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Jedes Monat ein neues Bild von der Linzer Straßenbahn.

 


 



Reportagen

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Angriff auf Fahrgast


Aktuelle Meldung/Ergänzung:
Es wird in Linz weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen und Bussen geben. Gegen eine Videoüberwachung haben sich die Grünen und Roten entschieden. Ein Argument eines grünen Politikers, "Die Kameras würden auch nur schöne Bilder machen." Eigentlich sollte genau das der Sinn sein, wozu man Kameras installiert.


Vergangenes Wochenende war ein 14-jähriger mit seiner Freundin bei der Haltestelle Parkbad in die Linie 12 in Fahrtrichtung Auwiesen eingestiegen. Mit ihm stieg auch noch eine Gruppe Jugendlicher ein, die randalierten und sich aufführten. Deshalb mied der Junge den Blick zu den Typen.

Dies brachte ihm nicht sehr viel, da ihn kurze Zeit später diese angriffen und ihn ins Gesicht schlugen, bis er dann am Boden lag. Die "Brutalos" verließen dann den Bus. Der 14-jährige blieb im Bus liegen. Keiner der Fahrgäste griff laut diversen Medienberichten ein. Der Fahrer hatte von dem Angriff auf den Fahrgast nichts mit bekommen, da sich dieser Übergriff im hinteren Bereich des Gelenkbusses abgespielt hatte.

Dies ist nur einer von tausenden unbekannten Überfällen, die sich regelmäßig in Bus und Straßenbahn abspielen. Ständig kommt es zu Rauferein in Bus und Bim. Besonders schlimm sollte die Situation in den Straßenbahnen sein. Dort erlebte ich sogar selbst einen Übergriff auf einen Fahrgast am frühen Nachmittag in einer vollen Straßenbahn. Dieser Fall zeigte mir, dass man auch untertags in einer sehr gut besetzten Straßenbahn nicht sicher vor solchen Attacken ist.

Einige Leute erzählen sogar davon, dass sie sich in den Bussen und Straßenbahnen gar nicht sicher fühlen und sich freuen, wenn sie in der Arbeit sind oder wieder zuhause sind. Einige steigen gleich vorne beim Fahrer ein und halten sich im vorderen Bereich auf, da sie sich hier sicherer fühlen....

Leider passiert es sehr oft bei solchen Übergriffen, dass die Täter danach flüchten und nicht mehr aufzufinden sind. Dies kann durch richtiges Eingreifen der Fahrgäste verhindert werden. Denn jeder dieser Angreifer sollte nicht so einfach davon kommen, sondern sollte mit einer ordentlichen Anzeige rechnen.

Wie verhält man sich richtig in einer solchen Situation?
Es geht hier nicht darum den Helden im Bus oder der Straßenbahn zu spielen. Deshalb wäre ein einschreiten hier sehr gefährlich. Am besten man meldet dies dem Fahrer. Entweder persönlich oder über die Gegensprechanlagen, die sich bei den Cityrunnern bei jeder Türe befinden. Dieser kann dann mit der Leitstelle Kontakt aufnehmen. Diese wiederum rufen sofort die Polizei. Die Täter sollten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Wie kann ich mich selbst schützen?
Entweder man besucht Selbstverteidigungskurse, die zu genüge angeboten werden, oder man schützt sich selbst mit "Waffen". So darf man in Österreich einen Pfefferspray bei sich führen. Diesen erhält man in jedem Waffengeschäften. Man sollte damit nur vorsichtig sein, falls man ihn einsetzt, dass keine unbetroffen Leute in der Sprührichtung sich befinden.

Leider wird dies bestimmt nicht der letzte Angriff unter den Fahrgästen gewesen sein. Der Bürgermeister möchte aber weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen. In vielen größeren Städten gehört eine Videoüberwachung in den Fahrzeugen bereits zum Stadard. So werden in Wien die neuen U-Bahnzüge mittels Kamera überwacht und auch in Innsbruck haben die neuen Cityrunner eine Videoüberwachung, wo allerdings solche Vorfälle nicht so oft vor kommen.

 

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geschrieben am 19.01.2010

Besinnliche Zeit?

 

Die Vorweihnachtszeit sollte eigentlich eine besinnliche und ruhige Zeit sein. Aber in der heutigen Zeit ist die Adventszeit alles andere als besinnlich. In der Fußgängerzone drängen sich Menschenmassen durch die enge Landstraße, die Straßenbahn fährt mit geklingel langsam an den hektischen Leuten vorbei und in den Geschäften wird man von einer Seite zur anderen Seite gestossen.

So sehe wahrscheinlich nicht nur ich die Vorweihnachtszeit, sondern auch andere. Die Fahrscheinkontrollore allerdings sehen die Folgen der Vorweihnachtszeit nicht nur, sondern bekommen sie auch noch am eigenen Leibe zu spüren.

Alle Jahre wieder, sinkt bei den Fahrgästen während der Punsch- und Glühweinzeit die Hemmschwelle. So kam es dieses Jahr bereits zu 36 Attacken auf das Kontrollpersonal. Die Securtias rechnet im Monat Dezember mit fünf bis sechs weiteren Attacken auf die Kontrollore.

Eine gar nicht so ungefährliche Angelegenheit, Fahrscheine zu kontrollieren. In Zukunft werden die Securitas nur noch zu zweit kontrollieren, um so die Fahrscheinkontrollore besser zu schützen. Ob das wirklich was bringt, wird sich in der nächsten Statistik der Securitas zeigen.

