Reportagen
Hier findest du alle bereits auf bahnLinz veröffentlichten Berichte vor. Ältere Berichte von der ganz alten bahnLinz-Webseite, findest du in der Kategorie Sonstiges.
Tramausbau geht weiter
Wie bereits 'bahnLinz' berichtete, wird das Jahr 2012 ein wichtiges Jahr für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Linz. So sollte in diesem Jahr die Detailplanung für die zweite Straßenbahnachse vorangetrieben werden, sowie die Planungen für die Straßenbahn nach Traun abgeschlossen werden. Auch an der Straßenbahnlinie 2 in Pichling wird eifrig weitergearbeitet.
Mit der ersten Vorleistung für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 von der solarCity zum Südpark und in zweiter Etappe zum Pichlinger See, wird eine Begleitstraße errichtet. Die Kosten dafür liegen insgesamt bei 900.000 Euro. Mit den Bauarbeiten der Begleitstraße sollte bereits im Herbst diesen Jahres begonnen werden. In Zukunft sollte diese Straße für Service und Wartung der Straßenbahntrasse dienen, sowie nützlich für die Erreichbarkeit bei Notfällen sein. Diese Begleitstraße könnte auch für die zukünftige Stadtentwicklung im Süden eine wichtige Rolle spielen.
Um auch die Trasse bauen zu können, müssen noch einige wenige Grundstücke von der Stadt Linz angekauft werden. Der Großteil der betroffenen Grundstücke gehören bereits der Stadt Linz.
Die LINZ AG LINIEN haben bereits ein Projekt ausgearbeitet, dass eisenbahnrechtlich bewilligt gehört, sowie auch die Finanzierung zwischen Stadt, Land und dem Verkehrsbetrieb geklärt werden muss.
In zwei Bauetappen sollte die neue Trasse von der solarCity bis zum Pichlinger See entstehen. Insgesamt hat die neue Strecke eine Länge von 2,4 Kilometern. Die erste Etappe ist rund 1,3 Kilometer und verläuft von der solarCity, einem Wohngebiet im Linzer Süden bis zum Südpark, ein Gewerbegeiet mit rund 850 Arbeitern. Bei der jetzigen Umkehrschleife fährt die Straßenbahn gerade aus bis zur Auhirschgasse und parallel zur Traundorfer Straße gen Osten bis zum südwestlichen Ende des Südparks. Hier sollte eine provisorische Umkehrschleife errichtet werden, bis die zweite Etappe in Angriff genommen wird. Der erste Bauabschnitt könnte bereits im Jahr 2015 eröffnet werden.
Die zweite Bauetappe verläuft dann zum Bahnhof Pichling. Diese Strecke hat eine Länge von 1,1 Kilometern und könnte aus heutiger Sicht frühestens im Jahr 2018 in Betrieb gehen. Dies ist um zehn Jahre später, als im Jahr 2003 geplant wurde. Der Grund dafür ist, da dieses Projekt auch abhängig vom viergleisigen Ausbau der Westbahn ist. Erst dann würde der Bahnhof Pichling den Anforderungen eines Nahverkehrsknotens entsprechen.
Für diese Tramverlängerung würden erneut zwei neue Straßenbahngarnituren benötigt werden. Insgesamt sollten sich die Kosten auf 14 Millionen Euro belaufen. Für den Ankauf zweier Niederflurgarnituren wären nochmals 3,3 Millionen Euro je Fahrzeug zu kalkulieren.
Alle Straßenbahnfans werden hoffen, dass zumindest der Ausbau der Straßenbahnlinie 2 rasch vorangetrieben wird und eventuell der angestrebte zweite Eröffnungstermin 2018 eingehalten werden kann. Allerdings darf wahrscheinlich letzteres noch bezweifelt werden.
Neue Citaros kommen später
'bahnLinz' berichtete Ende vorigen Jahres, dass Ende 2011/Anfang 2012 weitere Erdgasbusse in Linz eintreffen werden. Auf Wunsch der LINZ AG LINIEN wurde die Auslieferung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die 16 Gelenkbusse werden April/Mai 2012 ausgeliefert. Dies sind somit die letzten Mercedes Benz Citaro Erdgasbusse. Mit der Indienststellung dieser 16 Busse, ist die vorzeitige Buserneuerung abgeschlossen.
Es geisterten bereits Gerüchte herum, dass es sich bei diesen Bussen um den aller neuesten Citaro handeln sollte. Diesem ist allerdings nicht so. Diese Busse werden das gleiche Design haben, wie die derzeit eingesetzten Citaros.
Durch den nun fast einheitlichen Busfuhrpark ist auch die Ersatzteilhaltung einfacher. Der neue Citaro kann deshalb noch nicht nach Linz ausgeliefert werden, da dieser noch nicht als CNG-Modell von Mercedes Benz ausgeliefert wird.
geschrieben am: 12.01.2012
Die LINZ AG LINIEN in Zahlen
Zahlreiche Linzer benutzen fast täglich Bus und Straßenbahn in Linz. Ob zum Weg zur Arbeit oder zur Schule, oder zum Einkaufen,... Fleißig wird das Netz der LINZ AG LINIEN erweitert. Die letzte Verlängerung war Mitte August, mit der Eröffnung des neuen Straßenbahnabschnittes vom Hauptbahnhof bis Doblerholz. Diese Verlängerung präsentierte bereits innerhalb kürzester Zeit den LINZ AG LINIEN positive Fahrgastzahlen.
