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Jedes Monat ein neues Bild von der Linzer Straßenbahn.

 


 



Reportagen

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Zweite Straßenbahnachse

Linz braucht eine zweite Schienenachse. Dies wird jeder bestätigen können, der zur Stoßzeit auf der Landstraße unterwegs ist. Hier stauen sich bereits die Straßenbahnen, wegen des dichten Intervalls.
Die LINZ AG LINIEN treiben die Planung für die zweite Schienenachse rasch voran. Die Projektplanung steht kurz vor der Finalisierung. Der Streckenverlauf wird teilweise ober- als auch unterirdisch verlaufen. Da derzeit noch unklar ist, was nun mit der Eisenbahnbrücke gemacht wird, weiß man noch nicht, wie man die Donau überqueren sollte.

Man kann sich zum Beispiel sehr gut vorstellen, dass die Eisenbahnbrücke in Zukunft als Straßenbahnüberfahrt dienen könnte. Weiters wäre ein Gleisdreieck im Bereich des Gasthauses Lindbauer angedacht. Dort wo heute die Straßenbahnlinie 1 und 2 die Eisenbahngleise überqueren.

Die Kosten dieses Megaprojektes sind derzeit noch unabschätzbar, genau so wie ein Baubeginn. Frühestens im Jahr 2015 könnten bereits über die zweite Straßenbahnachse, Bims fahren.

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geschrieben am 06.08.2010

 

Endlich unterwegs

 

Nach zahlreichen Problemen mit den revitalisierten Altfahrzeugen ist es nun endlich soweit. Die "nostalgischen" Bergbahngarnituren werden ihren Dienst auf der Pöstlingbergbahn antreten dürfen. Diesesmal aber nicht nur zu Testzwecken, sondern im Fahrgasteinsatz.

Da nun die Mängel behoben worden sind, können die hochflurigen Bergbahnen wieder aufbrechen und den Hausberg erklimmen. Ab 7. August werden diese im Mischbetrieb mit den Niederflurfahrzeugen eingesetzt. Eigentlich hätten sie schon im Mai ihren Dienst aufnehmen sollen.

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LINZ AG

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Videoüberwachung

Hitzig sind nicht nur die Temperaturen sondern auch das Thema Videoüberwachung in der heimischen Politik. Wie 'bahnLinz' bereits mehrmals berichtete, kämpft eine Partei für ein solches Überwachungssystem in den Öffis. Immerhin besagt eine Statistik, dass von über 100 Taschendiebstählen nur magere zwei Täter überführt werden konnten.

Durch eine Videoüberwachung verspricht man sich dieses eindämmen zu können und durch die Aufzeichnung die Täter ausfindig zu machen. Ein positives Beispiel der Videoüberwachung konnte man in Linz zum Beispiel in einer Unterführung verzeichnen. Hier gingen die Straftaten auf Null zurück.

Die LINZ AG LINIEN finden eine Überwachung in den Fahrzeugen nicht als notwendig. Ein Sicherheitspaket, in das die Polizei, Securitas und Streetworker involviert sind, hat bereits Früchte getragen. So zeigen die LINZ AG LINIEN auf, dass zum Beispiel die Eigentumsdelikte im Gegensatz zum Vorjahr gewaltig zurück gegangen sind. Man verzeichnete im ersten Halbjahr des Vorjahres noch 542 Eigentumsdelikte, so ging diese Zahl im ersten Halbjahr diesen Jahres auf 250 zurück.
Die Gewaltdelikte im selben Zeitraum gingen von 56 (2009) auf 48 diesen Jahres zurück.

Da diese Zahlen für die LINZ AG LINIEN positiv sind, sieht man keinen Grund für eine permanente Videoüberwachung in den Fahrzeugen.

