nun erspart, sich zwischen parkenden Autos im Haltestellenbereich zu quälen.
Sollte sich dieses System bewähren, dann wird die Haltestelle um einige Meter gen Weißenwolffstraße verlegt. Diese Errichtung sollte auch schon zur Beschleunigung der Linie 12 beitragen.
Frühstück
In den Fahrzeugen der LINZ AG LINIEN werden derzeit Frühstückssackerl verteilt.
Diesesmal läuft die Aktion aber nicht nur in der Linzer Straßenbahn, sondern auch im Bus. So erfreuten sich einige Fahrgäste auf ein gutes Frühstück in den Bussen und Straßenbahnen.
Diese Frühstückssackerlaktion läuft in Koopertion mit dem Musiksender Life Radio und den OÖ Nachrichten. Eine willkommene Abwechslung in den Öffis.
Säuberung
Heute Vormittag reinigten die LINZ AG LINIEN die Wendeschleife in der Neuen Welt, den Haltestellenbereich Goethekreuzung, den Abschnitt zwischen Rudolfstraße und Bergbahnhof sowie zwischen Rudolfstraße und Universität war die Kehrmaschine unterwegs.
Eine gefährliche Arbeit, denn die Reinigungsarbeiten fanden unter laufendem Betrieb statt. Deshalb wurden die Bimfahrer immer auf das Kehrfahrzeug hingewiesen.
Attacke in Tram
Am Freitagnachmittag wurde eine junge Frau von einem 41-jährigen Herren in einer Linzer Straßenbahn im Stadtteil Kleinmünchen attackiert. Dieser ging einfach während der Fahrt zu der 23-jährigen und trat mit Füßen auf sie ein.
Darauf hin zückte die Dame ihr Butterfly Messer und hielt es dem Täter in die Bauchgegend. Dieser zog dann die Notbremse, worauf ein Fahrgast in der Bim zu Sturz kam und sich verletzte.
Die Bilanz dieser Attacke in der Tram, ein Verletzter und zwei Anzeigen. Der Mann wurde wegen dem Übergriff angezeigt und die Dame wegen der gefährlichen Drohung.
Linz fährt neu
Heute am 12. Oktober fand am Vormittag eine Pressekonferenz mit Landeshauptmann Stellvertreter DI Erich Haider, Landesrat Dr. Josef Stockinger, Landesrat Rudi Anschober und dem Vorstandsdirektor der LINZ AG LINIEN Herrn DI Walter Rathberger statt. In der Pressekonferenz ging es um die neuen Erdgasbusse, die denmächst den Fuhrpark der LINZ AG erneuern sollten.
Insgesamt kommen 86 neue Mercedes Benz Busse nach Linz. Davon sind 25 Stück Solobusse und 61 Gelenkbusse. Diese Fahrzeuge fahren in Zukunft mit Erd- und Biogas. Die LINZ AG LINIEN erhalten die neueste Generation der Mercedes Citaros in niederflur Ausführung. DI Erich Haider spricht bei der Neuanschaffung der Busse von einem Meilenstein im Öffentlichen Verkehr. Er hebt bei den Fahrzeugen die Barrierefreiheit und die geringen Schadstoffe hervor.
Die Fahrleistung der Busflotte beträgt jährlich rund 4,3 Mio Kilometer. Durch den Einsatz von einem Erdgas Antrieb ergibt sich für Linz:
- um ca. 50 % weniger CO-Emissionen (-324 kg/a)
- um ca. 70 % weniger NOx-Emissionen (-43.000 kg/a)
- etwa gleiche NMHC-Emissionen
- etwa gleiche Partikel-Emissionen
- keine Aldehyd- und PAH-Emissionen (-39 kg/a)
- um ca. 7 % weniger CO2-Emissionen (-475.000 kg/a)
- um ca. 7 % geringeres Treibhauspotenzial
- um ca. 70 % geringeres Ozonbildungspotenzial
Die Gesamtkosten für dieses Beschaffungsprogrammes liegen bei EUR 33.719.800,-. Ein Erdgassolobus kostet EUR 294.000,- und ein Gelenkbus EUR 395.000,-. Die Kosten für einen Solobus liegen pro Stück um rund 19 Prozent, und die eines Gelenkbusses um rund 15 Prozent über dem Kaufpreis eines Mercedes Citaro in Dieselausführung. Das Verkehrsressort fördert diese Anschaffung mit 20 Prozent.
In einer Vereinbarung zwischen dem Land Oberösterreich und der LINZ AG, hat sich die LINZ AG verpflichtet, neben der Verwertung des eigenen Klärgases aus der Kläranlage Asten, auch Rohgas aus einer bäuerlichen Biogasanlage zu verwenden.
Umweltlandesrat Rudi Anschober betont in der heutigen Pressekonferenz, dass mit dieser Neuanschaffung die LINZ AG LINIEN die umweltfreundlichste und innovativste Busflotte Europas haben werden. Für die Errichtung der Gastankstelle stellt das Umwelt- und Energieressort des Landes OÖ. eine Förderung von 600.000 Euro zur Verfügung.
Für den Vorstandsdirektor der LINZ AG LINIEN DI Walter Rathberger, steht nicht nur die Zuverlässigkeit und der Fahrkomfort im Vordergrund, sondern auch die Barrierefreiheit. Stolz ist der Vorstandsdirektor, dass man europaweit Vorreiter bei der Umstellung der gesamten Busflotte auf Gasbetrieb sein werden.
Den Zuschlag für die Erneuerung der Busflotte erhielt EvoBus GmbH. Die 86 neuen Mercedes Busse, vom Modell Citaro, besitzen sogar eine Fahrgastklima und einen 17 Zoll Monitor für eine optimale Fahrgastinformation. Die Gastanks auf dem Dach der Busse bestehen aus modernsten Vollcomposit-Gasflaschen.
Technische Daten:
Gelenkbus Citaro:
Bauweise: Niederflur
Stehplätze: 90
Sitzplätze: 47
Türen: 4
Länge: 18 Meter
Eigengewicht: 18.650 kg
Tank: 8 Kraftstoffbehälter à 190 L
Zylinder/Hubraum: R6/11.970 m³
Leistung: 240 kW
Sonderausstattung: Isolierverglasung, Klimaanlage, 17-Zoll Monitor
Preis: rd. 395.000,- Euro
Solobus Citaro:
Bauweise: Niederflur
Stehplätze: 40
Sitzplätze:32
Türen:3
Länge: 12 Meter
Eigengewicht: 12.800 kg
Tank: 6 Kraftstoffbehälter à 190 L
Zylinder/Hubraum: R6/11.970 m³
Leistung: 185 kW
Sonderausstattung: Isolierverglasung, Klimaanlage, 17-Zoll Monitor
Preis: rd. 294.000,- Euro
Lieferplan:
Mai 07: 10 Stk. GB
Okt. 07: 10 Stk. GB
Okt. 08: 10 Stk. GB, 7 Stk. SB
Okt. 09: 10 Stk. GB, 7 Stk. SB
Okt. 10: 10 Stk. GB, 7 Stk. SB
Okt 11: 11 Stk. GB, 4 Stk. SB
Bergbahn im Retro-Look
Am 12. September wurden der Öffentlichkeit zwei Vorschläge über das neue Aussehen der Bergbahngarnituren vorgestellt. So stellte die Kunstuni Linz eine Bergbahngarnitur im Future-Look und eine im Retro Design vor.
