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Bild des Monats
Jedes Monat ein neues Bild von der Linzer Straßenbahn bzw. dem Linzer Bus, nur hier auf bahnLinz.


Reportagen

Hier findest du alle bereits auf bahnLinz veröffentlichten Berichte vor. Ältere Berichte von der ganz alten bahnLinz-Webseite, findest du in der Kategorie Sonstiges.


Sperre der Westbrücke

Ab Donnerstag den 4. April 2013, wird ab zirka 20:30 Uhr die Westbrücke stadteinwärts wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Bis voraussichtlich Mittwoch den 14. August 2013 sollte diese Sperre und somit die nötigen Busumleitungen aufrecht bleiben. In Fahrtrichtung Hauptbahnhof müssen in dieser Zeit die Linien 12, 70, 71 und 73 umgeleitet werden.

Dabei ist allerdings nur die Linie 12 eine Linie, die ganztägig fährt. Bei den Linien mit den 70er Nummern handelt es sich nur um Schnellbuslinien, die entweder zur Morgenspitze oder Nachmittagsspitze unterwegs sind.

Die Linien werden wie folgt umgeleitet:

Linie 12 Auwiesen-Karlhof
Bis Haltestelle Untergaumberg wie gewohnt. Um zum Hauptbahnhof zu gelangen, empfiehlt es sich bei dieser Haltestelle in die Straßenbahnlinie 3 umzusteigen. Die Linie 12 fährt weiter über die Unionstraße. Nächster Halt Unionkreuzung, bei der Haltestelle, wo damals die eingestellten Buslinien 14 und 15 ihren Halt hatten. Hier besteht nochmals eine Umsteigemöglichkeit zu den Straßenbahnlinien 1 und 2, um auf raschen Weg zum Hauptbahnhof zu gelangen. Von dort geht es weiter zur Haltestelle Musiktheater, Blumauerstraße und Europaplatz, wo die umgeleitete Linie 12 wieder auf ihren Linienverlauf trifft. Zwischen den Haltestellen Musiktheater und Europaplatz, wäre der gewöhnliche Streckenverlauf nur zwei Querstraßen weiter nördlich, ein zusätzlicher Fußweg von gerademal drei Minuten.
Stadtauswärts verkehrt die Linie 12 wie gewohnt. Die Abfahrtszeiten an den Haltestellen von Europaplatz bis Karlhof verfrühen sich durch die Umleitung um drei bis vier Minuten.

Die Haltestellen Kudlichstraße, Sophiengutstraße, Waldeggstraße, Hauptbahnhof/Kärntnerstraße, Volksgarten, Goethekreuzung, Humboldtstraße und Dinghoferstraße können nicht bedient werden. Wer zu den Haltestellen Kudlichstraße, Sophiengutstraße oder Waldeggstraße möchte, dieser kann bei der Haltestelle Musiktheater in die Buslinie 27, auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Fahrtrichtung Fernheizkraftwerk umsteigen.

Wer bei den folgenden Haltestellen in die Buslinie 12 einsteigen möchte, dieser benutzt die Linien 17 und 19 ebenfalls in Fahrtrichtung Fernheizkraftwerk und fährt damit bis zum Europaplatz, wo man in einen Bus nach Karlhof wechseln kann. Gemeint sind die Haltestellen Waldeggstraße, Hauptbahnhof/Kärntnerstraße, Volksgarten, Goethekreuzung, Humboldtstraße und Dinghoferstraße.

Linie 70 Stadtfriedhof-Industriezeile
Bis zur Haltestelle Neue Heimat wie gewohnt. Fährt über die Stadtautobahn A7, fährt allerdings bereits bei der Autobahnabfahrt Unionstraße ab. Weiter geht es über die Unionstraße zur Haltestelle Unionkreuzung und halten an der gleichen Haltestelle wie die umgeleitete Linie 12. Von der Unionkreuzung geht es non stop weiter zum Busterminal wo auf dem Bussteig C1 und C2 gehalten wird. Dies sind jene Bussteige, von denen damals die Linien 14 und 15 abfuhren. Gewendet wird im Busterminal über den Kreisverkehr. Bei der Haltestelle Volksgarten trifft die umgeleitete Linie 70 wieder auf ihren gewohnten Linienverlauf.
Stadtauswärts bleibt der Linienverlauf wie gewohnt.

Linie 71 Baintwiese-Industriezeile
Die Linie 71 fährt bis zur Haltestelle Laskahofstraße laut Linienplan. Die Umleitungsstrecke dieser Linie ist die gleiche, wie die der Linie 70.
Stadtauswärts unveränderte Linienführung.

Linie 73 Baintwiese-Fernheizkraftwerk
Die Linie 73 fährt bis zur Haltestelle Laskahofstraße laut Linienplan. Weiter über die A7 und Abfahrt Unionstraße. Über die Unionstraße gelangt die Buslinie 73 zur Haltestelle Unionkreuzung und bedient somit nicht den Hauptbahnhof. Die Busse halten ebenfalls an der gleichen Haltestelle wie die umgeleitete Linie 12. Um zum Hauptbahnhof zu gelangen, besteht hier wieder eine direkte Umsteigemöglichkeit zu den Straßenbahnlinien 1 und 2. Bei der nächsten Haltestelle Musiktheater trifft diese Linie wieder auf ihren bisherigen Linienverlauf.
Stadtauswärts unveränderte Linienführung.

Um die Busse nicht zu sehr zu behindern und die Verspätungen so gering wie möglich zu halten, wird auf der Unionstraße zwischen den Haltestellen Novaragasse und Unionkreuzung ein striktes Halte- und Parkverbot mit Abschleppzone eingerichtet. Somit sollte die Busspur während der Betriebszeiten immer frei von parkenden Autos sein. Bisher konnte man zu verkehrsschwachen Zeiten auf der Busspur parken.
Um den zusätzlichen Busverkehr auf der Umleitungsstrecke besser abwickeln zu können wurden bei den Ampelanlagen Abfahrt A7 Richtung Leonding/Unionstraße, Unionkreuzung und Kreuzung Blumauerstraße/Wiener Straße (beim Musiktheater) die Grünphasen verlängert.

Die Grafiken mit der Umleitungsstrecke kannst du dir durch anklicken vergrößern.

Linie 12 Linie 70 Linie 71 Linie 73

Grafik: LINZ AG (4)

 

geschrieben am: 22.03.2013

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100 Millionen und umweltfreundlich

Zugegeben, es handelt sich hier um eine eigenartige Überschrift, aber sie macht Sinn. Auf die 100 Millionen und umweltfreundlich ist die LINZ AG zu recht stolz darauf. Erstmals nutzen mehr als 100 Millionen Fahrgäste in einem Jahr Bus und Straßenbahn in Linz. Und der Fuhrpark der LINZ AG LINIEN ist zu 100 Prozent umweltfreundlich.

Bei der letzten Bürgerbefragung stellten die Linzer den Verkehrsbetrieben ein gutes Zeugnis aus. 83 Prozent gaben bei dieser Umfrage an, dass sie mit dem Angebot zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden sind. Laut Vizebürgermeister Klaus Luger widerspiegelt dieses gute Ergebnis die Bemühungen für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Zentralraum und der öffentliche Verkehr wird auch weiterhin im Mittelpunkt der Linzer Verkehrspolitik stehen.

Die LINZ AG LINIEN erwarten für dieses Jahr 100,5 Millionen Fahrgäste. Im Vorjahr waren es 99,5 Millionen Fahrgäste, die den Service der Verkehrsbetriebe nutzten. Daran ist deutlich zu sehen, dass Bus und Straßenbahn sehr gefragt sind und somit der Ausbau weiter vorangetrieben und gefördert werden muss.
Der Vorstandsdirektor der LINZ AG LINIEN, DI Erich Haider meint dazu, "Wir sind stolz, dass in Linz mehr als 100 Millionen Fahrgäste pro Jahr die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Solche Ergebnisse werden nur durch ein Paket an Maßnahmen erreicht. Zum Beispiel mit einem modernen Fuhrpark, der modernste Technologie und höchsten Fahrkomfort bietet. Oder kundenorientierte Angebote und bedarfsgerechte Tarife."

Um eine hohe Akzeptanz des öffentlichen Verkehrs zu erzielen, ist nicht nur der Ausbau von Nöten, sondern auch ein moderner und komfortabler Fuhrpark. Die letzten Straßenbahnverlängerungen waren die Straßenbahnlinie 2 zur solarCity (2005) und der Ausbau der Linie 3 nach Leonding. Diese beiden Projekte waren sehr wichtig für den Linzer Nahverkehr und mit der Linie 3 nach Doblerholz wurde bereits ein Meilenstein gesetzt, für den weiteren Ausbau des Linzer Straßenbahnnetzes. Denn diese Straßenbahnlinie 3 sollte in naher Zukunft bis Traun geführt werden, womit wieder zusätzliche neue Fahrgäste gewonnen werden können.
Auch einen modernen und komfortablen, sowie auch umweltfreundlichen Fuhrpark haben die LINZ AG LINIEN. Mit der Anschaffung der Erdgas Citaros wurden alle Dieselbusse aus dem Betrieb verbannt. Heute fahren ausschließlich 88 umweltfreundliche Gasbusse durch Linz, sowie auf den Obuslinien stehen 19 Oberleitungsbusse zur Verfügung.

Bereits 1993 setzten die damalige ESG ein Zeichen um auch den öffentlichen Verkehr für mobilitätseingeschränkte Personen einfacher zugänglich zu machen. Man beschaffte die ersten Niederflur-Gelenkbusse. Dabei handelte es sich um die MAN NG 272 und NG 262. Von diesen Bussen sind bereits alle aus dem Busfuhrpark geschieden und wurden mit den Erdgas Citaros ersetzt. Die ersten zehn kamen im Herbst 2007 nach Linz. Die Auslieferung der gesamten Busserie dauerte bis April 2012. Die LINZ AG LINIEN besitzen heute 74 Gelenkbusse und 14 Solobusse von Mercedes Citaro. Für das Obusnetz stehen 19 VOLVO Gelenkobusse zur Verfügung, die im Jahr 2000 nach Linz kamen.
Der Straßenbahnfuhrpark umfasst insgesamt 56 Niederflurtrams vom Typ Cityrunner. Im Jahr 2000 startete die LINZ AG mit der Ausmusterung alter Straßenbahngarnituren, die schrittweise mit den neuen Cityrunner ersetzt wurden. So prägen heute alleine die Cityrunner das Linzer Stadtbild, nachdem mit 1. August 2012 die letzte Hochflurstraßenbahn verschrottet wurde.
Insgesamt befinden sich 33 Stück des Cityrunners der ersten Serie sowie 23 Stück des Cityrunners der zweiten Serie im Fahrzeugbestand. Zusätzlich zu den Straßenbahnen gibt es auch noch vier niederflurige Garnituren für die Pöstlingbergbahn. Dabei handelt es sich auch um kurze dreiteilige Cityrunner. Für Verstärkung in den Sommermonaten sorgen die drei revitalisierten Bergbahnen, die allerdings hochflurig sind und somit etwas historisches Feeling verleihen.

Mit der Fuhrparkerneuerung haben die LINZ AG LINIEN ihr Angebot um 50 Prozent ausgebaut. So wurde die Fahrgastkapazität in den Straßenbahnen um 39 Prozent erhöht, aufgrund der 40 Meter langen Straßenbahnen und die Kilometeranzahl wurde ebenfalls um 11 Prozent erhöht.

Die modernen und umweltfreundlichen Fahrzeuge haben auch einiges zur Umweltschonung beigetragen. So wurde in den Jahren 2000 bis 2011 eine 40-prozentige CO²-Einsparung je Personenkilometer erzielt. Dies war nur möglich, durch die Investition in den Fuhrpark. So wurde in die Anschaffung der Cityrunner der ersten Generation 80,2 Millionen Euro investiert und in die weitere Anschaffung von 23 Cityrunner der zweiten Generation weitere 74 Millionen Euro. Für die sieben Pöstlingbergbahnen, vier Niederflurfahrzeuge und drei revitalisierte Garnituren wurden 23,8 Millionen Euro investiert.
Für die neuen Gasbusse mit 88 Exemplaren, 74 Gelenk- und 14 Solobusse, wurden 33,1 Millionen Euro ausgegeben. Mit 9,6 Millionen Euro wurden die 19 Obusse finanziert.

Dies waren die umweltfreundlichen und modernen LINZ AG LINIEN von heute, in Zahlen. Eine Auflistung des heutigen Fuhrparks mit Bildern zu den Fahrzeugen findest du hier.

geschrieben am: 26.11.2012

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Das neue LINZ AG Kundenzentrum

Die Übersiedlung ist geschafft, die Mitarbeiter sind bereits an ihren neuen Standorten untergebracht. Das LINZ AG Kundenzentrum in der Landstraße 85 wurde aufgelassen und muss bis Ende diesen Jahres geräumt sein. Im damaligen LINZ AG Kundenzentrum waren die Bereiche Energie, Infrastruktur und Linien untergebracht.

Seit Montag den 5. November 2012 findet die Kundenbetreuung in neuen Bereichen statt. Für Energie und Infrastruktur wurde bei der Wiener Straße, beim LINZ AG Center ein zweigeschossiges Kundenzentrum neu errichtet. Die Kundenbetreuung findet im Erdgeschoss statt, im oberen Stock befindet sich das Backoffice. Das Kundenzentrum der LINZ AG für Energie und Infrastruktur ist ideal mit den Straßenbahnlinien 1 und 2 zu erreichen.

Die Sparte Linien erhielt ihr Büro in Zentrumsnähe. Das LINZ AG LINIEN Ticketbüro entstand an der Ecke Landstraße 119/Blumauerstraße 1. Dieses ist ideal zu erreichen mit den Buslinien 12, 17, 19 und 27 sowie mit den Straßenbahnlinien 1, 2 und 3. Erwartet werden pro Tag um die 250 Kunden. Im LINZ AG LINIEN Ticketbüro findet der Fahrkartenverkauf statt (Ausstellung von Jahreskarten und Studenten-Semestertickets), die Ausstellung von Schüler-, Lehrlingsfreifahrten und Ermäßigungsausweisen, sowie die Tarifberatung, Fahrplan- und Liniennetzauskünfte. Weiters kann man sich dort über aktuelle Themen und Projekte beraten lassen sowie Reklamationen tätigen.

Das Ticketbüro hat eine Größe von 80 m² und ist somit nicht dem großen Ansturm von Schülern zu Schulbeginn gerüstet. Dafür besteht zwischen dem Musiktheater und den LINZ AG LINIEN eine Kooperation, sodass die Freifahrtsausweise eventuell in Zukunft im Foyer des Musiktheaters ausgestellt werden können.

Für etwa zwei Jahre wird das LINZ AG LINIEN Ticketbüro an ihrem jetzigen Standort gegenüber dem Musiktheater bleiben. Später ist vorgesehen, dass das Ticketbüro erneut übersiedelt und zwar direkt zur Goethekreuzung. Im Objekt Landstraße 111 wurde im Erdgeschoss eine größere Bürofläche frei, die später von den LINZ AG LINIEN genutzt wird. Zuvor steht aber noch der Umbau dieses Gebäudes bevor.

Und für alle Interessenten wird es im Frühjahr 2013 einen Tag der offenen Tür geben, wo man sich genau diese Bereiche genauer anschauen kann.

geschrieben am: 05.11.2012

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LINZ AG Kundenzentrum>>

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Info-Update:

Der Doppelgelenk-Trolley aus Zürich traf erst am Donnerstag Abend in der Busgarage in Linz ein, da er Salzburg erst gegen 15 Uhr verlassen hatte. Der Grund für die verspätete Abfahrt in Salzburg, waren kleine Verladungsprobleme, die ein erneutes Beladen des Tiefladers notwendig machten.
Am Freitag den 12. Oktober 2012 wurde der 24,7 Meter lange Trolleybus der geladenen Presse vorgestellt. Ab dem frühen Nachmittag bis am Abend fanden Fahrerschulungen statt. Insgesamt wurden für diesen Bus sieben Fahrer eingeschult.
Am Samstag kam der Obus auf der Linie 46 (Hafen bis Froschberg) zum Einsatz. Am Sonntag fuhr er auf der Linie 45 (Stieglbauernstraße bis Hauptbahnhof) und am Montag war er auf der Linie 41 (Hessenplatz bis Baintwiese) unterwegs. Am Dienstag, dem letzten Einsatztag, kommt er auf der Linie 43 (Hessenplatz bis Stadtfriedhof) zum Einsatz. Und am Mittwoch den 17. Oktober 2012 verlässt der Bus wieder Linz.