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geschrieben am 28.07.2010

 

Hybridbus im Test

 

Als erster österreichischer Verkehrsbetrieb testeten die LINZ AG LINIEN von Dienstag den 6. Juli bis Donnerstag den 8. Juli den ersten seriellen Hybridbus von Mercedes. Der Citaro G BlueTec-Hybrid wird als innovativ, leise und umweltfreundlich bezeichnet.

Die LINZ AG LINIEN haben bereits einen wichtigen Schritt gesetzt in Punkto umweltfreundliche Busflotte, da derzeit die Dieselbusse Schritt für Schritt gegen neue Erdgasbusse ausgetauscht werden. Der Hybridbus der sich im Testeinsatz bei den LINZ AG LINIEN befand, bzw. befindet, kann auf kurzen Strecken völlig emissionsfrei fahren.

In der Presseaussendung der LINZ AG vom 6. Juli ist folgendes zu lesen. Der elektrisch angetriebene Hybrid-Bus vereint die Vorteile der bisher eingesetzten Obusse. Er ist leise und abgasfrei. Darüber hinaus verfügt er über einen zusätzlichen, wesentlichen Vorteil: Er ist nicht an eine Oberleitung gebunden. Das ermöglicht größtmögliche Flexibilität beim Einsatz im Verkehrsbetrieb......Der Hybrid-Bus eröffnet daher große Chancen als potenzieller Ersatz, wenn die derzeitige Obusgeneration zum Austausch ansteht.

Aus diesen Zeilen ist sehr deutlich zu lesen, dass man sich vom Obus endgültig verabschieden möchte. Bei der letzten Obusdiskussion hat es die LINZ AG noch abgestritten, den Obusbetrieb einstellen zu wollen.

Andererseits muss man auch die Vorteile des Verkehrsbetriebes sehen, wenn sie sich vom Obus komplett trennen. Es würde die teure Oberleitungswartung weg fallen, sowie die zusätzlichen Reservebusse, die in der Busgarage zur Seite gestellt werden müssten.

Wir müssen uns überraschen lassen, wie es mit dem heutigen Obusnetz weiter geht. Derzeit stehen die Zeichen auf Obuseinstellung in Linz.

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geschrieben am 09.07.2010

 

Generalüberholung Cityrunner

 

Ja, ja, man sieht wie die Zeit vergeht. Am 2. April 2002 fuhr der erste Cityrunner auf den Linzer Gleisen und zwar nach Ebelsberg zur Wendeschleife Hillerstraße. Nun nach acht Jahren steht die erste Hauptuntersuchung an.

Ein Linzer Cityrunner legt pro Jahr im Durchschnitt 60.000 Kilometer im Fahrgastbetrieb zurück. Alle 33 Cityrunner fahren fast 2 Millionen Kilometer. Nach acht Jahren, bzw. nach 500.000 Kilometer schreibt das Eisenbahngesetz eine Hauptuntersuchung der Straßenbahngarnituren vor. Für eine Hauptuntersuchung muss der Cityrunner etwa sechs Wochen abgestellt sein. So lange dauert diese Untersuchung.

Was wird bei der Hauptuntersuchung eigentlich gemacht? Die Mitarbeiter in der Remise Kleinmünchen testen das Fahrzeug hier auf "Herz und Nieren". So werden zum Beispiel die vier Fahrgestelle, auf denen der Wagenkasten aufgesetzt ist in ihre Einzelteile komplett zerlegt und durchgecheckt. Dabei werden an den 100 KW-Motoren Austausch- und Reparaturarbeiten durchgeführt.

Bereits nach acht Jahren weisen die Cityrunner leichte Korrosionsschäden auf. Zum Beispiel im Winter durch das Streusalz verursacht. Hier müssen dann am Unterbau diese Korrosionsschäden ausgebessert werden. Auch kleine Lackierarbeiten stehen an.

Im Fahrgastraum werden die Sitze und Innenverkleidungen, bei Beschädigungen gegen neue ausgetauscht oder repariert.