Da die Bergbahn unter Denkmalschutz steht, gab nun das Bundesdenkmalamt folgendes im Schreiben vom 5. Oktober bekannt: "Die über 100 Jahre alte Pöstlingbergbahn wird auch nach den nunmehr bevorstehenden Umbauarbeiten weiterhin keine Hochleistungsbahnstrecke darstellen. Das Umfeld der Bahnlinie soll daher weiterhin den Eindruck des überlieferten Erscheinungsbildes vermitteln, wenn auch aus bestimmten sicherheits- und beförderungstechnischen Gründen Veränderungen notwendig sind.
Das BDA empfiehlt daher die Ausarbeitung der Neufahrzeuge im „Retro-Design“, um hier einen gewissen Einklang für die Pöstlingbergbahn als Gesamtanlage zu erreichen. Das von der Kunstuniversität Linz ausgearbeitete Retro-Modell kann dabei als Wegweiser für die tatsächliche Gestaltung herangezogen werden, eine weitergehende Aussage kann erst nach Vorliegen von Ausführungsvorschlägen getroffen werden."
Bis Ende Oktober sollten bei den LINZ AG LINIEN die Angebote der laufenden Ausschreibungen einlangen. Dann werden die Angebote fachlich und technisch geprüft und danach müssen die Angebote in der engeren Auswahl dem Bundesdenkmalamt vorgelegt werden. Dort sollte es dann noch eine Feinabstimmung geben. So dürfte unsere Pöstlingbergbahn trotz neuer Fahrzeuge, doch das nostalgische Flair behalten.
Anmerkung von "bahnLinz":
"bahnLinz" hatte mehrmals die Kunstuni Linz kontaktiert, um die Grafiken der Bergbahngarnituren für die Webseite zur Verfügung zu stellen. Leider hatte "bahnLinz" bis heute auf keine der Nachrichten eine Rückantwort erhalten. So konnte man leider dem User hier auf "bahnLinz" die Vorschläge der Kunstuni Linz nicht präsentieren.
Busspur
Die Autobuslinie 12 fährt vom Karlhof bis nach Auwiesen. Diese Buslinie fährt vom Norden der Stadt Linz in den Süden und hat eine Länge von zirka 12,5 Kilometer.
Laut Fahrplan beträgt die Fahrzeit dieser Linie 39 bis 43 Minuten. Der Nachteil dieser langen Linie, sind die stark befahrenen Straßen. So durchfährt die Linie 12 die stark frequentierte Unionstraße, muss über die Kärntnerstraße, die in der HVZ überfüllt von PKWs ist und dann noch durch die schmale Goethestraße, wo eigentlich den ganzen Tag zäher Verkehr herrscht.
Die Folge dieser ungünstig gelegenen Linie, sind regelmäßige Verspätungen. Deshalb überlegt man derzeit bei der LINZ AG, wie man die Verlustzeiten verringern könnte. So diskutiert man derzeit intern über neue Busspuren im Bereich der Linie 12. Wo neue Fahrspuren nur für den Bus folgen werden, ist noch nicht bekannt, da dies noch mit dem Magistrat der Stadt Linz und der Firma Koch besprochen werden muss.
Neues Ticket
Erste Details über das neue ÖV Ticket sind nun an "bahnLinz" gelangt. So präsentierte in einer Pressekonferenz der ÖVP-Staatssekretär Helmut Kukacka das neue Öffiticket.
Laut den Vorstellungen von Kukacka, sollte man mit nur einem Fahrschein alle Öffis in ganz Österreich benutzen können. So sollte es in Zukunft möglich sein, einen Fahrschein in Linz zu lösen, mit dem man zuerst mit dem Bus oder der Straßenbahn zum Hauptbahnhof fährt und von dort dann zum Beispiel mit dem Zug nach Wien Westbahnhof. Von dort sollte es dann mit dem gelösten Ticket in Linz auch möglich sein, mit der U3 zum Stephansplatz zu fahren.
Wenn es nach Helmut Kukacka geht, sollte dieser Service bereits im Jahr 2010 Realität werden. Diese Karte sollte im Scheckkartenformat sein, auf dem ein Guthaben gebucht ist. Die neuen Kartenlesegeräte erkennen die Karte und buchen den fälligen Betrag vom geladenen Guthaben ab.
Der Vorteil dieser Karte sollte jener sein, dass man sich die Wartezeit an den Fahrkartenschaltern erspart.
Verkehrsunfall
Heute um zirka 6:00 Uhr in der Früh gab es einen schweren Unfall bei der Kreuzung Mozartstraße/Dametzstraße wo bereits Anfang diesen Jahres eine Autolenkerin frontal in einen Obus fuhr. "bahnLinz" berichtete darüber bereits exklusiv.
Aufgrund des schweren Unfalls, ein LKW einen PKW rammte, musste die Linie 45, 46, 70 und 71 unterbrochen werden. Die Linien wurden über die Goethekreuzung umgeleitet, um die Unfallstelle zu umfahren.
Um 6:35 Uhr konnten die Linien wieder wie gewohnt ihren Linienkurs fahren. Leider kam "bahnLinz" zu diesem Unfall um 10 Minuten zu spät.
Aber das Foto zeigt die Unfallstelle wenige Minuten nach den Aufräumarbeiten. Deutlich kann man noch die ausgeflossene Flüssigkeit am Straßenrand erkennen. Und zu dieser Zeit fuhren die Linien wieder wie gewohnt die Mozartstraße entlang.
Blockade
Es ist schon ärgerlich, für die Bimfahrer und für die Leitstelle, wenn täglich die Straßenbahn auf der Linie 3 durch Falschparker in der Hauptstraße blockiert wird.
Auch heute war es schon wieder der Fall, dass die Straßenbahn an einem nicht ordnungsgemäß abgestellten Fahrzeug nicht vorbei kam. Nur wegen eines falsch abgestellten Fahrzeuges, konnte der Streckenabschnitt Rudolfstraße bis Bergbahnhof nicht bedient werden. Noch schlimmer ist ein solches Ereignis, wenn dies an einem Werktag in der Frühspitze passiert. Und das ist nicht selten der Fall. Mehrmals am Tag ist die Linie 3 verparkt.
Meistens läuten die Bimfahrer länger, dass vielleicht der Lenker zu seinem Gefährt findet und dieses ordnungsgemäß abstellt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wie es heute geschehen ist, wird der Inhaber des Fahrzeuges sein Gefährt vergeblich suchen können. Denn dann eilt der Abschleppdienst zu Hilfe und entfernt das falsch geparkte Fahrzeug.
Natürlich freute sich auch "bahnLinz" über diese ungeliebte Blockade, da die Linie 3 in der Sonnensteinstraße wenden musste. Aber heute kam es bei dieser Blockade nur zu einem Wendemanöver der Linie 3 in der Umkehrschleife Sonnensteinstraße, da das Hindernis dann doch durch den Abschleppdienst rasch beseitig war.
Fahrscheinkontrolle
Viel Ärger gab es bereits unter den Fahrgästen, wegen der angeblich strengen Ticketkontrollen. Nun gab es sogar in einer wöchentlichen Zeitung einen Bericht über die Kontrollen.
So wurde zum Beispiel in dieser Zeitung berichtet, wie ein Fahrgast auf seiner Monatskarte nicht die Nummer des Aktivpasses eingetragen hat. Ebenfalls wurde berichtet, wie ein jüngerer Fahrgast beim Ticketautomaten zwei Tickets lösen wollte und dabei nur eines mitnahm und das eine im Fach des Automaten liegen ließ. Er dachte sich, es seien dann die beiden Tickets auf einem.