Doppelgenk-Trolley kommt nach Linz

Ein Gast aus Zürich hat sich in Linz angekündigt. Es handelt sich dabei um einen Doppelgelenk-Trolleybus der Züricher Verkehrsbetriebe. Der XXL-Elektrobus, Wagennummer 78, befindet sich derzeit in der Mozartstadt Salzburg. Bereits am 4. Oktober 2012 konnte man sich den Obus ansehen und sich über das moderne Gefährt bei Fachmännern erkundigen.

Um welches Fahrzeug handelt es sich da genau? Es handelt sich dabei um eine LighTram. Ein Doppelgelenkobus der eine Länge von genau 24,7 Metern hat. Insgesamt können in dem Fahrzeug zirka 200 Fahrgäste befördert werden. Im Vergleich, in einem Gelenk-Citaro der in Linz im Linieneinsatz ist, finden 150 Fahrgäste einen Platz. Der Bus fährt wie die VOLVO-Obusse mit Strom aus der Oberleitung. Einen Unterschied hat der Hess-Obus allerdings. Durch die Verwendung von modernster Technik ist es mit diesem Trolleybus auch möglich, ein Stück ohne Strom aus der Oberleitung zu fahren. Dies ermöglichen Ionenbatterien. Diese Technik kennen wir bereits aus den Hybridbussen. Diese Akkus werden mittels Bremsenergie aufgeladen.
Ein befahren von engen Kurven ist mit dem Doppelgelenk-Trolleybus gar kein Problem. Von diesem konnte sich 'bahnLinz' bereits selbst bei den Züricher Verkehrsbetrieben überzeugen. Dort wurde der Obus von den Züricher Verkehrsbetrieben vorgestellt und seine Kurvenwendigkeit bei einer Sonderfahrt präsentiert.

Frühestens am Donnerstag den 11. Oktober 2012 könnte der Trolleybus in Linz eintreffen. Wo und wie der Obus in Linz tatsächlich getestet wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Hier gibts für die 'bahnLinz'-User die ersten Fotos vom Doppelgelenk-Trolley, der zur Zeit in Salzburg ist.


Fotos: Fischer A.

geschrieben am: 05.10.2012

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Testbusse in Linz >>

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Züricher Testbus in Linz>>

Züricher Doppelgelenk-Trolley in Linz>>

Erster 25-Meter-Obus Österreichs: Probefahrt in Salzburg>>

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Es geht weiter....

Am 13. August 2011 wurde der neue Straßenbahnabschnitt vom Hauptbahnhof nach Doblerholz feierlich eröffnet. Wie bahnLinz exklusiv berichtete, gab es von den Fahrgästen und den Medien einige Beschwerden, da die Straßenbahnlinie 3 im "Nirgendwo" anhält. Der nächste Ärger für die Fahrgäste, durch die Verlängerung der Straßenbahn nach Leonding, ging eine Verbindung zum großen Einkaufstempel in Pasching verloren. Immerhin fuhr die Buslinie 15 im 30 Minutentakt nach Wagram und erschloss somit das Einkaufszentrum.
Um zum Shoppingcenter zu gelangen, müssen die Fahrgäste heute bei der Haltestelle Meixnerkreuzung in die Regionalbusse umsteigen, oder sie nutzen gleich vom Hauptbahnhof/Busterminal den Bahnbus. Dieser bringt sie ebenfalls dorthin.

Heute bringt die Straßenbahnlinie 3 in erster Linie nur den dortigen Anwohnern und den Arbeitern in diesem Bereich was. Bald sollte die Linie 3 nicht mehr in Doblerholz enden, sondern gleich direkt zur Plus City fahren, dem großen Einkaufszentrum.

Die LINZ LINIEN GmbH hat in der Aufsichtsratssitzung vom Montag den 24. September 2012, einstimmig über die Angebotslegung für die Errichtung und den Betrieb der Straßenbahnverlängerung bis nach Traun beschlossen. Aufgrund von Planungen des Landes Oberösterreich sollte die Verlängerung der Linie 3 von Doblerholz bis Traun Süd/Schloss in zwei Bauetappen errichtet werden. Die erste Etappe geht bis zur Plus City, wo eine Umkehrschleife errichtet wird. Die zweite Etappe geht von dort dann weiter bis Traun, wo ebenfalls eine Umkehrschleife errichtet wird. Die Neubaustrecke hat eine Gesamtlänge von rund fünf Kilometern.

Für das Projekt werden folgende Kosten eingeplant. Bau der Infrastruktur (ohne Grunderwerb und Fahrzeugkosten) wird mit rund 41 Millionen Euro beziffert. Die Anschaffung von drei neuen Straßenbahngarnituren wird auf rund 11 Millionen Euro kalkuliert. Hinzu kommen noch jährliche Betriebskosten von rund 2,3 Millionen Euro pro Jahr. Die angeführten Beträge sind exklusive Umsatzsteuer.

Unten steht noch als Dateianhang eine Grafik zur Verfügung, in der der Streckenverlauf der Verlängerung der Linie 3 nach Traun anhand eines Luftbildes eingezeichnet ist.

geschrieben am: 25.09.2012

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Streckenverlauf Verlängerung Linie 3; Quelle: LINZ AG (PDF)>>

Erfolgreiche Linie 3 nach Doblerholz

Es ist nun mehr als ein Jahr her, als der neue Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof nach Doblerholz in Betrieb ging. Seit 14. August 2011 fährt die Linie 3 über die Linzer Stadtgrenze hinaus nach Leonding. Diese Straßenbahnverlängerung bescherte den LINZ AG LINIEN auf diesem Streckenabschnitt einen erfolgreichen Fahrgastanstieg.

Vor der Inbetriebnahme des Teilstückes Hauptbahnhof bis Doblerholz, fuhren die Buslinien 14 und 15 und beförderten rund eine Million Fahrgäste jährlich. Durch diese Straßenbahnverlängerung erwartete man sich nur einen kleinen Fahrgastanstieg und kalkulierte mit jährlich 1,5 Millionen Fahrgästen. Tatsächlich nutzten im Jahr 2,4 Millionen diesen neuen Streckenabschnitt. Insgesamt wurde die Linie 3 auf ihrer gesamten Linie von 8,1 Millionen Passagieren benutzt.

Dieser Fahrgastanstieg zeigt deutlich, dass eine Straßenbahn von mehr Personen akzeptiert wird, als eine einfache Buslinie. Des weiteren hat diese Straßenbahnstrecke gegenüber dem Bus einen weiteren Vorteil. Sie bringt die Fahrgäste direkt ohne umzusteigen ins Linzer Stadtzentrum und das auch noch in einer sehr raschen Zeit. So ist man zum Beispiel von Doblerholz in nur zwölf Minuten am Hauptbahnhof oder in 20 Minuten direkt am Linzer Hauptplatz.

Wie bereits auf 'bahnLinz' mehrfach berichtet, sollte die derzeitige Endhaltestelle Doblerholz nicht auf Dauer der Endpunkt der Linie 3 sein. In naher Zukunft sollte die Straßenbahn weiter bis zum Schloss Traun fahren, womit weitere Fahrgäste in den Genuss der raschen und umsteigefreien Verbindung in die Linzer Innenstadt kommen werden.
Ab 2015 könnte es dann schon so weit sein, dass die Linie 3 bis zum Oberösterreichs größten Einkaufstempel fahren wird. Dort sollte eine Umkehrschleife errichtet werden, womit die erste Bauetappe abgeschlossen wäre. Die Bauarbeiten sollten allerdings sofort weitergeführt werden, damit bis 2016 die Straßenbahn bis zum Schloss Traun fährt.
Derzeit noch eine Vision ist die Weiterführung der Straßenbahn bis nach Haid-Ansfelden.
Der Bau der Straßenbahntrasse bis nach Traun wurde bereits von der Landesregierung einstimmig beschlossen. Im September muss der Antrag noch durch den Landtag, wo man allerdings sehr optimistisch ist, dass dieses Projekt demnächst auf Schiene geht.

geschrieben am: 17.08.2012

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Linie 3 Landgutstraße-Doblerholz>>

 
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16.08.2012 Ab 2015 fährt die Tram zum größten Einkaufszentrum (OÖNachrichten)>>

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Cityrunner 014 in Leonding>>

Aus-, Einfahrt in den Mini-U-Bahntunnel von zwei Flexitys>>

Mitfahrt im Flexity Outlook Doblerholz-Harterfeldsiedlung>>

Alles niederflur

Die letzten Hochflurtrams der 3. Serie sind nun Geschichte in Linz. Kein einziger der damals 16 Stück hat die Verschrottung überstanden. Als letzter Zehnachser wurde Wagen 50 verschrottet. Dies war auch die Straßenbahngarnitur, mit der am 8. Juli 2012 eine Sonderfahrt stattfand, die von 'bahnLinz' organisiert wurde. Bei dieser Sonderfahrt kam der Zehnachser das letzte Mal zum "Fahrgast"-Einsatz. Zahlreiche Fotografen umzingelten bei jedem Fotohalt die Garnitur um noch die letzten Fotos von einer Hochflurtram auf Linzer Gleisen zu machen. An diesem Tag bestand auch die Möglichkeit, das letzte Mal und für den ein oder anderen das erste Mal, einen Wagen der 3. Serie auf dem neuen Streckenabschnitt nach Doblerholz zu fotografieren.

Am 1. August 2012 war endgültig Schluß mit den letzten Hochflurtrams. Am Mittwoch Vormittag ging es dem letzten noch übrig gebliebenen Stück von Zehnachser 50 an den Kragen. Ab diesem Zeitpunkt fahren in Linz ausschließlich Niederflurfahrzeuge. Sowohl bei Bus als auch bei der Straßenbahn. Beim Bus wurde mit der letzten Citaro-Lieferung Ende April/Anfang Mai die Erneuerung des Busfuhrparks abgeschlossen. Seit dem fahren ausschließlich Erdgasbusse und 19 VOLVO-Obusse.
Bei der Straßenbahn wurde mit der Erneuerung des Fuhrparks im Jahr 2001 begonnen, mit der Lieferung der Cityrunner. Von der ersten Serie der Cityrunner kamen anfangs 21 Exemplare, danach wurde noch die Option eingelöst, über die Lieferung weiterer zwölf baugleicher Cityrunner. Die erste Lieferung ersetzte zur Gänze die Achtachser der 1. Serie aus dem Jahre 1970 bis 1972. Die Folgelieferung von zwölf Stück ersetzte die komplette 2. Serie der Zehnachser, die im Jahr 1977 nach Linz kamen.

Kurz ist anzumerken, dass es sich bei den Straßenbahnfahrzeugen der 1. Serie um die ersten Gelenkstraßenbahnen in Linz handelte. Zum Zeitpunkt der Anlieferung dieser Fahrzeuge, waren dies die modernsten Straßenbahnfahrzeuge die es am Markt gab. Genau so wie es heute mit dem neuen Cityrunner ist.

Mit der Anlieferung des neuen silbergrauen Flexity Outlook, bei den LINZ AG LINIEN als Cityrunner 2 bezeichnet, wurde die Erneuerung des Straßenbahnfuhrparks fortgesetzt. Am 31. März 2011 wurde der erste neue und hochmoderne Straßenbahnwagen 060 den Pressefotografen am Remisengelände vorgeführt. Erstmals setzte sich auch bei der Linzer Straßenbahn die Farbe silbergrau wie bei den Erdgasbussen durch.
Als die ersten neuen silbergrauen Garnituren auch im Liniendienst anzutreffen waren, dies war mit der Eröffnung des neuen Streckenabschnittes nach Leonding der Fall, kamen laufend weitere Garnituren in den Fahrdienst. Die letzten Hochflurtrams der 3. Serie wurden Schritt für Schritt von den Gleisen verdrängt. Anfangs fand man die 3. Serie noch häufig auf den Linien 1 und 2 im Einsatz. Anfang Dezember 2011 begann die Ausmusterung und gleichzeitige Verschrottung der ersten Zehnachser dieser Serie. Geliefert wurden diese Fahrzeuge in den Jahren 1985 und 1986.

Im Gegensatz zu den Vorgängern der Gelenkstraßenbahnen, also die der 1. und der 2. Serie, wurde die 3. Serie sofort als Zehnachser ausgeliefert. Die Wägen der 1. Serie mit den Wagennummern 61 bis 67 wurden als Sechsachser geliefert und 1973/74 zu Achtachsern erweitert. Die 2. Serie mit den Wagennummern 68 bis 79 wurde als Achtachser geliefert und 1979/80 mit einfügen eines Mittelteils zu Zehnachsern umgebaut.

Am 24. Juni 1985, bei der Eröffnung des neuen Teilabschnittes von der Simonystraße bis nach Auwiesen, waren die Hochflurer der 3. Serie die Paradefahrzeuge der damaligen ESG. Heute sind die Paradefahrzeuge die neuen silbergrauen Flexity Outlook 2, die bei der Eröffnung des neuen Straßenbahnabschnittes nach Doblerholz stolz der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Damals waren mit der laufenden Indienststellung der 3. Serie kantige Formen sehr modern. Heute hat sich das alles geändert und es sind wieder rundliche und leicht schwungvolle Formen modern. Genau dies präsentiert der neue und hochmoderne Cityrunner2. Mit der Indienststellung der Wägen 081 und 082 ist somit die Erneuerung des Straßenbahnfuhrparks komplett abgeschlossen. Somit können nun auch die LINZ AG LINIEN auf allen Tramlinien 100 Prozent Niederflurkomfort anbieten.

geschrieben am: 01.08.2012

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Aus für 3. Serie>>

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Surrende Hochflurtrams in der Remise>>

Ende einer Busära

Die MAN NG 272 waren die ersten Niederflurbusse im Liniennetz der damaligen ESG. Angeliefert wurden die ersten Busse Ende 1993. Dabei handelte es sich um die Wagennummern 105 bis 113. Anfangs hatten sie noch die Wagennummern 5 bis 13 erhalten, später wurden die Nummern dreistellig. Mit der Nummerierung konnte man mit der Anlieferung der ersten Niederflurbusse nicht bei 1 beginnen, da diese Nummern noch an ältere Fahrzeuge vergeben waren. Die Busse 105 bis 113 unterschieden sich auch sehr deutlich von den danach angelieferten MAN Bussen. Diese Gelenkbusse waren bis zu den Fenstern komplett orange lackiert und über den Fenstern weiß. Die nächste Gelenkbuslieferung, die Wagen 114 bis 118 folgten Ende 1994 und hatten bereits den neuen Lack erhalten, einen einfachen orangen Strich rund um das Fahrzeug. Bis 1996 wurden die MAN NG 272 ausgeliefert. Dies waren die Busnummern 105 bis 135.

Die MAN NG 262 wurden ab 1997 bis 1999 ausgeliefert. Dabei handelte es sich um die Wagennummern 101 bis 104 und 136 bis 148 und 152 bis 157. Bei den MAN-Gelenkbussen gab es nie die Wagennummern 149 bis 151, da diese Nummern bereits an Dienst- bzw. Arbeitsfahrzeuge vergeben waren. Bei der letzten Lieferserie, die Ende November in Linz eintraf, handelte es sich um die Busse 152 bis 157. Diese unterschieden sich minimal von den anderen Bussen im Fahrgastraum. Bei allen MAN war die Haltestellenanzeige schwarz eingerahmt. Die Busse 152 bis 157 hingegen hatten eine weiße Umrandung der Haltestellenanzeige im Inneren des Fahrzeuges.