Weiters werden auch die Türen überprüft und die gesamte Sicherheitseinrichtung die sich im Cityrunner befindet überprüft. Nach diesen Reparaturarbeiten geht es dann aber auch nicht sofort wieder in den Liniendienst, sondern das Fahrzeug muss sich einer Probefahrt unterziehen. Hier werden Bremsproben durchgeführt. Diese werden wahrscheinlich wieder spät Abends zwischen Ebelsberg Bahnhof und solarCity Zentrum durchgeführt.

Wenn das Fahrzeug diese Tests überstanden hat, geht es wieder in den Liniendienst. Der Cityrunner ist für eine Lebensdauer von 32 Jahren konzipiert. Diese regelmäßigen Überprüfungen gewähren die Sicherheit der Fahrgäste und des Fahrpersonals.

Heute befinden sich im Liniendienst insgesamt 33 der 40 Meter langen Cityrunner. Sie tragen heute die Hauptlast im Straßenbahnbetrieb. Mit den Cityrunnern gewähren die LINZ AG LINIEN nicht nur im Busbetrieb Niederflurkomfort, sondern auch auf den Straßenbahnlinien. Mit der Neubestellung weiterer Niederflurstraßenbahnen wird auch auf der Linie 3 ein Einsatz von Niederflurstraßenbahnen bald zum Alltag gehören. Denn dann werden die letzten Hochflurwagen aus dem Liniendienst scheiden.

 

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geschrieben am 04.04.2010

 

Ersten Gleise liegen

 

Heute hat sich 'bahnLinz' den aktuellen Baufortschritt in Leonding angeschaut. Wie bereits mehrmals berichtet, wird die Straßenbahnlinie 3 vom Hauptbahnhof über die Stadtgrenzen hinaus bis nach Leonding verlängert. Die neue Endhaltestelle ist dann Doblerholz, wo auch eine neue Remise errichtet wird.

In dieser werden allerdings nur die Cityrunner abgestellt und kleine Reparaturen durchgeführt. Die Hauptremise bleibt allerdings weiterhin in Kleinmünchen. So werden die Hauptuntersuchungen an den Fahrzeugen und aufwändigere Arbeiten weiterhin in der heutigen Remise durchgeführt. Bereits heute erkennt man am zukünftigen Endpunkt Doblerholz die neue Unterstellhalle für die Straßenbahnen.

Weiters lagen bereits zwischen Gaumberg und der Meixnerkreuzung die Gleise. Auch von der Meixnerkreuzung bis fast zur Abstellhalle liegen bereits die Gleise. Von Gaumberg bis zum Hauptbahnhof wurden noch keine Gleise verlegt, da hier die Trasse noch nicht für die Gleisverlegung hergerichtet ist. Aber auch in diesem Bereich werden bestimmt bald die Gleise verlegt.

Bereits Mitte Februar erfolgte der Tunneldurchschlag für eine Tunneröhre von zwei. Benannt wurde der Tunnel nach der Gattin vom LINZ AG Vorstandsdirektor DI Walter Rathberger. Der Tunnel heißt Inge-Tunnel. Bereits der heutige Tunnel für die Mini-U-Bahn trug den Namen der Gattin des vorherigen Vorstandsdirektors. Dieser heißt Erna-Tunnel.

 

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geschrieben am 24.03.2010

 

Ferienfahrplan

 

Ärger unter den Fahrgästen. Zumindest ärgern sich diejenigen, die in den Ferien zur Arbeit müssen. Der Grund ist der Ferienfahrplan. Die Fahrgäste müssen während dieser Zeit einen gestreckten Takt in Kauf nehmen.

Einige Fahrgäste sehen diese Taktausdünnung in den Ferien gar nicht ein, da sie trotzdem zur Arbeit müssen und nur die Schüler in der Morgenstunde wegfallen. Weiters ist zu beobachten, dass die Straßenbahnen während des Ferienfahrplans zu bestimmten Zeiten sehr voll sind.