Bereits etwas länger zurück liegt die Straßenbahnverlängerung der Linie 2 zur solarCity. Diese wurde im Jahr 2005 in das südliche Wohngebiet verlängert. Allerdings stehen noch zahlreiche weitere Bauprojekt auf dem Plan, wie zum Beispiel die Linie 2 von der solarCity zum Südpark zu verlängern, oder die zweite Straßenbahnachse durch Linz,...
Diese Verlängerungen sind für die gestiegenen Fahrgastzahlen verantwortlich, aber nicht nur. Die LINZ AG LINIEN haben auch fahrplanmäßig ihr Fahrtenangebot auf einigen Linien deutlich verbessert durch Einschübe und dichtere Intervalle, sowie Verlängerung der Betriebszeiten einiger Linien.
Dieses Jahr benutzten 99,5 Millionen Fahrgäste Bus und Straßenbahn in Linz. Davon fuhren 24,8 Millionen mit der Straßenbahnlinie 1 (Auwiesen-Universität). Somit ist diese Linie die meist benutzte Linie der LINZ AG LINIEN. Am wenigsten genutzt wird die Nachtbuslinie N4 (Stadion-Holzstraße) mit nur 10.991 beförderten Fahrgästen. Die Verstärkerfahrten in der Früh und am Nachmittag nutzen 1,1 Millionen Fahrgäste.
Busse und Straßenbahnen in Linz machen jährlich eine "Weltreise". Im Jahr legen diese 8,7 Millionen Kilometer zurück und hätten so theoretisch 200mal die Erde umrundet. Die meisten Tageskilometer werden am Freitag gefahren, mit 27.840 Kilometer und an Sonn- und Feiertagen werden nur 13.953 Kilometer zurück gelegt.
Die Linie 19 vom Pichlinger See bis Fernheizkraftwerk ist trotz seiner Verkürzung, damals fuhr diese Linie nach St. Margarethen, immer noch die längste Linie der LINZ AG LINIEN mit 23 Kilometern. Wie sie noch vom Pichlinger See bis St. Margarethen fuhr, hatte sie eine stolze Länge von 29 Kilometern. Mit 3,2 Kilometern ist die Stadtteillinie 103 die kürzeste Linie, die von der VOEST-Alpine den Stadtteil Spallerhof erschließt.
237 Mitarbeiter sind für die Fahrgäste wochentags unterwegs und kommen gemeinsam mit der Verkehrsaufsicht im Jahr auf eine Arbeitszeit von 636.591 Stunden.
Mit diesen Zahlen sieht man eigentlich wie leistungsfähig Bus und Straßenbahn in Linz sind und wie viele Menschen dafür notwendig sind, dass überhaupt ein solches Verkehrssystem so reibungslos funktioniert.
geschrieben am: 28.12.2011
Hybridbus im Wintertest
Fleißig testen die LINZ AG LINIEN diverse umweltfreundliche Antriebsformen im Bussektor. Aktuell werden derzeit die Hybridfahrzeuge als das Fahrzeug mit Zukunft von den Herstellern angepriesen. Bei einem Diesel-Hybridbus zum Beispiel, ein solcher befindet sich soeben in Linz, wird das Fahrzeug einmal vom Dieselmotor angetrieben und dann wieder von der Batterie.
Beim Citaro G Blue-Tec Hybrid handelt es sich um einen Bus mit einem seriellen Hybrid-Antrieb, bei dem ein Fahren mit Batterie auf mehreren Kilometern möglich sein sollte. Der Strom stammt von der Hochvolt-Batterie sowie auch von der "DieselGerneratorEinheit" (DGE). Die Bremsenergie zum Beispiel wird wieder in die HV-Batterie zurück gespeist und lädt sich somit auf. Ein Computer an Board regelt das Zu- und Abschalten des Dieselmotors.
Sehr interessant ist, dass sich die Batterie nicht vollständig auflädt. Aufgeladen wird die Batterie nur zu 35 Prozent im normalen Fahrbetrieb. Um mehrere Kilometer mit dem Bus mit Akku fahren zu können, gibt es noch einen Schalter, den der Fahrer betätigen muss. Dabei ladet sich die HV-Batterie zu 90 Prozent auf. Dieser Schalter sollte allerdings nicht zu oft verwendet werden, da dies der Batterie schadet und einen höheren Kraftstoffverbrauch verursacht.
Dieser Modus ist zum Beispiel dann zu verwenden, wenn der Bus in einer Zone fährt, wo man abgasfrei unterwegs sein sollte, wie zum Beispiel eine Fußgängerzone.
Seit heute Mittwoch befindet sich der Citaro-Hybrid-Bus im Fahrgasteinsatz und zwar auf der Linie 46. Dort fährt er allerdings nicht wie die bisherigen Testfahrzeuge irgendwo zwischen zwei fahrplanmäßigen Kursen, sondern dieser wird auf einem Kurs fix eingesetzt. So wird er nun bis Ende Dezember auf der Linie 46 unterwegs sein und dort immer in der Zeit von zirka 5 Uhr bis zirka 20 Uhr zwischen Hafen und Froschberg pendeln. Im Jänner könnte er wahrscheinlich auf der Linie 27 noch zum Einsatz kommen.