Lange Zeit waren die Buslinien 12 und 25 sowie die Linie 27 reine MAN-Linien. Auf den Linien 12 und 25 hatte es diesen Grund, da die MAN eine schmale Breite von 2,5 Metern aufwiesen und somit man sich auch auf der schmalen Eisenbahnbrücke begegnen konnte. Da die Nachfolger, der Citaro eine Bereite von 2,55 Metern aufweist, erprobte man bereits auf diesen Linien die Querung der Eisenbahnbrücke mit den VOLVO-Dieselgelenkbussen, die die gleiche Breite wie die Erdgasbusse hatten. Heute besteht dort ein offizielles Begegnungsverbot, an das sich leider nicht immer alle Busfahrer halten.

Als die MAN angemeldet wurden, gab es auch wie damals schon bei den Hochflurbussen, ein Kennzeichen, dass zur Wagennummer passt. So erhielten die MAN die Kennzweichen L*31XXB. Die letzten drei Ziffern standen für die Wagennummer. Einer der ersten MAN-Busse, die ein Kennzeichen erhielten, dass von der Nummer abwich, war Bus 156. Dieser hatte die Kennzeichen verloren und erhielt dann das polizeiliche Kennzeichen L*3159B.
Erst vor ein paar Jahren erhielten auch noch die Busse 101 und 103 andere Kennzeichen, die allerdings keine Ähnlichkeit mit der Wagennummer hatten.

Bis vor kurzem waren noch insgesamt 15 MAN in Linz fahrbereit und angemeldet. Dabei handelte es sich um die Wagennummern 143 bis 148, 152 bis 157 und 101 bis 104. Heute befinden sich noch fünf MAN im Bestand, die allerdings spätestens Anfang nächster Woche abgemeldet werden.
Mit der Bestellung des Citaro-CNG wurde zwischen den LINZ AG LINIEN und EvoBus ein Vertrag ausgehandelt, dass EvoBus alle alten Linzer Busse zurück nimmt. Die ersten abgestellten Busse gingen zum Teil nach Klagenfurt, wo sie zur Europameisterschaft 2008 als Verstärker und Zubringer zum Stadion dienten. Zahlreiche MAN haben in Burgas (Bulgarien) eine neue Heimat gefunden.
Und ein MAN bleibt in der Heimatstadt Linz. Dabei handelt es sich um MAN 102, der vom Magistrat Linz gekauft wurde.

Am kommenden Samstag, den 26. Mai 2012 findet eine MAN-Abschiedsfahrt statt, die von bahnLinz organisiert wurde. An dem Tag, an dem die Sonderfahrt statt findet, handelt es sich um einen der letzten Einsatztage der MAN in Linz. Danach werden sie, wie oben bereits erwähnt, Anfang kommender Woche abgemeldet. Somit endet eine lange Busära in Linz. Das Ende des Dieselbusses bei den LINZ AG LINIEN. Dann befinden sich im Fuhrpark, für den Linienbetrieb, ausschließlich umweltfreundliche Erdgasbusse.

geschrieben am: 23.05.2012

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MAN-Abschiedsfahrt>>

MAN Dieselbus>>

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Mitfahrt mit MAN 143 auf Linie 19>>

MAN auf Linie 41 Haltestelle Binderlandweg>>

MAN 103 auf Linie 45 unterwegs>>

Neues Verkehrskonzept für Linz

Das Jahr 2012 ist jenes Jahr, in dem zahlreiche Entscheidungen über den öffentlichen Personenverkehr in Linz und Umgebung getroffen werden. Diese Entscheidungen sind für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs sehr wichtig.

Am 17. April wurde das Gesamtverkehrskonzept für Linz von Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und Landesrat Dr. Hermann Kepplinger der Presse vorgestellt.

Anhand folgender Zahlen erkennt man, wie wichtig der Großraum Linz für den Verkehr ist. Täglich werden zwei Millionen Wege (zu Fuß, Rad, öffentlicher Verkehr, Individualverkehr) in diesem Bereich zurück gelegt. Dies entspricht der Hälfte aller Wegstrecken in ganz Oberösterreich. 100.000 pendeln täglich vom Umland nach Linz. Laut einer Hochrechnung aus dem Jahr 2001 wurde prognostiziert, dass im Jahr 2011 64 Prozent mit dem Auto, 17 Prozent mit dem öffentlichen Vekehr, 14 Prozent zu Fuß und nur 5 Prozent mit dem Rad unterwegs sind. Falls dieser Trend anhalten sollte, würden im Jahr 2025 bereits 86 Prozent mit dem Auto fahren. Um diesen Trend gegen zu steuern, ist folgendes geplant.


Quelle: Land Oberösterreich

Ausbau des bestehenden Schienennetzes in Linz und in der Region, sowie Verdichtung des Reginal-Taktverkerhs auf allen Bahn-, Straßenbahnachsen sowie auch auf den Regionalbuslinien. Um die Fahrgäste auch zu den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bringen, ist ein weiterer Ausbau der Park&Ride- bzw. Bike&Ride-Anlagen vorgesehen. Um den Öffentlichen Verkehr in Linz zu beschleunigen, sollten Umfahrungsstraßen und verkehrsberuhigte Zonen errichtet werden. Da das Umland von Linz sehr zersiedelt ist, möchte man in Zukunft die Ortszentren stärken und entlang der ÖV-Hauptachsen eine Siedlungsverdichtung.

Laut dieser Pressekonferenz sollte in Zukunft verstärkt in schienengebundene Verkehrsmittel investiert werden. So ist geplant, eine Beschleunigung und Ausbau der Linzer Lokalbahn. Errichtung der zweiten Straßenbahnachse durch Linz mit Benutzbarkeit für die Stadt-Regio Tram. Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 (neue Linie über die zweite Tramachse) als Stadt-Regio Tram nach Kremsdorf. Die Errichtung sollte in zwei Bauetappen erfolgen.
Bau einer Stadt-Regio Tram nach Gallneukrichen bzw. Pregarten, sowie von Urfahr nach Rottenegg und als RegioTram weiter nach Kleinzell/Rohrbach als Ersatz für die heutige Mühlkreisbahn.
Weiters sind zwei Straßenbahnverlängerungen in Diskussion. Dabei handelt es sich um die Linie 1, die von der Endstation Auwiesen zum geplanten P&R-Platz Franzosenhausweg verlängert werden sollte. Auch die Linie 2 sollte von der solarCity zum Pichlinger See (bahnLinz berichtete bereits) und weiter nach St. Florian verlängert werden.

Die ÖBB haben einen viergleisigen Ausbau der Westbahn und einen nahverkehrsgerechten Ausbau der Nord-Süd-Achse (Pyhrnbahn, Summerauerbahn) geplant. Ersteres befindet sich bereits seit ein paar Jahren in Arbeit.


Quelle: Land Oberösterreich
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Dieses Gesamtverkehrskonzept für den Großraum Linz wird mittels Regierungsbeschluss am 23. April 2012 dem oberösterreichischen Landtag zur Beratung auf politischer Basis zugewiesen. Miteinbezogen bei der Beratung, werden auch die betroffenen Gemeinden.

geschrieben am: 22.04.2012

Nach Absprache mit dem Land Oberösterreich wurde mir genehmigt, diese Grafiken auf bahnLinz mit korrekter Quellenangabe zu publizieren.

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Presse

18.04.2012 Verkehr: Was sich in Linz ändert (Heute)>>
18.04.2012 Vorrang für den öffentlichen Verkehr (Volksblatt)>>
17.04.2012 Die Zukunft des Verkehrs im Linzer Raum (ORF)>>
17.04.2012 Motorisierter Verkehr in Linz soll deutlich sinken (Der Standard)>>
16.04.2012 Neues Verkehrskonzept für Linz (ORF)>>

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Gesamtverkehrskonzept für Linz (Externes Video)>>

Die letzten Citaros sind da

Anfang dieser Woche trafen die ersten fünf Citaros der letzten Lieferserie in der Busgarage ein. Dabei handelt es sich um die Wagennummern 360, 362, 365 und 367. Die fünfte Wagennummer ist mir leider nun nicht bekannt. Derzeit werden die Busse mit den LINZ AG LINIEN Aufklebern versehen.
Weitere fünf Citaros werden Ende dieser Woche noch folgen. Insgesamt kommen noch 16 Erdgasbusse. Diese sollten die letzten 16 MAN im Liniendienst ersetzen. Ob nun tatsächlich vier MAN noch bei den LINZ AG LINIEN aufgehoben werden, ist bis dato noch nicht geklärt.
Eine kleine Neuerung gibt es bei den neuen Citaros. Denn dieses haben nun über den Reifen eine Gummiabdeckung erhalten. Diese sollte die Korrosion an der Fahrzeugkonstruktion verhindern. Somit ist das Buserneuerungsprogramm der LINZ AG LINIEN abgeschlossen und der gesamte Busfuhrpark auf saubere Antriebsform umgestellt.

geschrieben am: 25.04.2012

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Die letzten Citaros>>
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Linz erhält zweite Tramachse

Wie 'bahnLinz' bereits mehrmals berichtete, projektiert man derzeit eifrig an einer zweiten Tramachse im östlichen Teil von Linz. Mit dieser neuen Straßenbahntrasse erschließt man wichtige Krankenhäuser und Arbeitsstätten. Die neue Linie 4 sollte eine Länge von 6,6 Kilometern und 16 Haltestellen haben. In das bestehende Netz sollte dann die Straßenbahnlinie 4 am Bulgariplatz wieder einfädeln.

In der Sitzung des Verkehrsausschusses der Stadt Linz vom 27. Februar 2012 stand die Einreichplanung für die zweite Tramachse im Mittelpunkt der Tagesordnung. Damit wurde ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung des Linzer öffentlichen Nahverkehrs gesetzt. Die neue Straßenbahntrasse sollte die heute überlastete Innenstadtstrecke entlasten. 100.000 Fahrgäste nutzen täglich hier die Straßenbahn. Weiters würde man den Ausbau der Elektromobilität fördern. Die neue Trasse sollte auch mit der ÖBB, der Westbahn, der LILO und künftig mit einer eventuellen S-Bahn nach Pichling verknüpft werden können. Als Basis für die Einreichplanung muss noch die Trassenführung für den Abschnitt in Urfahr festgelegt werden, sowie die Kostenbeteiligung der Investitionskosten und der Einreichplanung. Die Kosten für die Einreichplanung liegen derzeit bei rund 7 Millionen Euro.

Bereits im Vorjahr fanden Probebohrungen, Sondierungen und Pumpversuchsbohrungen statt um den Untergrund der zukünftigen unterirdischen Trasse zu erkunden. Der großteil der neuen Straßenbahntrasse sollte unterirdisch verlaufen, um die Fahrzeit zu minimieren sowie Behinderungen an der Oberfläche zu vermeiden. Die Kosten für die 6,6 Kilometer lange Strecke sollten bei rund 353 Millionen Euro liegen.

Der Baubeginn für die neue Straßenbahnlinie 4 ist von der Nutzungsmöglichkeit der heutigen maroden Eisenbahnbrücke abhängig. Denn die Donauquerung sollte oberirdisch verlaufen und ohne dieser kann man den nördlichen Trassenteil nicht errichten.
Bereits Ende 2014 könnten die Bauarbeiten an der zweiten Straßenbahnachse starten. Mit eingerechnet ist hier bereits eine zirka zweijährige Planungszeit. Die 6,6 Kilometer lange Straßenbahnstrecke kann in drei Bauabschnitten errichtet werden. Insgesamt könnte dieses Projekt dann nach vier Jahren Bauzeit fertig sein. Somit könnte der Linzer Osten in einigen Jahren auch bereits von einem Straßenbahnanschluß profitieren.

geschrieben am: 29.02.2012

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Aktueller Plan zweite Schienenachse (LINZ AG)>>

Grafiken zur zweiten Schienenachse>>

Neue Schienenachse (Pläne)>>

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Die Zukunft steckt in Straßenbahn und O-Bus

Für den öffentlichen Personennahverkehr hat das Jahr 2012 bereits positiv angefangen. Von Seite der heimischen Politik sieht man großes Interesse am weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Dies zeigt die bereits zugesicherte Finanzierung der Straßenbahntrasse nach Traun, sowie die ersten Vorarbeiten für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 zum Südpark. Bereits heute kann der Linzer Fuhrpark mit hochmodernen Flexity Outlook 2 Garnituren von Bombardier Transportation punkten. Auch der Busfuhrpark ist bereits großteils auf die umweltfreundlichere Antriebsform Erdgas umgestellt.

Die Stadtpolitik macht sich Gedanken, wie der öffentliche Verkehr in Linz noch umweltfreundlicher werden kann. Bereits heute braucht sich Linz allerdings nicht verstecken, was die Umweltfreundlichkeit von Bus und Bim in Linz betrifft. Immerhin werden nur 25 Gramm CO2 pro Personenkilometer mit den Öffis an die Umwelt abgegeben. Mit diesem Wert liegt Linz am ersten Platz, gleich dicht gefolgt von Wien mit 27 Gramm und etwas abgeschalgen am dritten Platz mit 34 Gramm CO2 liegen Graz und Innsbruck.

Der Grund für dieses tolle Ergebnis liegt am hohen Elektrifizierungsgrad des Linzer Liniennetzes. Immerhin werden 73 Prozent der Fahrgäste mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen befördert. 59 Prozent davon nutzen die Straßenbahn und 14 Prozent den O-Bus. Das LINZ AG LINIEN-Netz umfasst insgesamt 196 Kilometer. Davon werden bereits heute 48,4 Kilometer elektrisch und somit emissionsfrei bedient.

Wie 'bahnLinz' bereits berichtete, befand sich in den Monaten Dezember und Jänner ein Hybridbus im Testeinsatz. Auch zuvor kamen schon einige Hybridbusse zum Einsatz. Fazit der Testeinsätze. Der Hybridbus gibt höchstens um 10 bis 15 Prozent weniger CO2 an die Umwelt ab, als ein Dieselbus mit EURO5 Motor. Dies haben die Wiener Linien, die LINZ AG LINIEN und die Technische Universität Graz in einem Test im Jahr 2011 herausgefunden. Somit wurden die Vorstellungen in diesem Bereich nicht befriedigt.
Immerhin stoßen die heutigen Erdgasbusse der LINZ AG LINIEN nur 20 bis 25 Prozent der Emissionen der Hybridbusse aus. Auch von den Anschaffungskosten kann der Hybridbus nicht profitieren. Ein Erdgasbus kostet 350.000 Euro je Bus und ein Hybridbus kostet zirka 550.000 Euro. Nur der Obus ist am teuersten. Hier liegt der Preis pro Fahrzeug zwischen 650.000 und 850.000 Euro.

Aus diesen Daten und gesammelten Erkenntnissen, ist die städtische Verkehrspolitik für den weiteren Straßenbahnausbau und den Erhalt des Linzer Obusnetzes. Somit braucht man sich auch derzeit um den Weiterbestand des Obusses in Linz keine Angst machen.

Eines der wichtigsten Nahverkehrsprojekte wird in den kommenden Jahren die zweite Tramachse im Osten von Linz sein. Mit dieser neuen Linie 4 vom Mühlkreisbahnhof zum Bulgariplatz werden weiter 6,6 Kilometer Schienen verlegt und somit die emissionsfreie Beförderung weiter ausgebaut. Insgesamt wird dieses Projekt 353 Millionen Euro verschlingen.
In sieben Jahren könnten bereits statt 48,4 Kilometer, 61,4 Kilometer elektrisch betrieben werden. Anhand dieser euphorischen Ausbaupläne könnte sich in den kommenden Jahren viel im Personennahverkehr verändern.

geschrieben am: 01.02.2012

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Tramausbau geht weiter

Wie bereits 'bahnLinz' berichtete, wird das Jahr 2012 ein wichtiges Jahr für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Linz. So sollte in diesem Jahr die Detailplanung für die zweite Straßenbahnachse vorangetrieben werden, sowie die Planungen für die Straßenbahn nach Traun abgeschlossen werden. Auch an der Straßenbahnlinie 2 in Pichling wird eifrig weitergearbeitet.