Zu sagen ist zu den beiden Fällen, dass die Kontrollorgane richtig gehandelt haben. Die Dame, die die Nummer des Aktivpasses nicht eingetragen hat, blieb natürlich der Weg zur Securitas nicht erspart. Das ist auch richtig so, denn dieses Monatsticket wäre in diesem Fall in Verbindung mit dem Aktivpass nicht übertragbar. Fehlt die Nummer, kann man das Ticket weiter geben, was eben nicht sein darf. Laut Zeitungsbericht wurde die Polizei gerufen, was der Fahrgast nicht korrekt gefunden hat. Da sich die Dame nicht ausweisen wollte, wird natürlich die Polizei geholt. Jeder Fahrgast der keinen Ausweis vorzeigen möchte, wird die Polizei gerufen, um eine Datenaufnahme möglich zu machen.
Auch bei dem jungen Fahrgast wurde richtig gehandelt. Denn laut Kontrollorgan fuhr der zweite Fahrgast ohne Ticket, was auf Schwarzfahren herauskommt. Da der Jugendliche das Ticket vorweisen konnte, hat es bestimmt keine Probleme gegeben und musste bestimmt nicht die Strafe bezahlen.
Wenn man in Linz Schwarzfährt, muss man die 40,- Euro Strafe zahlen und den Preis des Fahrtickets.
Also sollte man besonders darauf achten, dass die Tickets korrekt ausgefüllt sind und auch ihre Gültigkeit haben, dann bleiben einem solche Probleme erspart.
Neue Haltestelle
Nun ist sie fertig gestellt, die Haltestelle Humboldtstraße. Sie ähnelt sehr den neuen Mini-U-Bahn Stationen.
Eine Neuerrichtung dieser Station war bereits notwendig, da der Haltestellenbereich immer verschmutzt war und man nicht freiwillig dort Platz nahm.
Wenn man die Station heute bewundert, dann könnte man sagen, sie sei die modernste Bushaltestelle im LINZ AG LINIEN Netz. Es ist gelungen, diese dunkle und verschmutzte Haltestelle zu einer hellen und freundlichen Haltestelle zu machen.
Neuer Werbeträger
Seit heute fährt Obus 208 offiziell mit einer neuen Totalwerbung durch die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz.
Der Volvo Gelenkobus zeigt sich nun zur Gänze in einer roten Farbe. Die Rede ist vom neuen "Österreich"-Bus. Dieser fährt nun Reklame für die neue Tageszeitung "Österreich".
Die Totalwerbung ist echt sehr toll geworden. Man hat auch darauf geachtet, dass man nicht die Fenster zur Gänze zukleistert. Nun haben wir insgesamt drei Obusse mit Totalwerbung in Linz. Das ist ein Rekord, zumindest, seit dem es die neuen Volvo Obusse gibt. Denn derzeit fährt Obus 206 bereits seit seinen Anfangsjahren für "Brieflos" Reklame, Obus 208 seit 14. September für die Tageszeitung "Österreich" und Obus 217 für die Schafbergbahn und der Wolfgangsee Schifffahrt.
Werden wir sehen ob noch weitere Werbeträger als Totalwerbung auf den Obussen Platz finden werden.
Businesslauf
Wegen des Businesslaufs auf dem Froschberg, der bereits zum fünften Mal statt gefunden hat, mussten die Linien 17, 19 und 27 geändert geführt werden.
So befuhr die Linie 27 ab 18:30 Uhr den Froschberg nicht mehr. Die Buslinie 17 wurde dann auf Solobusse umgestellt. Die Autobuslinien 17 und 19 fuhren über die Johann Sebastian Bach Straße und bogen dort dann in die Regerstraße ein, wo im Normalfall keine Busse verkehren.
Die Linie 27 fuhr wie gewohnt den Taubenmarkt an. Dann fuhr die Linie über die Hopfengasse, Sandgasse, Kellergasse und dann über die Waldeggstraße zum Hauptbahnhof. Von dort ging es dann wieder wie gewohnt zur Endhaltestelle Chemie.
Nach diesem Lauf fuhren die Linien wieder wie gewohnt. Die Obuslinie 46 wurde nicht umgeleitet. Man musste hier nur mit kleinen Verzögerungen rechnen.
Erdgasbusse
Nun sind weitere Informationen über die Erdgasbusse an die Öffentlichkeit gelangt.
Die LINZ AG LINIEN bestellen 86 Busse, die mit Erdgas durch Linz fahren werden. Der Kaufpreis eines Gelenkbusse beträgt zirka
400.000,- Euro. Beim Solobus liegen die Kosten bei 300.000,- Euro. Die neuen Mercedes Citaro Busse, mit dem aktuellen Mercedes Design, werden sehr umweltfreundlich sein. Ein weiterer Vorteil dieser Busse ist das ruhige Fahrgeräusch, das auch der Linzer Bevölkerung mit den ersten Einsatztagen positiv auffallen wird.
Jeder dieser Busse sollte ein Display mit einer Größe von 17 Zoll erhalten, der zur Fahrgastinfo dienen sollte. Ebenfalls werden diese Fahrzeuge klimatisiert sein.
Insgesamt werden 61 Gelenkbusse und 25 Stück Solobusse nach Linz geliefert.
Von Seiten der LINZ AG möchte man die Busse auch mit Biogas fahren lassen. Dort könnte man von der Kläranlage in Asten (gehört auch zur LINZ AG) das Klärgas reinigen und hätte somit die gleiche Qualität wie Erdgas. Derzeit wird noch geprüft, wieviele Busse man mit diesem Biogas betreiben könnte
Extra für die Erdgasbusse wird nun in der Busgarage eine eigene Tankstelle errichtet. Diese ist sogar die größte Erdgastankstelle Europas.
Stop falsch
Die "bahnLinz"-Community diskutierte bereits im Forum über die leichte Einfahrtmöglichkeit in den Mini-U-Bahntunnel. Da es bereits mehrmals passiert ist, dass sich ein Auto im Tunnel verirrt hat, hat die LINZ AG nun gehandelt.
Nun stehen bei der Einfahrt in den Tunnel beim Bulgariplatz Warntafeln, die den Fahrer darauf aufmerksam machen sollten, dass hier keine Straße ist.
Nur die Straßenbahn darf in den Tunnel einfahren. Ob die Tafeln was bringen, wird sich bestimmt noch weisen.
Gratiszeitung
Endlich auch in Linz. Wir kennen sie von fast jeder größeren Stadt. Zum Beispiel gibt es sie in Wien, in Innsbruck und auch in Graz. Eine Gratiszeitung, die die Fahrgäste entweder während der Fahrt gemütlich lesen können, oder in der Arbeit oder auch zuhause.
Seit Montag den 28. August gibt es nun zwei verschiedene Gratiszeitungen die von Montag bis Freitag erscheinen. Diese Art von Zeitung erhält man an jeder meist frequentierten Haltestelle in Linz.
"bahnLinz" hat die zwei Gratiszeitungen "Neue" und "Heute" etwas durchgeschmöckert.
Echt eine tolle und geniale Idee, spezielle Ständer bei den Haltestellen aufzustellen, von denen man die Zeitungen nehmen kann. Da kann man nur für die Zukunft gutes Gelingen wünschen.
Obus 211 wieder unterwegs
Wie bereits einige User aus dem "bahnLinz"-Forum richtig bemerkt haben, ist Obus 211 wieder im Liniennetz unterwegs.
"bahnLinz" berichtete bereits in der Fotogalerie von diesem Obus, wie er für einige Wochen in der Remise stand und als Ersatzteilspender diente. Nun kamen die Ersatzteile von der Firma Kiepe und man baute alle Teile wieder ein. Eines was daran erinnert, dass dieses Fahrzeug als Ersatzteillager diente, merkt man zum Beispiel an den beiden Druckknöpfen im Kinderwagenbereich.