Der Grund für den Langzeittestbetrieb ist dieser, da die LINZ AG LINIEN wissen möchten, wie wintertauglich ein Hybridbus ist. Wie zuverlässlich ist diese Antriebsform, funktionieren Heizung und Lüftung wie erwünscht und erspart man sich tatsächlich Kraftstoff, wie vom Hersteller versprochen?
Nun zum Optischen. Beim Fahrzeug, wie oben bereits erwähnt, handelt es sich um einen Citaro G Blue-Tec Hybridbus. Dieser Bus ist dreitürig ausgestattet. Die Lackierung des Fahrzeuges ist weiß mit grün aufgeklebten Wörtern wie, "E-Mobilität" und "Hybrid". Außen ähnelt der Citaro jenem Hybridbus, der voriges Jahr in Linz im Sommer unterwegs war.
Im Fahrgastraum findet man dünn bepolsterte schwarze Sitze vor. Die Leisten über dem Fenster sind rot eingefärbt. Gleich vorne beim Fahrer sind zwei getrennte Monitore montiert. Im hinteren Bereich gibt es keinen Monitor, dort findet man nur ein "STOP" vor, das beim Betätigen eines Haltewunsches aufleuchtet. Die Haltewunschtaster bei der Tür sind große Kästchen, so wie wir sie von den MAN-Bussen kennen. Die Türtaster, die im Fahrgastraum verstreut sind, sind die Standard-Mercedes Benz-Taster.
Da sich der Bus nun für längere Zeit im Fahrgastbetrieb befindet, funktioniert sogar die Haltestellenansage und außen zeigt es auch die Linie mit Ziel an.
Der Citaro G Blue-Tec Hybridbus wird noch bis Ende Jänner, im Dauereinsatz, in Linz gastieren. Für den Testbetrieb kann man nur hoffen, dass es in Linz in dieser Zeit einen starken Winter geben wird, damit dieser Hybridbus auf Herz und Nieren getestet werden kann.
geschrieben am: 07.12.2011
Straßenbahn bis Traun
Die Mitte August in Betrieb gegangene Straßenbahnstrecke vom Hauptbahnhof bis Doblerholz war der erste Schritt für den weiteren Tramausbau in Linz. Die verlängerte Linie 3 wird von den Fahrgästen sehr gut angeommen und hat sogar in Punkto Fahrgastzahlen alle Erwartungen übertroffen. Insgesamt wurde dieser Streckenabschnitt sogar um 10 Millionen Euro günstiger gebaut, als veranschlagt war. Für den Abschnitt Hauptbahnhof bis Doblerholz investierte man 140 Millionen Euro, die vom Land Oberösterreich zu 80 Prozent übernommen wurden und von der Stadt Leonding zu 20 Prozent übernommen wurden.
Nun gab es auch Verhandlungen zwischen dem Land Oberösterreich und der Stadt Traun. Es ist dringend notwendig, die Linie 3 weiter zu verlängern. Der weitere Trassenverlauf folgt der Bundesstraße B139. Hier sollte die Straßenbahn dann den Einkaufstempel in Pasching erschließen. Die Endstation sollte die Tramlinie 3 dann im Zentrum von Traun haben. Der Betrieb auf der neuen Trasse sollte Anfang 2015 aufgenommen werden. Kosten wurden in der Höhe von 60 Millionen Euro veranschlagt die vom Land Oberösterreich zu 80 Prozent getragen werden.
geschrieben am: 15.11.2011
Obusbetrieb in den Süden
Wie 'bahnLinz' bereits exklusiv berichtete, wurde der Obusbetrieb auf den Obuslinien 41 und 43 eingestellt. Seit Montag den 25. Juli verkehren auf diesen Linien ausschließlich Diesel- beziehungsweise Erdgasbusse. Der Grund für die vorübergehende Obuseinstellung auf diesen südlichen Obuslinien sind Bauarbeiten an der Westbahnstrecke. Diese wird verbreitert und somit müssen auch die Unterführungen Dinghoferstraße und Friedhofstraße verbreitert werden. Aufgrund dieser Baumaßnahmen musste in diesem Bereich die Oberleitung abgehängt werden.
Da heute bereits die Unterführung Friedhofstraße vollständig verbreitert wurde, es allerdings noch an diesem Objekt zu Bautätigkeiten kommt, kann die Oberleitung derzeit noch nicht aufgehängt werden. Die Unterführung Dinghoferstraße wird demnächst vollständig verbreitert. Am kommenden Wochenende, den 4. November bis Montag in der Früh den 7. November, wird die Unterführung Dinghoferstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Hier werden die Linien 41 und 43 in Fahrtrichtung Hessenplatz wieder umgeleitet, sowie auch die Buslinie 27 in Richtung Fernheizkraftwerk.
Nach fünfmonatiger Unterbrechung des Obusbetriebes auf den Linien 41 und 43, sollten diese Busse wieder frühestens am 22. Dezember ihren Betrieb aufnehmen. Die Aufnahme des Obusbetriebs auf diesen Linien ist von den Bauarbeiten abhängig. Spätestens am 24. Dezember sollten die Obusse allerdings schon wieder in den Linzer Süden fahren. Somit fahren dann wieder auf den vier Obuslinien die Oberleitungsbusse.
geschrieben am: 02.11.2011
Die neue Grottenbahn-Bim
Heute Samstag, den 24. September wurde die neue Grottenbahn-Bim der Öffentlichkeit präsentiert. Cityrunner 011 erhielt eine Totalwerbung für die Grottenbahn am Pöstlingberg. Der Cityrunner war zwischen Landgutstraße und Hauptbahnhof von 14 Uhr bis 17 Uhr unterwegs. Drache Sebastian machte mit seinen Zwergerln einen Ausflug nach Linz und überraschte in der Straßenbahn das ein oder andere Kind mit einem kleinen Geschenk.