Mit der ersten Vorleistung für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 von der solarCity zum Südpark und in zweiter Etappe zum Pichlinger See, wird eine Begleitstraße errichtet. Die Kosten dafür liegen insgesamt bei 900.000 Euro. Mit den Bauarbeiten der Begleitstraße sollte bereits im Herbst diesen Jahres begonnen werden. In Zukunft sollte diese Straße für Service und Wartung der Straßenbahntrasse dienen, sowie nützlich für die Erreichbarkeit bei Notfällen sein. Diese Begleitstraße könnte auch für die zukünftige Stadtentwicklung im Süden eine wichtige Rolle spielen.

Um auch die Trasse bauen zu können, müssen noch einige wenige Grundstücke von der Stadt Linz angekauft werden. Der Großteil der betroffenen Grundstücke gehören bereits der Stadt Linz.

Die LINZ AG LINIEN haben bereits ein Projekt ausgearbeitet, dass eisenbahnrechtlich bewilligt gehört, sowie auch die Finanzierung zwischen Stadt, Land und dem Verkehrsbetrieb geklärt werden muss.

In zwei Bauetappen sollte die neue Trasse von der solarCity bis zum Pichlinger See entstehen. Insgesamt hat die neue Strecke eine Länge von 2,4 Kilometern. Die erste Etappe ist rund 1,3 Kilometer und verläuft von der solarCity, einem Wohngebiet im Linzer Süden bis zum Südpark, ein Gewerbegeiet mit rund 850 Arbeitern. Bei der jetzigen Umkehrschleife fährt die Straßenbahn gerade aus bis zur Auhirschgasse und parallel zur Traundorfer Straße gen Osten bis zum südwestlichen Ende des Südparks. Hier sollte eine provisorische Umkehrschleife errichtet werden, bis die zweite Etappe in Angriff genommen wird. Der erste Bauabschnitt könnte bereits im Jahr 2015 eröffnet werden.

Die zweite Bauetappe verläuft dann zum Bahnhof Pichling. Diese Strecke hat eine Länge von 1,1 Kilometern und könnte aus heutiger Sicht frühestens im Jahr 2018 in Betrieb gehen. Dies ist um zehn Jahre später, als im Jahr 2003 geplant wurde. Der Grund dafür ist, da dieses Projekt auch abhängig vom viergleisigen Ausbau der Westbahn ist. Erst dann würde der Bahnhof Pichling den Anforderungen eines Nahverkehrsknotens entsprechen.

Für diese Tramverlängerung würden erneut zwei neue Straßenbahngarnituren benötigt werden. Insgesamt sollten sich die Kosten auf 14 Millionen Euro belaufen. Für den Ankauf zweier Niederflurgarnituren wären nochmals 3,3 Millionen Euro je Fahrzeug zu kalkulieren.

Alle Straßenbahnfans werden hoffen, dass zumindest der Ausbau der Straßenbahnlinie 2 rasch vorangetrieben wird und eventuell der angestrebte zweite Eröffnungstermin 2018 eingehalten werden kann. Allerdings darf wahrscheinlich letzteres noch bezweifelt werden.


Neue Citaros kommen später

'bahnLinz' berichtete Ende vorigen Jahres, dass Ende 2011/Anfang 2012 weitere Erdgasbusse in Linz eintreffen werden. Auf Wunsch der LINZ AG LINIEN wurde die Auslieferung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die 16 Gelenkbusse werden April/Mai 2012 ausgeliefert. Dies sind somit die letzten Mercedes Benz Citaro Erdgasbusse. Mit der Indienststellung dieser 16 Busse, ist die vorzeitige Buserneuerung abgeschlossen.
Es geisterten bereits Gerüchte herum, dass es sich bei diesen Bussen um den aller neuesten Citaro handeln sollte. Diesem ist allerdings nicht so. Diese Busse werden das gleiche Design haben, wie die derzeit eingesetzten Citaros.

Durch den nun fast einheitlichen Busfuhrpark ist auch die Ersatzteilhaltung einfacher. Der neue Citaro kann deshalb noch nicht nach Linz ausgeliefert werden, da dieser noch nicht als CNG-Modell von Mercedes Benz ausgeliefert wird.

geschrieben am: 12.01.2012

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12.01.2012 Straßenbahnverlängerung nach Pichling geht weiter (Rundschau)>>
11.01.2012 Erste Maßnahmen für Bim-Linie in Pichling (Österreich)>>
11.01.2012 Linie-2-Verlängerung ist auf Schiene (Heute)>>
11.01.2012 Die Stadt baut ein Stück "Geisterbahn" (Krone)>>
11.01.2012 Langes Warten auf die Bim: Bis zum Pichlingersee dauert es noch Jahre (OÖNachrichten)>>
11.01.2012 Vorbereitung für Verlängerung der 2er-Linie (ORF)>>

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Die LINZ AG LINIEN in Zahlen

Zahlreiche Linzer benutzen fast täglich Bus und Straßenbahn in Linz. Ob zum Weg zur Arbeit oder zur Schule, oder zum Einkaufen,... Fleißig wird das Netz der LINZ AG LINIEN erweitert. Die letzte Verlängerung war Mitte August, mit der Eröffnung des neuen Straßenbahnabschnittes vom Hauptbahnhof bis Doblerholz. Diese Verlängerung präsentierte bereits innerhalb kürzester Zeit den LINZ AG LINIEN positive Fahrgastzahlen.
Bereits etwas länger zurück liegt die Straßenbahnverlängerung der Linie 2 zur solarCity. Diese wurde im Jahr 2005 in das südliche Wohngebiet verlängert. Allerdings stehen noch zahlreiche weitere Bauprojekt auf dem Plan, wie zum Beispiel die Linie 2 von der solarCity zum Südpark zu verlängern, oder die zweite Straßenbahnachse durch Linz,...

Diese Verlängerungen sind für die gestiegenen Fahrgastzahlen verantwortlich, aber nicht nur. Die LINZ AG LINIEN haben auch fahrplanmäßig ihr Fahrtenangebot auf einigen Linien deutlich verbessert durch Einschübe und dichtere Intervalle, sowie Verlängerung der Betriebszeiten einiger Linien.

Dieses Jahr benutzten 99,5 Millionen Fahrgäste Bus und Straßenbahn in Linz. Davon fuhren 24,8 Millionen mit der Straßenbahnlinie 1 (Auwiesen-Universität). Somit ist diese Linie die meist benutzte Linie der LINZ AG LINIEN. Am wenigsten genutzt wird die Nachtbuslinie N4 (Stadion-Holzstraße) mit nur 10.991 beförderten Fahrgästen. Die Verstärkerfahrten in der Früh und am Nachmittag nutzen 1,1 Millionen Fahrgäste.

Busse und Straßenbahnen in Linz machen jährlich eine "Weltreise". Im Jahr legen diese 8,7 Millionen Kilometer zurück und hätten so theoretisch 200mal die Erde umrundet. Die meisten Tageskilometer werden am Freitag gefahren, mit 27.840 Kilometer und an Sonn- und Feiertagen werden nur 13.953 Kilometer zurück gelegt.
Die Linie 19 vom Pichlinger See bis Fernheizkraftwerk ist trotz seiner Verkürzung, damals fuhr diese Linie nach St. Margarethen, immer noch die längste Linie der LINZ AG LINIEN mit 23 Kilometern. Wie sie noch vom Pichlinger See bis St. Margarethen fuhr, hatte sie eine stolze Länge von 29 Kilometern. Mit 3,2 Kilometern ist die Stadtteillinie 103 die kürzeste Linie, die von der VOEST-Alpine den Stadtteil Spallerhof erschließt.

237 Mitarbeiter sind für die Fahrgäste wochentags unterwegs und kommen gemeinsam mit der Verkehrsaufsicht im Jahr auf eine Arbeitszeit von 636.591 Stunden.

Mit diesen Zahlen sieht man eigentlich wie leistungsfähig Bus und Straßenbahn in Linz sind und wie viele Menschen dafür notwendig sind, dass überhaupt ein solches Verkehrssystem so reibungslos funktioniert.

geschrieben am: 28.12.2011

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28.12.2011 99,5 Millionen Fahrgäste nutzen die Öffis in Linz (Heute)>>

28.12.2011 99,5 Millionen fuhren heuer mit Linzer Öffis (Österreich)>>

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Hybridbus im Wintertest

Fleißig testen die LINZ AG LINIEN diverse umweltfreundliche Antriebsformen im Bussektor. Aktuell werden derzeit die Hybridfahrzeuge als das Fahrzeug mit Zukunft von den Herstellern angepriesen. Bei einem Diesel-Hybridbus zum Beispiel, ein solcher befindet sich soeben in Linz, wird das Fahrzeug einmal vom Dieselmotor angetrieben und dann wieder von der Batterie.

Beim Citaro G Blue-Tec Hybrid handelt es sich um einen Bus mit einem seriellen Hybrid-Antrieb, bei dem ein Fahren mit Batterie auf mehreren Kilometern möglich sein sollte. Der Strom stammt von der Hochvolt-Batterie sowie auch von der "DieselGerneratorEinheit" (DGE). Die Bremsenergie zum Beispiel wird wieder in die HV-Batterie zurück gespeist und lädt sich somit auf. Ein Computer an Board regelt das Zu- und Abschalten des Dieselmotors.
Sehr interessant ist, dass sich die Batterie nicht vollständig auflädt. Aufgeladen wird die Batterie nur zu 35 Prozent im normalen Fahrbetrieb. Um mehrere Kilometer mit dem Bus mit Akku fahren zu können, gibt es noch einen Schalter, den der Fahrer betätigen muss. Dabei ladet sich die HV-Batterie zu 90 Prozent auf. Dieser Schalter sollte allerdings nicht zu oft verwendet werden, da dies der Batterie schadet und einen höheren Kraftstoffverbrauch verursacht.
Dieser Modus ist zum Beispiel dann zu verwenden, wenn der Bus in einer Zone fährt, wo man abgasfrei unterwegs sein sollte, wie zum Beispiel eine Fußgängerzone.

Seit heute Mittwoch befindet sich der Citaro-Hybrid-Bus im Fahrgasteinsatz und zwar auf der Linie 46. Dort fährt er allerdings nicht wie die bisherigen Testfahrzeuge irgendwo zwischen zwei fahrplanmäßigen Kursen, sondern dieser wird auf einem Kurs fix eingesetzt. So wird er nun bis Ende Dezember auf der Linie 46 unterwegs sein und dort immer in der Zeit von zirka 5 Uhr bis zirka 20 Uhr zwischen Hafen und Froschberg pendeln. Im Jänner könnte er wahrscheinlich auf der Linie 27 noch zum Einsatz kommen.

Der Grund für den Langzeittestbetrieb ist dieser, da die LINZ AG LINIEN wissen möchten, wie wintertauglich ein Hybridbus ist. Wie zuverlässlich ist diese Antriebsform, funktionieren Heizung und Lüftung wie erwünscht und erspart man sich tatsächlich Kraftstoff, wie vom Hersteller versprochen?

Nun zum Optischen. Beim Fahrzeug, wie oben bereits erwähnt, handelt es sich um einen Citaro G Blue-Tec Hybridbus. Dieser Bus ist dreitürig ausgestattet. Die Lackierung des Fahrzeuges ist weiß mit grün aufgeklebten Wörtern wie, "E-Mobilität" und "Hybrid". Außen ähnelt der Citaro jenem Hybridbus, der voriges Jahr in Linz im Sommer unterwegs war.
Im Fahrgastraum findet man dünn bepolsterte schwarze Sitze vor. Die Leisten über dem Fenster sind rot eingefärbt. Gleich vorne beim Fahrer sind zwei getrennte Monitore montiert. Im hinteren Bereich gibt es keinen Monitor, dort findet man nur ein "STOP" vor, das beim Betätigen eines Haltewunsches aufleuchtet. Die Haltewunschtaster bei der Tür sind große Kästchen, so wie wir sie von den MAN-Bussen kennen. Die Türtaster, die im Fahrgastraum verstreut sind, sind die Standard-Mercedes Benz-Taster.
Da sich der Bus nun für längere Zeit im Fahrgastbetrieb befindet, funktioniert sogar die Haltestellenansage und außen zeigt es auch die Linie mit Ziel an.

Der Citaro G Blue-Tec Hybridbus wird noch bis Ende Jänner, im Dauereinsatz, in Linz gastieren. Für den Testbetrieb kann man nur hoffen, dass es in Linz in dieser Zeit einen starken Winter geben wird, damit dieser Hybridbus auf Herz und Nieren getestet werden kann.

geschrieben am: 07.12.2011

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Testbusse in Linz >>

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22.12.2011: Hybridbus unterwegs auf Linie 46>>

22.12.2011: Citaro Hybridbus im Praxistest bei den LINZ AG LINIEN>>

Straßenbahn bis Traun

Die Mitte August in Betrieb gegangene Straßenbahnstrecke vom Hauptbahnhof bis Doblerholz war der erste Schritt für den weiteren Tramausbau in Linz. Die verlängerte Linie 3 wird von den Fahrgästen sehr gut angeommen und hat sogar in Punkto Fahrgastzahlen alle Erwartungen übertroffen. Insgesamt wurde dieser Streckenabschnitt sogar um 10 Millionen Euro günstiger gebaut, als veranschlagt war. Für den Abschnitt Hauptbahnhof bis Doblerholz investierte man 140 Millionen Euro, die vom Land Oberösterreich zu 80 Prozent übernommen wurden und von der Stadt Leonding zu 20 Prozent übernommen wurden.

Nun gab es auch Verhandlungen zwischen dem Land Oberösterreich und der Stadt Traun. Es ist dringend notwendig, die Linie 3 weiter zu verlängern. Der weitere Trassenverlauf folgt der Bundesstraße B139. Hier sollte die Straßenbahn dann den Einkaufstempel in Pasching erschließen. Die Endstation sollte die Tramlinie 3 dann im Zentrum von Traun haben. Der Betrieb auf der neuen Trasse sollte Anfang 2015 aufgenommen werden. Kosten wurden in der Höhe von 60 Millionen Euro veranschlagt die vom Land Oberösterreich zu 80 Prozent getragen werden.

geschrieben am: 15.11.2011

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Liniengalerie:
Linie 3 Landgutstraße-Doblerholz>>

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17.11.2011 Neue Studien für mögliche Park-and-ride-Anlagen(Krone)>>

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Cityrunner 014 in Leonding>>

Obusbetrieb in den Süden

Wie 'bahnLinz' bereits exklusiv berichtete, wurde der Obusbetrieb auf den Obuslinien 41 und 43 eingestellt. Seit Montag den 25. Juli verkehren auf diesen Linien ausschließlich Diesel- beziehungsweise Erdgasbusse. Der Grund für die vorübergehende Obuseinstellung auf diesen südlichen Obuslinien sind Bauarbeiten an der Westbahnstrecke. Diese wird verbreitert und somit müssen auch die Unterführungen Dinghoferstraße und Friedhofstraße verbreitert werden. Aufgrund dieser Baumaßnahmen musste in diesem Bereich die Oberleitung abgehängt werden.

Da heute bereits die Unterführung Friedhofstraße vollständig verbreitert wurde, es allerdings noch an diesem Objekt zu Bautätigkeiten kommt, kann die Oberleitung derzeit noch nicht aufgehängt werden. Die Unterführung Dinghoferstraße wird demnächst vollständig verbreitert. Am kommenden Wochenende, den 4. November bis Montag in der Früh den 7. November, wird die Unterführung Dinghoferstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Hier werden die Linien 41 und 43 in Fahrtrichtung Hessenplatz wieder umgeleitet, sowie auch die Buslinie 27 in Richtung Fernheizkraftwerk.