Die LINZ AG LINIEN können den Fahrplan während der Ferien nicht verdichten, da bis dato dafür das Geld fehlt, beziehungsweise nicht zur Verfügung gestellt wird. Weiters wurde dieser Fahrplan aufgrund von Fahrgastzählungen in den Ferien angepasst.

Auf den Buslinien ist der Ferienfahrplan bestimmt gerechtfertigt. Aber auf den Straßenbahnlinien 1 und 2 sollte zumindest doch nach dem Normalfahrplan gefahren werden, da die Garnituren sehr voll sind, zumindest am Nachmittag.

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geschrieben am 21.02.2010

 

Angriff auf Fahrgast


Aktuelle Meldung/Ergänzung:
Es wird in Linz weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen und Bussen geben. Gegen eine Videoüberwachung haben sich die Grünen und Roten entschieden. Ein Argument eines grünen Politikers, "Die Kameras würden auch nur schöne Bilder machen." Eigentlich sollte genau das der Sinn sein, wozu man Kameras installiert.


Vergangenes Wochenende war ein 14-jähriger mit seiner Freundin bei der Haltestelle Parkbad in die Linie 12 in Fahrtrichtung Auwiesen eingestiegen. Mit ihm stieg auch noch eine Gruppe Jugendlicher ein, die randalierten und sich aufführten. Deshalb mied der Junge den Blick zu den Typen.

Dies brachte ihm nicht sehr viel, da ihn kurze Zeit später diese angriffen und ihn ins Gesicht schlugen, bis er dann am Boden lag. Die "Brutalos" verließen dann den Bus. Der 14-jährige blieb im Bus liegen. Keiner der Fahrgäste griff laut diversen Medienberichten ein. Der Fahrer hatte von dem Angriff auf den Fahrgast nichts mit bekommen, da sich dieser Übergriff im hinteren Bereich des Gelenkbusses abgespielt hatte.

Dies ist nur einer von tausenden unbekannten Überfällen, die sich regelmäßig in Bus und Straßenbahn abspielen. Ständig kommt es zu Rauferein in Bus und Bim. Besonders schlimm sollte die Situation in den Straßenbahnen sein. Dort erlebte ich sogar selbst einen Übergriff auf einen Fahrgast am frühen Nachmittag in einer vollen Straßenbahn. Dieser Fall zeigte mir, dass man auch untertags in einer sehr gut besetzten Straßenbahn nicht sicher vor solchen Attacken ist.

Einige Leute erzählen sogar davon, dass sie sich in den Bussen und Straßenbahnen gar nicht sicher fühlen und sich freuen, wenn sie in der Arbeit sind oder wieder zuhause sind. Einige steigen gleich vorne beim Fahrer ein und halten sich im vorderen Bereich auf, da sie sich hier sicherer fühlen....

Leider passiert es sehr oft bei solchen Übergriffen, dass die Täter danach flüchten und nicht mehr aufzufinden sind. Dies kann durch richtiges Eingreifen der Fahrgäste verhindert werden. Denn jeder dieser Angreifer sollte nicht so einfach davon kommen, sondern sollte mit einer ordentlichen Anzeige rechnen.

Wie verhält man sich richtig in einer solchen Situation?
Es geht hier nicht darum den Helden im Bus oder der Straßenbahn zu spielen. Deshalb wäre ein einschreiten hier sehr gefährlich. Am besten man meldet dies dem Fahrer. Entweder persönlich oder über die Gegensprechanlagen, die sich bei den Cityrunnern bei jeder Türe befinden. Dieser kann dann mit der Leitstelle Kontakt aufnehmen. Diese wiederum rufen sofort die Polizei. Die Täter sollten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Wie kann ich mich selbst schützen?
Entweder man besucht Selbstverteidigungskurse, die zu genüge angeboten werden, oder man schützt sich selbst mit "Waffen". So darf man in Österreich einen Pfefferspray bei sich führen. Diesen erhält man in jedem Waffengeschäften. Man sollte damit nur vorsichtig sein, falls man ihn einsetzt, dass keine unbetroffen Leute in der Sprührichtung sich befinden.