Schon zu Zeiten der Achtachser, machte Wagen 82 für die Grottenbahn Werbung. Da dieser mit den anderen Achtachsern verschrottet wurde, wollte man eine neue Grottenbahn-Bim haben. Es wurde Zehnachser 41, der noch bis heute diese Folien trägt.
Da die Ausmusterung dieser Straßenbahntype (3. Serie, Wagennummer 41 bis 56) nun ansteht, brauchte man erneut eine Straßenbahn, die für die Grottenbahn am Linzer Hausberg wirbt. Die Wahl fiel auf Cityrunner 011. Nun hat dieser die Ehre, zahlreiche Runden mit dieser schmucken Werbung durch Linz zu fahren. Ob Cityrunner 011 die Grottenbahnwerbung auch bis zu seiner Ausmusterung haben wird?
geschrieben am: 24.09.2011
VOLVO-Dieselbusse gefunden
Die VOLVO-Dieselbusse, die Ende vorigen Jahres ihren Dienst in Linz beendeten, wurden nun von Holger Werner gefunden und zwar bei einem Verkehrsbetrieb in der Nähe von Kassel. Die Firma Sallwey hat insgesamt fünf Exemplare der VOLVO-Dieselbusse angekauft. Dabei handelt es sich um die ehemaligen Wagennummern 221 bis 224 sowie Bus 226. Die VOLVO-Dieselbusse 225 und 227 sind bei der Firma WWT in oberösterreich unterwegs.
Die VOLVOs 221 bis 224 und 226 kommen im Nordhessischen Verkehrsverbund zum Einsatz. Sie dienen dort eher mehr als Verstärkerbusse und sollten dort bis ins Jahr 2014 noch unterwegs sein. Ende August befand sich 224 noch in der Lackiererei und 223 war noch nicht angemeldet.
Vierte Bergbahn unterwegs
Seit Anfang September ist auch die vierte niederflurige Pöstlingbergbahn betriebsbereit. Sie wurde bei der Neubeschaffung der Bergbahngarnituren zurück gestellt und nun wurde die Option von einer Garnitur noch eingelöst. Die vierte Bergbahn dient als Ersatz, falls eine der Bergbahnen defekt wird. Somit sollte es zu keinem Fahrzeugengpass mehr kommen.
Weiters ist die vierte Bergbahn für bestellte Sonderfahrten oder einem Besucheransturm auf den Pöstlingberg wichtig.
Das vierte Fahrzeug unterscheidet sich nicht von den bereits in Betrieb befindlichen drei Niederflurgarnituren. Die niederflurige Bergbahn ist 19 Meter lang, bietet 33 Fahrgästen einen Sitzplatz und 55 Fahrgästen einen Stehplatz. Mit einer Stärke von 420 Kilowatt bzw. 572 PS erklimmt die Garnitur den Linzer Hausberg.
geschrieben am: 01.09.2011
Nicht nur positiv
Die Straßenbahnlinie 3 ist ein Weg in die Zukunft des Öffentlichen Verkehrs in der oberösterreichischen Landeshauptstadt sowie dem Umland. Wie bahnLinz bereits ausfühlich berichtete, wurde am 13. August die neue 5,3 Kilometer lange Straßenbahnstrecke eröffnet.
Bereits am Tag der Eröffnung, hörte man von Kritik der neuen Straßenbahntrasse. Kritisiert wird in den Medien, dass die Straßenbahnlinie 3 im Nirgendwo endet. Wenn man sich die Endstation Doblerholz ansieht, und man gen Westen blickt, dann sieht man in der Nähe nur Wiesen, Felder und einige Bäume. In der Ferne die Einkaufszentren, die die Fahrgäste gerne weiterhin mit den Öffis erreichen möchten, am besten natürlich jetzt mit der neuen Linie 3. Leider ist das nur möglich, wenn man dann von der Haltestelle Doblerholz eine viertel Stunde zu Fuß spaziert.
Ein weiterer Kritikpunkt, der allerdings noch nicht in den Medien genannt wurde, sind die Umsteigemöglichkeiten. Wenn man mit der Straßenbahn bis Doblerholz fährt, dann erwartet man sich auch von dieser Endhaltestelle, dass man hier direkt in den Bus umsteigen kann. Das ist allerdings eine Fehlmeinung. Dies funktioniert nicht in Oberösterreich so. Da muss man bereits bei der Meixnerkreuzung aussteigen oder spätestens bei der Harterfeldsiedlung, eine Station vor der Endstation, um überhaupt noch in den Bus umsteigen zu können. Fährt man bis nach Doblerholz, dann fährt der Bus an den Fahrgästen vorbei, da dies ab sofort keine Bushaltestelle mehr ist. Dies gilt auch für die Buslinie 15, die von den LINZ AG LINIEN in den Morgenstunden betrieben wird.
Bei der damaligen Bushaltestelle Doblerholz sind die Haltestellenschilder alle verschwunden. Es sollte aber in naher Zukunft wieder ein Haltestellenschild hier angebracht werden, allerdings nur für den Schienenersatzverkehr.