Nach fünfmonatiger Unterbrechung des Obusbetriebes auf den Linien 41 und 43, sollten diese Busse wieder frühestens am 22. Dezember ihren Betrieb aufnehmen. Die Aufnahme des Obusbetriebs auf diesen Linien ist von den Bauarbeiten abhängig. Spätestens am 24. Dezember sollten die Obusse allerdings schon wieder in den Linzer Süden fahren. Somit fahren dann wieder auf den vier Obuslinien die Oberleitungsbusse.

geschrieben am: 02.11.2011

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Bauarbeiten Westbahnunterführung >>

Liniengalerie:

Linie 41 Hessenplatz-Baintwiese>>
Linie 43 Hessenplatz-Stadtfriedhof>>

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MAN 143 am Hessenplatz>>

 

Die neue Grottenbahn-Bim

Heute Samstag, den 24. September wurde die neue Grottenbahn-Bim der Öffentlichkeit präsentiert. Cityrunner 011 erhielt eine Totalwerbung für die Grottenbahn am Pöstlingberg. Der Cityrunner war zwischen Landgutstraße und Hauptbahnhof von 14 Uhr bis 17 Uhr unterwegs. Drache Sebastian machte mit seinen Zwergerln einen Ausflug nach Linz und überraschte in der Straßenbahn das ein oder andere Kind mit einem kleinen Geschenk.
Schon zu Zeiten der Achtachser, machte Wagen 82 für die Grottenbahn Werbung. Da dieser mit den anderen Achtachsern verschrottet wurde, wollte man eine neue Grottenbahn-Bim haben. Es wurde Zehnachser 41, der noch bis heute diese Folien trägt.
Da die Ausmusterung dieser Straßenbahntype (3. Serie, Wagennummer 41 bis 56) nun ansteht, brauchte man erneut eine Straßenbahn, die für die Grottenbahn am Linzer Hausberg wirbt. Die Wahl fiel auf Cityrunner 011. Nun hat dieser die Ehre, zahlreiche Runden mit dieser schmucken Werbung durch Linz zu fahren. Ob Cityrunner 011 die Grottenbahnwerbung auch bis zu seiner Ausmusterung haben wird?

geschrieben am: 24.09.2011

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Die neue Grottenbahn-Bim>>
Hier findest du Fotos im bahnLinz-Forum>>
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22.09.2011 "Sebastian" stellt Zwergerl-Cityrunner vor (Heute)>>

22.09.2011 Neue Zwergerl-Straßenbahn in Linz unterwegs (Regionews)>>

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Die neue Grottenbahn-Bim>>

VOLVO-Dieselbusse gefunden

Die VOLVO-Dieselbusse, die Ende vorigen Jahres ihren Dienst in Linz beendeten, wurden nun von Holger Werner gefunden und zwar bei einem Verkehrsbetrieb in der Nähe von Kassel. Die Firma Sallwey hat insgesamt fünf Exemplare der VOLVO-Dieselbusse angekauft. Dabei handelt es sich um die ehemaligen Wagennummern 221 bis 224 sowie Bus 226. Die VOLVO-Dieselbusse 225 und 227 sind bei der Firma WWT in oberösterreich unterwegs.

Die VOLVOs 221 bis 224 und 226 kommen im Nordhessischen Verkehrsverbund zum Einsatz. Sie dienen dort eher mehr als Verstärkerbusse und sollten dort bis ins Jahr 2014 noch unterwegs sein. Ende August befand sich 224 noch in der Lackiererei und 223 war noch nicht angemeldet.

Vierte Bergbahn unterwegs

Seit Anfang September ist auch die vierte niederflurige Pöstlingbergbahn betriebsbereit. Sie wurde bei der Neubeschaffung der Bergbahngarnituren zurück gestellt und nun wurde die Option von einer Garnitur noch eingelöst. Die vierte Bergbahn dient als Ersatz, falls eine der Bergbahnen defekt wird. Somit sollte es zu keinem Fahrzeugengpass mehr kommen.
Weiters ist die vierte Bergbahn für bestellte Sonderfahrten oder einem Besucheransturm auf den Pöstlingberg wichtig.

Das vierte Fahrzeug unterscheidet sich nicht von den bereits in Betrieb befindlichen drei Niederflurgarnituren. Die niederflurige Bergbahn ist 19 Meter lang, bietet 33 Fahrgästen einen Sitzplatz und 55 Fahrgästen einen Stehplatz. Mit einer Stärke von 420 Kilowatt bzw. 572 PS erklimmt die Garnitur den Linzer Hausberg.

geschrieben am: 01.09.2011

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Ex-VOLVO gefunden>>
 
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Mitfahrt VOLVO-Dieselbus 225>>

Nicht nur positiv

Die Straßenbahnlinie 3 ist ein Weg in die Zukunft des Öffentlichen Verkehrs in der oberösterreichischen Landeshauptstadt sowie dem Umland. Wie bahnLinz bereits ausfühlich berichtete, wurde am 13. August die neue 5,3 Kilometer lange Straßenbahnstrecke eröffnet.

Bereits am Tag der Eröffnung, hörte man von Kritik der neuen Straßenbahntrasse. Kritisiert wird in den Medien, dass die Straßenbahnlinie 3 im Nirgendwo endet. Wenn man sich die Endstation Doblerholz ansieht, und man gen Westen blickt, dann sieht man in der Nähe nur Wiesen, Felder und einige Bäume. In der Ferne die Einkaufszentren, die die Fahrgäste gerne weiterhin mit den Öffis erreichen möchten, am besten natürlich jetzt mit der neuen Linie 3. Leider ist das nur möglich, wenn man dann von der Haltestelle Doblerholz eine viertel Stunde zu Fuß spaziert.

Ein weiterer Kritikpunkt, der allerdings noch nicht in den Medien genannt wurde, sind die Umsteigemöglichkeiten. Wenn man mit der Straßenbahn bis Doblerholz fährt, dann erwartet man sich auch von dieser Endhaltestelle, dass man hier direkt in den Bus umsteigen kann. Das ist allerdings eine Fehlmeinung. Dies funktioniert nicht in Oberösterreich so. Da muss man bereits bei der Meixnerkreuzung aussteigen oder spätestens bei der Harterfeldsiedlung, eine Station vor der Endstation, um überhaupt noch in den Bus umsteigen zu können. Fährt man bis nach Doblerholz, dann fährt der Bus an den Fahrgästen vorbei, da dies ab sofort keine Bushaltestelle mehr ist. Dies gilt auch für die Buslinie 15, die von den LINZ AG LINIEN in den Morgenstunden betrieben wird.
Bei der damaligen Bushaltestelle Doblerholz sind die Haltestellenschilder alle verschwunden. Es sollte aber in naher Zukunft wieder ein Haltestellenschild hier angebracht werden, allerdings nur für den Schienenersatzverkehr.

So kann man nur hoffen, dass die Straßenbahnlinie 3 bald weiter verlängert wird, denn der derzeitige Zustand über der Stadtgrenze ist derzeit überhaupt nicht zufrieden stellend.

Wenn man im Umfeld der neuen Trasse wohnt, dann hat man Glück und profitiert von einem viel dichteren Intervall. Denn die Straßenbahnlinie 3 fährt während der Woche alle 7,5 Minuten und am Abend alle 30 Minuten. Und mit der neuen Bim ist man auch rasch von Leonding mitten im Herzen von Linz. Hoffentlich können auch die Fahrgäste weiter westlich der Haltestelle Doblerholz bald von diesem Tramanschluss profitieren.

geschrieben am: 19.08.2011

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Nicht nur positives>>
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18.08.2011:
Grüne sehen Mängel durch neue Linie 3 (Rundschau)>>

12.08.2011:
Kritik an neuer Bim (Heute)>>

12.08.2011:
Linie 3: Grüne und Radler kritisieren (OÖNachrichten)>>

12.08.2011:
Kritik an neuer Straßenbahnlinie 3 (ORF)>>

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Eröffnungsfest Linie 3

Samstag der 13. August 2011. Diesen Tag hat sich wahrscheinlich der ein oder andere Straßenbahnfan im Kalender rot markiert. An diesem Tag fand nämlich die feierliche Eröffnung des 5,3 Kilometer langen Streckenabschnittes, vom Hauptbahnhof bis zur Remise in Leonding statt.

Um 10 Uhr startete ein Flexity Outlook vom Hauptplatz weg und fuhr mit der Prominenz und Presse zur Landgutstraße. Dort wendete die Garnitur und fuhr dann wieder über den Hauptplatz zum Hauptbahnhof. Dort schwenkte dann die neue Tram von der Gleistrasse der Linien 1 und 2 ab und fuhr gen Westen, also nach Leonding. Bereits vor 11 Uhr traf diese Garnitur ein, so dass um kurz nach 11 Uhr die bekannten Reden der Politiker beginnen konnten.

Nach den Ansprachen schickte man dann zu Mittag die erste Straßenbahn im Linienbetrieb von der Remise Leonding auf die Strecke. Zahlreiche Begeisterte und Interessierte machten von der neuen Strecke mit den Straßenbahnen Fotos. Aber nicht nur fleißig fotografiert wurde, sondern auch gefahren. Die Straßenbahngarnituren waren sehr gut ausgelastet. Man konnte an diesem Tag diese Linie konstenlos nutzen und sich von der neuen Strecke selbst zu überzeugen.

Der Hauptstar des heutigen Tages waren selbstverständlich die neuen Flexity Outlook-Garnituren. Diese wurden vom Publikum bestaunt. Neben der Straßenbahnlinie 3 fuhr so ganz nebenbei und fast unbeachtet, die Buslinie 15 nach Wagram und wieder zum Hauptbahnhof. Ab morgen nimmt die Linie 3 dann von der Früh an ihren regulären Fahrgastbetrieb auf. Die Buslinien 14 und 15 werden ab Sonntag den 14. August somit eingestellt.

Auch für die Straßenbahnfans gab es ein eigenes Buch über die Straßenbahnlinie zum Harter Plateau. Dieses kostete 15,- Euro. Weiters gab es dann noch eine Fotosammlung über die Pöstlingbergbahn zu kaufen. Diese kostete 10,- Euro.

geschrieben am: 13.08.2011

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Eröffnungsfest Straßenbahnlinie 3 >>
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13.08.2011:
Neue Straßenbahnlinie nach Leonding (ORF)>>

13.08.2011:
Neue Straßenbahn nach Leonding eröffnet (Life Radio)>>

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Eröffnungsfest Linie 3_1>>

Eröffnungsfest Linie 3_2>>

Der Countdown läuft

Nun heißt es nicht mehr lange warten auf die neue Strecke nach Leonding, sowie auf die erste Mitfahrt im Fahrgastbetrieb in den neuen Flexity Outlooks. Ab morgen 11 Uhr ist es soweit. Man kann mit der Straßenbahnlinie 3 vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Doblerholz, die vorläufige Endstation, mitfahren. Dies ist ein Streckenabschnitt von 5,3 Kilometer. Davon ist man etwas mehr als einen Kilometer unterirdisch unterwegs. Gefahren wird je Fahrtrichtung in nur einer Röhre.

Bei der Endstation Doblerholz erwartet einen das neue Remisengelände. Die Abstellhalle für die Straßenbahnen ist in einer sehr modernen und zeitgemäßen Optik errichtet worden. Groß prangt das Logo der LINZ AG LINIEN auf dem Gedäude. Offenheit scheint der LINZ AG hier wichtig gewesen zu sein, denn die Remise ist gar nicht von einem Zaun umgeben. Dafür wird dieses Gelände rund um die Uhr durch Kameras überwacht. In die Abstellhalle dringt sehr viel Tageslicht ein.

Bei der morgigen Eröffnungsfeier kommen fünf neue Flexity Outlooks zum Einsatz. Diese eröffnen die Strecke. Eine Mitfahrt mit der Luxustram (Ledersitze, Flatscreens, LED-Beleuchtung, Klima,....) ist am Eröffnungstag kostenlos möglich. So kann sich jeder von der neuen Tramstrecke und den neuen Garnituren selbst überzeugen. Auch die kostenlose Nutzung der Buslinien 14 und 15 ist an diesem Tag möglich.
Parkmöglichkeiten gibt es bei der neuen Remise keine.

geschrieben am: 12.08.2011

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11.08.2011:
OÖN-Testfahrt mit neuem Cityrunner: Mit 860 PS nach Leonding (OÖNachrichten)>>

10.08.2011:
Eröffnungsfest Linie 3 (Tips)>>

Straßenbahn überwindet ab Samstag erstmals Stadtgrenzen nach Leonding (Tips)>>

05.08.2011:
Countdown für die Eröffnung der Tram-Verlängerung läuft (Krone)>>

04.08.2011:
Startschuss für die neue Bim-Linie 3 in Linz (ORF)>>

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Der neue Flexity Outlook>>

Kein Obusbetrieb in den Linzer Süden

Die ÖBB bauen die Westbahnstrecke weiter aus. Derzeit wird die Hauptstrecke der Westbahn viergleisig ausgebaut. Um die Bahntrasse zu verbreitern, müssen auch die Unterführungen verbreitert werden. So kommt es bereits am kommenden Wochenende, von 29. Juli ab 20 Uhr bis 1. August 4:30 Uhr zu einer Sperrung der Unterführung Friedhofstraße.

Für die Vorarbeiten musste bereits heute Montag, den 25. Juli der Betrieb mit O-Bussen auf den Linien 41 und 43, in den Linzer Süden, eingestellt werden. Statt den Oberleitungsbussen sollten umweltfreundliche Erdgasbusse zur Baintwiese beziehungsweise zum Stadtfriedhof fahren.
Die Oberleitung wurde bis Montag den 25. Juli noch nicht demontiert, sondern nur die Stromzufuhr kurzgeschlossen.

Während der Sperren der Unterführungen Friedhofstraße und Dinghoferstraße, müssen die Buslinien 27, 41 und 43 großräumig ausweichen. Die Linien 41 und 43, werden während der Umleitung, wie folgt geführt:
Bei Sperrung der Unterführung Friedhofstraße Fahrtrichtung Süden: Nach der Humboldtstraße biegt die Linie in die Blumauerstraße ein und fährt dann über die Wiener Straße zur Unionkreuzung. Die Haltestellen Friedhof- und Hamerlingstraße werden nicht bedient.
Die Buslinie 27 zum Chemiepark, zweigt bei der Haltestelle Blumauerplatz in die Wiener Straße ab und fährt über die Anzengruberstraße zur Station Rilkestraße. Die Haltestelle Friedhofstraße kann dadurch nicht bedient werden.
Bei Sperrung der Unterführung Dinghoferstraße Fahrtrichtung Zentrum: Bis zur Haltestelle Friedhofstraße fährt die Linie 41 und 43 wie gewohnt. Von dort fahren die Busse zur Anzengruberstraße über die Wiener Straße, Blumauerstraße um dort wieder in die gewohnte Strecke einzufädeln.
Die Linie 27 zum Fernheizkraftwerk ist ebenfalls davon betroffen. Diese fährt auch bis zur Friedhofstraße und fährt dann ebenfalls über die Anzengruberstraße, Wiener Straße zur Haltestelle Blumauerplatz. Die Haltestelle Blumauerstraße kann während dessen nicht angefahren werden.

Die Unterführung Dinghoferstraße ist das darauffolgende Wochenende vom 5. bis 8. August gesperrt.

Heute, am Freitag den 29. Juli, wurde die Unterführung Friedhofstraße das erste Mal wegen der Bauarbeiten an der Westbahn gesperrt. Für das gesamte Wochenende werden hier die Busse umgeleitet. Auch die Oberleitung wurde im Baustellenbereich komplett entfernt.

geschrieben am: 25.07.2011

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Bald gehts nach Leonding!

Rasch geht es nun voran. Die Finalisierung der Bauarbeiten auf der neuen Trasse der Linie 3 schreitet immer näher. Die Trasse ist bereits länger fertig gestellt worden. Auf dem neuen Streckenabschnitt absolvierten die neuen Flexity Outlook-Garnituren bereits mehrere Probefahrten und erhielten auch bereits ihre Betriebsbewilligung. Somit würde mal der verlängerten Linie 3 nichts mehr im Wege stehen.

Seit 7. Juli werden 17 Fahrerinnen und 130 Fahrer für die neue Strecke geschult, um den Fahrgästen die gewohnte Sicherheit auf dem bereits in Betrieb stehenden Tramnetz zu gewähren. Das Fahrpersonal wird aber nicht nur auf die neue Strecke geschult, sondern auch auf die Handhabung der neuen Niederflurstraßenbahnen, die sich derzeit noch nicht im Linienbetrieb befinden. Neben den Fahrern werden auch 45 Mitarbeiter aus der Werkstätte und 20 Mitarbeiter von der Verkehrsaufsicht geschult.