Endlich hat Obus 211 wieder bessere Zeiten. Nun darf er wieder täglich das Obusnetz von Linz durchfahren.
Stromausfall
Heute, am 18. August, konnte keine Bim mehr im Mini-U-Bahntunnel fahren. Der Grund für dieses Gebrechen war ein Oberleitungsschaden. Dieser dürfte dann einen "Kurzen" ausgelöst haben und so war die Stromzufuhr für die Straßenbahn unterbrochen.
Die Südschleife konnte eine Bahn der Linie 3 nicht mehr verlassen. Diese Straßenbahngarnitur musste dann in der Umkehrschleife stehen bleiben und abwarten, bis der Stromausfall behoben war.
Cityrunner 003 der noch kurz vorher in den Mini-U-Bahntunnel einfuhr, musste mit dem Notstromagregat weiterfahren. Ganz langsam konnte er sich zur nächsten Station mit den Fahrgästen vorwärtsbewegen.
Natürlich war es dann auch nicht möglich mit einer weiteren Bim den Tunnel zu befahren.
In der zwischenzeit wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Dieser SEV musste aber nicht lange aufrecht gehalten werden, da nach zirka einer Stunde der Oberleitungsschaden wieder behoben war.
"bahnLinz" erwischte Cityrunner 003, der nach dem Defekt im Mini-U-Bahntunnel gen Remise fuhr. Auch einen SEV-Bus erwischte "bahnLinz" noch in der Neuen Welt.
Grottenbahnbim
Heute am 6. August feierte die Grottenbahn ihr 100-jähriges Jubiläum. Viele Linzer und Touristen strömten zur Bergbahn. Diesen Ansturm merkte man sofort, da die Leute teilweise sogar bis vor die Türen der Talstation schon standen.
Die LINZ AG setzte, aufgrund des Andranges, Bergbahnen in zwei- und dreifach Traktion ein. Eine weiße Signalscheibe mit einem roten Punkt in der Mitte signalisierte den entgegenkommenden Wagen, dass hier noch eine Bahn kommt.
An diesem Sonntag hatte die Pöstlingbergbahn viele Menschenmassen auf den Hausberg der Linzer gebracht.
Nicht nur die Bergbahn wurde heute gestürmt, sondern auch die Grottenbahn, mit dem bekannten Drachen Sebastian. Dort stellte sich eine riesen Menschenmenge vor den Toren der Grottenbahn an. Die wartenden Gäste mussten eine Wartezeit von etwa 15 bis 20 Minuten einplanen, damit sie in die Grottenbahn kamen. Vor dem Haupteingang der Grottenbahn konnte man sich eine Jubiläumsmünze prägen lassen.
Die 100-Jahrfeier in der Grottenbahn wurde von den Linzern und Touristen sehr gut angenommen.
100 Jahrfeier
Heute am 6. August feierte die Grottenbahn ihr 100-jähriges Jubiläum. Viele Linzer und Touristen strömten zur Bergbahn. Diesen Ansturm merkte man sofort, da die Leute teilweise sogar bis vor die Türen der Talstation schon standen.
Die LINZ AG setzte, aufgrund des Andranges, Bergbahnen in zwei- und dreifach Traktion ein. Eine weiße Signalscheibe mit einem roten Punkt in der Mitte signalisierte den entgegenkommenden Wagen, dass hier noch eine Bahn kommt.
An diesem Sonntag hatte die Pöstlingbergbahn viele Menschenmassen auf den Hausberg der Linzer gebracht.
Nicht nur die Bergbahn wurde heute gestürmt, sondern auch die Grottenbahn, mit dem bekannten Drachen Sebastian. Dort stellte sich eine riesen Menschenmenge vor den Toren der Grottenbahn an. Die wartenden Gäste mussten eine Wartezeit von etwa 15 bis 20 Minuten einplanen, damit sie in die Grottenbahn kamen. Vor dem Haupteingang der Grottenbahn konnte man sich eine Jubiläumsmünze prägen lassen.
Die 100-Jahrfeier in der Grottenbahn wurde von den Linzern und Touristen sehr gut angenommen.
Gut gekühlt
Einige Fahrgäste beschwerten sich bereits über die heißen Straßenbahngarnituren. Auch im "bahnLinz"-Forum wurde dieses Thema bereits mehrmals diskutiert. Der Ärger der Fahrgäste war aber verständlich, da man wusste, dass die neuen Niederflurbahnen eine Klimaanlage besitzen und von der hatte man nie etwas mitbekommen. Nun dürfte es aber keine Klagen mehr geben, denn die Cityrunner sind nun angenehm gekühlt. Nun wird bestimmt die Frage auftauchen, warum sind denn nun die Bahnen gekühlt und vorher waren sie das nicht? Hier erhältst du nun die Antwort.
Vor zirka zwei Wochen waren Facharbeiter in der Remise Kleinmünchen und stellten die Klimaanlage der Cityrunner richtig ein. Sie füllten wieder ausreichend Kühlwasser hinzu und stellten die Kühltemperatur der Aircondition so ein, dass man als Fahrgast auch von einer klimatisierten Bim was merkt.
Ich selbst kann dies sogar beurteilen, dass die Cityrunner nun in den heißen Sommertagen schon angenehm gekühlt waren. Dass die Klimaanlage keine so starke Wirkung wie die eines PKW zeigt, ist verständlich, da ständig die Türen geöffnet werden und einige Fahrgäste leider immer wieder die Klappfenster öffnen.
Pflasterspektakel
Wie jedes Jahr findet auch heuer das Pflasterspektakel in der Linzer Innenstadt statt. Das beliebte Fest, das bereits zum 20sten Mal in Linz über die Bühne geht, lockt jedes Jahr immer wieder viele Linzer und Touristen an.
Der Hauptplatz und die Landstraße sind bei diesem Fest bis spät in die Nacht voll von Menschenmengen. Da während dieser Veranstaltung ein Straßenbahnverkehr durch die Landstraße zu gefährlich wäre, wird der Tramverkehr zwischen Hauptbahnhof und Sonnensteinstraße eingestellt. Die Linie 3 wird an diesen Nachmittagen komplett eingestellt.
Während der "Straßenbahnpause" pendeln Schienenersatzverkehr Busse zwischen Hauptbahnhof und Sonnensteinstraße. Zwischen Sonnensteinstraße und Bergbahnhof Urfahr pendelt ebenfalls ein Solobus, der für die Linie 3 während der Behinderungen unterwegs ist.
Stromlose Obuslinie 45/46
Heute um zirka 13:30 Uhr dürfte ein Kurzschluss einen kleinen Stromausfall auf den Obuslinien 45 und 46 verursacht haben.
Die Volvo Obusse mussten ab der Haltestelle Mozartschule von 600 Volt auf Dieselbetrieb umstellen. Dann ging es weiter mit dem Obus mit Diesel bis zur Haltestelle Garnisonstraße. Ab hier konnte man wieder mit 600 Volt Richtung Stieglbauernstraße bzw. Hafen weiterfahren.
Stadteinwärts war der Strom plötzlich kurz vor der Haltestelle Gruberstraße weg. Bei der Haltestelle Garnisonstraße war noch die Elektrizität vorhanden. Um erst im Haltestellenbereich auf Dieselbetrieb umzustellen, nahm man etwas Schwung noch kurz vor der Stromzufuhr, die zu dieser Zeit inaktiv war. Dann ging es mit Diesel weiter bis zur Haltestelle Fadingerstraße.