So kann man nur hoffen, dass die Straßenbahnlinie 3 bald weiter verlängert wird, denn der derzeitige Zustand über der Stadtgrenze ist derzeit überhaupt nicht zufrieden stellend.
Wenn man im Umfeld der neuen Trasse wohnt, dann hat man Glück und profitiert von einem viel dichteren Intervall. Denn die Straßenbahnlinie 3 fährt während der Woche alle 7,5 Minuten und am Abend alle 30 Minuten. Und mit der neuen Bim ist man auch rasch von Leonding mitten im Herzen von Linz. Hoffentlich können auch die Fahrgäste weiter westlich der Haltestelle Doblerholz bald von diesem Tramanschluss profitieren.
geschrieben am: 19.08.2011
Eröffnungsfest Linie 3
Samstag der 13. August 2011. Diesen Tag hat sich wahrscheinlich der ein oder andere Straßenbahnfan im Kalender rot markiert. An diesem Tag fand nämlich die feierliche Eröffnung des 5,3 Kilometer langen Streckenabschnittes, vom Hauptbahnhof bis zur Remise in Leonding statt.
Um 10 Uhr startete ein Flexity Outlook vom Hauptplatz weg und fuhr mit der Prominenz und Presse zur Landgutstraße. Dort wendete die Garnitur und fuhr dann wieder über den Hauptplatz zum Hauptbahnhof. Dort schwenkte dann die neue Tram von der Gleistrasse der Linien 1 und 2 ab und fuhr gen Westen, also nach Leonding. Bereits vor 11 Uhr traf diese Garnitur ein, so dass um kurz nach 11 Uhr die bekannten Reden der Politiker beginnen konnten.
Nach den Ansprachen schickte man dann zu Mittag die erste Straßenbahn im Linienbetrieb von der Remise Leonding auf die Strecke. Zahlreiche Begeisterte und Interessierte machten von der neuen Strecke mit den Straßenbahnen Fotos. Aber nicht nur fleißig fotografiert wurde, sondern auch gefahren. Die Straßenbahngarnituren waren sehr gut ausgelastet. Man konnte an diesem Tag diese Linie konstenlos nutzen und sich von der neuen Strecke selbst zu überzeugen.
Der Hauptstar des heutigen Tages waren selbstverständlich die neuen Flexity Outlook-Garnituren. Diese wurden vom Publikum bestaunt. Neben der Straßenbahnlinie 3 fuhr so ganz nebenbei und fast unbeachtet, die Buslinie 15 nach Wagram und wieder zum Hauptbahnhof. Ab morgen nimmt die Linie 3 dann von der Früh an ihren regulären Fahrgastbetrieb auf. Die Buslinien 14 und 15 werden ab Sonntag den 14. August somit eingestellt.
Auch für die Straßenbahnfans gab es ein eigenes Buch über die Straßenbahnlinie zum Harter Plateau. Dieses kostete 15,- Euro. Weiters gab es dann noch eine Fotosammlung über die Pöstlingbergbahn zu kaufen. Diese kostete 10,- Euro.
geschrieben am: 13.08.2011
Der Countdown läuft
Nun heißt es nicht mehr lange warten auf die neue Strecke nach Leonding, sowie auf die erste Mitfahrt im Fahrgastbetrieb in den neuen Flexity Outlooks. Ab morgen 11 Uhr ist es soweit. Man kann mit der Straßenbahnlinie 3 vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Doblerholz, die vorläufige Endstation, mitfahren. Dies ist ein Streckenabschnitt von 5,3 Kilometer. Davon ist man etwas mehr als einen Kilometer unterirdisch unterwegs. Gefahren wird je Fahrtrichtung in nur einer Röhre.
Bei der Endstation Doblerholz erwartet einen das neue Remisengelände. Die Abstellhalle für die Straßenbahnen ist in einer sehr modernen und zeitgemäßen Optik errichtet worden. Groß prangt das Logo der LINZ AG LINIEN auf dem Gedäude. Offenheit scheint der LINZ AG hier wichtig gewesen zu sein, denn die Remise ist gar nicht von einem Zaun umgeben. Dafür wird dieses Gelände rund um die Uhr durch Kameras überwacht. In die Abstellhalle dringt sehr viel Tageslicht ein.
Bei der morgigen Eröffnungsfeier kommen fünf neue Flexity Outlooks zum Einsatz. Diese eröffnen die Strecke. Eine Mitfahrt mit der Luxustram (Ledersitze, Flatscreens, LED-Beleuchtung, Klima,....) ist am Eröffnungstag kostenlos möglich. So kann sich jeder von der neuen Tramstrecke und den neuen Garnituren selbst überzeugen. Auch die kostenlose Nutzung der Buslinien 14 und 15 ist an diesem Tag möglich.
Parkmöglichkeiten gibt es bei der neuen Remise keine.
geschrieben am: 12.08.2011
Kein Obusbetrieb in den Linzer Süden
Die ÖBB bauen die Westbahnstrecke weiter aus. Derzeit wird die Hauptstrecke der Westbahn viergleisig ausgebaut. Um die Bahntrasse zu verbreitern, müssen auch die Unterführungen verbreitert werden. So kommt es bereits am kommenden Wochenende, von 29. Juli ab 20 Uhr bis 1. August 4:30 Uhr zu einer Sperrung der Unterführung Friedhofstraße.
Für die Vorarbeiten musste bereits heute Montag, den 25. Juli der Betrieb mit O-Bussen auf den Linien 41 und 43, in den Linzer Süden, eingestellt werden. Statt den Oberleitungsbussen sollten umweltfreundliche Erdgasbusse zur Baintwiese beziehungsweise zum Stadtfriedhof fahren.