Nun kurz zur Trasse. Die gesamte Trasse verläuft auf einem selbstständigen Gleiskörper. Beim Hauptbahnhof koppelt sich die Linie 3 über die südliche unterirdische Umkehrschleife von den Straßenbahnlinien 1 und 2 ab. Hier geht es dann unterirdisch, in zwei getrennten Röhren, unter der Waldeggstraße durch und taucht dann in einer Wohnsiedlung auf. Gleich bei der Tunnelrampe befindet sich die erste Haltestelle Untergaumberg.
Dann geht es weiter über ein Rasengleis, dass sich gleich hinter der Lärmschutzwand bei der Westbahnstrecke befindet. Dann erreicht die Straßenbahn die Haltestelle Gaumberg. Bei deiser Station gibt es nörlich ein stumpfes Abstellgleis.
Dann überquert die Straßenbahn eine Straße und fährt dann leicht bergwärts. Über eine langgezogene Linkskurve unterquert die Straßenbahn die Westbahngleise. Nach der Unterquerung überfährt die Linie 3 eine Spur der Kremstal Straße. Gleich bei der Kreuzung befindet sich die Haltestelle Larnhauserweg, diese bereits auf Leondinger Stadtgebiet ist. Damals hieß diese Haltestelle noch Gaumberg. Ab hier geht es dann in Mitten der stark frequentierten Kremstal Straße auf einem Rasenglas weiter gen Leonding.
Die nächste Haltestelle erreicht die Straßenbahn über eine kleine Steigung. Dies ist die Station Haag. Nicht weit entfernt von dieser Haltestelle gibt es eine neue Haltestelle. Die Poststraße. Mit dieser Haltestelle ist ein südlich von dieser Haltestelle gelegenes Wohngebiet optimal angeschlossen.
Weiter geht es gerade aus bis zur Haltestelle Meixnerkreuzung. Hier besteht auch in Zukunft noch eine Umsteigemöglichkeit zur Buslinie 19.
Nach Überquerung der Meixnerkreuzung erreicht die Straßenbahn die versetzte Haltestelle Harterfeldsiedlung. Diese Haltestelle wird bestimmt von den angrezenden Geschäften sehr geschätzt.
Weiter geht es dann noch auf den Rasengleis bis zur Haltestelle Doblerholz. Die Haltestelle stadteinwärts befindet sich östlich der Kreuzung und stadtauswärts westlich der Kreuzung. Dies ist die vorläufige Endstation. Nach verlassen dieser Haltestelle wird die Kremstal Straße erneut überquert. Nach Querung der Straße geht es leicht bergabwärts zum Remisengelände. Dort kann die Straßenbahngarnitur auf dem Remisengelände wenden.
Etwas eigenartig war am 11. Juli, dass die Wendeanlage vor der Remise gar nicht mit einem Zaun abgesperrt war. Es sieht aber auch nicht so aus, als würde hier noch eine solche Absperrung errichtet werden.

Die Eröffnung der Linie 3 nach Doblerholz findet am Samstag den 13. August 2011 statt. Ab dann können auch Fahrgäste den neuen Streckenabschnitt befahren. Mit 14. August werden die Buslinien 14 und 15 eingestellt. Der Abschnitt nach Wagram wird vom POSTBUS und privaten Busunternehmen gefahren. Ob die LINZ AG LINIEN morgendliche Verstärkerfahrten fahren oder ob diese ebenfalls an eine Fremdfirma abgegeben werden, ist derzeit noch nicht klar.

geschrieben am: 12.07.2011

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10.06.2011 Die schönste Bim fährt nach Leonding (OÖNachrichten)>>
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Jugend fährt auf Öffis ab

Viele junge Leute fahren regelmäßig mit Bus und Bim in Linz. Die Altersgruppe 15 bis 30 Jahren benutzt am häufigsten die Linzer Öffis. Davon nutzen 41 Prozent das Öffiangebot in Linz. Nur noch 20 Prozent nutzen in der Altersgruppe 31 bis 60 Jahren Bus und Straßenbahn. Das ist das Ergebnis einer Umfrage die die JVP in Auftrag gegeben hat.

Wie kann man in Zukunft den Fahrgastanteil der 31 bis 60-jährigen erhöhen? Was muss geschehn im Linzer öffentlichen Verkehr? 65 Prozent der 14 bis 18-jährigen finden, die Fahrpreise müssten günstiger werden. Weiters werden mit 39 Prozent bessere Verbindungen gewünscht und mit 27 Prozent sollte die Straßenbahn bereits in der Nacht auf Freitag fahren.

Weiters finden die teilnehmenden Personen an der Umfrage eine Videoüberwachung in Bus und Bim sehr wichtig. Die JVP fordert auch für Schüler eine Freifahrt an den Wochenenden und Ferien, so wie es in Wien bereits seit langen der Fall ist. In Linz diskutiert man darüber bereits seit Jahren, aber bis heute konnte man sich noch nicht darauf einigen.

Für die Altersgruppe zwischen 31 und 60 Jahren gibt es viel zu wenige bis keine Vergünstigungen (wenn man kein Aktvipassbesitzer ist) bei den Fahrkarten. Und dies ist auch bestimmt einer der Hauptgründe, warum diese Personengruppe lieber mit dem eigenen PKW ihre Erledigungen machen. Denn für Pensionisten gibt es dann auch wieder günstigere Fahrkarten und von dieser Personengruppe sind zahlreiche Leute in Bus und Bim regelmäßig anzutreffen.

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geschrieben am 01.06.2011

Ab 2015 bis nach Traun

Die offizielle Eröffnung des Streckenabschnittes der verlängerten Linie 3 vom Linzer Hauptbahnhof bis Weingartshof steht kurz bevor. Diesen Sommer, wird die Linie 3 nach Leonding fahren. In den Medien liest man immer den 16. August, an dem die Eröffnung statt finden sollte.

Nun ist es fix, die neue Endstation der Linie 3 wird nicht lange der Endpunkt der Linzer Straßenbahn sein. Hier wird gleich weiter gebaut. Bei der jetzigen Verlängerung hat man gleich für einen weiteren Ausbau vorgesorgt (siehe Bild unten). Die Straßenbahn wird in Zukunft die Stadt Traun, mit 23.881 Einwohner* erschließen. Für diese Verlängerung liegen die Baukosten bei rund 60 Millionen Euro.

Auch die dritte Bauetappe ist bereits im Gespräch. Diese sollte dann bis nach Ansfelden-Kremsdorf führen, wo ein Anschluss zur Phyrnbahn geplant ist. Um auch die Straßenbahn für die Pendler attraktiv zu machen, wird dort eine Park and Ride Anlage errichtet.

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*laut Wikipedia Stand Jänner 2010

geschrieben am 27.05.2011

 

Der neue Flexity Outlook

Heute, Donnerstag den 31. März ist der neue Flexity Outlook in Linz eingetroffen. Er ist der erste "Vorbote" für die neue Straßenbahngeneration in Linz. Auffällig ist seine Front- und Heckform. Durch den neuen Lack hebt er sich deutlich von den älteren Cityrunner, die seit 2002 in Linz unterwegs sind, hervor. Der erste neue Flexity Outlook erhielt die Wagennummer 060.

Der neue Flexity Outlook hat eine Länge von 40,8 Metern und ist 2,3 Meter breit. Er bietet insgesamt 227 Fahrgästen Platz. Wie bei den Vorgängern verfügt auch diese 100 Prozent niederflurige Straßenbahngarnitur über einen geräumigen Mehrzweckbereich, in dem Rollstühle und Kinderwägen untergebracht werden können. Der Fahrgastraum wird mit LED-Elementen illuminiert. Auch die Außenbeleuchtung besteht aus LED-Lampen.
Bei dem neuen Flexity Outlook entfallen die Lüfter unter den Sitzen. Statt dessen hat dieser eine Umluftheizung. Von der Innendecke strömt die Luft ein und wird in Bodennähe wieder abgesaugt und sorgt somit für ein angenehmes Klima. Weiters verfügen diese Neufahrzeuge über keine Klappfenster mehr.

Wagen 060 war noch nicht einmal im Linieneinsatz, geschweige dem im Besitz der LINZ AG LINIEN, erhielt er auch schon den "Red Dot Design Award" für sein kreatives Äußeres.

Die neuen Flexitys verfügen über eine ausgereifte Technik und über die aktuellesten Sicherheitsnormen im Bereich Brandschutz. Durch die weiterentwickelte Fahrzeugfront, bietet diese auch mehr Schutz für die Fußgänger. Im Front- und Heckbereich sind wie bei den Vorgängern austauschbare Elemente vorhanden, die bei einem Unfall die Aufprallenergie mehrstufig mindern. Das Fahrerpult besteht aus zwei großen Touchscreens auf denen zahlreiche Funktionen angewählt werden können, die Fahrtgeschwindigkeit angezeigt wird, sowie die Türbereiche überwacht werden können. Die Kameras im Innenraum dienen lediglich der Türüberwachung. Eine Aufzeichnung der Daten erfolgt nicht.

Auf der Linie 3 nach Weingartshof werden die ersten neuen Straßenbahnen ab Mitte August unterwegs sein. Bis Herbst 2012 werden dem Flexity 060 noch weitere 22 Garnituren folgen. Der Preis eines Niederflurwagens liegt bei 3 Millionen Euro. Ab Ende 2012 endet somit auch die Zeit der Hochflurstraßenbahnen.

 

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geschrieben am 31.03.2011

WLAN-Straßenbahn

Kostenlos mit dem Laptop oder dem Mobiltelefon im Internet surfen und das in der Straßenbahn? Das ist nun möglich. Nur in Linz. Dieses einzigartige Projekt starteten die LINZ AG LINIEN mit Cityrunner 022. Dieser befindet sich im planmäßigen Fahrgasteinsatz auf den Linien 1 und 2. Die WLAN-Straßenbahn fällt durch ihre besondere Beklebung auf. Im Testeinsatz ist dieser Cityrunner bis Ende Juni. Dann wird entschieden ob dieses System eventuell auch in anderen Straßenbahnen eingebaut werden sollte.

Die Kosten für die Installation für die Internetverbindung betrugen 5.000 Euro. Monatlich fallen für die LINZ AG LINIEN 27,50 Euro an Kosten an für 10 Gigabyte je Monat.

Eingebaut wurde das Hotspot-System "CityWave" der LINZ AG TELEKOM, dass bereits bei den LINZ AG BÄDERN erfolgreich im Einsatz ist. Hier kann man zum Beispiel im Freibad auf der Liegewiese kostenlos im Internet surfen.

Bereits heute bieten die LINZ AG LINIEN ein sensationellen elektronischen Service ihren Kunden an. Die Webseite der LINZ AG ist so gestaltet, damit diese auch sehschwache und blinde Fahrgäste bedienen können.
Heute gibt es den Fahschein nicht nur beim Fahrscheinautomaten oder im Kundenzentrum, sondern dieser kommt direkt auf dein Handy (Handyticket) oder sogar aus deinem Drucker (Onlineticket).
Um für blinde und sehbehinderte Personen die Benützung des Öffentlichen Verkehrs zu erleichtern, wurden 40 DFI-Anzeigen mit einer digitalen Sprachausgabe nachgerüstet. Diese "übersetzt" den Text auf der Anzeigetafel und wird akustisch wiedergegeben.
Um zu wissen wann der nächste Bus oder die nächste Straßenbahn fährt, braucht man heute nicht unbedingt mehr ein Fahrplanbuch. Im Internet kann man abrufen wann der Bus und die Straßenbahn fährt. Derzeit aber noch nicht in Echtzeit.

Die LINZ AG LINIEN haben Ende 2010 das Betriebsleitsystem umgestellt. Für die Fahrgäste war dies erkennbar, an den nicht funktionierenden Anzeigetafeln. Ab Mitte 2011 sollte dann auch die elektronische Fahrplanauskunft auch in Realtime erfolgen, dank des neuen Betriebsleitsystems.

Insgesamt befinden sich derzeit 85 neue Fahrscheinautomaten in Linz. Hier kann man bereits bargeldlos zahlen mit Quick, Maestro und VISA. Weiters kann sich der Fahrgast hier auch seine Monatskarte kaufen sowie OÖVV-Tickets. Um diesen Service überall anbieten zu können, werden ab 2012 alle alten Ticketautomaten gegen die neuen Touchscreen-Automaten ausgetauscht.

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Fotos: LINZ AG(4)

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geschrieben am 05.01.2011

 

Testbus Capa City

Die LINZ AG LINIEN testen derzeit zahlreiche Busse diverser Hersteller. Neue Technologien sollten es den Verkehrsbetrieben ermöglichen, die Linien so wirtschaftlich wie möglich betreiben zu können.

Ab Dienstag den 16. November ist der Capa City auf der Linie 12 und 25 im Fahrgasteinsatz unterwegs. Der Capa City hat eine Länge von genau 19,54 Metern und bietet 193 Fahrgästen Platz. Dieser Bus wäre geeignet für stark frequentierte Buslinien.

Angetrieben wird der Bus von einem 354 PS-starkem Dieselmotor, der die EU-Abgasnorm EEV erfüllt.

Bis einschließlich Sonntag 21. November ist der Bus im Liniennetz unterwegs. Am 22. November kehrt er wieder zu EvoBus nach Mannheim zurück.

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geschrieben am 15.11.2010

 

 

Neue Schienenachse für Linz

Am Montag den 27. September gab es in Linz eine Pressekonferenz bezüglich einer neuen Schienenachse für die Linzer Straßenbahn. Heute quälen sich bereits in der Hauptverkehrszeit zahlreiche Straßenbahnen durch die Landstraße. Täglich benutzen 100.000 Fahrgäste die Straßenbahnlinien. Bereits in einigen Jahren befürchtet man einen Kollaps. Um dies zu vermeiden, ist eine leistungsfähige Schienenachse notwendig. Beim derzeitigen Projektstand sollte die Mühlkreisbahn mit dem Verbindungsgleis Mühlkreisbahnhof bis Linz Hauptbahnhof, bestehen bleiben.

Trassenabschnitt Mühlkreisbahnhof bis oberirdische Donauquerung (Länge 1,45 Kilometer)

Die Trassenvariante beginnt bei der heutigen Endhaltestelle der Linie 3. Hier sollte sie oberirdisch verlaufen wie heute. Von der Trasse sollte es dann unterirdisch gehen. Die Haltestelle Mühlkreisbahnhof sollte in Zukunft unterirdisch angelegt sein und einen witterungsgeschützten Umstieg zur Mühlkreisbahn bieten. Die Straßenbahn sollte dann unter den Verbindungsgleisen der ÖBB verlaufen.
Kurz nach dieser Haltestelle wird man ein unterirdisches Gleisdreieck vorfinden, wo die Linien 1, 2 und 3 sowie die Pöstlingbergbahn in die Trasse einfädeln sollten. Diese Linien sollten bereits ab der Nibelungenbrücke unterirdisch fahren.

Nachdem die Wildbergstraße unterquert wird, befindet sich eine weitere Straßenbahnhaltestelle (Kunstuniversität). Dann geht es weiter parallel zum ÖBB-Verbindungsgleis (Mühlkreisbahnhof bis Hauptbahnhof). Kurz vor der Peuerbachstraße wird eine Rampe errichtet, wo die Straßenbahnlinen 1, 2 und die zukünftige Linie 4, wieder das Tageslicht erreichen und somit auch die oberirdische Haltestelle Peuerbachschule. Danach wird ein weiteres Gleisdreieck befahren, wo die Linie 1 und 2 wieder auf die heutige Trasse zur Linken Brückenstraße schwenkt. Die Linie 4 begibtsich auf den Weg zur Donauüberquerung.

Trassenabschnitt Nibelungenbrücke bis Reindlstraße
(Länge 450 Meter)

Dieser Abschnitt beginnt bei der heutigen Trasse der Linien 1, 2 und 3 sowie der Bergbahn bei der Nibelungenbrücke. Hier wird eine Rampe errichtet, wo die Straßenbahn eien Ebene tiefer fährt zur Haltestelle Rudolfstraße. Der Hinsenkampplatz wird unterirdisch befahren. Somit sollte sich auch die Stausituation in diesem Bereich entschärfen. Dort geht es dann unterirdisch weiter durch die Hauptstraße bis zum Gleisdreieck, wo diese Linien dann in die Linie 4 einfädeln. Der gesamte Abschnitt wird in offener Deckelbauweise errichtet.