Der Stromausfall betraf dann nur den kurzen Linienabschnitt zwischen Mozartschule und Garnisonstraße (stadtauswärts) bzw. Gruberstraße bis Fadingerstraße (stadteinwärts).
Um 14:15 Uhr war der Defekt wieder behoben und die Obusse konnten dann wieder wie gewohnt mit Strom fahren.
Revitalisierung der Pöstlingbergbahn
"bahnLinz" berichtete bereits mehrmals über die Sanierung der Pöstlingbergbahn. Nun ist es fix, was mit der Bergbahn passiert.
Die Keilkopfschienen der heutigen Pöstlingbergbahn sollten gegen Vignolschienen ersetzt werden. Dabei sollte der Schotteroberbau aber erhalten bleiben um das charakteristische Erscheinungsbild beizubehalten. Auch die Spurweite sollte von 1.000 Millimeter auf 900 Millimeter verkleinert werden. Somit wäre dann eine Einbindung der Bergbahn ins Straßenbahnnetz gewährleistet. Die Bergbahngarnituren erhalten dann auch statt der heutigen Zangenbremsen die Magnetschienen-bremse.
Umgebaut werden drei Bergbahngarnituren aus dem Jahr 1950 bis 1959. Diese sollten zwar weiterhin das gleiche Erscheinungsbild haben, es sollte nur der Unterbau auf den neuesten Stand gebracht werden. Die alten Bahnen sollten sogar komplett neu verkabelt werden und sollten nach der Modernisierung sogar kuppelbar sein.
Geplant wäre eine Anschaffung von vier neuen Niederflurbahnen im "Retro-Look". Um den Bergbahnfans weiterhin eine Fahrt mit einer Bergbahngarnitur von heute anbieten zu können, sollten fahrplanmäßig zur vollen Stunde die heutigen Bergbahngarnituren auf den Pöstlingberg fahren.
Auch in Zukunft wird auf den Pöstlingberg im 20-Min-Takt gefahren. In verkehrsstarken Zeiten wäre sogar eine Verdichtung auf ein 10-Minuten Intervall möglich. Um für Interressierte auch eine kleine Fahrt mit der Bergbahn anno 1898 anbieten zu können, bleibt ein kleines Gleisstück bei der Talstation mit einem Sommerbergbahnwagen erhalten.
Die Haltestellen der heutigen Bergbahn müssen natürlich auch behindertengerecht sein. So werden die Bordsteine angehoben, um ohne Probleme in die Niederflurbahnen zu kommen. Bei den heutigen Endpunkten der Bergbahn sollten keine groben Änderungen erfolgen. Auch die Signalanlagen sollten erneuert werden und somit den heutigen Anforderungen entsprechen.
Wie bereits in diesem Bericht genannt wurde, ist aufgrund der Umspurung eine Weiterführung der Pöstlingbergbahn bis zum Hauptplatz gewährleistet. Wenn man die Bergbahn bis zum Hauptplatz verlängern würde, erwarten sich die LINZ AG eine Steigerung der Besucher von 50 bis sogar 100 Prozent. Ob nun wirklich die Pöstlingbergbahn ihren Endpunkt am Hauptplatz haben wird ist noch nicht sicher, da dieser Plan separat dem Bundesdenkmalamt vorgelegt werden muss.
Für die Sanierung der heutigen Garnituren und dem Neuankauf von vier neuen Niederflurbahnen rechnet man mit einem Kostenaufwand von 15 Millionen Euro. Für die Sanierung der Strecke samt Verlängerung zum Hauptplatz muss man nocheinmal 15 Millionen Euro einkalkulieren.
Baubeginn sollte im Jahr 2008 sein, wo auch die Bergbahn eingestellt werden muss. Mit März 2009 sollte die Sanierung der Pöstlingbergbahn abgeschlossen sein. Somit würde die Bergbahn dann noch rechtzeitig zum Kulturhauptstadtjahr fertig sein.
Mercedes wird neuer Bustyp für Linz
Nun ist es entschiedenen Sache. Die LINZ AG LINIEN beschaffen nun die neuen Mercedes Benz Busse, wie bereits in Fachkreisen vermutet wurde.
Bis zuletzt waren noch im Rennen MAN und Mercedes. Aufgrund des besseren Angebotes von Mercedes, fiel die Entscheidung auf den neuen Mercedes Citaro, wie er bereits in einigen Städten unterwegs ist. Nur wird er in Linz nun mit Gas unterwegs sein. Welche Umrüstungen und anstehenden Arbeiten der LINZ AG bevorstehen, kannst du in der aktuellen "bahnLinz"-Magazin Ausgabe lesen.
Hier noch einige wertvolle Informationen zu den neuen Mercedes Benz Bussen, damit wir auch wissen, welche Fahrzeuge da in Zukunft durch Linz fahren werden und die MAN Busflotte ablösen werden.
Bereits seit 1997 werden die Mercedes Citaros gebaut. Für den Stadtverkehr stehen folgende Bustypen zur Verfügung:
- O530: Solobus, Länge 12 m
- O530 L: Solobus, Länge 15 m
- O530 G: Gelenkbus, Länge 18 m
- O530 LE: Low Entry, Länge 12 m
In den Linzer Mercedes Bussen werden höchstwahrscheinlich die Ergasmotoren M447 hLAG mit entweder 185 kW (252 PS) oder 240 kW (326PS) eingebaut. Die ersten Mercedes Busse werden im Juni 2007 in Linz eintreffen.
Die neue Bergbahn
Wie wir alle wissen, wurde die Pöstlingbergbahn Ende vergangenen Jahres unter Denkmalschutz gestellt.
Da unter der Bevölkerung bekannt wurde, dass die Bergbahn modernisiert werden sollte, kämpften viele Linzer um dieses Juwel. Eine Partei setzte sich dafür ein, dass diese Bahn unter Denkmalschutz steht.
Laut der OÖ-KRONE dürfte der Bescheid für die LINZ AG LINIEN positiv ausfallen. Denn das Bundesdenkmalamt dürfte der Sanierung der Gleise, sowie der Verlängerung zum Hauptplatz zustimmen.
Auch den Wagen dürfte es an den Kragen gehen. Denn laut dem Medienbericht, könnte das Bundesdenkmalamt den Einsatz der alten Bergbahnwagen komplett verbieten. Bei einer Neubeschaffung neuer Waggons, müssten diese dem Bundesdenkmalamt vorgelegt werden.
KRONE HIT Tramparty
Am 23. Juni ging die KRONE HIT TRAMPARTY in Linz über die Bühne. Viele Partygäste folgten der Einladung in den Cityrunner 012.
Als Cityrunner 012 in die Station Hauptbahnhof einfuhr und dort die Gäste abholte, hörte man das Dröhnen der Musik.
Im Inneren der Partytram fand man bei jedem Eingang einen Türsteher. Die KRONE BIM war geschmückt mit vielen Luftballons und kleinen gelb, schwarzen Fähnchen. Gleich hinter dem Fahrerplatz war die Bar. Ganz hinten im Cityrunner legte ein DJ die "meiste Musik" auf. Dazu tanzten viele Partygäste.
Die Partytram fuhr von 20 Uhr bis 1 Uhr zwischen Bergbahnhof Urfahr und Hauptbahnhof.
Natürlich durfte bei der KRONE HIT Tramparty die Radiomoderatorin Dani Linzer und der Radiomoderator Meinrad Knapp nicht fehlen. Die beiden Moderatoren stiegen bei der Sonnensteinstraße um zirka 22:45 Uhr zu. Dort pausierte auch Cityrunner 012 eine Weile. So war dann auch ein kleines Gespräch mit den Radiomoeratoren möglich.