Leider wird dies bestimmt nicht der letzte Angriff unter den Fahrgästen gewesen sein. Der Bürgermeister möchte aber weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen. In vielen größeren Städten gehört eine Videoüberwachung in den Fahrzeugen bereits zum Stadard. So werden in Wien die neuen U-Bahnzüge mittels Kamera überwacht und auch in Innsbruck haben die neuen Cityrunner eine Videoüberwachung, wo allerdings solche Vorfälle nicht so oft vor kommen.

 

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geschrieben am 19.01.2010

Besinnliche Zeit?

 

Die Vorweihnachtszeit sollte eigentlich eine besinnliche und ruhige Zeit sein. Aber in der heutigen Zeit ist die Adventszeit alles andere als besinnlich. In der Fußgängerzone drängen sich Menschenmassen durch die enge Landstraße, die Straßenbahn fährt mit geklingel langsam an den hektischen Leuten vorbei und in den Geschäften wird man von einer Seite zur anderen Seite gestossen.

So sehe wahrscheinlich nicht nur ich die Vorweihnachtszeit, sondern auch andere. Die Fahrscheinkontrollore allerdings sehen die Folgen der Vorweihnachtszeit nicht nur, sondern bekommen sie auch noch am eigenen Leibe zu spüren.

Alle Jahre wieder, sinkt bei den Fahrgästen während der Punsch- und Glühweinzeit die Hemmschwelle. So kam es dieses Jahr bereits zu 36 Attacken auf das Kontrollpersonal. Die Securtias rechnet im Monat Dezember mit fünf bis sechs weiteren Attacken auf die Kontrollore.

Eine gar nicht so ungefährliche Angelegenheit, Fahrscheine zu kontrollieren. In Zukunft werden die Securitas nur noch zu zweit kontrollieren, um so die Fahrscheinkontrollore besser zu schützen. Ob das wirklich was bringt, wird sich in der nächsten Statistik der Securitas zeigen.

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geschrieben am 05.12.2009

Streit um Regioliner geht weiter!

In der oberösterreichischen Landespolitik wird nicht erst seit gestern diskutiert, ob nun eine S-Bahn das Mühlviertel erschließen sollte oder ob es eine Straßenbahn machen sollte. So findet man ständig Berichte über den Regioliner in diversen heimischen Medienblättern.

Die heimische Politik hat erkannt, dass man eine Ostachse zum derzeitigen Straßenbahnnetz braucht. Damit sollte man erstens die Hauptverkehrsader im Innenstadtbereich, also im Bereich der Landstraße, erheblich entlasten, des weiteren sollte man mit dieser Achse die Wohn-, Krankenhaus- und Industrieviertel optimal erschließen. Weiters möchte man mit dieser Strecke eine rasche Verbindung zwischen Mühlkreisbahnhof und Hauptbahnhof herstellen, ohne das man in der Innenstadt umsteigen muss.

Da diese Neubaustrecke bis zum Mühlkreisbahnhof geführt werden sollte, kam man auf die Idee, die Straßenbahn gleich bis nach Aigen Schlägl zu verlängern.

Aktueller Stand dieses Projektes ist nun eine Mischvariante. Es sollte von Linz eine Verbindung mit der Straßenbahn bis nach Pregarten geben und dafür sollte die Mühlkreisbahn ausgebaut werden.

Der Streit über den Regioliner wird bestimmt noch weiter gehen und somit stellt sich die Frage, wie lange bleibt der Bahnsteig 22 am Hauptbahnhof noch unbenutzt?

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Videoüberwachung
in Linzer Straßenbahn?