Donauquerung

Da bis heute noch immer nicht klar ist, was mit der Eisenbahnbrücke gemacht werden sollte, möchte man bei diesem Projekt auf keine Entscheidung mehr warten. In dieser Planung ist eine Brücke vorgesehen, die eine sieben Meter breite Fahrspur für den Individualverkehr vorsieht, sowie für die Straßenbahn eine 6,45 Meter breite Trasse bieten sollte. Diese Brücke sollte donauabwärts errichtet werden. Bei dieser Streckenführung wird die Kleingartenanlage auf Linzerseite nicht angegriffen sowie auch der Fußballplatz nicht.
Der Autoverkehr sollte bis zur Donaulände geführt werden (ARBÖ-Zufahrt). Auch ein Rad- und Fußweg ist hier vorgesehen. Sollte die Eisenbahnbrücke generalsaniert werden, so wäre eine Verlegung der Trasse auf dieses alte Bauwerk möglich, mit entsprechenden Anpassungen.

Trassenabschnitt oberirdische Donauquerung bis Eindbindung Wiener Straße (Länge 4,20 Kilometer)

Die Trasse geht gleich nach der Überquerung der Donau unterirdisch, wo diese dann die Untere Donaulände unterquert und anschließend in die Gruberstraße einschwenkt. Im Bereich zwischen Ludlgasse und Untere Donaulände wird die unterirdische Straßenbahnstation Untere Donaulände errichtet. Von dieser Station aus gibt es eine unterirdische Fußgängerverbindung zum Parkbad, wodurch sich die Fahrgäste ein langes Warten bei den Ampeln und ein Überqueren der stark befahrenen Straße ersparen. Durch diese Station ist das Gebiet des Parkbades, Brucknerhauses und der Tabafabrik erschlossen.

Weiters geht es unterirdisch in der Gruberstraße. Bei der Kreuzung Lederergasse/Gruberstraße entsteht die Haltestelle Gruberstraße. Hier wird ein neues Wohngebiet mit der Straßenbahn gut erschlossen. Nach dieser Station verlässt die Straßenbahn unterirdisch in einem S-Bogen die Gruberstraße in einer Tiefe von 10,5 Metern unter dem Straßenniveau und wird hier zur Nietzschestraße geführt. Südlich der Kreuzung Kaplanhofstraße/Nietzschestraße befindet sich bei der Pädagogischen Akademie die ebenfalls unterirdische Haltestelle Kaplanhofstraße.

Von dieser Haltestelle verläuft die Trasse unterirdisch weiter, unterquert den Vorplatz der Bundespolizeidirektion und weiter zur Kreuzung mit der Derfflingerstraße/Weißenwolffstraße/Garnisonstraße. Im Bereich des Fachambulatoriums der Gebietskrankenkasse befindet sich darunter die zukünftige Haltestelle Weißenwolffstraße. Mit dieser Station ist das Unfallkrankenhaus und das Ambulatium perfekt an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Unter dem Fachambulatorium existiert bereits heute ein Rohtunnel. Dieser wird zum Abstellen von defekten Fahrzeugen genutzt.

Nach dieser Station verlässt die Straßenbahntrasse die Garnisonstraße und schwenkt unterirdisch in den Paula-Scherleitner-Weg ein. Nörlich der Kreuzung Darrgutstraße wird die Station Krankenhausstraße errichtet. Mit dieser Station ist das Krankenhausviertel optimal erschlossen. Dann geht es zur Goethestraße wo die Trasse unter der Straße bis zum Design Center geführt wird. Hier wird dann die Station Europaplatz errichtet. Weiters geht es dann in die Franckstraße bis zur Kreuzung mit der Lastenstraße. Dort verlässt die Straßenbahntrasse die Franckstraße wieder und wird unter dem heute bestehen Parkplatz eines Supermarktes geführt. Hier wird die Haltestelle Franckstraße situiert. Eine zukünftige Station der Summerauerbahn "Lastenstraße" ist in der Haltestellenplanung berücksichtigt worden.

Anschließend wird die Westbahn unterquert und das zukünftige Wohnviertel am ehemaligen Frachtenbahnhof mit der Haltestelle Lenaupark erschlossen. Im Bereich der Kreuzung Friedhofstraße/Hamerlingstraße erreicht die Straßenbahn über eine Rampe wieder das Tageslicht. In der Mitte der Lastenstraße wird die Haltestelle Lenaupark angelegt. Von dort fährt dann die Straßenbahn in Straßenmitte bis zum Bulgariplatz, wo sie in das Bestandsnetz der Linien 1 und 2 einfädelt.

Südlich der Einmündung der Kraußstraße in die Lastenstraße, wird die oberirdische Haltestelle Kraußstraße errichtet. Danach geht es zum Bulgariplatz.

Trassenabschnitt Anschluss Westbahn von Europaplatz bis Bahnhof
(Länge 1,30 Kilometer)

Auf Wunsch des Landes Oberösterreich führt vom Europaplatz eine zusätzliche Stichtrasse "Appendix Westbahn" entlang der ÖBB-Westbahngleise bis zum Hauptbahnhof. Bei der Streckenführung wird die Franckstraße unterquert und verläuft dann zwischen dem ORF Landesstudio und der Franckfabrik in Tieflage. Dieser Abschnitt wird in offener Bauweise hergestellt. Westlich des ORF steigt die Trasse auf das Gleisniveau der Westbahn an und verläuft dort auf dem Bahndamm parallel. Vor der Überführung der Dinghoferstraße geht es vom zweigleisigen Abschnitt auf einen eingleisigen über, der dann bis zum Hauptbahnhof führt. Da diese Trasse dann auf dem bereits heute bestehenden Bahnsteig 22 neben der LILO enden sollte, gibt es keine Möglichkeit zum Wenden über eine Schleife. Deshalb ist dieser Abschnitt ab dem Europaplatz nur mit Zweirichtungsfahrzeugen befahrbar.

Kosten

Was kosten die Trassenabschnitte? Der Trassenabschnitt von der Landgutstraße bis zur Nibelungenbrücke umfasst ein Geldvolumen von 25 bis 35 Millionen Euro.
Die Straßenbahntrasse von der Nibelungenbrücke bis zur Einfädelung in die zukünftige Linie 4 sollte sich auf 55 bis 65 Millionen Euro belaufen.
Die Donauquerung mit neuer Donaubrücke liegt bei 35 bis 75 Millionen Euro.
Und der letzte Streckenabschnitt nach der Donauüberquerung über die Gruberstraße, den Europaplatz bis zum Bulgariplatz beläuft sich auf 220 bis 275 Millionen Euro.
Unter dem Strich sollten die Kosten zwischen 335 Millionen Euro und 450 Millionen Euro liegen.

Dateianhang:

Trassenpläne (PDF)

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geschrieben am 29.09.2010

 

 

Solaris-Hybrid in Linz

Die LINZ AG LINIEN hatten Besuch von einem Bus aus dem nahen Bayern erhalten. Und zwar von einem Solaris-Hybridbus der MVV (Münchner Verkehrs Verbund). Es handelte sich dabei um den Bus mit der Wagennummer 888. Genau diesen Bus gibt es auch als Busmodell zu kaufen.

Der Solarisbus ist ein dieselelektrischer Hybridbus, der mit einem schönen Innenraum bei den Linzer Fahrgästen bestimmt überzeugte. Denn zahlreiche Leute die den Bus bestiegen hatten, bestaunten die wunderschönen blauen Sitzbezüge.

Der Solarisbus nimmt nun bei zahlreichen Verkehrsbetrieben Einzug im Busfuhrpark. Erblickte man anfangs noch selten einen Solaris, so findet man heute schon des öfteren in diversen Städten Busse dieses polinischen Busherstellers. Die Hauptstadt Berlin ist derzeit der größte Kunde von Solaris, da dort zahlreiche Solarisbusse unterwegs sind und auch noch ausgeliefert werden.

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30.000 Citaro

Die LINZ AG LINIEN erhielten den 30.000sten Citaro. Dieser wurde am 25. August an die Verkehrsbetriebe übergeben und ist somit der 56. Erdgasbus für Linz. Nach nur zwölf Produktionsjahren konnte Mercedes Benz bereits mit dem Bus Citaro Erfolge verbuchen. So auch mit der Auslieferung des Linzer CNG-Busses. Denn 30.000 Busse innerhalb eines so kurzen Zeitraumes auszuliefern, das ist einmalig.

Der Citaro besteht aus einem einfachen Baukastensystem. Das heißt beim Citaro aber noch lange nicht, dass es hier nur die gleichen Busse gibt. Den Citaro gibt es in diversen Varianten. Ob den Citaro K mit 10,5 Metern Länge oder den XXL-Bus, den Cappa City mit einer beachtlichen Länge von 19,54 Metern. Insgesamt gibt es 28 verschiedene Bauvarianten. Seit 1998 verlassen Citaro Busse das Werk in Mannheim. 2005/2006 erhielt dieser Bus ein Facelifting. Hierbei wurde der Achsstand geändert sowie das Aussehen des Busses überarbeitet.

Auch einige Auszeichungen erhielt der Citaro. So wurde er zum "Bus of the year 2007" gekürt und er erhielt einige Umweltpreise.

Um weiterhin eine umweltfreundliche Buspalette anbieten zu können, werden dieses Jahr in kleinen Stückzahlen die Hybridbusse Citaro G BlueTec Hybrid vom Band rollen. Ein solcher Bus war bereits vor einigen Wochen in Linz im Testbetrieb und das von Seiten des Busherstellers, mit Erfolg.

Insgesmat werden noch bis 2011 88 Erdgasbusse nach Linz kommen, um die gesamte Dieselbusflotte zu ersetzen.

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geschrieben am 30.08.2010

 

Zweite Straßenbahnachse

Linz braucht eine zweite Schienenachse. Dies wird jeder bestätigen können, der zur Stoßzeit auf der Landstraße unterwegs ist. Hier stauen sich bereits die Straßenbahnen, wegen des dichten Intervalls.
Die LINZ AG LINIEN treiben die Planung für die zweite Schienenachse rasch voran. Die Projektplanung steht kurz vor der Finalisierung. Der Streckenverlauf wird teilweise ober- als auch unterirdisch verlaufen. Da derzeit noch unklar ist, was nun mit der Eisenbahnbrücke gemacht wird, weiß man noch nicht, wie man die Donau überqueren sollte.

Man kann sich zum Beispiel sehr gut vorstellen, dass die Eisenbahnbrücke in Zukunft als Straßenbahnüberfahrt dienen könnte. Weiters wäre ein Gleisdreieck im Bereich des Gasthauses Lindbauer angedacht. Dort wo heute die Straßenbahnlinie 1 und 2 die Eisenbahngleise überqueren.

Die Kosten dieses Megaprojektes sind derzeit noch unabschätzbar, genau so wie ein Baubeginn. Frühestens im Jahr 2015 könnten bereits über die zweite Straßenbahnachse, Bims fahren.

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geschrieben am 06.08.2010

 

Endlich unterwegs

 

Nach zahlreichen Problemen mit den revitalisierten Altfahrzeugen ist es nun endlich soweit. Die "nostalgischen" Bergbahngarnituren werden ihren Dienst auf der Pöstlingbergbahn antreten dürfen. Diesesmal aber nicht nur zu Testzwecken, sondern im Fahrgasteinsatz.

Da nun die Mängel behoben worden sind, können die hochflurigen Bergbahnen wieder aufbrechen und den Hausberg erklimmen. Ab 7. August werden diese im Mischbetrieb mit den Niederflurfahrzeugen eingesetzt. Eigentlich hätten sie schon im Mai ihren Dienst aufnehmen sollen.

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Videoüberwachung

Hitzig sind nicht nur die Temperaturen sondern auch das Thema Videoüberwachung in der heimischen Politik. Wie 'bahnLinz' bereits mehrmals berichtete, kämpft eine Partei für ein solches Überwachungssystem in den Öffis. Immerhin besagt eine Statistik, dass von über 100 Taschendiebstählen nur magere zwei Täter überführt werden konnten.

Durch eine Videoüberwachung verspricht man sich dieses eindämmen zu können und durch die Aufzeichnung die Täter ausfindig zu machen. Ein positives Beispiel der Videoüberwachung konnte man in Linz zum Beispiel in einer Unterführung verzeichnen. Hier gingen die Straftaten auf Null zurück.

Die LINZ AG LINIEN finden eine Überwachung in den Fahrzeugen nicht als notwendig. Ein Sicherheitspaket, in das die Polizei, Securitas und Streetworker involviert sind, hat bereits Früchte getragen. So zeigen die LINZ AG LINIEN auf, dass zum Beispiel die Eigentumsdelikte im Gegensatz zum Vorjahr gewaltig zurück gegangen sind. Man verzeichnete im ersten Halbjahr des Vorjahres noch 542 Eigentumsdelikte, so ging diese Zahl im ersten Halbjahr diesen Jahres auf 250 zurück.
Die Gewaltdelikte im selben Zeitraum gingen von 56 (2009) auf 48 diesen Jahres zurück.

Da diese Zahlen für die LINZ AG LINIEN positiv sind, sieht man keinen Grund für eine permanente Videoüberwachung in den Fahrzeugen.

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geschrieben am 28.07.2010

 

Hybridbus im Test

 

Als erster österreichischer Verkehrsbetrieb testeten die LINZ AG LINIEN von Dienstag den 6. Juli bis Donnerstag den 8. Juli den ersten seriellen Hybridbus von Mercedes. Der Citaro G BlueTec-Hybrid wird als innovativ, leise und umweltfreundlich bezeichnet.

Die LINZ AG LINIEN haben bereits einen wichtigen Schritt gesetzt in Punkto umweltfreundliche Busflotte, da derzeit die Dieselbusse Schritt für Schritt gegen neue Erdgasbusse ausgetauscht werden. Der Hybridbus der sich im Testeinsatz bei den LINZ AG LINIEN befand, bzw. befindet, kann auf kurzen Strecken völlig emissionsfrei fahren.

In der Presseaussendung der LINZ AG vom 6. Juli ist folgendes zu lesen. Der elektrisch angetriebene Hybrid-Bus vereint die Vorteile der bisher eingesetzten Obusse. Er ist leise und abgasfrei. Darüber hinaus verfügt er über einen zusätzlichen, wesentlichen Vorteil: Er ist nicht an eine Oberleitung gebunden. Das ermöglicht größtmögliche Flexibilität beim Einsatz im Verkehrsbetrieb......Der Hybrid-Bus eröffnet daher große Chancen als potenzieller Ersatz, wenn die derzeitige Obusgeneration zum Austausch ansteht.

Aus diesen Zeilen ist sehr deutlich zu lesen, dass man sich vom Obus endgültig verabschieden möchte. Bei der letzten Obusdiskussion hat es die LINZ AG noch abgestritten, den Obusbetrieb einstellen zu wollen.

Andererseits muss man auch die Vorteile des Verkehrsbetriebes sehen, wenn sie sich vom Obus komplett trennen. Es würde die teure Oberleitungswartung weg fallen, sowie die zusätzlichen Reservebusse, die in der Busgarage zur Seite gestellt werden müssten.

Wir müssen uns überraschen lassen, wie es mit dem heutigen Obusnetz weiter geht. Derzeit stehen die Zeichen auf Obuseinstellung in Linz.

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geschrieben am 09.07.2010

 

Generalüberholung Cityrunner

 

Ja, ja, man sieht wie die Zeit vergeht. Am 2. April 2002 fuhr der erste Cityrunner auf den Linzer Gleisen und zwar nach Ebelsberg zur Wendeschleife Hillerstraße. Nun nach acht Jahren steht die erste Hauptuntersuchung an.

Ein Linzer Cityrunner legt pro Jahr im Durchschnitt 60.000 Kilometer im Fahrgastbetrieb zurück. Alle 33 Cityrunner fahren fast 2 Millionen Kilometer. Nach acht Jahren, bzw. nach 500.000 Kilometer schreibt das Eisenbahngesetz eine Hauptuntersuchung der Straßenbahngarnituren vor. Für eine Hauptuntersuchung muss der Cityrunner etwa sechs Wochen abgestellt sein. So lange dauert diese Untersuchung.