Im Großen und Ganzen war es eine gelungene Party in der Straßenbahn.
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Wechselgeldfunktion
Die LINZ AG LINIEN gehen nun auf einen speziellen Kundenwunsch ein. Da viele Fahrgäste das Problem haben, dass sie nicht immer das Geld genau abgezählt haben und sich dann ärgern, weil sie kein Restgeld erhalten.
Dies sollte nun der Vergangenheit angehören. Denn seit einigen Tagen bauen die LINZ AG LINIEN den Ticketautomaten mit Quickfunktion auch eine Wechselgeldfunktion ein.
Somit verfügen dann ab August in Linz insgesamt 70 Fahrschein-automaten auch über eine Wechselgeldfunktion.
Toter fuhr mit Straßenbahn
Von Sonntag (11.Juni) auf Montag Nacht fuhr ein Toter auf der Straßenbahnlinie 2 ein paar Runden. Bei dem Toten handelt es sich um einen 53-jährigen Obdachlosen.
Da ein schlafender Fahrgast um diese Zeit in der Bim keine Seltenheit ist, wurde auch niemand auf den bereits verstorbenen Fahrgast aufmerksam. Erst bei der Einfahrt in die Straßenbahnremise wurde der Tote gefunden.
Bei der Simonystraße forderte der Fahrer den bereits toten Fahrgast auf, auszusteigen. Da der Fahrgast nicht reagierte ging der Straßenbahnfahrer zu dem Toten und wollte ihn wecken. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrgast bereits seit zwei Stunden gestorben sein müsste.
Einen Mord in der Bim kann man ausschließen, da der Obdachlose keine äußerlichen Eingriffe aufwies. Vermutlich ist der Mann an einem natürlichen Tod verstorben.
Der neue Bustyp
Welcher Bustyp wird nun bald in Linz fahren? Das ist die Frage, die uns alle interessiert.
"bahnLinz" stellte dir hier schon die Testfahrzeuge am LINZ AG Gelände vor. Alle Busse sind bestimmt sehr gut. Aber die LINZ AG muss sich nun bald für einen Bustyp entscheiden. In engerer Auswahl sind nun Mercedes und MAN. Was man nun schon weiß, neue Volvo Fahrzeuge werden den Fuhrpark der LINZ AG nicht erneuern.
"bahnLinz" wird dich sofort informieren sobald die Entscheidung über den für Linz bestimmten Bus gefallen ist. Vorher gibt es aber noch eine Konferenz in der dann alles beschlossen wird, welcher Anbieter nun wirklich den Auftrag erhalten wird. Ebenfalls wird man dann wissen, ob es wieder Dieselbusse werden oder doch erdgasbetriebene Fahrzeuge.
Also, es bleibt weiterhin spannend.
Bon Jovi Konzert
Diesesmal gab es extra für das Bon Jovi Konzert auf der Gugl einige Einschubfahrten, die die LINZ AG LINIEN den Fans angeboten haben. Die Busse waren komplett überfüllt. Die Busse pendelten zwischen Hauptbahnhof und Froschberg bzw. zwischen Taubenmarkt und Stadion. Für die Konzertbesucher war die Fahrt mit einem solcher Einschubbusse kostenlos.
Muss die Nordrampe weichen?
Die Entscheidung des neuen Musiktheaters ist gefallen. Das Theater sollte direkt auf dem Blumauerplatz (heutiger Kreisverkehr) gebaut werden. Der Eingang sollte laut Medien genau über dem Stahlkäfig liegen. Irgendwie wäre es ja schön, wenn das so reibungslos funktionieren würde mit dem Bau der Oper.
Da die Straßenbahn bereits bei der Blumau den U-Bahntunnel verlässt und das Theater zu nahe an dem Stahlkäfig liegt, muss die Rampe wahrscheinlich dort verschwinden. Man überlegt nun, ob man nicht die Haltestelle Goethekreuzung unterirdisch errichtet. Natürlich muss man dann auch damit rechnen, dass der Straßenbahnverkehr für längere Zeit stillgelegt sein wird, da man die "neue" Rampe rückbauen muss und die gesamte Strecke tiefer legen muss.
Was soll man dazu noch sagen, wenn dann die neue U-Bahnstrecke für mehrere Monate nicht befahrbar sein wird, nur wegen dem Opernbau.
Steigerung bei Monatskarten
Die LINZ AG LINIEN haben beim Verkauf von Monatskarten seit dem 1. Oktober des letzten Jahres eine Steigerung von 7,5 Prozent zu verbuchen. Einige Autofahrer legen aufgrund der gestiegenen Bezinpreise einen Teil ihrer Wege mit dem Öffentlichen Verkehrsmittel zurück.
Insgesamt wurden 100.000 Monatskarten innerhalb von fünf Monaten verkauft. Das Umsteigen auf Bus und Bim in Linz bringt dem Autofahrer auch so einige Vorteile. Ihm bleibt das lästige Parkplatzsuchen in der Innenstadt erspart, braucht keine Parkgebühr zahlen und schont sogar dabei noch die Umwelt.
Preisvergleich
Eine übertragbar Monatskarte kostet bei der LINZ AG 33,10 Euro. Somit kann der Besitzer dieses Tickets in ganz Linz jedes Ziel mit Bus oder Straßenbahn erreichen. Am Wochenende wird die Monatskarte zum Familienticket, denn da können zwei Erwachsene und vier Kinder unter 15 Jahren mit dieser Fahrkarte fahren.
Betankt man seinen PKW, so kostet das dem Fahrer zurückhaltend kalkuliert 55,- Euro. Nebenbei fallen dann noch zusätzliche Fixkosten wie Versicherung und Steuer an. In Linz verbucht man schon heute einen ÖPNV-Anteil von 24 Prozent, dieser im bundesweiten Vergleich sehr hoch liegt.
Die Fahrscheine bitte!
Wer kennt das nicht, wenn plötzlich ganz unerwartet ein Herr oder eine Frau neben dir "Die Fahrscheine bitte!" durch den Bus ruft? Jeder, der regelmäßig mit Bus und Straßenbahn unterwegs ist, hat es bestimmt schon öfters erlebt, eine Fahrscheinkontrolle. Lästig kann dann eine solche Kontrolle werden, wenn man gerade seinen Schülerausweis oder seine Monats- oder Jahreskarte zuhause vergessen hat.
Der Kontrollor zückt sein Kästchen und nimmt deine Personalien auf. Eine peinliche Sache, wenn man dann auch noch von den Fahrgästen angestarrt wird, als wäre man ein "Marsmännchen". Sobald man ein Zettelchen bekommt, bleibt einem der Weg zur "Securitas" nicht erspart.
Die "Securitas" führt für die LINZ AG LINIEN die Fahrausweiskontrollen seit 2002 durch. Seither wurden 2,5 Millionen Fahrgäste von den Kontrollorganen kontrolliert. In diesem Jahr möchte die LINZ AG die Kontrollstunden von bisher 30.000 auf 40.000 Stunden anheben.
Weitere Informationen zur Fahrscheinkontrolle und wie man eine solche Kontrolle als Fahrgast aufnimmt erfährst du im nächsten "bahnLinz"-Magazin 03/2006.
Verstärkung für Obuslinien 45 und 46
Im Juli 2002 wurden die Obuslinien 45 und 46 optimiert. Aus der Linie 21 wurde die heutige Linie 46. Da die Obuslinien in den Nachmittagsstunden bereits bei der Gruberstraße überfüllt waren, und man nicht selten einen oder sogar mehrere Busse fahren lassen musste, verdichtete man nun den Minutentakt und lässt deshalb in der verkehrsstarken Zeit 13 Verstärkerbusse fahren.