Die Oberleitung wurde bis Montag den 25. Juli noch nicht demontiert, sondern nur die Stromzufuhr kurzgeschlossen.
Während der Sperren der Unterführungen Friedhofstraße und Dinghoferstraße, müssen die Buslinien 27, 41 und 43 großräumig ausweichen. Die Linien 41 und 43, werden während der Umleitung, wie folgt geführt:
Bei Sperrung der Unterführung Friedhofstraße Fahrtrichtung Süden: Nach der Humboldtstraße biegt die Linie in die Blumauerstraße ein und fährt dann über die Wiener Straße zur Unionkreuzung. Die Haltestellen Friedhof- und Hamerlingstraße werden nicht bedient.
Die Buslinie 27 zum Chemiepark, zweigt bei der Haltestelle Blumauerplatz in die Wiener Straße ab und fährt über die Anzengruberstraße zur Station Rilkestraße. Die Haltestelle Friedhofstraße kann dadurch nicht bedient werden.
Bei Sperrung der Unterführung Dinghoferstraße Fahrtrichtung Zentrum: Bis zur Haltestelle Friedhofstraße fährt die Linie 41 und 43 wie gewohnt. Von dort fahren die Busse zur Anzengruberstraße über die Wiener Straße, Blumauerstraße um dort wieder in die gewohnte Strecke einzufädeln.
Die Linie 27 zum Fernheizkraftwerk ist ebenfalls davon betroffen. Diese fährt auch bis zur Friedhofstraße und fährt dann ebenfalls über die Anzengruberstraße, Wiener Straße zur Haltestelle Blumauerplatz. Die Haltestelle Blumauerstraße kann während dessen nicht angefahren werden.
Die Unterführung Dinghoferstraße ist das darauffolgende Wochenende vom 5. bis 8. August gesperrt.
Heute, am Freitag den 29. Juli, wurde die Unterführung Friedhofstraße das erste Mal wegen der Bauarbeiten an der Westbahn gesperrt. Für das gesamte Wochenende werden hier die Busse umgeleitet. Auch die Oberleitung wurde im Baustellenbereich komplett entfernt.
geschrieben am: 25.07.2011
Bald gehts nach Leonding!
Rasch geht es nun voran. Die Finalisierung der Bauarbeiten auf der neuen Trasse der Linie 3 schreitet immer näher. Die Trasse ist bereits länger fertig gestellt worden. Auf dem neuen Streckenabschnitt absolvierten die neuen Flexity Outlook-Garnituren bereits mehrere Probefahrten und erhielten auch bereits ihre Betriebsbewilligung. Somit würde mal der verlängerten Linie 3 nichts mehr im Wege stehen.
Seit 7. Juli werden 17 Fahrerinnen und 130 Fahrer für die neue Strecke geschult, um den Fahrgästen die gewohnte Sicherheit auf dem bereits in Betrieb stehenden Tramnetz zu gewähren. Das Fahrpersonal wird aber nicht nur auf die neue Strecke geschult, sondern auch auf die Handhabung der neuen Niederflurstraßenbahnen, die sich derzeit noch nicht im Linienbetrieb befinden. Neben den Fahrern werden auch 45 Mitarbeiter aus der Werkstätte und 20 Mitarbeiter von der Verkehrsaufsicht geschult.
Nun kurz zur Trasse. Die gesamte Trasse verläuft auf einem selbstständigen Gleiskörper. Beim Hauptbahnhof koppelt sich die Linie 3 über die südliche unterirdische Umkehrschleife von den Straßenbahnlinien 1 und 2 ab. Hier geht es dann unterirdisch, in zwei getrennten Röhren, unter der Waldeggstraße durch und taucht dann in einer Wohnsiedlung auf. Gleich bei der Tunnelrampe befindet sich die erste Haltestelle Untergaumberg.
Dann geht es weiter über ein Rasengleis, dass sich gleich hinter der Lärmschutzwand bei der Westbahnstrecke befindet. Dann erreicht die Straßenbahn die Haltestelle Gaumberg. Bei deiser Station gibt es nörlich ein stumpfes Abstellgleis.
Dann überquert die Straßenbahn eine Straße und fährt dann leicht bergwärts. Über eine langgezogene Linkskurve unterquert die Straßenbahn die Westbahngleise. Nach der Unterquerung überfährt die Linie 3 eine Spur der Kremstal Straße. Gleich bei der Kreuzung befindet sich die Haltestelle Larnhauserweg, diese bereits auf Leondinger Stadtgebiet ist. Damals hieß diese Haltestelle noch Gaumberg. Ab hier geht es dann in Mitten der stark frequentierten Kremstal Straße auf einem Rasenglas weiter gen Leonding.
Die nächste Haltestelle erreicht die Straßenbahn über eine kleine Steigung. Dies ist die Station Haag. Nicht weit entfernt von dieser Haltestelle gibt es eine neue Haltestelle. Die Poststraße. Mit dieser Haltestelle ist ein südlich von dieser Haltestelle gelegenes Wohngebiet optimal angeschlossen.
Weiter geht es gerade aus bis zur Haltestelle Meixnerkreuzung. Hier besteht auch in Zukunft noch eine Umsteigemöglichkeit zur Buslinie 19.