Die Straßenbahnlinien 1 und 2 sind die Hauptverbindungsstrecke im Linzer Liniennetz. Sie verkehren vom Norden, der Universität, bis in den Süden von Linz, nach Auwiesen bzw. in die solarCity. Beide südliche Endpunkte befinden sich in einem größeren Wohnviertel.

Wie man sich hier vorstellen kann, benutzen zahlreiche Fahrgäste, unterschiedlicher Schichten, die Straßenbahn. Hier kann man sagen, kommen alle zusammen. Leider ist nicht jede Fahrt mit der Straßenbahn eine angenehme, da es hin und wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Die Uhrzeit spielt dabei keine große Rolle, da es auch zu Schlägerein im dichtesten Nachmittagsverkehr kommt.

Wenn man mit Leuten spricht, die regelmäßig mit der Straßenbahn fahren, die können einen Sachen erzählen, was sich so in der Straßenbahn abspielt, angefangen von harmlosen Stänkereien bis zu heftigeren Auseinandersetzungen. Ein HEUTE Bericht verdeutlicht, wie oft es wirklich zu Übergriffen auf Fahrgästen in der Straßenbahn kommt. So wurde in diesem Zeitungsbericht erwähnt, dass es bereits in den ersten vier Monaten bereits zu 130 Strafdelikten gekommen sei.

Deshalb fordert eine Partei, dass die Straßenbahnen mit einer Videoüberwachung ausgestattet werden sollten. Man verspricht sich dadurch, die Überfälle auf Fahrgäste zu minimieren, sowie den Vandalismus einzuschränken. In Wien verzeichnet man bei videoüberwachten Fahrzeugen einen Rückgang der Delikte von bis zu 90 Prozent.

Da es in Linz, anhand der Zahlen des HEUTE Berichtes, nicht selten zu Ausschreitungen in der Straßenbahn kommt, sollte man sich eine Videoüberwachung gründlich überlegen. Mittels der Videoüberwachung könnten Täter rascher überführt werden und es würde auch das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste heben.

Die unterirdischen Straßenbahnhaltestellen sind bereits seit der Eröffnung videoüberwacht. Diese Aufnahmen werden für eine bestimmte Zeit gespeichert und danach wieder gelöscht. Ein solches Überwachungssystem wäre bestimmt auch für die Straßenbahnen sehr sinnvoll.

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Verlängerung Linie 3

Die Bauarbeiten für die Verlängerung der Linie 3 sind schon im vollen Gang. Baumaschinen arbeiten bereits fleißig am Tunnel und an der neuen Trasse, die sich mitten durch eine Wohnsiedlung schlängelt.

Für die Bautätigkeit war bereits im März der Spatenstich. Dieses Nahverkehrsprojekt verschlingt sensationelle 150 Mio. Euro. Davon übernehmen 80 Prozent der Kosten das Land Oberösterreich, sowie an den restlichen 20 Prozent, beteiligt sich die Stadt Leonding.

Ab September 2011 sollte es dann endlich soweit sein, die Straßenbahnen der Linie 3 enden nicht mehr am Hauptbahnhof, sondern fahren dann bis Weingartshof. Gefahren wird im attraktiven 7,5 Minuten-Intervall. Die neue Strecke weist eine Länge von 5,3 Kilometer auf, wovon 1,3 Kilometer unterirdisch geführt sind.

Bei der zukünftigen Endhaltestelle wird bereits fleißig an der neuen Remise gebaut, die ein Fassungsvermögen von 14 Cityrunnern aufweisen wird. Es ist auch die Rede, dass die Linie 3 eventuell zukünftig bis zur Traunerkreuzung fahren könnte. Weiters wird davon geredet, dass die Linie 3 bis weit ins Umland fahren sollte, über Traun, Ansfelden und Nettingsdorf. Die Realisierung dieses Streckenabschnittes ist fraglich, ob sich hier eine Straßenbahn rentiert.

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geschrieben am: 11.07.2009