Die Verstärkungsbusse werden aber nur stadteinwärts zwischen Garnisonstraße und Hauptbahnhof geführt. Somit steigt dann auch wieder der Fahrkomfort auf dieser Linie, den man auch gleich heute positiv zu spüren bekam.
Da die Einschubfahrten sehr gut besetzt sind, wird dieser Service von der LINZ AG bis Schulschluss weitergeführt.
Cityrunner 020
Der verunfallte Cityrunner 020 der zwischen den Haltestellen "WIFI" und "Bulgariplatz" mit einem LKW zusammengekracht war, "bahnLinz" berichtete bereits exclusiv darüber, wurde nun nach Wien transportiert.
Aufgrund des hohen Schadens wurde die Garnitur vor wenigen Wochen zum Herstellerwerk Bombardiere nach Wien gebracht. Dort sollte die Garnitur schnellst möglichst wieder auf Trab gebracht werden.
Die LINZ AG teilte "bahnLinz" mit, dass Cityrunner 020 mit Ende Jänner wieder auf heimischen Gleisen unterwegs sein könnte.
Straßenbahn nach Leonding
In wenigen Jahren sollte es so weit sein, dass die Straßenbahn bis nach Leonding fährt. Somit möchte man nun auch das Straßenbahnnetz in die umliegenden Gemeinden ausweiten.
Die 1. Etappe sollte vom Hauptbahnhof bis zum Weingartshof führen. Die Fahrtdauer dieses 5,5 Kilometer langen Streckenabschnitts dauert zirka zehn Minuten. Gefahren wird von der unterirdischen Station Hauptbahnhof-dort wurden bereits Tunnelstutzen errichtet-weiter unter den ÖBB Gleisen durch einen 370 Meter langen, zweiröhrigen Tunnel bis zur Haltestelle Untergaumberg. Ab da sollte dann die Bim auf einen bereits bestehenden Grasstreifen bis zur Haltestelle Weingartshof fahren.
Mit dieser Netzerweiterung wird den Bewohnern in Leonding eine bessere und raschere Verbindung ins Stadtzentrum geboten, sowie Beschäftigten, die in diesem Bereich tätig sind.
Neue Straßenbahnflotte
Die Linz AG Linien haben bereits die Option von weiteren zwölf, 40 Meter langen Cityrunnern in Auftrag gegeben. Wie bei der 1. Serie ist auch hier der Hersteller Bombardier Transportation. Das Auftragsvolumen beträgt 29 Mio. Euro.
Diese Flotte sollte von Anfang an mit Klimaanlage und grauer Innenverkleidung geliefert werden. Zwischen April und September 2008 werden die vorläufig letzten Cityrunner in Linz ankommen. Diese werden dann die Garnituren der 2. Serie ablösen. (Baujahr 1977, Wagennummer: 68-79)
Die Straßenbahnen der 3. Serie (Baujahr 1985-1986, Wagennummer: 41-56) sollten noch bis ins Jahr 2015 in Linz unterwegs sein.
Straßenbahngleise verschwinden
Die Straßenbahngleise verschwinden schön langsam von der Oberfläche.
In der Kärntnerstraße erkennt man bereits nichts mehr, dass hier noch vor mehr als einem Jahr eine Straßenbahn fuhr. Am Blumauerplatz existieren zwar die Gleise noch, aber sind durch den neu angelegten Kreisverkehr bereits fast verschwunden.
Auf der Wienerstraße sind zwar die Gleise noch komplett vorhanden, werden aber bereits noch in diesem Monat aus der Straßenmitte entfernt. Mitte September sollte nämlich die Neugestaltung der Wienerstraße in Angriff genommen werden.
Eines was sicher ist, in einem Jahr sieht man keine Straßenbahngleise an der Oberfläche, zwischen Bulgariplatz und Blumauerplatz.
Linie 2 zur "solarCity"
Bald ist es soweit. Die Straßenbahnlinie 2 wird ab Anfang September bis zum neuen Stadteil "solarCity" fahren. Um drei Monate früher wird der neue 2,3 Kilometer lange Abschnitt eröffnet.
Die Bahnen werden in der Hauptverkehrszeit im 10-Min-Takt zur "solarCity" brausen. Die neue Trasse wurde nach dem Vorbild der Trasse nach Auwiesen bzw. nach Universität errichtet. Der gesamte Gleiskörper zur "solarCity" ist vom Individualverkehr abgegrenzt. Lichtanlagen warnen vor einer annähernden Garnitur eines Bahnhüberganges.
Seit 15. Juli finden auf dem neuen Abschnitt zur "solarCity" Probefahrten statt.
Modernisierung Pöstlingbergbahn
Wie schon einmal hier berichtet wurde, wird die Pöstlingbergbahn verlängert und modernisiert.
Die Pöstlingerbergbahn sollte ab 2009 bis zum Hauptplatz fahren und sollte auch bis zu dieser Zeit modernisiert werden. Die Linz AG denkt an eine Neuanschaffung von nierderflurigen, 20 Meter langen Bahnen für die Pöstlingbergbahn, um die alten Triebwägen mit den Baujahren 1948 bis 1960 zu ersetzen. Ein stolzes Alter der Pöstlingbergbahn-Triebwägen, die dieser Bahn einen nostalgischen Charme verleihen.
Die Pöstlingbergbahn, die auf den Hausberg fährt, gilt als steilste Adhäsionsbahn der Welt. Die Eröffnung der Adhäsionsbahn war am 29. Mai 1898. Im ersten Betriebsjahr konnten stolze 159.000 Fahrgäste befördert werden.
Viele Touristen travelln auf den Pöstlingberg um mit der einzigartigen Bahn zu fahren und die Pöstlingbergkirche und den Ausblick über Linz zu bewundern.
Handy vs. Fahrscheinautomat
Da eigentlich heute schon (fast) jeder über ein Handy verfügt, ist es Groß oder Klein, hat hier die Linz AG sich für die Handynutzer einen speziellen Service einfallen lassen.
Seit 1. März kann jeder, der ein Handy besitzt ein Single- oder Dayticket über sein Mobiltelefon erwerben. Dies spart viel Zeit und man muss auch nicht immer schauen, ob man noch genügend Kleingeld im Portmonee hat.
Diesen Service haben bereits viele Kunden der Linz AG Linien genutzt. Seit beginn des Handytickets, wurden bereits 4.963 Singel- bzw. Daytickets gekauft. Dies ergibt einen Durchschnitt von 500 Tickets in der Woche.
Ein Upgrad nutzten nur 1 bis 2 Prozent der Handyticketkunden. Mit einem Upgrad kann man sein Singleticket mit bezahlen der Differenz zum Dayticket rasch aufbessern. Das Singleticket gilt 60 Minuten und das Dayticket gilt an einem Kalendertag.
Im April wurden 2.021 Handytickets verkauft. (Singletickets: 971; Daytickets: 1.013) Nur 37 Fahrgäste von den 2.021 nutzten die Verlängerungsmöglichkeit vom Singleticket zum Dayticket. Im selben Monat wurden 294.000 Tickets am Fahrscheinautomaten gelöst.
Wer wird wohl gewinnen, das Handy oder der uns bekannte Fahrscheinautomat?
Autobusse ohne Dieselruß
Da nun wieder der Frühling und so mit auch die Staubbelastung in Linz Einzug nimmt, denken nun die Politiker daran, wie man die vorgegebenen Grenzwerte für Feinstaub nicht überschreitet.