Nach Überquerung der Meixnerkreuzung erreicht die Straßenbahn die versetzte Haltestelle Harterfeldsiedlung. Diese Haltestelle wird bestimmt von den angrezenden Geschäften sehr geschätzt.
Weiter geht es dann noch auf den Rasengleis bis zur Haltestelle Doblerholz. Die Haltestelle stadteinwärts befindet sich östlich der Kreuzung und stadtauswärts westlich der Kreuzung. Dies ist die vorläufige Endstation. Nach verlassen dieser Haltestelle wird die Kremstal Straße erneut überquert. Nach Querung der Straße geht es leicht bergabwärts zum Remisengelände. Dort kann die Straßenbahngarnitur auf dem Remisengelände wenden.
Etwas eigenartig war am 11. Juli, dass die Wendeanlage vor der Remise gar nicht mit einem Zaun abgesperrt war. Es sieht aber auch nicht so aus, als würde hier noch eine solche Absperrung errichtet werden.
Die Eröffnung der Linie 3 nach Doblerholz findet am Samstag den 13. August 2011 statt. Ab dann können auch Fahrgäste den neuen Streckenabschnitt befahren. Mit 14. August werden die Buslinien 14 und 15 eingestellt. Der Abschnitt nach Wagram wird vom POSTBUS und privaten Busunternehmen gefahren. Ob die LINZ AG LINIEN morgendliche Verstärkerfahrten fahren oder ob diese ebenfalls an eine Fremdfirma abgegeben werden, ist derzeit noch nicht klar.
geschrieben am: 12.07.2011
Jugend fährt auf Öffis ab
Viele junge Leute fahren regelmäßig mit Bus und Bim in Linz. Die Altersgruppe 15 bis 30 Jahren benutzt am häufigsten die Linzer Öffis. Davon nutzen 41 Prozent das Öffiangebot in Linz. Nur noch 20 Prozent nutzen in der Altersgruppe 31 bis 60 Jahren Bus und Straßenbahn. Das ist das Ergebnis einer Umfrage die die JVP in Auftrag gegeben hat.
Wie kann man in Zukunft den Fahrgastanteil der 31 bis 60-jährigen erhöhen? Was muss geschehn im Linzer öffentlichen Verkehr? 65 Prozent der 14 bis 18-jährigen finden, die Fahrpreise müssten günstiger werden. Weiters werden mit 39 Prozent bessere Verbindungen gewünscht und mit 27 Prozent sollte die Straßenbahn bereits in der Nacht auf Freitag fahren.
Weiters finden die teilnehmenden Personen an der Umfrage eine Videoüberwachung in Bus und Bim sehr wichtig. Die JVP fordert auch für Schüler eine Freifahrt an den Wochenenden und Ferien, so wie es in Wien bereits seit langen der Fall ist. In Linz diskutiert man darüber bereits seit Jahren, aber bis heute konnte man sich noch nicht darauf einigen.
Für die Altersgruppe zwischen 31 und 60 Jahren gibt es viel zu wenige bis keine Vergünstigungen (wenn man kein Aktvipassbesitzer ist) bei den Fahrkarten. Und dies ist auch bestimmt einer der Hauptgründe, warum diese Personengruppe lieber mit dem eigenen PKW ihre Erledigungen machen. Denn für Pensionisten gibt es dann auch wieder günstigere Fahrkarten und von dieser Personengruppe sind zahlreiche Leute in Bus und Bim regelmäßig anzutreffen.
Deine Meinung zu diesem Thema>>
geschrieben am 01.06.2011
Ab 2015 bis nach Traun
Die offizielle Eröffnung des Streckenabschnittes der verlängerten Linie 3 vom Linzer Hauptbahnhof bis Weingartshof steht kurz bevor. Diesen Sommer, wird die Linie 3 nach Leonding fahren. In den Medien liest man immer den 16. August, an dem die Eröffnung statt finden sollte.
Nun ist es fix, die neue Endstation der Linie 3 wird nicht lange der Endpunkt der Linzer Straßenbahn sein. Hier wird gleich weiter gebaut. Bei der jetzigen Verlängerung hat man gleich für einen weiteren Ausbau vorgesorgt (siehe Bild unten). Die Straßenbahn wird in Zukunft die Stadt Traun, mit 23.881 Einwohner* erschließen. Für diese Verlängerung liegen die Baukosten bei rund 60 Millionen Euro.
Auch die dritte Bauetappe ist bereits im Gespräch. Diese sollte dann bis nach Ansfelden-Kremsdorf führen, wo ein Anschluss zur Phyrnbahn geplant ist. Um auch die Straßenbahn für die Pendler attraktiv zu machen, wird dort eine Park and Ride Anlage errichtet.
Bildergalerie:

Zum Video>>
Deine Meinung zu diesem Thema>>
*laut Wikipedia Stand Jänner 2010 |
geschrieben am 27.05.2011
|
Der neue Flexity Outlook
Heute, Donnerstag den 31. März ist der neue Flexity Outlook in Linz eingetroffen. Er ist der erste "Vorbote" für die neue Straßenbahngeneration in Linz. Auffällig ist seine Front- und Heckform. Durch den neuen Lack hebt er sich deutlich von den älteren Cityrunner, die seit 2002 in Linz unterwegs sind, hervor. Der erste neue Flexity Outlook erhielt die Wagennummer 060.