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geschrieben am 05.12.2009

Streit um Regioliner geht weiter!

In der oberösterreichischen Landespolitik wird nicht erst seit gestern diskutiert, ob nun eine S-Bahn das Mühlviertel erschließen sollte oder ob es eine Straßenbahn machen sollte. So findet man ständig Berichte über den Regioliner in diversen heimischen Medienblättern.

Die heimische Politik hat erkannt, dass man eine Ostachse zum derzeitigen Straßenbahnnetz braucht. Damit sollte man erstens die Hauptverkehrsader im Innenstadtbereich, also im Bereich der Landstraße, erheblich entlasten, des weiteren sollte man mit dieser Achse die Wohn-, Krankenhaus- und Industrieviertel optimal erschließen. Weiters möchte man mit dieser Strecke eine rasche Verbindung zwischen Mühlkreisbahnhof und Hauptbahnhof herstellen, ohne das man in der Innenstadt umsteigen muss.

Da diese Neubaustrecke bis zum Mühlkreisbahnhof geführt werden sollte, kam man auf die Idee, die Straßenbahn gleich bis nach Aigen Schlägl zu verlängern.

Aktueller Stand dieses Projektes ist nun eine Mischvariante. Es sollte von Linz eine Verbindung mit der Straßenbahn bis nach Pregarten geben und dafür sollte die Mühlkreisbahn ausgebaut werden.

Der Streit über den Regioliner wird bestimmt noch weiter gehen und somit stellt sich die Frage, wie lange bleibt der Bahnsteig 22 am Hauptbahnhof noch unbenutzt?

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Videoüberwachung
in Linzer Straßenbahn?

Die Straßenbahnlinien 1 und 2 sind die Hauptverbindungsstrecke im Linzer Liniennetz. Sie verkehren vom Norden, der Universität, bis in den Süden von Linz, nach Auwiesen bzw. in die solarCity. Beide südliche Endpunkte befinden sich in einem größeren Wohnviertel.

Wie man sich hier vorstellen kann, benutzen zahlreiche Fahrgäste, unterschiedlicher Schichten, die Straßenbahn. Hier kann man sagen, kommen alle zusammen. Leider ist nicht jede Fahrt mit der Straßenbahn eine angenehme, da es hin und wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Die Uhrzeit spielt dabei keine große Rolle, da es auch zu Schlägerein im dichtesten Nachmittagsverkehr kommt.

Wenn man mit Leuten spricht, die regelmäßig mit der Straßenbahn fahren, die können einen Sachen erzählen, was sich so in der Straßenbahn abspielt, angefangen von harmlosen Stänkereien bis zu heftigeren Auseinandersetzungen. Ein HEUTE Bericht verdeutlicht, wie oft es wirklich zu Übergriffen auf Fahrgästen in der Straßenbahn kommt. So wurde in diesem Zeitungsbericht erwähnt, dass es bereits in den ersten vier Monaten bereits zu 130 Strafdelikten gekommen sei.

Deshalb fordert eine Partei, dass die Straßenbahnen mit einer Videoüberwachung ausgestattet werden sollten. Man verspricht sich dadurch, die Überfälle auf Fahrgäste zu minimieren, sowie den Vandalismus einzuschränken. In Wien verzeichnet man bei videoüberwachten Fahrzeugen einen Rückgang der Delikte von bis zu 90 Prozent.

Da es in Linz, anhand der Zahlen des HEUTE Berichtes, nicht selten zu Ausschreitungen in der Straßenbahn kommt, sollte man sich eine Videoüberwachung gründlich überlegen. Mittels der Videoüberwachung könnten Täter rascher überführt werden und es würde auch das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste heben.

Die unterirdischen Straßenbahnhaltestellen sind bereits seit der Eröffnung videoüberwacht. Diese Aufnahmen werden für eine bestimmte Zeit gespeichert und danach wieder gelöscht. Ein solches Überwachungssystem wäre bestimmt auch für die Straßenbahnen sehr sinnvoll.

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Verlängerung Linie 3

Die Bauarbeiten für die Verlängerung der Linie 3 sind schon im vollen Gang. Baumaschinen arbeiten bereits fleißig am Tunnel und an der neuen Trasse, die sich mitten durch eine Wohnsiedlung schlängelt.

Für die Bautätigkeit war bereits im März der Spatenstich. Dieses Nahverkehrsprojekt verschlingt sensationelle 150 Mio. Euro. Davon übernehmen 80 Prozent der Kosten das Land Oberösterreich, sowie an den restlichen 20 Prozent, beteiligt sich die Stadt Leonding.

Ab September 2011 sollte es dann endlich soweit sein, die Straßenbahnen der Linie 3 enden nicht mehr am Hauptbahnhof, sondern fahren dann bis Weingartshof. Gefahren wird im attraktiven 7,5 Minuten-Intervall. Die neue Strecke weist eine Länge von 5,3 Kilometer auf, wovon 1,3 Kilometer unterirdisch geführt sind.

Bei der zukünftigen Endhaltestelle wird bereits fleißig an der neuen Remise gebaut, die ein Fassungsvermögen von 14 Cityrunnern aufweisen wird. Es ist auch die Rede, dass die Linie 3 eventuell zukünftig bis zur Traunerkreuzung fahren könnte. Weiters wird davon geredet, dass die Linie 3 bis weit ins Umland fahren sollte, über Traun, Ansfelden und Nettingsdorf. Die Realisierung dieses Streckenabschnittes ist fraglich, ob sich hier eine Straßenbahn rentiert.

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geschrieben am: 11.07.2009