Man möchte bei allen Dieselfahrzeugen einen Rußpartikelfilter einbauen. Bei einem Einbau eines solchen Filters, steuert Land und Stadt einiges dazu. Auch die Dieselbusse der Linz Linien AG sollten umgerüstet werden. Da stellen sich die Politiker vor, dass man die gesamte Busflotte auf Erdgas umstellt. Sollte man die Busse wirklich auf Erdgas umstellen, so wird es dann keinen Feinstaub mehr geben, den die Fahrzeuge in die Luft puffen.
86 Busse der Linz Linien AG müssen in den nächsten sechs Jahren sowieso erneuert werden. Eigentlich dachte die Linz Linien AG schon wieder daran, neue Busse zu beschaffen. Da die letzte Neubeschaffung an Bussen vor über vier Jahren war. An der Anschaffung happert es derzeit noch an finanziellen Mitteln.
Der neue Casino Cityrunner
Offiziell sollte der neue Cityrunner mit der Casino Linz Werbung erst am 29. März unterwegs sein. Doch schon am Ostermontag begegnete mir Cityrunner 011 mit Totalwerbung für das Casino auf der Landstraße.
Mir wurde auch bereits schon berichtet, dass der Cityrunner letzte Woche auf den Gleisen der Linzer Straßenbahn unterwegs war.
Offiziell sollte aber trotzdem der 40 Meter lange, 100 % niederflurige Cityrunner 011 erst am 29. März dem Publikum vorgeführt werden.
Natürlich gibt es auch wieder eine kleine Befragung zu diesem Thema. Damit du die Frage beantworten kannst, brauchst du dir einfach die Bilder anschauen.
Frau am Steuer
Jeder kennt den Spruch, "Frau am Steuer, Ungeheuer". Dieser trifft aber nicht bei den Fahrerinnnen bei der Linz AG Linien zu.
Man sagt Frauen geben nicht Gas, fahren zu vorsichtig. Dieser Typ von Frau dürfen die Fahrerinnen nicht sein. Das sind sie auch nicht. Denn sie können sicher und auch mit Tempo den Bus in jede Kurve und Haltestelle fahren. Als Fahrgast merkt man nicht einmal einen Unterschied, ob Mann oder Frau den Bus steuert.
Früher konnte man sich nicht einmal vorstellen, dass eine Frau einen über 14 Tonnen schweren Gelenkbus fährt. Denn der Job mit dem Bus durch die City zu brausen, war noch eher Männersacher.
Heute hat sich das Blatt gewändet und nun kommen auch die Frauen ans Ruder, wo früher nur Männer waren.
21 Cityrunner in Linz
Jetzt sind sie da, die 21 Cityrunner. Da die Bahnen in Wien gebaut wurden, mussten die Garnituren immer einen weiten Weg bis nach Linz zurücklegen. Sie wurden auf einem Tieflader, immer am Abend, um Verkehrsbehinderung zu vermeiden, in die Donaustadt gebracht.
Ein kleiner Blick zurück. Die ersten drei 100 % niederflurigen Cityrunner (001 bis 003) nahmen ihren Dienst am 2. April 2002 auf. So wurden bis 2005 schrittweise Cityrunner in die Remise Kleinmünchen gebracht. Nun ist der letzte Cityrunner hier angekommen (021).
Diese Garnituren bieten etwa 230 Personen Platz. Alle Türbereiche und der gesamte Fahrgastraum sind stufenlos gebaut. Durch eine mechanische Klapprampe wird behinderten Fahrgästen das Zusteigen bequemer gemacht, bzw. ermöglicht. Alle 21 Garnituren sind im Innenraum mit einer Klimaanlage ausgestattet. Sie haben eine Einstiegshöhe von nur 320 mm über SOK. Die Kosten eines Cityrunners lagen bei 2,3 Millionen Euro.
Bombardier Transportation erhielt den Innovationspreis "Mercur 2001" der Wirtschaftskammer Wien, für die Entwicklung einer 100 % Niederflur-Straßenbahn mit Achsfahrwerken.
Staubige Situation in der Mini-U-Bahn
Wartet man in der U-Bahn-Station am Linzer Hauptbahnhof, so hört man beim Einfahren einer Straßenbahn in die Station ein lautes grelles Quietschen. Dies entsteht durch die zu eng gebauten Gleisradien, nicht wie anfangs angenommen, durch die neuen Gleise. Die Linz AG kämpft gegen den Kurvenlärm jetzt mit Graphitschmierung.
Dies belästigt nun die dortigen Mieter. Denn der Graphitstaub verbreitet sich durch den gesamten Hauptbahnhof bis zum Lebensmittelladen. Die Pächter ersticken regelrecht unter dem Staub. Täglich können sie mehrmals die Regale putzen. Geschlossene Vitrinen verstauben blitzartig. Auch der Filter muss mehrmals gewechselt werden, klagt Immobilien-Manager Dr. Hans Kaser.
Der Staub sollte aber laut Lungen-Primar Dr. Kurt Aigner nicht krebserregende Stoffe enthalten.
Verlängerung Straßenbahnlinie 1 auf Eis gelegt.
Jetzt ist es offiziell, dass das Projekt, Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 bis zum Wegscheiderbahnhof (Pyhrnbahn), gescheitert ist.
Man wollte mit der Verlängerung erreichen, dass die Bewohner im Süden von Linz, die auch in den Süden zur Arbeit müssen (z.B: von Neue Heimat nach Ebelsberg), sich den Umweg über den Hauptbahnhof ersparen. Die neue Teilstrecke hätte 25.000 Einwohner und 3.000 Arbeitsplätze umfasst. Auch wären dadurch einige Einkaufszentren besser erschlossen worden.
Im Frühling letzten Jahres kam es zur Präsentation zweier Varianten:
1. Variante: Siemensstr. bis Franzosenhausweg
2. Variante: Dauphinestr. bis Schörgenhubstr.
Im November 2004 kam dann das Aus des Projektes. Die Stadt Linz beschloss dieses Projetk nicht weiter zu verfolgen. Die Begründung: "Die zu erwartenden Probleme durch Eingriffe in die bestehende Siedlungsstruktur sind erheblich größer als die vorerst absehbaren verkehrsrelevanten Verbesserungen.
So werden weiterhin die Fahrgäste den kleinen Umweg über den Hauptbahnhof nehmen müssen. Es ist vielleicht auch besser so, dass man die Straßenbahn nicht verlängert hat, denn mit der Obuslinie 41 ist man bestimmt schneller im Zentrum als mit der Linie 1.
Die Pöstlingbergbahn
Linz wird im Jahr 2009 Kulturhauptstadt. Dabei musste sich die Landeshauptstadt etwas einfallen lassen. Man erweitert die Pöstlingbergbahn vom Mühlkreisbahnhof bis zum Hauptplatz.
Dies ist nun kein Scherz. Es klingt für den einen oder anderen vielleichte unwahrscheinlich, ist aber wahr. Denn die Linz AG wäre bemüht, dass bis 2009 die Pöstlingbergbahn bis zum Hauptplatz führt. Wahrscheinlich werden dann zwischen Mühlkreisbahnhof und Hauptplatz Dreischienengleise erriechtet.
Auf den Pöstlingberg werden aber weiterhin die gewöhnlichen Fahrzeuge fahren. Die Düwags und Cityrunner würden die steile Steigung gar nicht schaffen, und das umrüsten würde zu teuer kommen.
Werden wir weitersehen, ob dies nun Realität wird oder nur eine Fiktion ist
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