Was wird bei der Hauptuntersuchung eigentlich gemacht? Die Mitarbeiter in der Remise Kleinmünchen testen das Fahrzeug hier auf "Herz und Nieren". So werden zum Beispiel die vier Fahrgestelle, auf denen der Wagenkasten aufgesetzt ist in ihre Einzelteile komplett zerlegt und durchgecheckt. Dabei werden an den 100 KW-Motoren Austausch- und Reparaturarbeiten durchgeführt.

Bereits nach acht Jahren weisen die Cityrunner leichte Korrosionsschäden auf. Zum Beispiel im Winter durch das Streusalz verursacht. Hier müssen dann am Unterbau diese Korrosionsschäden ausgebessert werden. Auch kleine Lackierarbeiten stehen an.

Im Fahrgastraum werden die Sitze und Innenverkleidungen, bei Beschädigungen gegen neue ausgetauscht oder repariert.

Weiters werden auch die Türen überprüft und die gesamte Sicherheitseinrichtung die sich im Cityrunner befindet überprüft. Nach diesen Reparaturarbeiten geht es dann aber auch nicht sofort wieder in den Liniendienst, sondern das Fahrzeug muss sich einer Probefahrt unterziehen. Hier werden Bremsproben durchgeführt. Diese werden wahrscheinlich wieder spät Abends zwischen Ebelsberg Bahnhof und solarCity Zentrum durchgeführt.

Wenn das Fahrzeug diese Tests überstanden hat, geht es wieder in den Liniendienst. Der Cityrunner ist für eine Lebensdauer von 32 Jahren konzipiert. Diese regelmäßigen Überprüfungen gewähren die Sicherheit der Fahrgäste und des Fahrpersonals.

Heute befinden sich im Liniendienst insgesamt 33 der 40 Meter langen Cityrunner. Sie tragen heute die Hauptlast im Straßenbahnbetrieb. Mit den Cityrunnern gewähren die LINZ AG LINIEN nicht nur im Busbetrieb Niederflurkomfort, sondern auch auf den Straßenbahnlinien. Mit der Neubestellung weiterer Niederflurstraßenbahnen wird auch auf der Linie 3 ein Einsatz von Niederflurstraßenbahnen bald zum Alltag gehören. Denn dann werden die letzten Hochflurwagen aus dem Liniendienst scheiden.

 

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geschrieben am 04.04.2010

 

Ersten Gleise liegen

 

Heute hat sich 'bahnLinz' den aktuellen Baufortschritt in Leonding angeschaut. Wie bereits mehrmals berichtet, wird die Straßenbahnlinie 3 vom Hauptbahnhof über die Stadtgrenzen hinaus bis nach Leonding verlängert. Die neue Endhaltestelle ist dann Doblerholz, wo auch eine neue Remise errichtet wird.

In dieser werden allerdings nur die Cityrunner abgestellt und kleine Reparaturen durchgeführt. Die Hauptremise bleibt allerdings weiterhin in Kleinmünchen. So werden die Hauptuntersuchungen an den Fahrzeugen und aufwändigere Arbeiten weiterhin in der heutigen Remise durchgeführt. Bereits heute erkennt man am zukünftigen Endpunkt Doblerholz die neue Unterstellhalle für die Straßenbahnen.

Weiters lagen bereits zwischen Gaumberg und der Meixnerkreuzung die Gleise. Auch von der Meixnerkreuzung bis fast zur Abstellhalle liegen bereits die Gleise. Von Gaumberg bis zum Hauptbahnhof wurden noch keine Gleise verlegt, da hier die Trasse noch nicht für die Gleisverlegung hergerichtet ist. Aber auch in diesem Bereich werden bestimmt bald die Gleise verlegt.

Bereits Mitte Februar erfolgte der Tunneldurchschlag für eine Tunneröhre von zwei. Benannt wurde der Tunnel nach der Gattin vom LINZ AG Vorstandsdirektor DI Walter Rathberger. Der Tunnel heißt Inge-Tunnel. Bereits der heutige Tunnel für die Mini-U-Bahn trug den Namen der Gattin des vorherigen Vorstandsdirektors. Dieser heißt Erna-Tunnel.

 

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geschrieben am 24.03.2010

 

Ferienfahrplan

 

Ärger unter den Fahrgästen. Zumindest ärgern sich diejenigen, die in den Ferien zur Arbeit müssen. Der Grund ist der Ferienfahrplan. Die Fahrgäste müssen während dieser Zeit einen gestreckten Takt in Kauf nehmen.

Einige Fahrgäste sehen diese Taktausdünnung in den Ferien gar nicht ein, da sie trotzdem zur Arbeit müssen und nur die Schüler in der Morgenstunde wegfallen. Weiters ist zu beobachten, dass die Straßenbahnen während des Ferienfahrplans zu bestimmten Zeiten sehr voll sind.

Die LINZ AG LINIEN können den Fahrplan während der Ferien nicht verdichten, da bis dato dafür das Geld fehlt, beziehungsweise nicht zur Verfügung gestellt wird. Weiters wurde dieser Fahrplan aufgrund von Fahrgastzählungen in den Ferien angepasst.

Auf den Buslinien ist der Ferienfahrplan bestimmt gerechtfertigt. Aber auf den Straßenbahnlinien 1 und 2 sollte zumindest doch nach dem Normalfahrplan gefahren werden, da die Garnituren sehr voll sind, zumindest am Nachmittag.

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geschrieben am 21.02.2010

 

Angriff auf Fahrgast


Aktuelle Meldung/Ergänzung:
Es wird in Linz weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen und Bussen geben. Gegen eine Videoüberwachung haben sich die Grünen und Roten entschieden. Ein Argument eines grünen Politikers, "Die Kameras würden auch nur schöne Bilder machen." Eigentlich sollte genau das der Sinn sein, wozu man Kameras installiert.


Vergangenes Wochenende war ein 14-jähriger mit seiner Freundin bei der Haltestelle Parkbad in die Linie 12 in Fahrtrichtung Auwiesen eingestiegen. Mit ihm stieg auch noch eine Gruppe Jugendlicher ein, die randalierten und sich aufführten. Deshalb mied der Junge den Blick zu den Typen.

Dies brachte ihm nicht sehr viel, da ihn kurze Zeit später diese angriffen und ihn ins Gesicht schlugen, bis er dann am Boden lag. Die "Brutalos" verließen dann den Bus. Der 14-jährige blieb im Bus liegen. Keiner der Fahrgäste griff laut diversen Medienberichten ein. Der Fahrer hatte von dem Angriff auf den Fahrgast nichts mit bekommen, da sich dieser Übergriff im hinteren Bereich des Gelenkbusses abgespielt hatte.

Dies ist nur einer von tausenden unbekannten Überfällen, die sich regelmäßig in Bus und Straßenbahn abspielen. Ständig kommt es zu Rauferein in Bus und Bim. Besonders schlimm sollte die Situation in den Straßenbahnen sein. Dort erlebte ich sogar selbst einen Übergriff auf einen Fahrgast am frühen Nachmittag in einer vollen Straßenbahn. Dieser Fall zeigte mir, dass man auch untertags in einer sehr gut besetzten Straßenbahn nicht sicher vor solchen Attacken ist.

Einige Leute erzählen sogar davon, dass sie sich in den Bussen und Straßenbahnen gar nicht sicher fühlen und sich freuen, wenn sie in der Arbeit sind oder wieder zuhause sind. Einige steigen gleich vorne beim Fahrer ein und halten sich im vorderen Bereich auf, da sie sich hier sicherer fühlen....

Leider passiert es sehr oft bei solchen Übergriffen, dass die Täter danach flüchten und nicht mehr aufzufinden sind. Dies kann durch richtiges Eingreifen der Fahrgäste verhindert werden. Denn jeder dieser Angreifer sollte nicht so einfach davon kommen, sondern sollte mit einer ordentlichen Anzeige rechnen.

Wie verhält man sich richtig in einer solchen Situation?
Es geht hier nicht darum den Helden im Bus oder der Straßenbahn zu spielen. Deshalb wäre ein einschreiten hier sehr gefährlich. Am besten man meldet dies dem Fahrer. Entweder persönlich oder über die Gegensprechanlagen, die sich bei den Cityrunnern bei jeder Türe befinden. Dieser kann dann mit der Leitstelle Kontakt aufnehmen. Diese wiederum rufen sofort die Polizei. Die Täter sollten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

Wie kann ich mich selbst schützen?
Entweder man besucht Selbstverteidigungskurse, die zu genüge angeboten werden, oder man schützt sich selbst mit "Waffen". So darf man in Österreich einen Pfefferspray bei sich führen. Diesen erhält man in jedem Waffengeschäften. Man sollte damit nur vorsichtig sein, falls man ihn einsetzt, dass keine unbetroffen Leute in der Sprührichtung sich befinden.

Leider wird dies bestimmt nicht der letzte Angriff unter den Fahrgästen gewesen sein. Der Bürgermeister möchte aber weiterhin keine Videoüberwachung in den Straßenbahnen. In vielen größeren Städten gehört eine Videoüberwachung in den Fahrzeugen bereits zum Stadard. So werden in Wien die neuen U-Bahnzüge mittels Kamera überwacht und auch in Innsbruck haben die neuen Cityrunner eine Videoüberwachung, wo allerdings solche Vorfälle nicht so oft vor kommen.

 

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geschrieben am 19.01.2010

Besinnliche Zeit?

 

Die Vorweihnachtszeit sollte eigentlich eine besinnliche und ruhige Zeit sein. Aber in der heutigen Zeit ist die Adventszeit alles andere als besinnlich. In der Fußgängerzone drängen sich Menschenmassen durch die enge Landstraße, die Straßenbahn fährt mit geklingel langsam an den hektischen Leuten vorbei und in den Geschäften wird man von einer Seite zur anderen Seite gestossen.

So sehe wahrscheinlich nicht nur ich die Vorweihnachtszeit, sondern auch andere. Die Fahrscheinkontrollore allerdings sehen die Folgen der Vorweihnachtszeit nicht nur, sondern bekommen sie auch noch am eigenen Leibe zu spüren.

Alle Jahre wieder, sinkt bei den Fahrgästen während der Punsch- und Glühweinzeit die Hemmschwelle. So kam es dieses Jahr bereits zu 36 Attacken auf das Kontrollpersonal. Die Securtias rechnet im Monat Dezember mit fünf bis sechs weiteren Attacken auf die Kontrollore.

Eine gar nicht so ungefährliche Angelegenheit, Fahrscheine zu kontrollieren. In Zukunft werden die Securitas nur noch zu zweit kontrollieren, um so die Fahrscheinkontrollore besser zu schützen. Ob das wirklich was bringt, wird sich in der nächsten Statistik der Securitas zeigen.

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geschrieben am 05.12.2009

Streit um Regioliner geht weiter!

In der oberösterreichischen Landespolitik wird nicht erst seit gestern diskutiert, ob nun eine S-Bahn das Mühlviertel erschließen sollte oder ob es eine Straßenbahn machen sollte. So findet man ständig Berichte über den Regioliner in diversen heimischen Medienblättern.

Die heimische Politik hat erkannt, dass man eine Ostachse zum derzeitigen Straßenbahnnetz braucht. Damit sollte man erstens die Hauptverkehrsader im Innenstadtbereich, also im Bereich der Landstraße, erheblich entlasten, des weiteren sollte man mit dieser Achse die Wohn-, Krankenhaus- und Industrieviertel optimal erschließen. Weiters möchte man mit dieser Strecke eine rasche Verbindung zwischen Mühlkreisbahnhof und Hauptbahnhof herstellen, ohne das man in der Innenstadt umsteigen muss.

Da diese Neubaustrecke bis zum Mühlkreisbahnhof geführt werden sollte, kam man auf die Idee, die Straßenbahn gleich bis nach Aigen Schlägl zu verlängern.

Aktueller Stand dieses Projektes ist nun eine Mischvariante. Es sollte von Linz eine Verbindung mit der Straßenbahn bis nach Pregarten geben und dafür sollte die Mühlkreisbahn ausgebaut werden.

Der Streit über den Regioliner wird bestimmt noch weiter gehen und somit stellt sich die Frage, wie lange bleibt der Bahnsteig 22 am Hauptbahnhof noch unbenutzt?

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Videoüberwachung
in Linzer Straßenbahn?

Die Straßenbahnlinien 1 und 2 sind die Hauptverbindungsstrecke im Linzer Liniennetz. Sie verkehren vom Norden, der Universität, bis in den Süden von Linz, nach Auwiesen bzw. in die solarCity. Beide südliche Endpunkte befinden sich in einem größeren Wohnviertel.

Wie man sich hier vorstellen kann, benutzen zahlreiche Fahrgäste, unterschiedlicher Schichten, die Straßenbahn. Hier kann man sagen, kommen alle zusammen. Leider ist nicht jede Fahrt mit der Straßenbahn eine angenehme, da es hin und wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Die Uhrzeit spielt dabei keine große Rolle, da es auch zu Schlägerein im dichtesten Nachmittagsverkehr kommt.

Wenn man mit Leuten spricht, die regelmäßig mit der Straßenbahn fahren, die können einen Sachen erzählen, was sich so in der Straßenbahn abspielt, angefangen von harmlosen Stänkereien bis zu heftigeren Auseinandersetzungen. Ein HEUTE Bericht verdeutlicht, wie oft es wirklich zu Übergriffen auf Fahrgästen in der Straßenbahn kommt. So wurde in diesem Zeitungsbericht erwähnt, dass es bereits in den ersten vier Monaten bereits zu 130 Strafdelikten gekommen sei.

Deshalb fordert eine Partei, dass die Straßenbahnen mit einer Videoüberwachung ausgestattet werden sollten. Man verspricht sich dadurch, die Überfälle auf Fahrgäste zu minimieren, sowie den Vandalismus einzuschränken. In Wien verzeichnet man bei videoüberwachten Fahrzeugen einen Rückgang der Delikte von bis zu 90 Prozent.

Da es in Linz, anhand der Zahlen des HEUTE Berichtes, nicht selten zu Ausschreitungen in der Straßenbahn kommt, sollte man sich eine Videoüberwachung gründlich überlegen. Mittels der Videoüberwachung könnten Täter rascher überführt werden und es würde auch das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste heben.

Die unterirdischen Straßenbahnhaltestellen sind bereits seit der Eröffnung videoüberwacht. Diese Aufnahmen werden für eine bestimmte Zeit gespeichert und danach wieder gelöscht. Ein solches Überwachungssystem wäre bestimmt auch für die Straßenbahnen sehr sinnvoll.

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Verlängerung Linie 3

Die Bauarbeiten für die Verlängerung der Linie 3 sind schon im vollen Gang. Baumaschinen arbeiten bereits fleißig am Tunnel und an der neuen Trasse, die sich mitten durch eine Wohnsiedlung schlängelt.

Für die Bautätigkeit war bereits im März der Spatenstich. Dieses Nahverkehrsprojekt verschlingt sensationelle 150 Mio. Euro. Davon übernehmen 80 Prozent der Kosten das Land Oberösterreich, sowie an den restlichen 20 Prozent, beteiligt sich die Stadt Leonding.

Ab September 2011 sollte es dann endlich soweit sein, die Straßenbahnen der Linie 3 enden nicht mehr am Hauptbahnhof, sondern fahren dann bis Weingartshof. Gefahren wird im attraktiven 7,5 Minuten-Intervall. Die neue Strecke weist eine Länge von 5,3 Kilometer auf, wovon 1,3 Kilometer unterirdisch geführt sind.

Bei der zukünftigen Endhaltestelle wird bereits fleißig an der neuen Remise gebaut, die ein Fassungsvermögen von 14 Cityrunnern aufweisen wird. Es ist auch die Rede, dass die Linie 3 eventuell zukünftig bis zur Traunerkreuzung fahren könnte. Weiters wird davon geredet, dass die Linie 3 bis weit ins Umland fahren sollte, über Traun, Ansfelden und Nettingsdorf. Die Realisierung dieses Streckenabschnittes ist fraglich, ob sich hier eine Straßenbahn rentiert.

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geschrieben am: 11.07.2009