Der neue Flexity Outlook hat eine Länge von 40,8 Metern und ist 2,3 Meter breit. Er bietet insgesamt 227 Fahrgästen Platz. Wie bei den Vorgängern verfügt auch diese 100 Prozent niederflurige Straßenbahngarnitur über einen geräumigen Mehrzweckbereich, in dem Rollstühle und Kinderwägen untergebracht werden können. Der Fahrgastraum wird mit LED-Elementen illuminiert. Auch die Außenbeleuchtung besteht aus LED-Lampen.
Bei dem neuen Flexity Outlook entfallen die Lüfter unter den Sitzen. Statt dessen hat dieser eine Umluftheizung. Von der Innendecke strömt die Luft ein und wird in Bodennähe wieder abgesaugt und sorgt somit für ein angenehmes Klima. Weiters verfügen diese Neufahrzeuge über keine Klappfenster mehr.
Wagen 060 war noch nicht einmal im Linieneinsatz, geschweige dem im Besitz der LINZ AG LINIEN, erhielt er auch schon den "Red Dot Design Award" für sein kreatives Äußeres.
Die neuen Flexitys verfügen über eine ausgereifte Technik und über die aktuellesten Sicherheitsnormen im Bereich Brandschutz. Durch die weiterentwickelte Fahrzeugfront, bietet diese auch mehr Schutz für die Fußgänger. Im Front- und Heckbereich sind wie bei den Vorgängern austauschbare Elemente vorhanden, die bei einem Unfall die Aufprallenergie mehrstufig mindern. Das Fahrerpult besteht aus zwei großen Touchscreens auf denen zahlreiche Funktionen angewählt werden können, die Fahrtgeschwindigkeit angezeigt wird, sowie die Türbereiche überwacht werden können. Die Kameras im Innenraum dienen lediglich der Türüberwachung. Eine Aufzeichnung der Daten erfolgt nicht.
Auf der Linie 3 nach Weingartshof werden die ersten neuen Straßenbahnen ab Mitte August unterwegs sein. Bis Herbst 2012 werden dem Flexity 060 noch weitere 22 Garnituren folgen. Der Preis eines Niederflurwagens liegt bei 3 Millionen Euro. Ab Ende 2012 endet somit auch die Zeit der Hochflurstraßenbahnen.
Bildergalerie:


Zum Video>>
Deine Meinung zu diesem Thema>>
geschrieben am 31.03.2011
WLAN-Straßenbahn
Kostenlos mit dem Laptop oder dem Mobiltelefon im Internet surfen und das in der Straßenbahn? Das ist nun möglich. Nur in Linz. Dieses einzigartige Projekt starteten die LINZ AG LINIEN mit Cityrunner 022. Dieser befindet sich im planmäßigen Fahrgasteinsatz auf den Linien 1 und 2. Die WLAN-Straßenbahn fällt durch ihre besondere Beklebung auf. Im Testeinsatz ist dieser Cityrunner bis Ende Juni. Dann wird entschieden ob dieses System eventuell auch in anderen Straßenbahnen eingebaut werden sollte.
Die Kosten für die Installation für die Internetverbindung betrugen 5.000 Euro. Monatlich fallen für die LINZ AG LINIEN 27,50 Euro an Kosten an für 10 Gigabyte je Monat.
Eingebaut wurde das Hotspot-System "CityWave" der LINZ AG TELEKOM, dass bereits bei den LINZ AG BÄDERN erfolgreich im Einsatz ist. Hier kann man zum Beispiel im Freibad auf der Liegewiese kostenlos im Internet surfen.
Bereits heute bieten die LINZ AG LINIEN ein sensationellen elektronischen Service ihren Kunden an. Die Webseite der LINZ AG ist so gestaltet, damit diese auch sehschwache und blinde Fahrgäste bedienen können.
Heute gibt es den Fahschein nicht nur beim Fahrscheinautomaten oder im Kundenzentrum, sondern dieser kommt direkt auf dein Handy (Handyticket) oder sogar aus deinem Drucker (Onlineticket).
Um für blinde und sehbehinderte Personen die Benützung des Öffentlichen Verkehrs zu erleichtern, wurden 40 DFI-Anzeigen mit einer digitalen Sprachausgabe nachgerüstet. Diese "übersetzt" den Text auf der Anzeigetafel und wird akustisch wiedergegeben.
Um zu wissen wann der nächste Bus oder die nächste Straßenbahn fährt, braucht man heute nicht unbedingt mehr ein Fahrplanbuch. Im Internet kann man abrufen wann der Bus und die Straßenbahn fährt. Derzeit aber noch nicht in Echtzeit.
Die LINZ AG LINIEN haben Ende 2010 das Betriebsleitsystem umgestellt. Für die Fahrgäste war dies erkennbar, an den nicht funktionierenden Anzeigetafeln. Ab Mitte 2011 sollte dann auch die elektronische Fahrplanauskunft auch in Realtime erfolgen, dank des neuen Betriebsleitsystems.
Insgesamt befinden sich derzeit 85 neue Fahrscheinautomaten in Linz. Hier kann man bereits bargeldlos zahlen mit Quick, Maestro und VISA. Weiters kann sich der Fahrgast hier auch seine Monatskarte kaufen sowie OÖVV-Tickets. Um diesen Service überall anbieten zu können, werden ab 2012 alle alten Ticketautomaten gegen die neuen Touchscreen-Automaten ausgetauscht.
Bildergalerie:

Fotos: LINZ AG(4)
Deine Meinung zu diesem Thema>> |